AT330886B - Drosselspule hoher stossstromfestigkeit - Google Patents

Drosselspule hoher stossstromfestigkeit

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AT330886B
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Klaus Dipl Ing Papp
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Esslinger Spezielektra
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F37/00Fixed inductances not covered by group H01F17/00
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/30Fastening or clamping coils, windings, or parts thereof together; Fastening or mounting coils or windings on core, casing, or other support
    • H01F27/306Fastening or mounting coils or windings on core, casing or other support

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft Drosselspulen, die aus einer oder aus mehreren konzentrischen, ein- oder mehrlagigen Zylinderspulen, deren Windungen in axialer Richtung aneinandergepresst sind, bestehen und eine hohe   Stossstromfestigkeit   besitzen, wie sie hauptsächlich in Hochleistungsprüffeldern und in grösseren
Stromversorgungsanlagen benötigt werden. Der Zusammenhalt der Windungen durch Pressung macht deren
Einbettung in Harz oder ihre Einschliessung in einen Zylinder und damit auch die Gefahr des Einknickens der
Leiter infolge thermisch bewirkter Dehnungskräfte vermeidbar. Hingegen besteht auch bei Presskonstruktionen die Gefahr unzulässig hoher axial gerichteter Kräfte. Durch Stossströme entstehen in jeder Windung hohe elektrodynamische Kräfte, die einen Druck auf jene benachbarte Windung, die näher zur axialen Mitte der
Zylinderspule liegt, ausübt.

   Dieser Druck sowie die in der erwähnten benachbarten Windung selbst erzeugten elektrodynamischen axialen Kräfte wirken in gleicher Richtung auf die nächste benachbarte Windung, so dass auf letztere die Summe der in den vorerwähnten beiden Windungen erzeugten elektrodynamischen Kräfte ausgeübt wird. Somit nehmen infolge der von Windung zu Windung fortschreitenden Summierung die Kräfte in axialer
Richtung zur Mitte der Zylinderspule hin zu und sind also umso höher, je grösser die in jeder einzelnen Windung elektrodynamisch erzeugte Kraft und je höher die Anzahl der Windungen ist. Sie können solche Werte erreichen, dass eine Deformierung oder Beschädigung der Leiter eintritt, auch wenn diese in aufwendiger Weise mit vorpolymerisiertem Harz oder mit dem sogenannten Backlack umhüllt bzw. verschmolzen sind.

   Es ist bekannt, die dargelegte überbeanspruchung der Leiter dadurch zu vermeiden, dass jede Windung einzeln in eine nach innen offene schraubenförmige Rille gelegt wird, die aus dem tragenden Zylinder, der   z. B.   aus Beton besteht, ausgespart ist. Bei dieser Ausbildung sind die Längskapazitäten von Windung zu Windung infolge deren verhältnismässig grossen Abstandes voneinander sehr klein, so dass die Stossspannungsverteilung sehr ungünstig und demgemäss die Gefährdung der Eingangswindungen gross ist.

   Weitere ebenfalls wichtige Nachteile einer solchen
Ausbildung bestehen darin, dass der grosse Windungsabstand zu grossen Abmessungen und damit   zwangsläufig   zu hohem Materialbedarf führt und dass der Arbeitsaufwand für die Herstellung der schraubenförmigen Rillen und für das schwierige Einfädeln des Leiters in diese sehr gross ist. überdies dürfen wegen der ungünstigen   Wärmeabführung   nur geringe Stromdichten angewendet werden. 



   Eine weitere bekannte Drosselspulenausbildung gemäss deutscher Offenlegungsschrift 2138968 weist an
Stelle eines tragenden vollständigen Zylinders nur Teile desselben als   kammförmige,   gleichmässig verteilte
Stützpfeiler auf, zwischen diesen Stützpfeilern sind die Leiter ohne wärmedämmende Unterlage frei gespannt ; dadurch wird wohl der Nachteil der ungünstigen   Wärmeabführung   vermieden, jedoch werden die Leiter an den
Stützpfeilern Biegebeanspruchungen ausgesetzt, die die Gefahr ihrer Deformierung besonders an den Spulenenden erhöht. 



   Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Ausbildungen. Die Drosselspulen bestehen aus einer oder mehreren konzentrischen, ein- oder mehrlagigen Zylinderspulen, deren Windungen in axialer Richtung aneinander gepresst sind, deren hohe   Stossstromfestigkeit     erfindungsgemäss   dadurch erreicht wird, dass zumindest eine dieser Zylinderspulen aus mehr als zwei Teilspulen besteht, dass zwischen den Teilspulen gesonderte, mechanisch feste Stützringe angeordnet sind und dass alle Stützringe einer ganzen Zylinderspule miteinander fest verbunden sind. 



   Bei einer besonders zweckmässigen Ausbildung der Erfindung sind am Umfang gleichmässig verteilte Stifte vorgesehen, mit welchen jeder Stützring mit dem vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden tragenden Zylinder und/oder mit am Umfang verteilten Leisten in einer dem gepressten Zustand der Wicklung entsprechenden Lage fest verbunden ist. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnung angeführt, die die Hälfte des durch die Wicklungsachse gehenden Schnittes der Zylinderspule einer beispielsweisen   erfindungsgemässen   Drosselspule darstellt. Es   zeigen-l,   2,3, 4 und   5-die   einlagigen, Windung an Windung gewickelten   Teilspulen, --6-- die   zwischen je zwei Teilspulen vorgesehenen mechanisch festen Stützringe, die zweckmässig der Steigung der Wicklung angepasst sind,--7--einen vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden tragenden   Zylinder,--8--eine   der am Zylinderumfang gleichmässig verteilten, vorzugsweise mit dem   Zylinder--7--verklebten   und aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden Leisten,

  --9--zur Verbindung der   Stützringe -6-- mit   dem   Zylinder--7--und   den   Leisten --8-- dienende Stifte ;   weiters   zeigen--10--die   Wicklungen abstützende Konstruktionselemente und--11--die mit der Wicklung elastisch verbundenen Anschlüsse. Die auf die   Stützringe --6-- wirkenden   Kräfte sind   mit--P--bezeichnet.   Die   Stützringe --6-- werden   erst nach Fertigstellen der gesamten Wicklung und Abpressen derselben mit den angeführten Konstruktionsteilen verbunden,   z. B.   durch Kleben, Verdübeln und Herstellen der Bohrungen für die   Stifte--9--,   in welche diese eingeschlagen werden. 



   Bei solchen erfindungsgemäss ausgebildeten Zylinderspulen werden die die Leiter gefährdenden Kräfte auf einen Bruchteil vermindert : da jede erste, am von der Zylinderspulenmitte abgewendeten Ende einer Teilspule liegende Windung durch den benachbarten Stützring praktisch vollständig von der Einwirkung der Kräfte der andern Windungen entlastet wird, erstreckt sich die Summierung der elektrodynamisch erzeugten Kräfte nicht auf sämtliche Windungen einer halben Zylinderspule, sondern nur auf die wesentlich geringere Anzahl der Windungen einer Teilspule. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Möglichkeit einer Deformierung oder Beschädigung der Leiter ist also bei den erfindungsgemäss ausgebildeten Zylinderspulen weitgehend vermieden. Weitere wichtige Vorteile bestehen darin, dass die Windung an Windung gewickelten Spulen eine verhältnismässig grosse Längskapazität, daher eine günstige
Stossspannungsverteilung, also eine geringe elektrische Beanspruchung der Eingangswindungen, ausserdem eine vergleichsweise geringe Zylinderlänge, daher eine hohe Induktivität, bzw. geringen Materialaufwand, ergeben. 



