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Die Erfindung betrifft einen an einer Wand oder einer insbesondere vertikalen Fläche zu montierenden, insbesondere band- bzw. leistenförmigen Heizkörper mit einem im Abstand zur Wand anzuordnenden Rückensteg und zumindest zwei oder mehreren, im Rückensteg verlaufenden Heizrohr (en) zur Aufnahme eines WÅarmeträgerfluids, wobei der Heizkörper einen nach oben gerichteten Stegfortsatz aufweist, der vom Rückensteg bzw.
- körper, insbesondere vom Bereich des oberen (obersten) Heizrohres, nach oben abgeht und sich mit seinem Endbereich der Wand bzw. Fläche annähert und wobei vom Rückensteg, insbesondere vom Bereich des unteren (untersten) Rohres, ein nach unten abgehender, gegebenenfalls sich mit seinem Endbereich der Wand, annähernder, unterer Stegfortsatz getragen ist.
Heizkörper in Band- bzw. Leistenform, sind aus dem Stand der Technik bekannt.
Derartige Heizkörper werden an der Wand in geringem Abstand vom Fussboden verlegt bzw. an der Wand mit Befestigungsmitteln vielfältiger Art angebracht Derartige Heizkörper werden mit Heizfluiden, z. B Warmwasser, und/oder in die Heizrohre eingeführten Elektroheizstäben beheizt Prinzipiell können derartige Heizkörper auch gleichzeitig von Warmwasser und Elektroheizkörpem beheizt werden.
Nachteil der bekannten Heizkörper ist es, dass der Aufbau konstruktiv aufwendig ist und die von diesen ausgebildete Konvektions- und Strahlungsheizleistung nicht optimal ist.
Ziel der Erfindung Ist es, ein Installationselement zu erstellen, das den heutigen Erfordernissen von Energiepreisen, Komfortanspruchen und geringen Installationskosten Rechnung tragt. Durch ein zu erwartendes unterschiedliches Tarifmodell für Heiz- und Kühlenergie sind monovalente Energiesysteme nicht mehr konkurrenzfähig Ferner wird der Einfluss des Umweltschutzes auf die Energieformen zukünftig wesentlich den Preis bestimmen Es soll die Möglichkeit geboten werden, Energieformen In Form von fossilen Energieträger, Solarenergie, Windenergie, Biomasse und anderer Energieformen einzusetzen Erfindungsgemäss werden diese Ziele bei einem Heizkörper der eingangs genannten Art, dadurch erreicht, dass der Rückenkörper und die zumindest zwei Heizrohre einstückig ausgebildet sind,
Insbesondere aus einem durch Strangpressen hergestellten Profil ausgebildet sind und dass zur Ausbildung einer zur Wand hin gerichteten Konvektionsströmung an der Hinterseite des Körpers bzw zwischen der Wand und dem Körper in montierter Stellung der Endbereich des oberen Stegfortsatzes in einem Abstand vor der Wand liegt und der Abstand zwischen dem Endbereich und der Wand geringer ist als der Wandabstand des Rückensteges und/oder der Rohre.
Aufgrund der Tatsache, dass der geringste Abstand zwischen dem Körper und der Wand dort gelegen ist, wo der obere Stegfortsatz der Wand angenahert ist, strömt die zwischen dem Korper und der Wand erwärmte Luft durch diesen Spalt Im wesentlichen längs der Wand genchtet nach oben aus und erwärmt die Wand, so dass diese Wärme abzustrahlen beginnt, womit ein angenehmes Raumklima erreicht wird. Die Kosten für die
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Montage und die Installation derartiger Heizkörper werden durch entsprechende Modulbauweise und einfache Montage gering gehalten. Das Produkt bedingt durch die einfache konstruktive Lösung geringe Herstellungskosten und Transportkosten. Die erfindungsgemässe Lösung zeichnet sich vor allem durch Einfachheit sowie Montage- und Servicefreundlichkeit aus.
Der Heizkörper wird im Stranggussverfahren hergestellt, bedingt dadurch geringe Werkzeug- bzw. Herstellkosten und ist unmittelbar am Einsatzort produzierbar, womit lange Transportwege vermieden werden. Das System kann als Ergänzung bzw Ersatz herkömmlicher Elemente für die Beheizung und Kühlung von Räumen mit nahezu allen Raumkonditionsansprüchen dienen.
