AT349062B - Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied

Info

Publication number
AT349062B
AT349062B AT438476A AT438476A AT349062B AT 349062 B AT349062 B AT 349062B AT 438476 A AT438476 A AT 438476A AT 438476 A AT438476 A AT 438476A AT 349062 B AT349062 B AT 349062B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
transistor
comparison
resistor
base
voltage
Prior art date
Application number
AT438476A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA438476A (de
Inventor
Guenther Hannak
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Priority to AT438476A priority Critical patent/AT349062B/de
Publication of ATA438476A publication Critical patent/ATA438476A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT349062B publication Critical patent/AT349062B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für ein elektronisches Zeitglied, das zwei an eine gemeinsame Gleichspannungsquelle angeschlossene Vergleichspannungskreise aufweist, von denen der eine durch einen Spannungsteiler gebildet ist, der einen ersten Vergleichspunkt festlegt, während der andere die Serienschaltung eines an einem ersten Pol der Spannungsquelle liegenden Kondensators und eines
Ladewiderstandes enthält, wobei der Kondensator zusammen mit einem Entladewiderstand in einem
Entladestromkreis liegt und die beiden Vergleichspunkte an den Basisanschlüssen zweier Transistoren liegen, deren Emitter miteinander verbunden sind. 



   Bei einer bekannten Schaltungsanordnung dieser Gattung gehören die beiden an die Vergleichspunkte angeschlossenen Transistoren der gleichen Leitfähigkeitstype an und ihre miteinander verbundenen Emitter liegen parallel zueinander. Da einer der beiden Transistoren im Ruhezustand leitend ist, ergibt sich durch den über diesen Transistor fliessenden Kollektorstrom im Ruhezustand ein starker Stromverbrauch. 



   Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, diesen Nachteil eines starken Stromverbrauches im
Ruhezustand des Zeitgliedes zu vermeiden, und erreicht dies dadurch, dass zwischen dem Kondensator und dem Ladewiderstand, parallel zum Entladewiderstand, eine Diode geschaltet ist, wobei der Verbindungs- punkt von Kondensator und Diode den zweiten Vergleichspunkt bildet, dass die an die Vergleichspunkte angeschlossenen Transistoren entgegengesetzten Leitfähigkeitstypen angehören, so dass ihre Emitter in
Serie liegen, und dass der Kollektor des ersten Transistors in an sich bekannter Weise über eine Wider- standskombination mit einem als Verstärker geschalteten dritten Transistor entgegengesetzten Leitfähig- keitstyps wie der erste Transistor verbunden ist, während der Kollektor des zweiten Transistors an dem zweiten Pol der Spannungsquelle liegt. 



   Da bei dieser Schaltungsanordnung der eine Transistor im Ruhezustand des Zeitgliedes vom zweiten
Vergleichspunkt her gesperrt ist und die Emitter der beiden Transistoren in Serie liegen, kann auch der zweite Transistor im Ruhezustand keinen Kollektorstrom führen, so dass beide Transistoren im Ruhe- zustand stromlos sind. 



   Weitere Vorteile der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung bestehen darin, dass sie gegen Bauteiltoleranzen der Halbleiter und gegen Schwankungen der Temperatur und der Versorgungsspannung von vornherein wenig empfindlich ist und in dieser Beziehung, wie später erläutert wird, auf einfache Weise noch weiter verbessert werden kann. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert, die in den Fig. 1 bis 5 fünf verschiedene Ausführungsbeispiele zeigen. 



   Fig. 1 stellt den grundsätzlichen Aufbau der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung dar. Es sind insbesondere der erste Vergleichskreis mit den   Widerständen --R1   und   R2-- erkennbar,   deren Verbindungspunkt den ersten Vergleichspunkt --V1-- bildet, ferner der zweite Vergleichskreis mit der Serienschaltung aus Kondensator --C--, Diode --D1-- und Widerstand --R3--, wobei der Verbindungspunkt von   Kondensator -C-- und Diode --D1-- den   zweiten Vergleichspunkt --V2-- bildet. Die Diode - ist von einem   Widerstand --R4-- überbrückt,   über den der   Kondensator --C-- nach Schliessen   eines im Ruhezustand offenen   Kontaktes-K-- im Entladestromkreis   entladen werden kann. 



   Mit den Vergleichspunkten-VI und V2-- sind die Basiselektroden von Transistoren --T2 bzw.   Tl-   verbunden, die entgegengesetzten Leitfähigkeitstypen angehören. Der Kollektor des Transistors --T1-- ist über eine Widerstandskombination --R5, R6-- mit der Basis eines als Verstärker geschalteten Transistors - vom entgegengesetzten Leitfähigkeitstyp verbunden. Die Emitter der beiden Transistoren-Tl und T2-- sind miteinander verbunden und der Kollektor des zweiten Transistors --T2-- ist mit dem Pol --P2-der   Spannungs quelle --UB-- verbunden,   an deren anderem   Pol-Pl-der Kondensator-C-liegt.   



