AT3457U1 - Druckgas-schusswaffe mit leichtgehäuse - Google Patents

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AT3457U1
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AT
Austria
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housing
bore
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compressed gas
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AT53498U
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English (en)
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Karl Egger
Christian Steiner
Emil Senfter
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Steyr Daimler Puch Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/62Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas with pressure supplied by a gas cartridge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Eine mit Druckgas betriebene Schusswaffe besteht aus einem Gehäuse (1), einem Lauf (10), einem Verschluß (13), einem Druckgasbehälter (25) und einer Abzugs- und Ventilvorrichtung (22,23). Um bei einfacher Bearbeitung und Montage und geringem Gewicht hohe Präzision zu erreichen, ist das Gehäuse (1) ein aus einem Leichtwerkstoff bestehendes Stück konstanten Querschnittes mit zwei übereinander angeordneten, in Schußrichtung durchlaufenden Bohrungen (2,3) konstanten Durchmessers, wobei der Durchmesser der oberen Bohrung (2) kleiner als der Durchmesser der unteren Bohrung (3) ist, nimmt die obere Bohrung (2) den Lauf (10) und den Verschluß (13), und die untere Bohrung (3) den Druckgasbehälter (25) und die Abzugs- und Ventilvorrichtung (22,23) auf. Die Abzugs- und Ventilvorrichtung (22,23) sind in einem Einschubblock (17) kreisförmigen Querschnittes untergebracht, der von hinten in die größere Bohrung (3) des Gehäuses (1) einschiebbar ist.

Description


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  Die Erfindung handelt von einer mit Druckgas betriebene Schusswaffe, bestehend aus einem Gehäuse, einem Lauf, einem Verschluss, einem Druckgasbehälter und einer Abzugsund Ventilvorrichtung. Bei derartigen Waffen, die auch in Wettbewerben eingesetzt werden, kommt es in hohem Masse auf Präzision an. 



  Bei bekannten Schusswaffen ist das Gehäuse ein komplizierter Bauteil, der in vielen zeitaufwendigen Bearbeitungsschritten aus einem Block herausgearbeitet wird. An diesem sind dann die anderen Funktionsteile befestigt, was die Montage und eventuelle Reparaturen arbeitsaufwendig macht. Trotz der für hohe Präzision und hohen Gasdruck erforderlichen Dimensionierung ist eine günstige Schwerpunktlage der Waffe und auch geringes Gewicht des Gehäuses anzustreben. 



  Es ist daher Ziel der Erfindung, eine gattungsgemässe Waffe so zu gestalten, dass sie bei einfacher Bearbeitung und Montage, somit bei niederen Fertigungskosten, und bei gerin- gem Gewicht für hohen Druck und hohe Präzision geeignet ist. 



   Dazu ist erfindungsgemäss das Gehäuse ein aus einem Leichtwerkstoff bestehendes Stück im Wesentlichen konstanten Querschnittes mit zwei übereinander angeordneten, in der
Schussrichtung durchlaufenden Bohrungen konstanten Durchmessers, wobei der Durch- messer der oberen Bohrung kleiner als der Durchmesser der unteren Bohrung ist, und die 

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 obere Bohrung nimmt den Lauf und den Verschluss und die untere Bohrung den Druckgasbehälter und eine Abzugsvorrichtung auf. 



  Dank des konstanten Querschnittes kann der Gehäuserohling von einer Profilstange heruntergeschnitten werden, die durch Extrudieren oder Strangpressen hergestellt ist. Dabei ist der Querschnitt so gewählt, dass bei minimalem Gewicht maximale Steifigkeit erreicht wird und dass nur mehr ein Minimum an Bearbeitung erforderlich ist, weil die Aussenkontur und beide durchlaufenden Bohrungen bereits masshaltig und von guter Oberflächenbeschaffenheit sind. 



  Bei Verwendung eines zylindrischen und verschiebbaren Verschlusses ist es praktisch, die obere Bohrung in der Umgebung des verschlussnahen Laufendes freigelegt (Anspruch 2), um den Raum zwischen Laufende und geöffnetem Verschluss zugänglich zu machen. Dazu genügt es, das Gehäuse oben anzufräsen. 



  In einer bevorzugten Ausführungsform besteht der Querschnitt der oberen Bohrung aus zwei Kreisbogen verschiedenen Radius, wobei der Kreisbogen mit dem kleineren Radius etwas aus dem grossen herausragt (Anspruch 3). An dem Übergang zwischen den beiden Kreisbögen entstehen so zwei Auflagen für das hintere Laufende, das zur Befestigung im Gehäuse mit einer Schraube gegen diese Auflagen gepresst wird. 



  Weiters liegt es im Rahmen der Erfindung, die obere Bohrung auch über einen Teil der Länge des Laufes freizulegen (Anspruch 4). Das kann in einem Arbeitsgang mit dem Frei- legen des verschlussnahen Laufendes erfolgen. So wird Gewicht eingespart und auch der Lauf teilweise freigelegt. 



