<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Weise ausgebildet sein können, auf der Zeichnung nicht dargestellt ; sie können beispielsweise aus einer Zahnstangenwinde um Zurückziehen des Geschützrohres, einem Klinkengesperre zum selbsttätigen Festlegen des Geschützrohres in der Rücklaufstellung und einem zum Zusammenarbeiten mit einem Spannabzuge des Geschützverschlusses bestimmten Anschlage des Gleitbahnträgers bestehen.
Die Anordnung der wagereehten Schildzapfen e ist so getroffen, dass sie in der Nähe des in der Rücklaufstellung befindlichen Geschützrohrbodenstückes F1 liegen. Diese Anordnung
EMI2.2
jede im Ernstfalle in Betracht kommenden Erhöhung erteilt und dass das Geschütz bei jeder solchen Erhöhung geladen werden kann, vgl. die in Fig. 1 mit Strichpunktlinien wiedergegebene Stellung der Teile.
EMI2.3
Wenn das Geschützrohr beim Transporte des Geschützes die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung zum Gteitbahnträger einnimmt, wird es vor dem ersten Schusse mittels der erwähnten Ein-
EMI2.4
(vermittelst des Gesperres) festgelegt. Sodann wird das Geschütz geladen und gerichtet. Hierauf wird das Geschützrohr (durch Auslösen des Gesperres) freigegeben. Es läuft dann unter der Wirkung der Vorholfeder vor. Beim Vorlaufe des Geschützrohres wird durch die oben erwähnte Einrichtung das Geschütz selbsttätig abgefeuert. Auf den Schuss folgt der Rückstoss, dessen Energie zum Teil durch die Energie des vorlaufenden Geschützrohres aufgenommen wird.
Die übrige Rückstossenergie wird zum Teil durch die Rücklaufbremse und durch die in den Führungen usw. auftretende Reibung verzehrt, zum Teil in der Vorholfeder aufgespeichert. Dabei führt jedoch der Rückstoss das Geschützrohr wieder bis in die aus Fig. 1 ersichtliche Stellung zurück, in der es (durch das Gesperre) selbsttätig festgelegt wird. Nach erneutem Laden des Ge- schützes und Freigeben des Geschützrohres wiederholt sich das eben erläuterte Spiel.
Da, wie erwähnt, ein Teil der Rückstossenergie durch die Vorlaufenergie des Geschütz- rohres aufgenommen wird, kann der Widerstand in der Bremse und dem Vorholer gering bemessen und trotzdem dem Geschützrohre ein verhältnismässig kurzer Rücklauf gegeben werden. Ein geringer Widerstand in der Bremse usw. lässt aber ohne Gefährdung der Stabilität des Geschützfahrzeuges eine leichte Bauart desselben zu, während der kurze Rücklauf gestattet, dem Geschütze bei geringer Feuerhöhe grosse Erhöhungen zu geben. Weiterhin ist dadurch, dass die wagerechten
EMI2.5
angeordnet sind, die Möglichkeit gegeben, dem Geschützrohre trotz geringer Feuerhöhe jede Erhöhung zu erteilen und das Geschütz bei jeder Erhöhung zu laden.
Infolge der Vereinigung dieser Eigenschaften stellt das beschriebene Geschütz ein zur Aufstellung auf leichten Landund Wasserfahrzeugen geeignetes Kampfmittel namentlich gegen Luftschiffe dar.
Die Erfindung lässt sich in gleicher Weise auch auf Geschütze mit Räderlafette anwenden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rohrrücklaufgeschütz mit Einrichtungen. die das Laden in der Rücklaufstellung und das Abfeuern beim Vorlaufe ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse, um die das Geschützrohr beim Erhöhen schwingt, in der Nähe des in der Rücklaufstellung befindlichen Geschützrohrbodenstückes (F1) liegt.
EMI2.6