AT338956B - Schragsitzventil - Google Patents

Schragsitzventil

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AT338956B
AT338956B AT569775A AT569775A AT338956B AT 338956 B AT338956 B AT 338956B AT 569775 A AT569775 A AT 569775A AT 569775 A AT569775 A AT 569775A AT 338956 B AT338956 B AT 338956B
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Evgeny Vasilievich Viktorov
Igor Ivanovich Novikov
Tatyana Fedorovna Kondratieva
Georgy Vasilievich Gubarev
Margarita Sergeevn Yamschikova
Vasily Dmitrievich Vasiliev
Georgy Mikhailovich Kontsevich
Anatoly Sergeevich Gubinsky
Anatoly Alexeevich Velikasov
Vladimir Ignatievich Taradonov
Valery Pavlovich Isakov
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Le Ni I K I Khim Mash
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf ein Schrägsitzventil, bestehend aus einem Gehäuse mit einer durchgehenden öffnung, in welche ein Becher koaxial eingesetzt ist, der im Bereich des Eintritts des Arbeitsmediums in seinen
Innenraum befestigt ist, wobei zwischen der Aussenfläche des Bechers und der Innenfläche des Gehäuses ein
Strömungskanal für das Arbeitsmedium begrenzt ist, welcher mit dem Innenraum des Bechers über an dessen
Seitenfläche vorgesehene Durchtrittsöffnungen in Verbindung steht, und wobei jede Durchtrittsöffnung von einer an der Aussenfläche des Bechers einseitig eingespannten, elastischen Lamelle abgedeckt ist. 



   Derartige Ventile werden hauptsächlich in Verdichtern und Verdrängerpumpen, beispielsweise in
Kolbenverdichtern, angewendet. 



   Bei einem bekannten Schrägsitzventil ist der Becher als   Vielflächner   ausgebildet, und jede elastische
Lamelle weist eine konstante Breite und Dicke auf. Ferner sind die Durchtrittsöffnungen für das Arbeitsmedium unter einem Winkel zur Längsachse des Bechers angeordnet. 



   Während der Arbeit des Ventils tritt das Arbeitsmedium in den Innenraum des Bechers ein und strömt, indem es die elastischen Lamellen abdrückt, durch die Durchtrittsöffnungen an seinen Seitenflächen in den
Strömungskanal zwischen Becher und Gehäuse, aus dem es in den Arbeitsraum des Zylinders eines Verdichters oder in eine Rohrleitung gelangt. Die Innenfläche des Gehäuses stellt in jenem Teil, der gegenüber den
Durchtrittsöffnungen des Bechers liegt, ebenfalls einen   Vielflächner   dar. Wenn das Ventil vollständig geöffnet ist, ist jede elastische Lamelle an die Innenfläche des Gehäuses angedrückt. Diese Innenfläche begrenzt den
Lamellenhub. Beim Strömen des Arbeitsmediums durch das Ventil tritt ein gasdynamischer Widerstand auf, der
Energieverluste im Ventil hervorruft, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Verdichterarbeit vermindert wird.

   Der gasdynamische Hauptwiderstand tritt im Querschnitt des Austrittsspaltes zwischen der Lamelle und dem
Ventilsitz auf. Deswegen ist zur Steigerung der Durchsatzfähigkeit des Ventils und der hiedurch bedingten
Verringerung der Energieverluste im Ventil vor allem eine Vergrösserung des Durchgangsquerschnittes des Austrittsspaltes erforderlich, die durch Steigerung der Hubhöhe der Lamellen erreicht wird. 



   Anderseits ist man aber bestrebt-da man die Bedingungen für eine höchstmögliche Lebensdauer der Lamellen berücksichtigt, die unter hochzyklischen Stossbelastungen arbeiten-die Hubhöhe der Lamellen gering zu halten. Dies begrenzt die Bewegungsgeschwindigkeit der Lamellen und vermindert hiedurch die Spannung in einer Lamelle im Augenblick ihres Stosses gegen den Sitz am Becher und gegen die Innenfläche des Gehäuses, die den Lamellenhub begrenzt. 