Heiztechnisch von Vorteil ist es, wenn zur Ausbildung einer zur Wand hin gerichteten Konvektionsströmung an der Hinterseite des Körpers bzw. zwischen der Wand und dem Körper der Endbereich des oberen Stegfortsatzes in einem Abstand vor der Wand liegt bzw. in montierter Stellung des Körpers der Abstand zwischen dem Endbereich und der Wand geringer ist als der Wandabstand des Rückensteges und/oder der Rohre. Auf diese Welse wird der Wandbereich oberhalb des Körpers über einen gewissen Höhenbereich Intensiv erwärmt und strahlt diese Wärme in den Raum ab, wodurch ein ausgesprochen angenehmes Raumklima erreicht wird.
Die Innenseite des Körpers soll somit ermöglichen, dass die erwärmte Luft möglichst laminar und an der Wand anliegend emporsteigt, soferne eine entsprechende Krümmung bzw. ein entsprechender Verlauf der Aussenseite des Körpers vorliegt, so unterstützt die langs der Aussenseite entstehende Konvektionsstromung dieser Strömung und die Wand, an der der Körper befestigt ist, kann über einen beträchtlichen Bereich mit der emporsteigenden Warmluft erwärmt werden.
Strömungsmässig ist es zweckmässig, wenn vom Korper, Insbesondere vom Rückensteg oder vom unteren (untersten) Heiz- bzw Kuhirohr, ein nach unten, gegebenenfalls in Richtung zur Wand, abgehender, unterer Stegfortsatz getragen ist, wobei der Wandabstand des Endbereiches des unteren Stegfortsatzes grösser ist als der Wandabstand des Endbereiches des nach oben abgehenden, oberen Stegfortsatzes. Auf diese Welse wird für einen definierten Luftdurchsatz zwischen dem Heiz- bzw.
Kühlkörper und der Wand Sorge getragen bzw. wird die durchgesetzte Luftmenge durch den oberen Stegfortsatz begrenzt und damit werden Verwirbelungen und undefinierte Verhältnisse vermieden
Wenn der Heizkörper zu Kühlzwecken eingesetzt wird, so kann der Heizkörper in entsprechender Höhe - gegebenenfalls mit dem oberen Stegfortsatz nunmehr nach unten weisend - an einer Wand montiert werden. In diesem Fall streift gekühlte Luft zwischen der Wand um den Heizkörper der Wand entlang nach unten.
Um die Luftdurchströmung zwischen dem Heizkörper und der Wand definiert zu halten, ist vorgesehen, dass die von den Stegfortsätzen und/oder dem Rückensteg und gegebenenfalls den Rohren dargebotene Aussenfläche des Körpers geschlossen bzw. frei von Luftdurchtrittsöffnungen ist. Derartige Luftdurchtrittsöffnungen würden den
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Strömungsverlauf negativ beeinflussen bzw. Verwirbelungen hervorrufen, wodurch die nach oben emporsteigende bzw. die absinkende Luftströmung allenfalls von der Wand gelöst bzw. die Heiz- bzw. Kuhlleistung beeinträchtigt wurde.
Sofeme vorgesehen ist, dass die Aussenfläche des Körpers zumindest über den Grossteil ihrer Erstreckung einen nach aussen gekrümmten bzw. konvexen Verlauf aufweist, der von gerade und/oder gekrümmte Linien umfassenden Linienzügen ausgebildet ist, wird durch diese äussere Krümmung die Strömung der erwärmten bzw. gekühlten Luft längs der Wand bzw. des konvexen Verlaufes unterstützt
Der Heizkörper, der aus Metall oder Kunststoff bestehen kann, wird durch Strangpressen hergestellt. Der Rückensteg mit den Rohren und dem oberen und dem unteren Stegfortsatz und/oder den Haltestegen und/oder dem weiteren Steg und/oder den Rippen und/oder den Verstärkungsrippen ist einstückig ausgebildet.