   In Weiterbildung der Erfindung sind die Abzugs- und Ventilvorrichtung in einem Ein- schubblock kreisförmigen Querschnittes untergebracht, der von hinten in die grössere Boh- rung des Gehäuses einschiebbar ist (Anspruch 5). So kann die Abzugs- und Ventilvorrich- tung im Einschubblock vormontiert und dann als komplette Baugruppe in das Gehäuse eingesetzt werden. Bei Kreisquerschnitten sind genaue Passungen besonders leicht her- stellbar, sodass der Einschubblock genau positioniert werden kann, in Längsrichtung, wenn 

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 der Einschubblock einen Vorsprung mit einer nach vorne gerichteten Passfläche aufweist, die in montiertem Zustand an einer Gegenfläche des Gehäuses anstosst (Anspruch 6). 



  In Weiterverfolgung des Erfindungsgedankens weist der Einschubblock an seinem vorderen Ende ein Gewinde auf, auf das das Gewinde des Druckgasbehälters aufschraubbar ist (Anspruch 7). Der Druckgasbehälter kann dann von vorne in die grössere Bohrung eingesetzt werden. 



  Wenn das Gehäuse in der Gegend des Einschubblockes einen seitlichen Längsschlitz aufweist, der die untere Bohrung im Wesentlichen tangiert (Anspruch 8), kann auch der Hebel zum Zurückziehen des Verschlusses und zum Spannen des Abzuges auf einfache Weise eingebaut werden. Weiters kann der Einschubblock Befestigungsmittel für einen Schaft tragen (Anspruch 9). 



  In Weiterverfolgung des Erfindungsgedankens weist der Querschnitt des Gehäuses oben eine erste Führung für Visiermittel (Anspruch 10) und unten eine zweite Führung für Mittel zum Befestigen eines Vorderschaftes auf (Anspruch 11). 



  Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen beschrieben und erläutert. Es stellen dar:   Fig.l :   Einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Profil, vergrössert,
Fig.2 : Einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Waffe,
Fig.3 : Einen Querschnitt nach III-III in Fig.2,
Fig.4 : Einen Querschnitt nach IV-IV in Fig.2. 



   Fig.zeigt das durch Extrudieren oder Strangpressen hergestellte Profil als Ausgangspro- dukt für das Gehäuse 1. Es weist oben eine kleinere Bohrung 2 und darunter eine grössere kreisförmige Bohrung 3 auf. Die kleinere Bohrung 2 ist im wesentlichen kreisförmig, je- doch ragt unten ein Kreisbogen 4 kleineren Radius, dessen Mittelpunkt 5 tiefer liegt, aus der an sich kreisförmigen Kontur der kleineren Bohrung 2 heraus. Die Seitenwand 6 des
Profiles ist entsprechend den verschiedenen Durchmessern 2,3 in ihrem oberen Teil ein- 

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 wärts geneigt, in ihrem unteren ungefähr vertikal. An diese schliesst mit entsprechenden Rundungen eine obere Kontur 7 mit einer Führung für Visiermittel und eine untere Kontur 8 mit einer T-Nut an, an der nach Wunsch ein Vorderschaft, weitere Visiermittel, oder dgl. 



  (nicht dargestellt) anbringbar sind. 



  Fig. 2,3 und 4 zeigen das fertige Gehäuse 1 wobei im vorderen Teil ein Stück herausge- schnitten ist. In der kleineren Bohrung 2 ist ein Lauf 10 (vorne gekürzt) mit einem hinteren Laufende 11im Gehäuse 1 befestigt. Dabei liegt das Laufende 11unten am Übergang zwi- schen den Kreisbögen 2 und 4 auf, oben wird es von Befestigungsschrauben 12 niederge- drückt. Auf diese Weise wird, im Querschnitt betrachtet, eine Dreipunktabstützung er- reicht. Hinter dem Lauf befindet sich der Verschluss 13, hier in geschlossener Stellung ge- zeigt. Das Gehäuse 1 ist in der Gegend des Verschlusses 13 von oben aufgefräst, sodass sich eine Freilegung 14 bildet, durch die das hintere Laufende 11zum Laden zugänglich ist. Auf dieselbe Weise wird eine weitere Freilegung 15 weiter vorne erzeugt. 