   Die Hubhöhe der Lamellen ist von ihrer Steifigkeit abhängig. Bei einer überaus steifen Lamelle erreicht diese nicht die Innenfläche des Gehäuses, wodurch der Spaltquerschnitt vermindert und der Widerstand des Ventils vergrössert wird. Hiebei tritt die Lamelle in einen Schwingungszustand, der zu ihrem schnellen Bruch führt. Die Steifigkeit und die Durchbiegungskraft der Lamelle sind von der Breite, Dicke und Länge ihres frei beweglichen Teiles abhängig. 



   Die Lamellendicke wird im Hinblick auf eine ausreichende Festigkeit gewählt. Wenn das Ventil geschlossen ist, so entstehen in dem Teil der Lamelle, der die Durchtrittsöffnungen abdeckt, Biegespannungen,   u. zw.   infolge der grossen Unterschiede der statischen Drücke hinter und vor dem Ventil, die beiderseits auf die Lamelle wirken. Diese Spannung ist dem Quadrat der Lamellendicke indirekt und dem Quadrat der Breite der Durchtrittsöffnung im Becher direkt proportional. Wenn das Ventil geöffnet ist, entstehen in der Lamelle an ihrer Befestigungsstelle Biegespannungen, die ihrer Dicke proportional sind. Die Steifigkeit der elastischen Lamelle und die Kraft, die zum Abdrücken derselben erforderlich ist, sind der Lamellenbreite und der dritten Potenz der Lamellendicke proportional.

   Deswegen besitzt die elastische Lamelle im bekannten Ventil, die auf ihrer ganzen Länge gleiche Breite und gleiche Dicke aufweist, eine hohe Starrheit. Dies führt zur unvollständigen Öffnung des Ventils, was seinerseits zur Verringerung der Durchflussmenge des Arbeitsmediums durch das Ventil und der Wirtschaftlichkeit des Verdichters insgesamt führt, während die entstehende Lamellenvibration eine Verkürzung der Lebensdauer der Lamellen und eine Verminderung der Arbeitszuverlässigkeit des Verdichters verursacht. 



   Die Steifigkeit der Lamellen kann beispielsweise durch Vergrösserung ihrer Längen vermindert werden, doch ist dies unzweckmässig, da es zu einer erheblichen Vergrösserung des "toten Raums" des Ventils sowie zu einer Herabsetzung der Arbeitsleistung des Verdichters führt. Hier und weiter im Text wird unter dem "toten Raum" jener Teil des Ventilraums verstanden, der mit dem Arbeitsmedium gefüllt ist und mit dem Zylinder des Verdichters in Verbindung steht, wenn das Ventil geschlossen ist. 



   Im bekannten Ventil wird der Spaltquerschnitt an den Seitenkanten der Lamellen nicht effektiv genug ausgenutzt, weil der Durchtritt zwischen der Innenfläche des Gehäuses und der Aussenfläche des Bechers gering ist und einen grossen Widerstand bedingt, effektiv ist nur der Spaltquerschnitt an der Stirnkante jeder Lamelle. 



  Dies vermindert die Durchsatzfähigkeit des Ventils und die Wirtschaftlichkeit des Verdichters. 



   Die erwähnten Nachteile des bekannten Ventils bringen die Notwendigkeit mit sich, die Zahl der Ventile und die Länge derselben und somit die Abmessungen eines ganzen Ventilsatzes zu vergrössern, was zur Vergrösserung des "toten Raumes" im Zylinder und Verringerung der Arbeitsleistung des Verdichters führt, die Herstellung der Ventile und des Verdichters verteuert und die Anwendung des Ventils im Hinblick auf die Umdrehungszahl der Verdichterwelle begrenzt. 

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   Ausserdem eignet sich das bekannte Ventil nicht zum Betrieb unter hohen Drücken, weil in diesem Fall Lamellen grosser Dicke erforderlich sind, deren grosse Steifigkeit das Ventil nicht mehr effektiv einsetzen lässt. 



   Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Nachteile,   d. h.   ein Schrägsitzventil zu schaffen, in dem die elastischen Lamellen mit geringer Steifigkeit ausgeführt sind, und welches wirtschaftlich und zuverlässig in einem weiten Bereich der Wellendrehzahlen eines Verdichters sowie in einem weiten Druckbereich, einschliesslich hoher Drücke (beispielsweise bis zu 500 bar), verwendbar ist. 



