AT346020B - Beschlag fuer die anordnung von blenden bei ausziehbaren moebelteilen - Google Patents

Beschlag fuer die anordnung von blenden bei ausziehbaren moebelteilen

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AT346020B
AT346020B AT30577A AT30577A AT346020B AT 346020 B AT346020 B AT 346020B AT 30577 A AT30577 A AT 30577A AT 30577 A AT30577 A AT 30577A AT 346020 B AT346020 B AT 346020B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B88/00Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
    • A47B88/90Constructional details of drawers
    • A47B88/944Drawers characterised by the front panel
    • A47B88/95Drawers characterised by the front panel characterised by connection means for the front panel
    • A47B88/956Drawers characterised by the front panel characterised by connection means for the front panel for enabling adjustment of the front panel

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  • Legs For Furniture In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für die Anordnung von Blenden bei ausziehbaren Möbelteilen mit einer Einrichtung zum lagegenauen Einstellen und Fixieren der Blende, wobei der Beschlag paarweise vorzusehende, am Boden des ausziehbaren Möbelteiles befestigbare Tragwinkel aufweist mit je zwei rechtwinkelig zueinander stehenden Schenkeln, von denen der zum Befestigen der Blende dienende Schenkel zwei mit Abstand übereinander angeordnete, mit Langlöcher ausgestattete und in Führungen verschiebbar gelagerte, vorzugsweise aus Kunststoff gefertigte Scheiben aufweist. 



   Solche Beschläge sind bekannt. Bei einem dieser bekannten Beschläge schliessen die Längsachsen der Langlöcher der unteren und der oberen einer Blendenseite zugeordneten Scheiben einen rechten Winkel miteinander ein und jede Scheibe ist in der ihr zugeordneten Aussparung quer zur Längsachse ihres für den Durchgriff des Befestigungsmittel vorgesehenen Langloches verstellbar.

   Bei einer Befestigung der Blende an diesem bekannten Beschlag mittels die Langlöcher von der Rückseite her durchgreifender Schrauben besteht nun die Gefahr, dass sich die Blende gegenüber dem Beschlag bei einer Belastung in vertikaler oder horizontaler Richtung verstellt ; ist nämlich beispielsweise die das vertikalverlaufende Langloch der einen Gleitscheibe durchsetzende Schraube nicht ganz fest angezogen, so kann sich diese bei einem Druck auf die Blende von oben oder von der Seite nach unten verschieben, wogegen gleichzeitig die andere, in vertikaler Richtung geführte Gleitscheibe einer Absenkung der Blende keinen Widerstand entgegen zu setzen vermag. Entsprechendes gilt für eine Verschiebung der Blende in Querrichtung.

   Eine mittels zweier dieser bekannten Beschläge gehaltene Blende wird also in vertikaler und ebenso in horizontaler Richtung jeweils nur durch den Reibungsschluss zweier Befestigungsschrauben in ihren   Langlöchern   gehalten. Ein weiterer Nachteil der bekannten Konstruktion ist darin zu sehen, dass die Blende sich unter dem Einfluss ihres Gewichtes absenkt, wenn zu Justierungszwecken die beiden in vertikalen Langlöchern sitzenden Schrauben gelockert werden. Um diesen Schwierigkeiten auszuweichen, wurden bei der andern Ausführungsform eines solchen Beschlages die Langlöcher für den Durchgriff der Befestigungsmittel für die Blende schräg zu den Längsmittelachsen der Öffnungen verlaufend angeordnet. 



  Diese Massnahme bringt jedoch fertigungstechnische Nachteile insofern, als für jeden Beschlagteil zwei Scheiben unterschiedlicher Formgebung benötigt werden, was den Fertigungsaufwand und die Lagerhaltung erschwert. Abgesehen davon muss noch bei der Montage sorgfältig darauf geachtet werden, dass in die entsprechenden Löcher jeweils die richtigen Scheiben eingesetzt werden, da ja pro Beschlagteil zwei verschiedene Scheiben vorhanden sind. Dies erschwert auch noch darüber hinaus die Montage. 



   Die Erfindung, die von einem Beschlag der eingangs erwähnten Art ausgeht, zielt darauf ab, diesen Beschlag hinsichtlich der Einstellungsmöglichkeit der Blende zu verbessern, und ihn so auszugestalten, dass   möglichst   wenig und gleiche Teile für den Aufbau benötigt werden. Ferner soll vermieden werden, dass bei der Montage darauf geachtet werden muss, ob nun tatsächlich die richtigen Teile miteinander verbunden werden. Dies wird   vorschlagsgemäss   dadurch erreicht, dass die Langlöcher beider Scheiben parallel und waagrecht zueinanderliegen und beide Scheiben in vertikal verlaufenden Führungen gelagert sind. An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen : 
 EMI1.1 
 
1Draufsicht ; Fig. 5 eine Schrägsicht der einsetzbaren Scheibe und Fig. 6 ein Detail. 



