AT332614B - Vorgefertigter trager aus armiertem beton od.dgl. - Google Patents

Vorgefertigter trager aus armiertem beton od.dgl.

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AT332614B
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Alexander Dipl Ing Maculan
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Ebenseer Betonwerke Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • E04B5/32Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements
    • E04B5/36Floor structures wholly cast in situ with or without form units or reinforcements with form units as part of the floor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members

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Description


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   Die Erfindung betrifft einen vorgefertigten Träger aus armiertem Beton od. dgl. mit einem zumindest annähernd trapezförmigen, an der breiteren Unterseite offenen Profil mit von einem ebenen Oberteil seitwärts abfallenden schrägen Flanken, die seitwärts ausragende Randflansche aufweisen. 



   Solche Träger lassen sich vorteilhafterweise derart stapeln, dass von einander im Stapel benachbarten
Trägern der jeweils untere im Hohlraum des jeweils oberen weitgehend Platz findet. Bei der Gestaltung solcher
Träger ist allerdings darauf zu achten, dass diese Träger bei einer Stapelung keiner Beanspruchung durch
Horizontalkräfte ausgesetzt werden sollen, welche die Trägerflanken auseinanderzuspreizen trachten und im
Trägeroberteil, dem Druckgurt, Biegebeanspruchungen auftreten lassen. 



   Es wurden bereits verschiedenerlei Wege beschritten, um bei der Stapelung solcher Träger das Auftreten von Horizontalbeanspruchungen auszuschliessen, so sind beispielsweise nach der   österr. Patentschrift Nr. 292279   im Bereich der unteren Ränder der beiden Flanken solcher Träger an den Randflanschen örtliche Verstärkungen angeordnet, auf denen sich im Trägerstapel der jeweils nächste, obere Träger mit seinen Randflanschen abzustützen vermag. 



   Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass es zweckmässiger erscheint, die zur Abstützung gestapelter
Träger der eingangs bezeichneten Gattung dienenden Teile so zu wählen und zu gestalten, dass sie die Festigkeit des Trägers erhöhen und insbesondere das Verhältnis zwischen der Tragfähigkeit und dem Volumen des Trägers günstig beeinflussen. 



   Ziel der Erfindung ist es demnach, die zur Abstützung der gestapelten Träger benutzbaren Teile des Trägers so anzuordnen, dass sie zur Versteifung der Struktur des Trägers derart wesentlich beitragen, dass dadurch der
Materialaufwand für diesen Träger bei gleicher Tragfähigkeit verringert werden kann. 



   Dieses Ziel der Erfindung wird dem wesentlichsten Merkmal der Erfindung zufolge dadurch erreicht, dass an der Unterseite des Oberteiles quer zwischen den beiden Flanken des Trägers verlaufende Rippen vorgesehen sind, deren Unterseiten von der durch die Unterseiten der Randflansche bestimmten Ebene einen Abstand aufweisen, der geringer ist als der Abstand der Oberseite des Oberteiles von der durch die Oberseiten der
Randflansche der Flanken bestimmten Ebene, so dass von benachbart im Stapel übereinanderlagernden Trägern der jeweils obere nur mit der Unterseite der querverlaufenden Rippen auf der Oberseite des Oberteiles des jeweils unteren Trägers aufruht. 



   Durch diese Gestaltung des Trägers wird also zuverlässig gewährleistet, dass die gestapelten Träger bloss   Vertikalbeanspruchungen   ausgesetzt sind, weil sie durchwegs nur mit horizontal verlaufenden Flächen aufeinanderliegen. Darüber hinaus wird aber durch die querverlaufenden Rippen eine erhebliche Versteifung des Trägeroberteiles erreicht, welche es in weiterer Folge ermöglicht, diesen Trägeroberteil dünner zu dimensionieren und dadurch Material bzw. Gewicht einzusparen. Die erfindungsgemäss an der Unterseite des Oberteiles angeordneten querverlaufenden Rippen dienen demnach in einer wertvollen Doppelfunktion mehreren Zwecken. 



   Tragplatten mit einem abwärts gerichteten, durch Rippen quer unterteilten Hohlraum sind bereits bekannt. 



  Solche Bauplatten sind aber nicht raumsparend stapelbar, sie liegen vielmehr im gestapelten Zustand wie volle, massive Platten aufeinander. Im Gegensatz dazu liegen   erfindungsgemässe   Träger zwangsläufig ineinander, weil sie ja-eben zu diesem   Zweck-trapezförmig   profiliert sind, an ihrer breiteren Unterseite offen sind und seitwärts schräg abfallende Flanken aufweisen. Es sind wohl auch ineinanderliegende Bauelemente bekannt, die raumsparend stapelbar sind, doch fehlen bei diesen Elementen die für die Erfindung charakteristischen querverlaufenden Rippen, welchen die oben geschilderten Vorteile zu verdanken sind. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist zwar die Unterseite der querverlaufenden Rippen eben, um auf der ebenen Oberseite des jeweils im Stapel untenliegenden Trägers satt und flächig aufliegen zu können, die Unterseite des Oberteiles des Trägers kann jedoch vorteilhafterweise einem runden oder gebrochenen Linienzug folgend gewölbt sein, so dass die Höhe der querverlaufenden Rippen von den beiden Flanken des Trägers aus gegen die Längsmitte der Rippen hin zunimmt. Eine solche-an sich   bekannte-Wölbung   der Unterseite des Trägeroberteiles trägt zusätzlich zu dessen Tragfähigkeit bei und es ist demnach als wesentlicher Vorteil der   erfindungsgemässen   Lösung anzusehen, dass diese Lösung die Anordnung einer solchen Wölbung nicht ausschliesst. 



   Der Abstand der querverlaufenden Rippen voneinander ist im Rahmen der Erfindung grundsätzlich frei wählbar ; im Prinzip würden zwei Rippen bei jeder Trägerlänge ausreichen, doch empfiehlt es sich-mit Rücksicht auf die Festigkeit und Tragfähigkeit des Trägers deren mehrere anzuordnen. Durch eine Anzahl mit Abstand voneinander querverlaufender Rippen wird nämlich die gewölbte Unterseite des Oberteiles des Trägers vorteilhafterweise in mehrere, in Längsrichtung des Trägers aneinandergereihte Kassetten unterteilt und bildet solcherart ein räumliches Tragwerk. 



   Um eine besonders raumsparende Stapelung erfindungsgemässer Träger zu ermöglichen, ist schliesslich die Länge der querverlaufenden Rippen an ihrer Unterseite nur geringfügig grösser zu wählen als die Breite der Oberseite des Oberteiles ; dadurch bleiben die Träger im Stapel optimal eng benachbart. 



   Weitere Erfindungsmerkmale werden der besseren Verständlichkeit halber nachfolgend an Hand der Zeichnungen erläutert. Die Fig. 1 der Zeichnungen zeigt einen Querschnitt durch zwei in einem Stapel übereinanderliegende Träger, u. zw. nach der Linie   I-I   der Fig. 2, die Fig. 2 zeigt eine Untersicht des unteren Trägers in Richtung des Pfeiles   II der Fig. l.   

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