AT331687B - Verfahren zum aromatisieren von tee und teeähnlichen erzeugnissen in aufgussbeuteln - Google Patents
Verfahren zum aromatisieren von tee und teeähnlichen erzeugnissen in aufgussbeutelnInfo
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- AT331687B AT331687B AT877573A AT877573A AT331687B AT 331687 B AT331687 B AT 331687B AT 877573 A AT877573 A AT 877573A AT 877573 A AT877573 A AT 877573A AT 331687 B AT331687 B AT 331687B
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H4/00—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
- D01H4/04—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface
- D01H4/06—Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques imparting twist by contact of fibres with a running surface co-operating with suction means
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Spinnen textiler Fasern, bei dem die Fasern auf einen luftdurchlässigen Träger, der sich kontinuierlich über einer Saugzone bewegt, aufgebracht, im Bereich des ablaufseitigen Saugzonenrandes unter Mitwirkung der Trägerbewegung zusammengedreht und quer zur Richtung der Trägerbewegung unter Sicherung gegen Drehung abgezogen werden. Bei einem bekannten Verfahren dieser Art (deutsche Offenlegungsschrift 1902111) wird der Träger von einem rotierenden perforierten Zylinder gebildet. Die Fasern werden mit Hilfe einer gezähnten Trommel dem Zylinder unmittelbar einzeln am Beginn einer Saugzone übergeben. Dabei dient der Saugluftstrom aber nicht zum Zusammendrehen der Fasern, sondern hat ausschliesslich die Aufgabe, die Fasern an den den Träger bildenden perforierten Zylinder heranzuführen und parallel zur Zylinderachse auszurichten. Das Eindrehen der Fasern soll mit Hilfe einer sogenannten Verfestigungsrolle bewirkt werden, die sich am Ende der Saugzone knapp oberhalb des den Träger bildenden perforierten Zylinders parallel zu diesem befindet und sich gleichsinnig mit ihm dreht. Die Fasern sollen sich also an der Verfestigungsrolle stauen und durch deren Drehung umeinandergerollt werden. Versuche haben aber gezeigt, dass die Verfestigungsrolle nicht den gewünschten Effekt mit sich bringt. Die Fasern werden nämlich nicht im Zwickelraum zwischen dem perforierten Zylinder und der Walze zusammengedreht, sondern meist vom Zylinder mitgenommen und durch den Spalt zwischen ihm und der Walze hindurchgezwängt, was natürlich den Spinnvorgang stört. Rein theoretisch lässt sich nämlich die Verdrillung der Fasern zwischen Zylinder und Walze nur dann bewerkstelligen, wenn der Reibungskoeffizient an beiden Flächen gleich gross ist, was sich aber praktisch niemals verwirklichen lässt. Im übrigen sollen dort auch nur spezielle Fasern mit vergleichsweise geringer Abzuggeschwindigkeit so zusammengedreht werden, dass sie sich umeinanderrollen, wobei es sich zwangsläufig um einen nur geringen Verdrillungsgrad handeln kann. Bei einem andern bekannten Verfahren (deutsche Offenlegungsschrift 1510937) werden die Fasern ebenfalls einzeln auf einen kontinuierlich bewegten Transporteur so abgelegt, dass die Fasern quer zur Förderrichtung ausgerichtet sind, wobei der Transporteur mit Rückhalteelementen in Form von Stiften, Nadeln od. dgl. versehen ist, die die Lage der Fasern auf den Transporteur sichern sollen. Der Abzug der Fasern erfolgt hier zwar auch quer zur Bewegungsrichtung des Transporteurs, doch wird überhaupt nicht mit Saugluft gearbeitet und das Zusammendrehen der Fasern mit Hilfe eines nachgeordneten Drehorgans rein mechanisch bewirkt. Hier ist, abgesehen von der Beschädigungsgefahr für die Fasern, ebenfalls keine hohe Fadenabzuggeschwindigkeit erzielbar. Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und das eingangs beschriebene Verfahren so zu verbessern, dass ein einwandfreies Verspinnen mit hoher Fadenabzuggeschwindigkeit bei verhältnismässig einfacher Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gewährleistet ist. Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass aus den Fasern zunächst ein dünnes Faserband gebildet, dieses vom Träger der Saugzone zugeführt und ausschliesslich durch die sich aus der Trägerbewegung und der Saugwirkung ergebenden Kraftkomponenten zusammengedreht wird. Es kann also von einem leicht herzustellenden Faserband ausgegangen werden, bei dem keine bevorzugte Faserlage notwendig ist, so dass sich auch jede Massnahme zur Faserorientierung erübrigt. Wesentlich ist aber der eigentliche mechanisch-aerodynamische Spinnvorgang, der den geringstmöglichen apparativen Aufwand voraussetzt und auch tatsächlich durchführbar ist. Die vom Träger in Bandform herangebrachten Fasern werden über der Saugzone zum ablaufseitigen Rand befördert. Sobald dann aber die Fasern des Bandes im Begriffe sind, die Saugzone zu verlassen, werden sie ausschliesslich durch den Sog wieder in die Saugzone zurückgeholt, so dass sich das Faserband ohne jegliches mechanisches Mittel einrollt. Es kann daher auch keine Störung des Spinnvorganges durch ein solches mechanisches Mittel auftreten. Es bedarf auch keiner zu grossen Geschwindigkeit der Trägerbewegung, um zu einer hohen Spinndrehzahl bzw. Abzuggeschwindigkeit zu gelangen, weil sich die Spinndrehzahl aus der Abwälzung des dünnen Fadens auf dem Träger ableitet. Der Träger könnte in bekannter Weise vom Mantel einer Saugtrommel gebildet werden. Als Träger könnte aber auch ein perforiertes umlaufendes Endlosband dienen. Stets ergibt sich eine vergleichsweise einfache Vorrichtung, zumal es auch keinen hohen technischen Aufwand erfordert, ein dünnes Faserband zu bilden, wobei man gegebenenfalls ein breiteres Faserband herstellen und dieses dann in mehrere Streifen zur Belieferung mehrerer Spinnstellen unterteilen könnte. In den Zeichnungen ist eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens als Beispiel rein schematisch dargestellt, u. zw. zeigen Fig. l und 2 die Vorrichtung im Längs- und Querschnitt durch den Träger und Fig. 3 in Draufsicht. EMI1.1 durch die sich aus der Bewegung des Trägers--l--und die Saugwirkung ergebenden Kraftkomponenten eingerollt und das entstehende Gebilde wird mit Hilfe eines Walzenpaares --7-- unter gleichzeitiger Drehhinderung quer zur Bewegungsrichtung des Trägers--l--abgezogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Spinnen textiler Fasern, bei dem die Fasern auf einen luftdurchlässigen Träger, der sich kontinuierlich über einer Saugzone bewegt, aufgebracht, im Bereich des ablaufseitigen Saugzonenrandes unter Mitwirkung der Trägerbewegung zusammengedreht und quer zur Richtung der Trägerbewegung unter Sicherung EMI2.1 dünnes Faserband gebildet, dieses vom Träger der Saugzone zugeführt und ausschliesslich durch die sich aus der Trägerbewegung und der Saugwirkung ergebenden Kraftkomponenten zusammengedreht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT877573A AT331687B (de) | 1973-10-15 | 1973-10-15 | Verfahren zum aromatisieren von tee und teeähnlichen erzeugnissen in aufgussbeuteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT877573A AT331687B (de) | 1973-10-15 | 1973-10-15 | Verfahren zum aromatisieren von tee und teeähnlichen erzeugnissen in aufgussbeuteln |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA877573A ATA877573A (de) | 1975-11-15 |
| AT331687B true AT331687B (de) | 1976-08-25 |
Family
ID=3608418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT877573A AT331687B (de) | 1973-10-15 | 1973-10-15 | Verfahren zum aromatisieren von tee und teeähnlichen erzeugnissen in aufgussbeuteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT331687B (de) |
-
1973
- 1973-10-15 AT AT877573A patent/AT331687B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA877573A (de) | 1975-11-15 |
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