  Auch die   Wärmeabführung   ist günstig, besonders infolge der zwischen den   Leisten --8-- gebildeten   nach aussen von den Wicklungen begrenzten Luftschächten. Der Arbeitsaufwand für die in einem normalen Wickelvorgang, der keine Unterbrechung beim übergang von einer Teilspule zur andern erleidet, hergestellten Wicklung und für die Fertigung der einfache Formen aufweisenden Konstruktionsteile ist vergleichsweise gering. 



   Besonders zweckmässig ist eine solche Unterteilung der ganzen Zylinderspule in Teilspulen, dass die Produkte aus der Windungszahl einer Teilspule und dem Mittelwert der im Bereiche dieser Teilspule auftretenden Radialkomponenten der magnetischen Feldstärke für alle Teilspulen annäherend einander gleich sind. Bei dieser Unterteilung ergibt sich die geringste Gefährdung der Leiter durch mechanische Kräfte bzw. die geringste Anzahl von Teilspulen ; auch ergibt sich, wenn die Zahl der Teilspulen gerade ist, eine Symmetrie der Längen und Windungszahlen der Teilspulen hinsichtlich der Mitte der Zylinderspulenachse.

   Es ist in diesem Falle zweckmässig, die beiden mittleren Teilspulen zu einer einzigen Teilspule mit einer Windungszahl gleich der Summe der Windungszahlen der beiden ersetzten Teilspulen zusammenzufassen und somit Aufwand und insbesondere Platzbedarf für einen Stützring zwischen den beiden mittleren Teilspulen zu ersparen ; ein Abstützen der auf die beiden End-Windungen wirkenden Kräfte ist nämlich nicht erforderlich, weil sich diese gegenseitig aufheben. 



   Bei der erfindungsgemässen Ausbildung von Drosselspulen, die sehr hohen Stossströmen ausgesetzt sind, ist es, insbesondere im Falle höherer Frequenzen der Betriebsströme, im Hinblick auf die Zusatzverluste sehr vorteilhaft, für die Wicklungen feindrahtige Seile oder Drilleiter vorzusehen. Durch die Unterteilung in Teilspulen werden nämlich die Beanspruchungen durch die Stossströme so vermindert, dass auch diese mechanisch wenig widerstandsfähige Leiter den Beanspruchungen standhalten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Drosselspule hoher Stossstromfestigkeit, bestehend aus einer oder mehreren konzentrischen, ein- oder mehrlagigen Zylinderspulen, deren Windungen in axialer Richtung aneinandergepresst sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine dieser Zylinderspulen aus mehr als zwei Teilspulen (1, 2,3, 4,5) besteht, dass zwischen den Teilspulen (1, 2,3, 4,5) gesonderte, mechanisch feste Stützringe (6) angeordnet sind und dass alle Stützringe (6) einer ganzen Zylinderspule miteinander fest verbunden sind. 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. verteilte Stifte (9) vorgesehen sind, mit welchen jeder Stützring (6) mit dem vorzugsweise aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden tragenden Zylinder (7) und/oder mit am Umfang verteilten Leisten (8) in einer dem gepressten Zustand der Wicklung entsprechenden Lage fest verbunden ist. EMI2.2 Windungszahl einer Teilspule und dem Mittelwert der im Bereiche dieser Teilspule auftretenden Radialkomponenten der magnetischen Feldstärke für alle Teilspulen annähernd einander gleich sind.
    4. Drosselspule nach Anspruch 1 oder 2, deren Teilspulen-Windungszahlen für eine gerade Anzahl von EMI2.3 Teilspulen zu einer einzigen Teilspule mit einer Windungszahl gleich der Summe der Windungszahlen der beiden ersetzten Teilspulen zusammengefasst sind. EMI2.4
AT344974A 1974-04-25 1974-04-25 Drosselspule hoher stossstromfestigkeit AT330886B (de)

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ATA344974A ATA344974A (de) 1975-10-15
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