AT3354U1 - Logik und vorrichtung zur zugangskontrolle - Google Patents
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- AT3354U1 AT3354U1 AT0064598U AT64598U AT3354U1 AT 3354 U1 AT3354 U1 AT 3354U1 AT 0064598 U AT0064598 U AT 0064598U AT 64598 U AT64598 U AT 64598U AT 3354 U1 AT3354 U1 AT 3354U1
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Abstract
Bei der Kontrolle von Zugängen für Personen werden einem Personenkreis Berechtigungen und Identitätsfotos zugeordnet und in einer Datenbank abgespeichert. Ein Selektionsprogramm trifft abhängig von der Anzahl oder Art der Verwendung der Berechtigungen eine Auswahl aus den in der Datenbank gespeicherten Identitätsfotos. Den Zugangskontrolleinheiten sind mobile Bedieneinheiten zur Anzeige der Ticketbenützungen und gegebenenfalls zur Fernsteuerung zugeordnet. Die mobilen Bedieneinheiten speichern die selektierten Identitätsfotos. Bei der Lesung einer selektierten Berechtigung am Zugang wird das der jeweils passierenden Person zugeordnete Foto angezeigt.
Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Programmlogik zur Kontrolle von Personenzugängen, wobei einem Personenkreis Identitätsfotos und Zugangsberechtigungen zugeordnet und in einer Datenbank abgespeichert sind, und solche Identitätsfotos am Zugang in geeigneter Form zur Identitätsüberprüfung dargestellt werden können. Systeme zur Zugangskontrolle sind beispielsweise für Seilbahnen und Lifte bekannt. Dort werden insbesondere für längerfristige Berechtigungen wie für Wochenkarten oder Saisonskarten beim Verkauf Identitätsfotos des Käufers angefertigt. Dies dient dazu, die Übertragung solcher Berechtigungen auf andere Personen zu unterbinden, da längerfristige Berechtigungen allgemein beträchtliche Preisnachlässe im Vergleich zu kurzfristigen Berechtigungen aufweisen. Die identitätsfotos werden dann an dem gekauften Ticket angebracht und können vom Kontrollpersonal überprüft werden. Es ist auch bekannt, dass die Identitätsfotos digitalisiert und in einer Datenbank gespeichert werden. Damit können die Fotos an Rechner in der Nähe der Zugänge übertragen und dort an Monitoren dargestellt werden. Üblicherweise kontrolliert ein automatischer Ticketleser die jeweils zugeführte Berechtigung (Ticket) und sperrt den Zugang, wenn eine Überprüfung der Identität des Benutzers vorgesehen ist. Der Zugang wird dann beispielsweise mittels einer Fembedienung vom Kontrolleur händisch freigeschatten. Dieser Überprüfungsvorgang ist zeitaufwendig und wird vom Benutzer als Belästigung empfunden, weshalb man dazu übergegangen ist, die Fotokontrolle auf bestimmte Berechttgungsgruppen einzuschränken und nur zu bestimmten Tageszeiten einzuschalten. Damit kann man zwar die Beeintächtigung des Benutzerkomforts reduzieren, eine zufriedenstellende Kontrolle ist aber nicht gegeben, weil naturgemäss jeder rechtmässige Inhaber einer Berechtigung die händische Kontrolle als unangenehm empfindet. Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, diese Problematik zu verbessern und insbesondere den Benutzerkomfort und die Effektivität der Kontrollen zu erhöhen. Erfindungsgemäss wird eine Programmlogik der eingangs genannten Gattung vorgesehen, die ein Selektionsprogramm zur Auswahl der in der Datenbank gespeicherten Identitätsfotos umfasst, und dass aus dieser Auswahl jeweils das zugeordnete Foto angezeigt wird, sobald die entsprechende Berechtigung am Zugang gelesen wird. Damit können nach parametrisierbaren EMI1.1 während alle anderen ohne Belästigung der Benutzer unkontrolliert bleiben. Beispielsweise ist es von Vorteil, wenn das Selektionsprogramm die zur Sichtprüfung vorzuschlagenden Identitätsfotos abhängig von der Anzahl oder Art der Verwendung der zugeordneten Berechtigungen des Personenkreises trifft Werden die an den Zugängen erfassten Benützungsdaten der zugeordneten Berechtigungen in der Datenbank gespeichert, kann das Selektionsprogramm jene Berechtigungen mit atypischen Benützungsdaten ermitteln, beispielsweise solche mit relativ hoher Benützungsanzahl oder solche mit zeitlich nahe beeinanderliegenden Benützungen an entfernten Zugängen. Solche atypisch benützten Berechtigungen werden gekennzeichnet und zur Fotokontrolle vorgeschlagen werden. Die Kontrolle ist effektiver und der Benutzerkomfort deutlich verbessert Eine erfindungsgemässe Zugangskontrollvorrichtung verwendet eine mobile, mit einem