   Dieses Ziel wird mit einem Schrägsitzventil der eingangs genannten Bauart erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass jede elastische Lamelle in an sich bekannter Weise eine in Längsrichtung veränderliche Breite aufweist, wobei die grösste Breite im Bereich der Durchtrittsöffnung und die kleinste Breite im übrigen federnden Bereich auftritt, und dass das Verhältnis der grössten zur kleinsten Breite in den Grenzen von 8 bis 1, 1 bemessen ist. 



   Durch die getroffenen Massnahmen wird eine Verminderung der Lamellensteifigkeit und der Kraft erreicht, die zum vollständigen Abdrücken der Lamelle erforderlich ist, weil die Steifigkeit und die Kraft der Breite des federnden Lamellenbereiches proportional sind. Die auf diese Weise ausgeführten Lamellen gewährleisten ein 
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 zw.variierenden Drücken. 



   Das vollständige Öffnen des Ventils gewährleistet einen geringen gasdynamischen Widerstand und somit eine grosse Durchflussmenge des Arbeitsmediums sowie einen guten Wirkungsgrad des Verdichters. Das vollständige Öffnen des Ventils schliesst ferner eine Vibration der Lamellen aus, was deren Lebensdauer sowie die
Betriebssicherheit des Verdichters erhöht. 



   Bei Änderung der Breite der elastischen Lamellen in Längsrichtung ändert sich ihre Steifigkeit, weswegen ein mit solchen Lamellen versehenes Ventil unter verschiedenen Arbeitsbedingungen in bezug auf den Druck und die Umdrehungszahl der Verdichterwelle verwendet werden kann. 



   Es ist zweckmässig, wenn jede elastische Lamelle eine in Längsrichtung veränderliche Dicke aufweist, wobei die grösste Dicke im Bereich der Durchtrittsöffnung und die kleinste Dicke im übrigen federnden Bereich vorgesehen und das Verhältnis der grössten zur kleinsten Dicke in den Grenzen von 3 bis 1 bemessen ist. 



   Die Ausführung der elastischen Lamellen mit in Längsrichtung veränderlicher Dicke vermindert noch mehr ihre Steifigkeit, was den gasdynamischen Widerstand des Ventils vermindert, Vibrationen ausschliesst und hiedurch die Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit des Verdichters erhöht. 



   Die Verminderung der Dicke jeder Lamelle in Richtung zu ihrer Befestigungsstelle führt dazu, dass die Biegespannung an der Befestigungsstelle beim öffnen der Lamelle erheblich abnimmt, weil sie der Lamellendicke proportional ist. Die Biegespannung infolge statischer Drücke in jenem Bereich der elastischen Lamelle, der die Durchtrittsöffnung im Becher abdeckt, wird ebenfalls erheblich vermindert. Die Verminderung der Spannungen in der Lamelle erhöht ihre Lebensdauer und die Betriebssicherheit des Verdichters. Dadurch kann das erfindungsgemässe Ventil bei höheren Umdrehungszahlen der Verdichterwelle und bei viel höheren Drücken (bis zu 500 bar) verwendet werden als das bisher bekannte, bei dem die Lamellen eine konstante Dicke aufweisen. 



   Es ist allgemein bekannt, dass Steifigkeit und Durchbiegungskraft einer elastischen Lamelle nicht nur mit einer Abnahme der Breite und Dicke der Lamelle, sondern auch mit einer Längenzunahme ihres federnden Bereiches abnehmen. Bei veränderlicher Breite und Dicke der Lamelle nimmt ihre Steifigkeit in ausreichendem Masse ab, so dass die Länge der Lamelle verkürzt werden kann. Deshalb ergibt es sich, dass die Länge der Lamelle sowie die Höhe des Bechers und somit die Höhe des erfindungsgemässen Ventils insgesamt kleiner ist als die eines Ventils, das elastische Lamellen mit in Längsrichtung konstanter Breite und Dicke besitzt. Die Verminderung der Ventilhöhe verringert den "toten Raum" des Ventils, was die Arbeitsleistung des Verdichters erhöht. 