Die Befestigung des Heizkörpers an der Wand wird vereinfacht, wenn von den Rohren und/oder vom Rückensteg und/oder den Stegfortsätzen zumindest ein, vorzugsweise zwei, Haltestege abgehen bzw. mit diesem einstückig ausgebildet sind, die mit einer an der Wand befestigbaren Halteeinnchtung kooperieren, z. B. in diese ein- bzw auf diese aufrastbar, an diese anschraubbar, auf diese aufhängbar od. dgl., sind. Die Stabilität der Heizkörper wird erhöht, wenn im Abstand vom Rückensteg nach innen zu ein weiterer, die bzw. zumeist zwei Rohre verbindender, weiterer Steg ausgebildet ist bzw. wenn zwischen den Rohren, dem Rückensteg und dem weiteren Steg ein Hohlraum bzw eine Kammer ausgebildet ist, der bzw. die gegebenenfalls durch Verstärkungsrippen versteift ist.
Sofeme vorgesehen ist, dass an den Heizrohren und/oder dem Rückensteg und/oder den Stegfortsätzen zumindest eine, vorzugsweise mehrere, insbesondere schräg nach unten zur Wand genchtete Rippen angeformt sind, so wird durch diese schräg nach unten abgehenden Rippen die durchströmende, insbesondere die nach oben strömende erwärmte Luft definiert in Strömung gehalten, es erfolgt durch jede derartige Rippe eine gewisse Verwirbelung der Luft und eine gleichmässige Erwärmung ; die zwischen dem oberen Stegfortsatz und der Wand durchströmende Luft wird vergleichmässigt.
Besonders vorteilhaft Ist es, wenn zur End- bzw. Eckenabdeckung eines Heizkörpers zumindest eine Profilleiste vorgesehen Ist, die von aussen auf den Endbereich des oberen und des unteren Stegfortsatzes aufklemmbar bzw. aufkhpsbar ist. Auf diese Weise könen derartige Körper insbesondere im End- bzw Eckenbereich verkleidet werden Derartige End- bzw. Eckenabdeckungen können In Gehrung geschnitten, die Eckbereiche verkleiden.
Die Montage der Heizkörper erfolgt in der üblichen Weise. Von entsprechenden, boden- oder wandseitigen Zu- und Rücklaufleitungen werden die Rohre mit Heiz- oder Kühlfluid versorgt, indem entsprechende Anschlüsse hergestellt werden. Die Herstellung dieser Anschlüsse erfolgt insbesondere nach einer Befestigung der Heizkörper mittels der
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Halteeinrichtungen an der Wand. Der Anschluss der Zu- und Ableitung des Fluides erfolgt mittels handelsüblicher Fittinge Auch der Einbau von elektrischen Heizstäben oder von Kühistäben erfolgt mittels handelsüblicher Fittinge und Dichtungen. Die Verbindung der Körper über den Eckbereich erfolgt ebenfalls mittels entsprechender Fittings und Rohrstücken, die von der End- bzw. Eckenabdeckung abgedeckt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Fig. 1 bis 11 \jnd 13 bis 17\ zeigen verschiedene Ausführungsformen von Heizkörpern im Schnitt ; Fig. 12 zeigt einen mit einer End- bzw. Eckenabdeckung versehenen Körper im Schnitt.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt quer zur Längsrichtung durch einen als erfindungsgemässen Heizkörper einsetzbaren Körper 1, der an einer Wand 9 im Abstand vom Boden 10 befestigt ist. Der Körper umfasst zwei als Heizrohre einsetzbare Rohre 2, die über einen Rückensteg 3 verbunden sind. Nach oben geht vom oberen Rohr 2 ein oberer Stegfortsatz 7 ab ; nach unten geht vom unteren Rohr 2 ein nach unten gerichteter unterer Stegfortsatz 8 ab. Der obere Stegfortsatz 7 weist einen in Richtung zur Wand 9 hin abgebogenen Endbereich 7'auf ; der untere Stegfortsatz 8 weist einen zur Wand 9 hin abgebogenen Endbereich 8'auf. Der Abstand A zwischen der Wand 9 und dem Ende des oberen Stegfortsatzes 7 ist geringer als der Abstand) B zwischen dem Ende 8'des unteren Stegfortsatzes 8 und der Wand.
Insbesondere ist es von Vorteil, wenn der Abstand A des oberen Endbereiches 7 der geringste Abstand ist, den Irgendwelche Teile des Körpers 1 von der Wand besitzen.
