AT337795B - Kopfhorer - Google Patents

Kopfhorer

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AT337795B
AT337795B AT778675A AT778675A AT337795B AT 337795 B AT337795 B AT 337795B AT 778675 A AT778675 A AT 778675A AT 778675 A AT778675 A AT 778675A AT 337795 B AT337795 B AT 337795B
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AT
Austria
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coupling space
ventilation ducts
headphones
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air
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Application number
AT778675A
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English (en)
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ATA778675A (de
Inventor
Rudolf Dr Gorike
Original Assignee
Akg Akustische Kino Geraete
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Publication date
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Publication of ATA778675A publication Critical patent/ATA778675A/de
Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/10Earpieces; Attachments therefor ; Earphones; Monophonic headphones
    • H04R1/1008Earpieces of the supra-aural or circum-aural type

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Headphones And Earphones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Kopfhörer, dessen Hörermuscheln mit einem im Gebrauch das Ohr nach aussen abschliessenden und einen für den oder die in jede Muschel eingebauten elektroakustischen Wandler vorgesehenen Kopplungsraum seitlich begrenzenden, vorzugsweise ringförmigen Ohrpolster ausgerüstet sind. 



   Derartige Kopfhörer bezeichnet man als geschlossene Hörer, wogegen die nicht am Ohr dicht anliegenden Hörer als offene Hörer bekanntgeworden sind. Geschlossene Hörer haben gegenüber den offenen Hörern in akustischer Hinsicht gewisse Vorteile. So kann man beispielsweise den Frequenzgang eines solchen Hörers mit relativ einfachen Mitteln weitgehend beeinflussen und durch besondere Massnahmen erreichen, dass eine "im Kopf Lokalisation" des wiedergegebenen Klangbildes vermieden wird bzw. der Eindruck einer räumlichen Wiedergabe entsteht. 



   Gegenüber den offenen Hörern haben geschlossene Hörer lediglich den Nachteil, dass durch den Abschluss des Ohres durch den Ohrpolster ein gewisser Wärmestau verursacht wird, der unter Umständen bei längerem Tragen des Hörers unangenehm empfunden wird. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Erscheinung zu bekämpfen und erreicht dies bei einem wie vorstehend beschriebenen geschlossenen Hörer dadurch, dass aus dem Kopplungsraum Lüftungskanäle herausgeführt sind, deren akustische Reaktanz im niederen Frequenzbereich vorzugsweise zwischen 20 und 30 Hz wesentlich grösser, vorzugsweise mindestens fünfmal grösser ist als ihr akustischer Gleichstromwiderstand. 



   Die akustische Reaktanz ergibt sich aus dem   Produkt M.   m, in   dem   die Kreisfrequenz und m die Masse der im betrachteten Kanal eingeschlossenen Luft bedeutet. Der akustische Gleichstromwiderstand würde im elektrischen Ersatzschaltbild einen reinen Ohmschen Widerstand darstellen, der lediglich dem akustischen Reibungswiderstand der Luft an der Innenwand eines Kanals entspricht. 



   Die durch die Erfindung gegebene Lehre läuft demnach darauf hinaus, den Kopplungsraum eines geschlossenen Hörers durch Kanäle zu entlüften, deren Länge und Querschnitt so dimensioniert sind, dass keine Beeinträchtigung der akustischen Qualität des Kopfhörers, auch nicht bei den tiefen Frequenzen mit grosser Wellenlänge entsteht bzw. so gering ist, dass sie keinen merkbaren Einfluss auf die Wiedergabequalität haben. 



   Zweckmässigerweise wird man zur Dimensionierung der Belüftungskanäle von der Gleichung für die akustische Impedanz ZA für Rohre ausgehen. Diese lautet : 
 EMI1.1 
 Es bedeutet : R = Radius des Rohres in cm   J. L   = Reibungskoeffizient 1, 86 10- 4   M   = Kreisfrequenz 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 



   Für 20 Hz würde der in gleicher Weise ermittelte   Imaginäranteil 16 H   betragen. 



   Daraus ist ersichtlich, dass für den Luftgleichstrom der Widerstand nur 1/8 bzw. 1/5 des induktiven Widerstandes bei einer unteren Grenzfrequenz von 30 bzw. 20 Hz ist und dass die Abmessungen der erfin-   dungsgemässen     Lüftungskanäle   es ohne weiteres gestatten, diese räumlich ohne Schwierigkeiten noch im oder am Hörer unterzubringen. 



   Um die Durchströmung des Kopplungsraumes mit Luft zu erleichtern, sind gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung   z.   B. zwei Kanäle vorgesehen, von denen wenigstens einer unter Bezugnahme auf den aufgesetzten Hörer im unteren Bereich des Kopplungsraumes mündet, wogegen wenigstens ein zweiter Kanal von der Oberseite desselben ausgeht. Durch das Abströmen der warmen Luft durch den oberen Kanal ergibt sich zwangsläufig der Zustrom kälterer Luft durch den unteren Kanal aus der äusseren Umgebung des Hörers. 