   Von Vorteil ist weiters, wenn jede elastische Lamelle in ihrem ausserhalb des die Durchtrittsöffnung überdeckenden Bereiches befindlichen federnden Bereich wenigstens eine Ausnehmung aufweist. Hiedurch wird gleichfalls eine Verminderung der Steifigkeit der elastischen Lamelle sowie der Kraft herbeigeführt, die zu ihrem vollständigen Abdrücken erforderlich ist. Das volle Abdrücken bzw. öffnen der Lamelle vermindert den gasdynamischen Widerstand des Ventils und erhöht somit den Wirkungsgrad des Verdichters. Besonders erfolgreich kann eine derartige Lamelle bei grossen Abmessungen der Durchtrittsöffnungen des Bechers verwendet werden. 



   Schrägsitzventile gemäss der Erfindung haben in einem Zweistufen-Luftverdichter mit einer Arbeitsleistung von    m3 Imin   bei einem Förderdruck von 9 bar, einer Wellenumdrehungszahl von 750 Umdr/min und einer Durchschnittsgeschwindigkeit des Kolbens von 5 m/sec unter industriellen Bedingungen nach über 15 tausend Stunden noch keine Schäden an ihren Lamellen gezeigt. Der spezifische Leistungsverbrauch eines Verdichters mit erfindungsgemässen Schrägsitzventilen ist um   6, 3% gegenüber   jenem von Verdichtern mit bekannten Schrägsitzventilen herabgesetzt. 
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1Erfindung ; Fig. 5 eine Befestigungsvariante der Lamellen an der Becheraussenfläche und Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI gemäss Fig. 5. 



   Das Schrägsitzventil gemäss der Erfindung wird beispielsweise im Zylinderkopf eines Hochleistungs-Kolbenverdichters eingebaut. 



   Das Schrägsitzventil besitzt ein   Gehäuse--1-- (Fig. 1),   das einen Teil einer Platte darstellt, in der wenigstens eine durchgehende Öffnung vorgesehen ist. Das   Gehäuse --1-- des   Ventils kann aber auch als Einzelteil ausgeführt sein, der in eine Öffnung der Platte (nicht dargestellt) eingesetzt wird. Koaxial zur Öffnung 
 EMI3.1 
 --2-- angeordnet,Seitenfläche des Bechers --2-- sind Durchtrittsöffnungen --5-- für das Arbeitsmedium vorgesehen, so dass dieses aus dem   Innenraum--3--des Bechers--2--in   den   Strömungskanal --4-- und   weiter in einen Arbeitszylinder (nicht dargestellt) des Verdichters gelangen kann. Die Durchtrittsöffnungen --5-- sind unter einem Winkel zur Längsachse des Bechers --2-- angebracht.

   Jede Durchtritttsöffnung --5-- besitzt ein   Zwischenstück --6-- und   ist von einer elastischen   Lamelle --7-- abgedeckt,   die an der Aussenfläche des   Bechers --2-- mit   Hilfe eines   Ringes --8-- einseitig   eingespannt ist. Der   Ring-8-ist   durch einen schwachen Konus am   Becher --2-- mit   den   Lamellen --7-- befestigt.   Das Zwischenstück --6-- dient als Träger für die   Lamelle --7-- bei   geschlossenem Ventil.

   Jede elastische Lamelle --7-- besitzt eine in Längsrichtung veränderliche Dicke, die in Richtung zu ihrer Befestigungsstelle am   Becher --2-- abnimmt,   u. zw. liegt das Verhältnis der grössten Dicke   Si   der   Lamelle--7--im   Bereich der Durchtrittsöffnung --5-zur kleinsten Dicke   82   in ihrem übrigen federnden   Bereich--9--in   den Grenzen von 3 bis 1. 



   Ausserdem besitzt jede   Lamelle--7--eine   in Längsrichtung veränderliche Breite (s. Fig. 2), die in Richtung ihrer Befestigungsstelle am Becher --2-- abnimmt, u.zw. liegt das Verhältnis der grössten Breite bi im Bereich der   Durchtrittsöffnung --5-- zur   kleinsten Breite   b2   im übrigen federnden Bereich--9--in den Grenzen von 8 bis   1, 1.   



   Jede   Lamelle --7-- weist   in ihrem federnden Bereich --9-- eine Ausnehmung --10-- auf, durch 
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    --2-- istDurchtrittsöffnungen --5-- (Fig. 1)   ab. 