An die Rohre 2 und/oder an den Rückensteg 3 sind ferner ein oberer Haltesteg 5 und ein unterer Haltesteg 6 angeformt, die zur Anlage von Endbereichen 16 einer Halteeinrichtung 4 z B. ein U-förmiger Bügel dienen, die an der Wand 9 gemäss Fig. 15\ mit
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! t3vorliegenden Fall die Form eines U-förmigen Federbügels, der mit seinen Enden 16 den Körper 1 federnd über den unteren und den oberen Haltesteg 5, 6 festhält. Für die Montage muss somit der Körper 1 lediglich auf den Bügel der Halteeinrichtung 4 aufgeklipst werden.
Die Haltestege 5 und 6 liegen ferner von der Wand 9 ab als das wandseitige Ende des Endbereiches 7'des oberen Stegfortsatzes 7.
Die Längserstreckung der Halteeinrichtung 4 ist relativ gering ; längs des Körpers 1 kann eine Vielzahl derartiger Halteeinrichtungen 4 vorgesehen werden. Die Halteeinrichtungen 4 beeinträchtigen nicht wesentlich den Luftdurchsatz zwischen dem Körper 1 und der Wand 9 ; der Luftdurchsatz zwischen dem Körper 1 und der Wand 9 wird Im wesentlichen durch den Abstand A zwischen dem oberen Stegfortsatz 7 und der Wand 9 bestimmt.
Die zwischen der Wand 9 und dem Körper 1 durchströmende und vom Körper 1 erwärmte Luft steigt durch den Spalt zwischen der Wand 9 und dem oberen Stegfortsatz 7 nach oben und legt sich wie bei 22 strichliert angedeutet, an die Wand 9 über einen
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gewissen Bereich an, so dass dieser Wandbereich besonders gut erwärmt wird und für im Raum befindliche Personen In angenehmer Welse zu strahlen beginnt.
Der Körper 1 ist einstückig aus Metall stranggepresst. Irgendwelche Luftdurchtrittsöffnungen sind in dem Heizkörper 1 nicht ausgebildet.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform eines Heizkörpers 1, bei dem der Körper 1 im Schnitt gesehen über seine Höhenerstreckung eine Krümmung besitzt. Diese Krümmung unterstützt die Ausbildung einer an der Wand 9 anliegenden Luftströmung. Mit 12 ist ein Steg bezeichnet, der zur Erhöhung der Stabilität des Heizkörpers 1 beiträgt. Des weiteren verbessert der weitere Steg 12 die Übertragung der Wärme oder Kälte von den Heizrohren 2 auf die durchströmende Luft Die Haltestege 5, 6 können auch vom Steg 12 abgehen. Die vom Steg 12 begrenzte Kammer X kann erfindungsgemäss zur Durchleitung von Wärmefluid wie die Rohre 2 verwendet werden oder in die Kammer 21 können Heiz- oder Kühlstäbe bzw. -bänder eingesetzt werden.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der in dem Raum 21, der vom Rückensteg 3 und von dem weiteren Steg 12 begrenzt wird, Versteifungsrippen 13 vorgesehen sind.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines Körpers 1 im Schnitt, bel der der weitere Steg 12 nicht ausgebildet ist, sondern lediglich Versteifungsrippen 13 zur Verbesserung des Wärmeüberganges und Erhöhung der Stabilität vorgesehen sind Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist der untere Stegfortsatz 8 In direkter Verlängerung des Rückensteges 3 ausgebildet und zeigt keinen In Richtung zur Wand 9 hin gerichteten Endbereich 8'gemäss Fig. 1.
In Fig. 5 ist ein Schnitt durch einen Körper 1 dargestellt, der an seinem oberen Stegbereich 7, am weiteren Steg 12 am unteren Rohr 2 und am unteren Stegfortsatz 8 Rippen 14 angeformt hat Diese Rippen 14 verwirbeln in die von ihnen begrenzten Hohlräume die aufsteigende Luft und verbessern so die Erwarmung der Luft. Der Austritt der so erwärmten Luft zwischen dem oberen Endfortsatz 7 und der Wand 9 erfolgt in der beschriebenen Weise ; aus diesem Grund ist die oberste Rippe 14 relativ kürzer gehalten als die übrigen Rippen 14, so dass eine gleichmässige Luftausströmung bzw ein vergleichmässlgter Luftdurchsatz erreicht wird.
Fig. 6 zeigt einen Körper im wesentlichen entsprechend Fig. 5, jedoch ohne Rippen 14.