Funkmodem ausgestattete Bedieneinheit mit batteriegestützem Rechner und grafikfähiger Anzeige mit berührungsempfindlicher Oberfläche als Bedientasttatur. Im Speicher sind die zu Kontrolle vorgeschlagenen Identitätsfotos abgelegt und werden bei der Passage eines zur Identitätsprüfung ausgewählten Tickets am Display anzeigt. <Desc/Clms Page number 2> Die nachfolgende Zeichnung erläutert die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt ein Zugangskontroll-System wie es in Skigebieten angewendet wird. Selbstverständlich ist die geschilderte Problematik auch auf andere Fälle anwendbar, beispielsweise für Veranstaltungshallen, Stadien, Schwimmbäder etc. Ebenso soll unter der Bezeichnung Ticket jede Art von Ausweis, Fahrkarte, Wertkarte oder ähnliches verstanden werden. Eine elektronische Kassa ist mit einer Kamera versehen und kann bei der Ausgabe eines Tickets zugleich ein Identitätsfoto des Käufers aufnehmen. Dies ist hier für alle Berechtigungen ab einer Gültigkeit von drei Tagen vorgesehen. Das Identitätsfoto wird digitalisiert und mit den Daten der Berechtigung, insbesondere mit der Kartennummer sowie gegebenenfalls dem Namen und der Adresse des Käufers in einer Datenbank abgespeichert. An den Zugängen zu den Liften sind Drehkreuze vorgesehen, die von einem Kartenleser angesteuert werden können. Als Tickets kommen beispielsweise Magnetkarten, Karten mit einem maschinenlesbaren Barcode oder berührungslos wirkende Chipkarten zum Einsatz. Die an den Zugängen erfassten Benützungsdaten werden ebenfalls in der Datenbank gespeichert und den jeweiligen Berechtigungen zugeordnet. Damit ist jede Liftbenützung in der Datenbank gespeichert. Die Zugänge kommunizieren mittels Funkmodem mit mobilen Bediengeräten, die vom Einsteighelfer oder von separatem Liftpersonal getragen werden. Solche Bediengeräte können beispielsweise den jeweilgen Tickettyp, welcher das Drehkreuz passiert, anzeigen und ermöglichen im Störungsfall eine manuelle Drehkreuzfreigabe. Ein Selektionsprogramm ermittelt nun anhand der in der Datenbank gespeicherten Informationen sogenannte atypisch verwendete Berechtigungen. Die Parameter für die Kennzeichnung als atypisch können frei konfiguriert werden. Beispielsweise wird festgelegt, dass Berechtigungen dann als atypisch klassifiziert werden, wenn ihre Benutzungshäufigkeit grösser als zehn mal pro Tag ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die am häufigsten benutzen zehn Prozent aller Berechtigungen vorzuschlagen. Weitere Möglichkeiten sind, ab Unterschreitung eines gewissen Wertes pro Benutzung (Einnahmen der Berechtigung diviert durch die Anzahl der Benutzungen) zu selektieren, oder jene Tickets vorzuschlagen, die innerhalb kurzer Zeit an weit voneinander liegenden Orten verwendet werden. Die Selektionsparameter werden jeweils nach den örtlichen Gegebenheiten und dem typischen Benutzerkreis festgelegt. Die atypisch benutzten Berechtigungen werden nun gekennzeichnet und den Zugangkontrolleinheiten mitgeteilt. Weiters werden die diesen Berechtigungen zugeordneten Identitätsfotos in den Speicher der mobilen Bedieneinheiten übertragen. Versucht der Benutzer einer atypischen Berechtigung den Zugang zu passieren, so meldet die Zugangseinheit per Funkmodem die Kartennummer der Bedieneinheit. Die Bedieneinheit signalisiert dies beispielsweise akustisch und ruft das zugehörige Identitätsfoto auf und zeigt es am integrierten Bildschirm an. Der Kontrolleur hat die Möglichkeit, den Benutzer der Berechtigung mit dem angezeigten Bild zu vergleichen und nur bei positiver Übereinstimmung ein manuelles Freigabesignal durch Drücken einer Taste auf dem berührungssensitiven Display zu erteilen. Es ist leicht ersichtlich, dass die Effektivität der Kontrolle deutlich besser als bei herkömmlichen Lösungen ist und dass die Beeinträchtigung der Benutzer durch überflüssige Kontrollen abnimmt.
Claims (7)
- Schutzansprüche 1. Programmlogik zur Kontrolle von Personenzugängen, wobei einem Personenkreis Zugangsberechtigungen und Identitätsfotos zugeordnet und in einer Datenbank abgespeichert sind, und wobei Identitätsfotos am Zugang in geeigneter Form zur EMI3.1 dargestelltSelektionsprogramm eine Auswahl aus den in der Datenbank gespeicherten Identitätsfotos trifft und dass aus dieser Auswahl jeweils das zugeordnete Foto angezeigt wird, sobald die entsprechende Berechtigung am Zugang gelesen wird.