   Die Innenfläche des   Gehäuses --1-- ist   im Bereich des Vielflächners des   Bechers --2-- in   Form einer abgeschnittenen Pyramide ausgeführt, wobei das Profil jeder Seitenfläche --12-- beispielsweise der
Durchbiegungslinie der Lamelle--7--entspricht. Wenn das Ventil vollständig geöffnet ist, liegt jede elastische   Lamelle--7--an   einer   Seitenfläche --12-- an,   die auf diese Weise den Hub der Lamelle--7--begrenzt. 



   Zur besseren Strömungsführung des Arbeitsmediums ist der Boden des Bechers--2--in Gestalt einer die
Strömung nach aussen lenkenden Leitfläche ausgeführt. Zur Senkung des Ventilwiderstandes sind an der
Innenfläche des Gehäuses --1-- zusätzliche Kanäle --13-- (Fig.3) für das Arbeitsmedium ausgebildet. 



   Das erfindungsgemässe Ventil arbeitet folgenderweise : Während des Ansaugens gelangt Gas aus der
Ansaugleitung (nicht dargestellt) in den Innenraum --3-- des Bechers --2-- und strömt sodann durch die
Durchtrittsöffnungen --5-- aus, wobei die elastischen   Lamellen --7-- abgedrückt   werden. Das unter den
Seitenkanten der   Lamellen --7-- hervorströmende   Arbeitsmedium wird durch die zusätzlichen Kanäle   --13-- (Fig. 2)   im   Gehäuse --1-- abgeführt.   Danach gelangt das Arbeitsmedium in den Zylinder (nicht dargestellt). Während der Kompression gelangt das Arbeitsmedium auf ähnliche Weise aus dem Zylinderraum in die Druckleitung. 



   Wenn das Ventil geschlossen ist, ist der Druck hinter dem Ventil grösser als der Druck vor dem Ventil, und in den die Durchtrittsöffnungen --5-- des Bechers --2-- verdeckenden Bereichen der   Lamellen--7--   treten Biegespannungen infolge dieses Unterschieds der statischen Drücke auf. Diese Spannungen sind dem Quadrat der Breite der   Durchtrittsöffnungen --5-- proportional   und dem Quadrat der Dicke der Lamellen   --7-- im   Bereich der Durchtrittsöffnungen --5-- indirekt proportional. 



   Die erforderliche Festigkeit des abdichtenden Bereiches jeder   Lamelle--7--wird   dadurch gewährleistet, dass die Biegespannungen in ihm durch eine entsprechende Dickendimensionierung in zulässigen Grenzen gehalten werden. Ausserdem tragen auch die stützenden   Zwischenstücke --6-- in   den   Durchtrittsöffnungen --5-- des     Bechers --2-- zur   Verringerung der Biegespannungen in den   Lamellen --7-- bei,   da hiedurch die auf Biegung beanspruchte Breite der   Lamellen --7-- vermindert   ist. Der federnde   Bereich --9-- jeder   Lamelle   --7-- ist   dabei vom Druck befreit. 



   Wenn das Ventil geöffnet ist, entstehen im federnden Bereich --9-- jeder Lamelle --7-Biegespannungen, die der Lamellendicke proportional sind. Da die Steifigkeit und die erforderliche Biegekraft der elastischen   Lamellen--7--ihrer   Breite und der dritten Potenz ihrer Dicke proportional sind, wird eine vollständige Öffnung des Ventils erreicht. Dabei wird auch die Biegespannung im federnden Bereich-9jeder Lamelle--7--verringert. 

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   Zur Senkung der Herstellungskosten und Verbesserung der Betriebseigenschaften kann das Schrägsitzventil einen Bauteil--14-- (Fig. 4) aufweisen, der das   Gehäuse --1-- und   den   Bêcher--2--vereinigt.   Das Fehlen von Befestigungsteilen des   Bechers     Gehause-1-gestattet   es, beide mit geringerer Höhe auszuführen und den "toten Raum" des Ventils zu verringern, die Becher --2-- näher aneinander zu reihen und den Durchgangsquerschnitt des Ventils zu vergrössern. Die Lamellen--7--werden bei einem solchen Ventil während des Giessens oder Pressens des Bauteils--14--befestigt. Das Entfernen der   Lamellen--7--   kann dann mechanisch erfolgen.