Fig. 7 zeigt eine Ausführungsform ahnlich der Ausführungsform des Körpers gemäss Fig. 2 ; der obere Endfortsatz 7 nähert sich sukzessive und kontinuierlich der Wand 9.
Fig. 8 und 10 zeigen Ausführungsformen von Körpern, bei denen mehr als nur zwei Rohre 2 vorgesehen sind. Bei der Ausfuhrungsform gemäss Fig. 8 ist das mittlere Rohr 2 auf einem eigenen Steg 24 gelagert bzw. mit dem Rückensteg 3 verbunden.
Fig. 9 zeigt schematisch einen Körper 1, der durch seine Befestigung bei der Montage an der Wand eine derartige Ausrichtung erhielt, dass der Endbereich 7'des oberen Stegfortsatzes näher an der Wand bzw einer Vertikalebene 23 gelegen ist als der
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Endbereich 8'des unteren Stegfortsatzes 8. Gleiches gilt für den in Fig. 11 dargestellten
Körper, bei dem ebenfalls durch Ausbildung einer entsprechenden Montageeinrichtung 4 dafür Sorge getragen ist, dass der Abstand des Endbereiches 7'des oberen Stegfortsatzes von der Wand 9 bzw. einer Vertikalebene 23 geringer ist als der Abstand des Endbereiches 8'des unteren Stegfortsatzes 8, sodass der obere Endbereich 7'der der Wand 9 nächstgelegene Teil des Körpers 1 ist.
Es ist Sorge zu tragen, dass die Körper 1 in ihrer montierten Lage die Bedingung erfüllen, dass der obere Endbereich 7'des oberen Stegfortsatzes 7 der wandnächste Punkt des gesamten Körpers 1 ist.
Fig. 12 zeigt schematisch im Schnitt eine Ausführungsform eines Körpers 1 ähnlich der in Fig. 7 dargestellten Ausführungsform, wobei die Anschlüsse 19 für die Mediumleitungen bzw. Rohre 2 schematisch dargestellt sind. Auf den oberen Stegfortsatz 7 und den unteren Stegfortsatz 8 ist eine Abdeckung 17 federnd aufsetzbar bzw. aufklipsbar, mit der die Enden der Körper 1 oder Stösse im Eckbereich abgedeckt werden können. Die Endabdeckung 17 kann auf Gehrung zugeschnitten werden und weist Fortsätze 24 auf, zwischen die Verbindungsbolzen 18 einsetzbar sind, so dass benachbarte bzw. auf Gehrung geschnittene, zusammengefügte Teile der Abdeckung 17 miteinander verbunden werden können. Die federnde Befestigung der Abdeckung 17 auf den Körpern 1 erfolgt z B. mittels einer Feder 20, die in einer entsprechende Ausnehmung 25 Im Endbereich eines Flansches bzw.
Vorsprunges 25 der End- bzw Eckabdeckung 17 angeordnet Ist
Die einstückige Bauweise des Körpers 1 bedeutet, dass keine Übertragungsverluste zwischen den mediumführenden Rohren und dem wärmeabführenden Element, d h den Rückensteg bzw. Rückenstegen 3 und den Rippen 14 bzw. den Haltestegen 5 und 6 entsteht. Es ergibt sich eine optimale Konvektions- bzw. StrahlenflÅache mit geringstmögllchen Wärmeübergangsverlusten.
Durch die einstückige Konstruktion werden geringere Wandstärken erreicht, die einen besseren Wärmeübergang zwischen den mediumführenden Rohren und den Heizflächen erreichen lassen.
Durch die einstucklge Konstruktion kann das Konstruktionsgewicht verringert werden, womit der Arbeits- und Materialaufwand verringert wird. Durch die einfach abänderbaren Bauformen ist es moglich, eine optimale Anpassung an die notwendigen wärmetechnischen Anforderungen zu erreichen.
Der erfindungsgemässe Körper 1 umfasst vorteilhafterweise zumindest zwei Rohre 2 und zumindest einen Kanal bzw. eine Kammer 21. Die Rohre 2 dienen zum Transport eines herkömmlichen WÅarmeträgermedlums, z. B. Warmwasser, und der zusätzlich ausgebildete Kanal 21 kann für den Einsatz von z. B. elektrischen W rmeheiz- oder KühlbÅandern bzw von Heiz- oder Kühistäben genutzt werden.
