AT343562B - Verfahren zur reinigung von nutz- bzw. abwassern, welche glukonsaure bzw. natriumglukonat bzw. gluconsaureverbindungen enthalten, durch inberuhrungbringen mit ozonhaltigen gasgemischen oder mit im wasser gelosten oder dispergierten ozon - Google Patents

Verfahren zur reinigung von nutz- bzw. abwassern, welche glukonsaure bzw. natriumglukonat bzw. gluconsaureverbindungen enthalten, durch inberuhrungbringen mit ozonhaltigen gasgemischen oder mit im wasser gelosten oder dispergierten ozon

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AT343562B AT444476A AT444476A AT343562B AT 343562 B AT343562 B AT 343562B AT 444476 A AT444476 A AT 444476A AT 444476 A AT444476 A AT 444476A AT 343562 B AT343562 B AT 343562B
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/78Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with ozone

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Description


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   Zur Reinigung von Flaschen und zur Entfettung von Metallen werden hochalkalische, heisse laugenhaltige Wässer herangezogen. Dieser Schritt ist besonders wichtig, da dadurch in den Flaschen Reste ausgefallener Metalle wie z. B. Eisen wieder in Lösung gebracht werden sollen. Das Wasser soll auch klar und ohne Tropfenbildung abfliessen. Glukonsäure bzw. Natriumglukonat bilden mit Kalzium, Magnesium, Eisen und Aluminium, nebst Zink, lösliche Verbindungen. Damit wird verhindert, dass diese Ionen die Bildung von Steinansätzen, Niederschlägen und Verschmutzungen bewirken. Diese Eigenschaft der Glukonsäure und des Natriumglukonates bleiben in einem grossen PH-Bereich wirksam. 



   Durch diese Eigenschaften sind Glukonsäure und Natriumglukonat für die Flaschenreinigung besonders geeignet. In vielen Ländern, darunter in den USA werden gebrauchte Flaschen in den Brauereien, Limonadenfabriken, Molkereien, usw. mit einer verdünnten Lösung von Natronlauge behandelt. Dieses sehr wirksame Mittel entfernt in den Flaschen die zurückgebliebenen Reste des früheren Inhalts. Wird nichts unternommen, so schlagen sich auf die Dauer die Metallionen, welche im Wasser und in der Verschmutzung vorhanden sind, nieder. Der Niederschlag bildet sich innen und aussen an den Flaschen und Gläsern aus und lässt sich sehr schwer entfernen. Es entsteht das unter dem Titel Grauschleier bekannte Erscheinungsbild. 



   Bei der Reinigung der Metalloberfläche nimmt die Entfettung eine besonders wichtige Stelle ein. Mit dem Entfetten sollen möglichst alle Verunreinigungen, die von verschiedensten Bearbeitungen herstammen, entfernt werden. Auf einem Werkstück, welches nicht ganz vom Fett, Öl oder Schmutz befreit ist, lässt sich keine einwandfrei haftende Deckschicht anbringen. 



   Die heissalkalischen Entfettungsbäder bestehen meist aus einer wässerigen Lösung nachstehender Chemikalien : a) Natronlauge b) Trinatriumphosphat c) Natriumkarbonat d) Natriummetasilikat e) Netzmittel f) gegebenenfalls auch Cyanid
Bei Anwendung von Natriumglukonat in alkalischen Bädern wird die Benutzung von Natriumcyanid bei der Entfettung von Metallen überflüssig. Hiedurch wird nicht nur die Vergiftungsgefahr vermieden, sondern auch das Abwasserproblem vereinfacht. 



   Ziel der Erfindung ist es, das hoch alkalische, stark mit organischen Stoffen belastete Abwasser wieder so aufzubereiten, dass es wieder unter Chemikalieneinsparung dem Betrieb zugeführt werden kann, natürlich auch gegebenenfalls in den öffentlichen Kanal oder Vorfluter gefahrlos abgeleitet werden kann. 



   Verfahren zur Entkeimung von Wässern und Abbau organischer Substanzen auf oxydativen Weg sind bekannt. Derartige Verfahren'werden in den AT-PSen Nr. 214868 und Nr. 294712, DE-ASen 1239994, 1269960,1256164 sowie in der US-PS Nr. 3, 326, 747 beschrieben. 



   Gegenstand der Erfindung ist nunmehr ein Verfahren zur Reinigung von Nutz- bzw. Abwässern, welche Glukonsäure bzw. Natriumglukonat bzw.   Glukonsäureverbindungen   enthalten, durch Inberührungbringen mit   ozonhältigen   Gasgemischen oder mit im Wasser gelösten oder dispergierten Ozon, bei dem das zu reinigende Wasser über eine, mit Füllkörpern gefüllte Kolonne beaufschlagt wird. 



   Bei der gegenständlichen Erfindung wird ein Verfahren zur Aufbereitung bzw. Reinigung von Nutzbzw. Abwässern aus den Flaschenreinigungsmaschinen bzw. von Metallentfettungsbädern benutzt, bei welchen durch intensive Ozonbegasung die organischen Stoffe, wie   z. B.   Natriumglukonat und Netzmittel vollkommen aufoxydiert werden. Dabei fallen die durch das Lösevermögen des Natriumglukonats in Lösung gehaltenen Metalle wie z. B. Eisen, Zink, Magnesium, Kupfer usw. als Hydroxyde bzw. Oxyde aus (Zerstörung des Natriumglukonats). 



   Bevor das Wasser bzw. Abwasser mit Ozon begast wird, wird es gegebenenfalls vorher filtriert, um ungelöste Stoffe entfernen zu können. Nach dem Filtern erfolgt die Behandlung durch intensive Begasung mit Ozon im Gemisch mit andern Gasen, oder gelöst im Wasser, oder durch Direktbegasung in einem drucklosen Behälter. Das zu ozonisierende Wasser tritt oben in den Behälter ein, wird über eine Verteilerrinne geleitet, bevor es auf einem Füllkörper gebracht wird, oder es wird im Kreislauf geführt, wobei unter der Begasungseinrichtung das Wasser abgesaugt und oben wieder in den Behälter zugeführt wird. Bei diesem Verfahren entfällt dann gegebenenfalls die Verteilerrinne und der Füllkörper. Im 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> der begasten Flüssigkeit aufweist, wie z. B. eine im unteren Bereich des Behälters abzweigende Rohrleitung, die über eine Pumpe Wasser zur Verteilvorrichtung im Behälter führt, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Behälter unterhalb des die Füllkörper haltenden Düsenbodens einen nach unten sich erstreckenden Schlammsack aufweist in welchen eine Kreislaufansaugleitung in entsprechender Höhe oberhalb des Behälterbodens geführt ist, die bei sich einstellenden bzw. eingestellten Flüssigkeitszustand aus dem Schlammsack Wasser in das Kreislaufsystem einzusaugen gestattet.
AT444476A 1976-06-18 1976-06-18 Verfahren zur reinigung von nutz- bzw. abwassern, welche glukonsaure bzw. natriumglukonat bzw. gluconsaureverbindungen enthalten, durch inberuhrungbringen mit ozonhaltigen gasgemischen oder mit im wasser gelosten oder dispergierten ozon AT343562B (de)

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