- 2. Programmlogik nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Selektionsprogramm die zur Sichtprüfung vorzuschlagenden Identitätsfotos abhängig von der Anzahl oder Art der Verwendung der zugeordneten Berechtigungen des Personenkreises trifft.
- 3. Programmlogik nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Identitätsfotos in einer zentralen Datenbank gespeichert werden, dass die an den Zugängen erfassten Benützungsdaten der zugeordneten Berechtigungen in der Datenbank gespeichert werden, dass das Selektionsprogramm Berechtigungen mit atypischen Benützungsdaten ermittelt, beispielsweise solche mit relativ hoher Benützungsanzahl oder solche mit zeitlich nahe beeinanderliegenden Benützungen an entfernten Zugängen, und dass solche atypisch benützte Berechtigungen gekennzeichnet und zur Fotokontrolle vorgeschlagen werden.
- 4. Programmlogik nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fotokontrolle vorgeschlagene Berechtigungen an den Zugängen gesperrt und erst nach Kontrollbestätigung zur Passage zugelassen werden.
- 5. Zugangskontrollvorrichtung, bestehend aus einer oder mehreren Ausgabeeinheiten für Tickets (Berechtigungen) und einer Erfassungseinheit für den Tickets zugeordneten Identitätsfotos, einer oder mehreren Zugangskontrolleinheiten, welche die Tickets automatisch auf Gültigkeit kontrollieren und gegebenenfalls eine Sperre wie ein Drehkreuz aktivieren bzw. freischalten, und einer Zentrale zur Erfassung der Ausgabedaten und der Benützungsdaten, wobei Zugangskontrolleinheiten mobile Bedieneinheiten zur Anzeige der Ticketbenützungen und gegebenenfalls zur Fernsteuerung zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass in den mobilen Bedieneinheiten Identitätsfotos speicherbar sind und bei der Lesung eines entsprechenden Tickets das zugehörige Identitätsfoto auf einem Display gezeigt wird.
- 6. Zugangskontrollvornchtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als mobile Bedieneinheit ein batteriegestützer Rechner mit Speicher und grafikfähiger Anzeige mit berührungsempfindlicher Oberfläche als Bedientasttatur verwendet wird, welcher mit einem Funkmodem (Sender/Empfänger) verbunden ist, wobei den Zugangskontrolleinheiten ebenfalls Funkmodems zugeordnet sind, und dass bei der Kontrolle eines zur Identitätsprüfung ausgewählten Tickets an der Zugangskontrolleinheit per Funk die betreffende Ticketinformation an die mobile Bedieneinheit gesendet wird, die Bedieneinheit aus ihrem Speicher das zugehörige Identitätsfoto aufruft und am Display anzeigt.
- 7. Zugangskontrollvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Lesung eines für die Identitätsprüfung vorgesehene Tickets eine Kontrollmitteilung an die mobile Bedieneinheit gesendet wird, dass die Bedieneinheit das zugehörige Identitätsfoto anzeigt, und dass nach Bestätigung mittels einer Taste auf der Bedieneinheit die Freigabemitteilung zur Zugangskontrolleinheit zwecks Passage des Tickets zurückgesendet wird.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0064598U AT3354U1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Logik und vorrichtung zur zugangskontrolle |
| US09/251,255 US6617960B1 (en) | 1998-02-18 | 1999-02-16 | Arrangement for controlling access of persons, and access terminal |
| CH00305/99A CH695907A5 (de) | 1998-02-18 | 1999-02-17 | Zugangskontrolleinrichtung. |
| FR9902013A FR2775100B3 (fr) | 1998-02-18 | 1999-02-18 | Dispositif pour le controle des acces et terminal d'acces |
| ITMI990092 IT246531Y1 (it) | 1998-02-18 | 1999-02-18 | Dispositivo di controllo dell'accesso e terminale d'accesso |
| FR9910872A FR2780799B3 (fr) | 1998-02-18 | 1999-08-27 | Dispositif pour le controle des acces et terminal d'acces |
| FR9910840A FR2780536B3 (fr) | 1998-02-18 | 1999-08-27 | Dispositif pour le controle des acces et terminal d'acces |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0064598U AT3354U1 (de) | 1998-10-01 | 1998-10-01 | Logik und vorrichtung zur zugangskontrolle |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT3354U1 true AT3354U1 (de) | 2000-01-25 |
Family
ID=3496071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT0064598U AT3354U1 (de) | 1998-02-18 | 1998-10-01 | Logik und vorrichtung zur zugangskontrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT3354U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009008184A1 (de) | 2009-02-10 | 2010-08-19 | Giesecke & Devrient Gmbh | Prüfen einer Authentisierung eines Besitzers eines portablen Datenträgers |
-
1998
- 1998-10-01 AT AT0064598U patent/AT3354U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009008184A1 (de) | 2009-02-10 | 2010-08-19 | Giesecke & Devrient Gmbh | Prüfen einer Authentisierung eines Besitzers eines portablen Datenträgers |
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