Durch die einstückige Ausführungsform des erfindungsgemässen Körpers wird auch die Reaktionszeit des Körpers im Heiz- bzw. Kühlbetrieb verkürzt Um die
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Wärmeübertragung zwischen einem Heiz- bzw. Kühlband bzw. einem Heiz- bzw. Kühlstab und den wärmeabführenden Teilen des Körpers, d. h., um die Rippen 14 bzw. die Stege 12 bzw. die Rückenstege 3 zu verbessern, können auch die Kammern 21, die Heizbänder bzw.
Kühlbänder, Heizstäbe und KühistÅabe aufnehmen, mit geeigneten Wärmeträgermedien gefüllt sein.
Das erfindungsgemässe Montagesystem mit den Halterippen 5 und 6 bzw. der Halteeinrichtung 4 dient der Schnellmontage. Diese Montage gleicht Bautoleranzen aus, richtet die Körper 1 lagerichtig zur Wand 9 aus und minimiert die Wärmeableitung zur Wand 9.
Prinzipiell Ist es auch möglich, gasförmige Wärmeträgerfluide einzusetzen und beispielsweise durch die Rohre 2 gekühlte oder erwärmte Luft durchzuleiten. Ein besonderer Vorteil des Körpers 1 ist es, dass dieser nahezu in beliebigen Längen hergestellt werden kanniein Ablängen bzw. Verbinden, um entsprechend lange bzw. abgemessene Körper zusammenzustellen, weitgehend entfallen kann.
Prinzipiell können die nach oben gerichteten Rippen bzw Stege 14 der Körper 1 auch dazu dienen, elektnsche Leitungen, z. B Stromkabel oder TV-Antennenkabel aufzunehmen und gegen Sicht geschützt den Wänden entlang zu leiten.
Gleiches gilt für die Kammern 21, die für die Verlegung von (Schwachstrom) Leltungen bzw. auch von Rechnerkabeln od. dgl dienen können.
Prinzipiell konnen die Stege 14 auch von den Rückenstegen 3 und/oder von dem oberen Endteil 7 bzw dem unteren Endteil 8 einstückig abgehen.
Vorteilhafterweise erfolgt die Montage eines Heizkörpers derart, dass der Abstand ! B1 des Endbereiches 8'des unteren Stegfortsatzes 8 von der Wand zumindest das 1, 2-fache, vorzugsweise das 1, 2 bis 1, 5-fache des Abstandes A des Endbereiches 7'des oberen Stegfortsatzes 7 betragt Die Halteeinrichtung 4 und der obere Haltesteg 5 bzw. der untere Haltesteg 6 sind derart konfiguriert, dass bei der Montage des Heizkörpers 1 mit der Halteeinrichtung 4 an einer Wand 9 die angegebenen Abstandsverhältnisse eingehalten werden.
Der Abstand des Stegfortsatzes 7 des Heizkörpers 1 zur Wand 9 soll mindestens 10 mm betragen, um die erzeugte konvektive Strömung in den Raum austreten zu lassen bzw. an der Wand 9 entlang zu führen.
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Der Abstand zwischen der Wand 9 und dem unteren Stegfortsatz 8 soll mindestens 13 mm betragen
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass der Abstand des unteren Stegfortsatzes 8 vom Boden 10 zumindest das 2-fache, vorzugsweise zumindest das 2, 5 bis 3, 5-fache, des Abstandes des unteren Stegfortsatzes 8 von der Wand 9 beträgt.
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Durch Anordnung der Rippen 14 und der Haltestege 5 und 6 und der Stege 12 wird die Oberfläche des Heizkörpers 1 wesentlich vergrössert, sodass die Helz- bzw Kuhlleistung entsprechend erhöht werden kann. Die OberflÅachen der Rippen 14 und der Haltestege 5 und 6 und der Stege 12 können die Oberfläche des Heizkörpers 1 um mindestens 25% erhöhen und verbessern damit die Heiz- bzw. Kühlleistung. Durch entsprechende konstruktive Massnahmen und Vergrösserung dieser Oberflächen kann der Prozentsatz der Oberflächen dieser Bauteile an der Gesamtoberfläche des Heizkörpers 1 noch gesteigert werden.