   Der Beschlag besteht aus einem   Tragwinkel --1--,   dessen eine   Schenkel --2-- mittels   eines am unteren Rand dieses   Schenkels --2-- umgebogenen Flansches --3-- an   einer   Schubladenführungsschiene     --4-- angeschweisst   ist. Diese   Schiene --4-- ist   am Boden eines ausziehbaren Möbelteiles befestigt. Es ist aber auch denkbar, den Tragwinkel --1-- direkt am Boden eines solchen ausziehbaren Möbelteiles anzuordnen. Der   Schenkel --2-- liegt   parallel zur Auszugsrichtung (Pfeil 5) des Möbelteiles. Rechtwinkelig zu dieser Richtung nach Pfeil --5-- besitzt dieser Tragwinkel --1-- einen weiteren Schenkel   --6-,   an welchem eine hier in Fig. 1 nicht dargestellte Möbelblende befestigt wird.

   Die beiden Schenkel --2 und 6-- bilden den   Tragwinkel --1--.   Im Bereich der Biegekante zwischen diesen beiden Schenkel-2 und 6--verläuft vom oberen Rand --7-- des Tragwinkels --1-- ein vertikaler Einschnitt--8--, der nahe bis zum unteren   Rand --9-- geführt   ist. Am oberen Rand des   Schenkels --6-- ist durch   einen Einschnitt und durch eine Umbiegung eine nach hinten gerichtete Fahne --40-- gebildet.

   Diese   Fahne --40-- verläuft   im wesentlichen parallel zur Ebene des Schenkels In dem von der   Fahne --40-- überdeckten   Bereich des Schenkels --2-- ist ein waagrecht liegendes   Langloch --10-- ausgestanzt.   Die Fahne --40-besitzt eine Gewindebohrung, in welche ein das   Langloch --10-- durchsetzende Schraube --11--   eingedreht und festgezogen ist. Im   Schenkel --6-- sind   zur Aufnahme von aus Kunststoff gefertigten 

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 Scheiben --13-- im wesentlichen rechteckige, übereinanderliegende Aussparungen--14 und 15-vorgesehen.

   Die obere Aussparung --14-- ist gegen den oberen   Rand --12-- des Schenkels --6-- offen,   die einander gegenüberliegenden   Vertikalränder-16- (Fig. 6)   dieser Aussparung --14-- sind etwas nach 
 EMI2.1 
 --14-- wird durchwinkelförmig. Begrenzt wird dieser Anschlag --18-- vin zwei schlitzartigen Ausstanzungen --33, 34--, die vom unteren Rand der oberen Aussparung --14-- ausgehen, wobei die eine   Ausstanzung --33-- L-förmig   verläuft und die andere Ausstanzung --34-- im wesentlichen gerade von oben nach unten verläuft, so dass dieser Anschlag --18-- über eine eine vertikale Verstellung desselben zulassende Verjüngung oder Rinschnürung --19-- in den Schenkel --6-- übergeht. Im unteren Bereich des Schenkels-6-- ist eine zweite rechteckige aufrechte Aussparung --15-- vorhanden.

   Die einander gegenüberliegenden vertikalen   Ränder --20-- der   unteren Hälfte dieser rechteckigen Aussparung sind etwas nach hinten gebogen,   u. zw.   in eben der Weise, wie die   Ränder --16-- der   oberen   Aussparung --14--.   Die untere Aussparung --15-ist umfangsgeschlossen. Der freie Rand und der untere Rand des   Schenkels --6-- sind durch   Umbördelungen --30 und   31-versteift.   



   In die Ausnehmungen --14 und 15-- sind aus Kunststoff gefertigte   Scheiben --13-- eingesetzt   (s. 



  Fig. 5). Diese besitzen jeweils ein waagrechtes   Langloch-22--.   Die vertikalen Flanken --23-- dieser   Kunststoffkörper --13-- sind   mit einer Kerbnut ausgestattet. In die obere Aussparung --14-- wird der   Kunststoffkörper --13-- von   oben eingeschoben, wobei die etwas nach hinten gebogenen   Ränder --16--   der Aussparung --14-- in diese Kerbnut eingreifen. Die Kunststoffscheibe-13-- wird nach unten gedrückt, bis sie mit ihrer Unterkante auf dem   Anschlag --18-- aufliegt.   