   Erfindungsgemäss sind ferner die Öffnungen für die Kanäle in der eine Begrenzung des Kopplungsraumes 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 und- liegende Fläche der Tragplatte --4-- beanspruchen, ist es dennoch möglich, die erfindungsgemässen
Lüftungskanäle, inden Fig. 3 und 4 mit --11 und 18--bezeichnet, ohne Schwierigkeiten unterzubringen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die die Kanäle bildenden Rohre --11 und 18--, der Begrenzung der hier etwa scheibenförmigen Tragplatte --14-- folgen und weitgehend ausserhalb des Bereiches der passiven Membranen zu liegen kommen.

   Die Aussenluft zirkuliert durch die   Öffnung --16--,   durchströmt das
Rohr --11-- und mündet bei der   Öffnung --12-- im Kopplungsraum.   Die warme Luft im Kopplungsraum be- wirkt die Zirkulation an der   Öffnung --13-- in   den nach abwärts führenden Kanal--18--, dessen Öffnung - ins Freie führt. Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass das Bezugszeichen - die akustischen Reibungswiderstände zur Dämpfung der passiven Membranen --17-- bezeichnet und - ein schützendes, luftdurchlässiges Gehäuse oder eine entsprechende Abdeckung ist. 



   In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem die Kaminwirkung besonders gross ist, weil die Luftzuführung praktisch einem Schornstein gleichkommt. Die Zuführung der Kühlluft von aussen in den Kopplungsraum erfolgt hier über einen relativ kurzen, im unteren Teil des Kopplungsraumes   mündenden Kanal --21--,   wogegen die erwärmte Luft über einen, dem Kopfhörerbügel folgenden   Kanal-22--   mit der   Öffnung --23-- abströmen   kann. Gegebenenfalls kann erfindungsgemäss der untere kürzere Kanal - innerhalb des Hörergehäuses eine von aussen nicht sichtbare Verlängerung aufweisen, beispielsweise durch Bildung einer Schleife, einer U-förmigen Umlenkung, einer wellenförmigen Führung oder einer äqui- valenten Massnahme, die der Verlängerung des Luftweges dient.

   Wesentlich ist, dass der Wechselstrom- widerstand für die Frequenzen im untersten Hörbereich jedenfalls in allen Fällen grösser ist als der Gleich- stromwiderstand, den die Lüftungskanäle der kontinuierlich durchströmenden Luft entgegensetzen. 



   Mit Hilfe der Erfindung ist es nunmehr möglich, geschlossene Kopfhörer zu bauen, die infolge des Weg- fallens einer übermässigen Erwärmung im Kopplungsraum mindestens ebenso angenehm zu tragen sind wie offene Kopfhörer, jedoch eine Abschirmung gegen äussere Störgeräusche bieten und akustische Qualitäten aufweisen, die mit offenen Kopfhörern nicht zu erreichen sind. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kopfhörer, dessen Hörermuscheln mit einem im Gebrauch das Ohr nach aussen abschliessenden und einen für den oder die in jede Muschel eingebauten elektroakustischen Wandler vorgesehenen Kopplungsraum seitlich begrenzenden, vorzugsweise ringförmigen Ohrpolster ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Kopplungsraum (2) Lüftungskanäle (7,8, 11,18, 21,22) herausgeführt sind, deren akustische Reaktanz im niederen Frequenzbereich vorzugsweise zwischen 20 und 30 Hz wesentlich grösser, vorzugsweise mindestens fünfmal grösser ist als ihr akustischer Gleichstromwiderstand.

Claims (1)

  1. 2. Kopfhörer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter Bezugnahme auf den aufgesetzten Hörer wenigstens ein Kanal aus dem unteren Teil des Kopplungsraumes (2) und wenigstens ein Kanal aus dem oberen Teil des Kopplungsraumes herausgeführt sind.
    3. Kopfhörer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen für die Lüftungskanäle (7,8, 11,18, 21,22) im Kopplungsraum (2) in einer wenigstens einen elektroakustischen Wandler (1) tragenden und gegebenenfalls durch passive Membranen (17) abgedeckte Öffnungen aufweisenden Tragplatte (4) vorgesehen sind.
    4. Kopfhörer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungskanäle (7,8) an der Rückseite der Tragplatte (4) in Form von gefalteten Rohren ausgebildet sind.
    5. Kopfhörer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungskanäle (21,22) im wesentlichen geradlinigverlaufen und unter Bezugnahme auf denaufgesetzten Hörer angenähert vertikal stehen.
    6. Kopfhörer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lüftungskanäle (11,18) an der Rückseite der Tragplatte (4), der Begrenzungslinie derselben folgend, entsprechend gebogen sind.
    7. Kopfhörer nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (7, 8,11, 18,21, 22) ungleich lang sind.
    8. Kopfhörer naoheinemodermehrerenderAnsprüchelbis7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle (7,8, 11,18) innerhalb einer luftdurchlässigen Abdeckung bzw. innerhalb eines luftdurchlässigen Hörergehäuses (20) angeordnet sind.
AT778675A 1975-10-13 1975-10-13 Kopfhorer AT337795B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0232096A3 (en) * 1986-01-23 1988-10-05 Plessey Overseas Limited Acoustic transducers

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EP0232096A3 (en) * 1986-01-23 1988-10-05 Plessey Overseas Limited Acoustic transducers

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ATA778675A (de) 1976-11-15

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