  In der grossen unteren Bohrung 3 ist von hinten ein Einschubblock 17 von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt von hinten eingeführt. Er weist unten einen Vorsprung 18 auf, der eine Passfläche 19 bildet, die an einer Gegenfläche 20 ruht. Diese Gegenfläche 20 ent- steht durch Auffräsen des Profilstückes im hinteren Teil. Durch diese Flächen 19,20 ist die Position des Einschubblockes 17 genau bestimmt. Er wird durch Schrauben 21 (Fig. 3) am Gehäuse 1 befestigt. Der Einschubblock 17 enthält einen Abzugsmechanismus 22, ein Ventil 23 und endet vorne mit einem Gewinde 24, aufdas das Gewinde eines Druckgasbe- hälters 25, der von vorne einschiebbar ist, aufgeschraubt wird. Schliesslich ist im hinteren Teil des Einschubblockes 17 noch ein Stehbolzen 26 für die Befestigung eines nicht dar- gestellten Schaftes vorgesehen. 



   Zwischen den beiden Bohrungen 2,3 ist von einer Seite ein Schlitz 30 (Fig. 4) eingefräst,der die grössere Bohrung 3 näherungsweise tangiert. Er dient der Aufnahme eines Spannhebels 
31, der durch einen vertikalen Schlitz 32 im Gehäuse 1 mit dem Verschluss 13 zusam- menwirken kann. 

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  Es ist zu erkennen , dass das Gehäuse 1 aus einem Profil gemäss Fig.mit relativ wenig Bearbeitungsschritten herstellbar ist. Abgesehen von den Freilegungen 13,15 im oberen Teil braucht nur hinten die hintere Kontur in Längsrichtung bis zur Gegenfläche 20 und die beiden Schlitze für den Spannhebel 31 ausgefräst zu werden. Auch der Einschubblock 17 ist relativ leicht präzise herstellbar. Er nimmt praktisch alle Funktionsteile auf und kann fertig vormontiert in das Gehäuse 1 eingesetzt werden. Insgesamt wird so eine leichte, bil- lige und trotzdem sehr präzise Konstruktion geschaffen, deren Form zusätzlich noch ästhe- tisch anspricht.

Claims (12)

  1. ANSPRÜCHE 1. Mit Druckgas betriebene Schusswaffe, bestehend aus einem Gehäuse, einem Lauf, einem Verschluss, einem Druckgasbehälter und einer Abzugs- und Ventilvorrichtung, da- durch gekennzeichnet, dass a) das Gehäuse (1) ein aus einem Leichtwerkstoff bestehendes Stück konstanten Quer- schnittes mit zwei übereinander angeordneten, in Schussrichtung durchlaufenden Boh- rungen (2,3) konstanten Durchmessers ist, wobei der Durchmesser der oberen Bohrung (2) kleiner als der Durchmessers der unteren Bohrung (3) ist, b) die obere Bohrung (2) den Lauf (10) und den Verschluss (13) aufnimmt, und c) die untere Bohrung (3) den Druckgasbehälter (25) und die Abzugs- und Ventilvorrich- tung (22,23) aufnimmt.
  2. 2. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Bohrung (2) in der Umgebung des verschlussnahen Laufendes (11) eine Freilegung (14) aufweist.
  3. 3. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der obe- ren Bohrung (2) aus zwei Kreisbogen verschiedenen Radius besteht, wobei der Kreisbogen (4) mit dem kleineren Radius etwas aus dem grossen herausragt.
  4. 4. Schusswaffe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Bohrung (2) über einen Teil der Länge des Laufes eine weitere Freilegung (15) aufweist.
  5. 5. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugs- und Ven- tilvorrichtung (22,23) in einem Einschubblock (17) kreisförmigen Querschnittes unterge- bracht sind, der von hinten in die grössere Bohrung (3) des Gehäuses (1) einschiebbar ist. <Desc/Clms Page number 7>
  6. 6. Schusswaffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschubblock (17) einen Vorsprung (18) mit einer nach vorne gerichteten Passfläche (19) aufweist, die in montiertem Zustand an einer Gegenfläche (20) des Gehäuses (1) anstosst.
  7. 7. Schusswaffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschubblock (17) an seinem vorderen Ende ein Gewinde (24) aufweist, auf das ein Gewinde des Druckgasbehälters (25) aufschraubbar ist.
  8. 8. Schusswaffe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1) in der Gegend des Einschubblockes (17) einen seitlichen Längsschlitz (30) aufweist, der die untere Bohrung (3) im Wesentlichen tangiert.
  9. 9. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschubblock (17) Befestigungsmittel (26) für einen Schaft trägt.
  10. 10. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gehäuses oben eine erste Führung (7) für Visiermittel aufweist.
  11. 11. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Gehäuses unten eine zweite Führung (8) für Mittel zum Befestigen eines Vorderschaftes aufweist.
  12. 12. Schusswaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus einem stranggepressten Leichtmetallprofil hergestellt ist.
AT53498U 1998-08-13 1998-08-13 Druckgas-schusswaffe mit leichtgehäuse AT3457U1 (de)

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ES2020018A6 (es) * 1988-03-09 1991-07-16 Haemmerli Jagd Sportwaffen Arma de aire comprimido.
GB8918380D0 (en) * 1989-08-11 1989-09-20 Naish Bernard Firearms

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