   In die untere Aussparung --15-- wird der Kunststoffkörper --13-- vorerst rechtwinkelig von vorne oder hinten in den oberen Bereich der   Öffnung --15-- eingeführt   und dann nach unten gedrückt. Auch hier wirken die nach hinten gebogenen   Ränder --20-- mit   den seitlichen Kerbnuten der Kunststoffscheibe - zusammen (s. Fig. 6). Die Langlöcher --22-- der Kunststoffscheibe --13-- nehmen Befestigungs-   schrauben --24-- auf.   Diese Befestigungsschrauben --24-- werden in die Frontblende --25-- eingeschraubt. Mit diesem Beschlag kann die Frontblende --25-- in waagrechter Richtung, in der Höhe und in ihrer Neigung verstellt werden : Verstellung in waagrechter Richtung : Die Befestigungsschrauben --24-werden etwas gelöst, dann kann die Frontblende --25-- zusammen mit den Schrauben in waagrechter Richtung verschoben werden.

   Das Ausmass der Verschiebung ist durch die Länge der   Langlöcher-22-   der Kunststoffscheibe --13-- vorgegeben. 



   Verstellung in vertikaler Richtung : Nach Lösen der Schrauben --24-- wird in oder an den Ausschnitten --26 oder 27-- des Anschlages --18-- ein geeignetes Werkzeug, beispielsweise die Klinge eines Schraubenziehers angesetzt und dann kann durch Verdrehen dieser Klinge dieser   Anschlag --18--   etwas nach oben oder nach unten gebogen werden,   u. zw.   in der Ebene des   Schenkels --6--, wodurch   die obere Kunststoffscheibe-13-- etwas angehoben oder abgesenkt wird. Die untere   Kunststoff Scheibe   ist über die Frontblende --25-- starr mit der ersten Kunststoffscheibe verbunden und macht dessen Vertikalbewegung mit. 



   Mit diesem Beschlag kann die Frontblende auch in ihrer Neigung verstellt werden : Nach Lösen der Schraube --11-- kann der   Schenkel --6-- auf   Grund des vertikalen Einschnittes --8-- etwas nach vorne oder nach hinten gebogen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE : 1. Beschlag für die Anordnung von Blenden bei ausziehbaren Möbelteilen mit einer Einrichtung zur lagegenauen Einstellung und Fixierung der Blende, wobei der Beschlag paarweise vorzusehende, am Boden des ausziehbaren Möbelteiles befestigbare Tragwinkel aufweist mit je zwei rechtwinkelig zueinander stehenden Schenkeln von denen der zum Befestigen der Blende dienende Schenkel zwei mit Abstand übereinander angeordnete, mit Langlöchern ausgestattete und in Führungen verschiebbar gelagerte, EMI2.2 dass die Langlöcher (22) beider Scheiben (13) parallel und waagrecht liegen und beide Scheiben (13) in vertikal verlaufenden Führungen (14,15) gelagert sind. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vertikalen Führungen (14,15) durch aufgebogene Ränder (16,20) rechteckiger Aussparungen gebildet sind.
    3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der rechteckigen Aussparungen umfangsgeschlossen ist und die aufgebogenen Ränder (20) sich über die halbe Höhe dieser Aussparung erstrecken (Fig. 1).
    4. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Aussparung zum oberen Rand (12) des Schenkels (6) hin offen ist.
    5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Begrenzung mindestens einer Aussparung durch einen höhenverstellbaren Anschlag (18) gebildet ist.
    6. Beschlag nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichner, dass der Anschlag (18) ein Teil des Schenkels (6) und durch eine Ausstanzung gebildet ist.
    7. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (18) von zwei Ausstanzungen (33,34) begrenzt ist, die vom unteren Rand der Aussparung (14) ausgehen, wobei die eine Ausstanzung L-förmig und die andere im wesentlichen von oben nach unten, verlaufen und der Anschlag (18) über eine eine vertikale Verstellung desselben zulassende Verjüngung oder Einschnürung (19) in den Schenkel (6) übergeht.
    8. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (13) ausschliesslich an zwei einander gegenüberliegenden Seiten (23) Nuten zur Aufnahme der als Führungen dienenden aufgebogenen Ränder (16,20) aufweisen.
AT30577A 1977-01-19 1977-01-19 Beschlag fuer die anordnung von blenden bei ausziehbaren moebelteilen AT346020B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3120555A1 (de) * 1980-06-06 1982-06-09 Julius Blum Gesellschaft mbH, 6973 Höchst Ausziehfuehrungsgarnitur, insbesondere fuer fachbretter
DE3537335A1 (de) * 1985-10-19 1987-04-23 Leicht Einbaukuechen Gmbh Schubkasten od. dgl. schrankauszug
DE4026407A1 (de) * 1990-08-21 1992-02-27 Lautenschlaeger Kg Karl Befestigungsbeschlag fuer schubladen-frontblenden

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DE4026407A1 (de) * 1990-08-21 1992-02-27 Lautenschlaeger Kg Karl Befestigungsbeschlag fuer schubladen-frontblenden

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