   Das nachfolgende Befestigen von neuen   Lamellen--7--kann   infolge des Unterschieds der linearen Ausdehnungskoeffizienten der Metalle des   Bauteiles --14-- und   der Lamelle-7nach Erwärmung des Ventils während seiner Arbeit im Verdichter durchgeführt werden. 



   In den beschriebenen Beispielen muss zur Auswechslung der Lamellen --7-- der Becher --2-- aus dem   Gehäuse --1-- herausgenommen   werden. Es ist jedoch auch eine unstarre Befestigung der Lamellen--7-am   Bêcher-2-môglich.   Beispielsweise sind die   Lamellen --7-- an   der Aussenfläche des   Bechers-2-   mit Hilfe einer   Hülse --15-- (Fig. 5)   befestigt. Diese ist aus einem elastischen Material ausgeführt und besitzt die Form eines Vielflächners. Die   Hülse --15-- ist   zwischen der Innenfläche des   Gehäuses --1-- und   der Aussenfläche des Bechers--2--angeordnet, wobei sie den   Bêcher--2--auf   seiner ganzen Höhe umfasst.

   An der Aussenfläche des Bechers --2-- sind Abflachungen --16-- ausgeführt, auf welche die Lamellen-7gelegt sind. Die   Hülse --15-- hält   im   Gehäuse --1-- durch   einen schwachen Konus, so dass sie die Lamellen   --7-- an   die Abflachungen --16-- drückt. Während der Arbeit des Ventils erwärmt sich die   Hülse--15--   und drückt die   Lamellen --7-- noch stärker   gegen die Abflachungen--16--. Zur bequemeren Montage und Demontage kann die   Hülse --15-- einen   oder mehrere Schlitze--17-- (Fig. 6) aufweisen. An der Innenfläche der   Hülse --15-- sind   in Höhe der Durchtritttsöffnungen --5-- (Fig.5) Kanäle --18-- (Fig.6) für das Arbeitsmedium ausgebildet.

   Die Innenfläche der   Hülse --15-- begrenzt   den Hub der Lamellen-7-. Die Ausführung der   Hülse --15-- aus   einem elastischen Material erhöht die Lebensdauer der Lamellen   --7--.   Die   Kanäle --18-- vermindern   den gasdynamischen Widerstand des Ventils und erhöhen den Ventildurchfluss. 
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 wird die Innenfläche des   Gehäuses --1-- (Fig. 1) an jener   Stelle, an der das   Gehäuse --1-- den Vielflächner   des Bechers --2-- umfasst, zweckmässigerweise kegelig ausgeführt. Die festen Teilchen, die zwischen die Lamelle--7--und die Kegelfläche des   Gehäuses --1-- gelangen,   werden dann im Segmentquerschnitt gesammelt und fallen nach unten.

   Wenn die Innenfläche des Gehäuses --1-- dagegen Seitenflächen --12-besitzt und feste Partikel zwischen die   Lamellen --7-- und   die   Seitenflâchen-12-gelangen,   so können die Lamellen beim Schlagen gegen die   Seitenflâchen--12-gebrochen   werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schrägsitzventil, bestehend aus einem Gehäuse mit einer durchgehenden Öffnung, in welche ein Becher koaxial eingesetzt ist, der im Bereich des Eintritts des Arbeitsmediums in seinen Innenraum befestigt ist, wobei zwischen der Aussenfläche des Bechers und der Innenfläche des Gehäuses ein Strömungskanal für das Arbeitsmedium begrenzt ist, welcher mit dem Innenraum des Bechers über an dessen Seitenfläche vorgesehene Durchtrittsöffnungen in Verbindung steht, und wobei jede Durchtrittsöffnung von einer an der Aussenfläche des 
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Claims (1)

  1. eine in Längsrichtung veränderliche Dicke aufweist, wobei die grösste Dicke (61) im Bereich der Durchtrittsöffnung (5) und die kleinste Dicke (62) im übrigen federnden Bereich (9) vorgesehen und das Verhältnis (Si/62) der grössten zur kleinsten Dicke in den Grenzen von 3 bis 1 bemessen ist. EMI4.3 Lamelle (7) in ihrem ausserhalb des die Durchtrittsöffnung (5) überdeckenden Bereichs befindlichen federnden Bereich (9) wenigstens eine Ausnehmung (10) aufweist.
AT569775A 1975-07-23 1975-07-23 Schragsitzventil AT338956B (de)

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