AT34468B - Fadenleiteranordnung an Spulmaschinen. - Google Patents

Fadenleiteranordnung an Spulmaschinen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 Zu dieser   Einrückung wird   die die eine. Hälfte der Kupplung tragende Nockenscheibe a auf der Welle p verschoben, so dass der Stift w aus der Ausnehmung s2 der Nockenscheibe heraustritt. 



  Nun wird die   Nockenscheibe von derWelle   p gedreht, und dadurch, dass der Arm t auf die erhöhte Stelle der Nockenscheibe sich hinaufbewegt, der Hebel t,   tl verdreht,   was eine Verstellung des Hebels u, ul zur Folge hat. Dieses hat durch Einwirkung des vor den Fadenführer greifenden Teiles des Armes u1 auf den Fadenleiter, welcher sich bis dahin vor dem Einschnitt und zu beiden leiten über denselben hinaus hin und her bewegte, zur Folge, dass der Fadenleiter in den Einschnitt   01 hineinbewegt   wird (Fig. 4-6), unter Drehung des Fadenleiters um seine Drehachse. 



  Dadurch ist der untere Arm des   Fadenl. titers   aus dem Einschnitt n der Kurbel/herausbewegt worden, so dass der Fadenleiter statt der ganzen Schwingbewegung der Kurbel/. welche derselben von dem Exzenter unter Vermittlung der Teile i,   h und g   gegeben wird, 
 EMI2.1 
 gewickelte Spule eine Zentralwicklung z   (Spulen bind ung)   gemacht (Fig. 5) ; nachdem die Spule durch den Abstreifer y in üblicher Weise nach dem Spuldornende verschoben worden ist, wird auf den   Spuldorn   ein kleiner rein gewickelter Knäuel   ZI gewickelt, welcher   den Kern für die neu zu wickelnde Spule bildet.

   Hat dieser Knäuel eine bestimmte Grösse erreicht, so bewegt sich der Arm t von der Erhöhung   s'der Scheibe s   herunter, was eine Zurückbewegung der Hebel t, t1, u, u1 und des Fadenleiters durch die Federn l und t'in ihre Anfangslage zur Folge hat. In dieser Lage befindet sich der obere Arm des Fadenleiters ausserhalb des Einschnittes   01 nnd   der untere Arm in dem Einschnitt n der Kurbel f und führt der Fadenleiter wieder die volle Schwingung der   Kurbel ! aus.   Bei voller Ausschwingung des Fadenleiters wird durch denselben der Faden auf die ganze   Spullänge   geführt.

   Im Moment, in welchem der Arm t von der Erhöhung   SI   heruntergetreten ist, ist auch die Ausnehmung s2 vor den Stift   10   zu liegen gekommen und wird durch eine in der Klauenkupplung angebrachte Feder rl die die. eine Hälfte der Klauenkupplung tragende Nockenscheibe s so auf der Welle p verschoben, dass der Stift   w   in die Ausnehmung s2 eintritt und die Klauenkupplung   ausgerückt wird.   



   Bei   einer mit vorbeschriebener Fadenleiteranordnung   hergestellten Spule soll der Faden, da eine solche Spule auch einen rein gewickelten Kern aufweist, bis zum Ende gleichmässig abgezogen werden können. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Fadenleiteranordnung an Spulmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenleiter-   a. unschlag zweimal   in jeder Spulperiode, u. zw. gegen Ende des Wickelns einer Spule und während 
 EMI2.2 
 kleinert wird, um gegen Ende des Wickelns einer Spule auf dieser die   übliche   zentrale Wicklung zu erzeugen und für die neu zu wickelnde Spule auf dem   Spuldorn   als Kern dieser Spule eine zentrale Wicklung zu wickeln.

Claims (1)

  1. 2. Fadenleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenleiter, von einer Kurbel unter Vermittlung eines Drehzapfens getragen, mit dieser Kurbel um deren Achse bei Herstellung der Spule schwingt, während bei Herstellung der zentralen Spulellbindung und des Spulenkernes der Fadenleiter um seinen das Fadenöhr aufweisenden Teil schwingt, nachdem letzterer durch Ausschwingen des Fadenleiters senkrecht zum Spuldorn in Eingriff mit einem feststehenden Organ gebracht worden ist.
AT34468D 1907-03-20 1907-03-20 Fadenleiteranordnung an Spulmaschinen. AT34468B (de)

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AT34468B true AT34468B (de) 1908-09-25

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