   Im Ruhezustand der Schaltung, d. h. bei offenem Konstakt --K--, ist der Kondensator --C-- voll auf Betriebsspannung aufgeladen, d. h. der Vergleichspunkt --V2-- hat das Potential des negativen Pols der   Spannungsquelle --UB--.   Der Vergleichspunkt --V1-- hat auf Grund der Spannungsteilung durch die   Widerstände-Rl und-R2-- ein   Potential, das höher ist als jenes des Punktes --V2--. Dadurch sind die beiden Transistoren-Tl, T2-- gesperrt. Der einzige Stromverbrauch wird durch den Spannungsteiler   - -R1, R2-- verursacht   und kann durch entsprechend hohe Widerstandswerte beliebig klein gehalten werden, weil der Transistor --T2-- infolge seiner stromverstärkenden Eigenschaft den Quellenwiderstand des Spannungsteilers um den Stromverstärkungsfaktor herabsetzt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Wird nun der Kontakt --K-- geschlossen, so nimmt der   Verbindungspunkt-B-von Diode-Dl-   und Widerstand --R3-- das Potential des positiven   Pols-Pl-an,   und der Kondensator --C-- kann sich über den   Entladewiderstand --R4-- entladen, d. h.   das Potential des   Vergleichspunktes--V2--nähert sich   nach einer Exponentialfunktion dem Potential des positiven Pols --P1--. Ab dem Augenblick, in dem das 
 EMI2.1 
 --V2-- höher- hineinfliessen. Dieser Basisstrom fliesst um den Stromverstärkungsfaktor ss dieses Transistors verstärkt als Kollektorstrom über den   Widerstand --R5-- zum Widerstand --R6-- und   zum dritten
Transistor --T3--.

   Der grösste Teil dieses Kollektorstromes fliesst über die Basis-Emitterstrecke des   Transistors --T3-- und   steht verstärkt an dessen Ausgang --A-- zur Verfügung. 



  Im verbesserten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist zwischen dem ersten Pol --P1-- der Spannungs- quelle --UB-- und dem ersten Vergleichspunkt --V1-- ein weiterer Kondensator --CS-- geschaltet, der als
Siebkondensator dazu dient, schnelle Spannungsschwankungen oder auch Störspitzen auf den Be- triebsspannungszuleitungen zu eliminieren. Ist nämlich die Zeitkonstante der Kombination aus Siebkonden-   sator-CS-- und Spannungsteiler-Rl, R2-- annähernd   gleich der Zeitkonstante der zeitbestimmenden
Kombination --C, R4--, so bleibt auch bei beliebigen Spannungsänderungen im Ruhezustand der Schaltung die Potentialdifferenz   zwischen-VI   und   V2-- unbeeinflusst.   



   Damit die Schaltung auch für Spannungen verwendbar wird, die höher sind als die Summe der
Durchbruchspannungen der Basis-Emitterstrecken der beiden   Transistoren --T1, T2--,   kann, wie Fig. 3 zeigt, zwischen den Emitter des ersten   Transistors --T1-- und   den Emitter des zweiten Transistors   - -T2-- eine Diode --D2-- mit   höherer Sperrspannung als jene der Basis-Emitterstrecken der beiden
Transistoren-Tl und T2-- geschaltet werden. Es sind dann beide Transistoren vor Durchbrüchen der
Basis-Emitterstrecken geschützt. Die gleiche Schutzwirkung ergibt sich auch, wenn die Diode entweder zwischen dem   Punkt-VI-und   der Basis des zweiten Transistors --T2-- oder zwischen dem Punkt - und der Basis des ersten Transistors --T1-- angeordnet wird. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 liegt, um die Umschaltegeschwindigkeit der ganzen Anordnung 
 EMI2.2 
 --T3-- und--R8--, und zwischen dem zweiten Vergleichspunkt --V2-- und der Basis des ersten   Transistors --T1--   ein weiterer   Widerstand --R9--.   Sobald das Potential am Ausgang --A-- jenes der Basis des ersten Transistors --T1-- übersteigt, tritt Mitkopplung in der Schaltung ein und der Ausgang --A-- schaltet mit maximaler Geschwindigkeit um, unabhängig davon, welchen weiteren Verlauf die Spannung am Kondensator - hat. 



   Neben dieser Erhöhung der Umschaltegeschwindigkeit wird aber auch die Störfestigkeit verbessert, weil am Punkt --V2-- das Potential erheblich unter dem Potential des   Punktes-VI-liegen muss,   damit die Anordnung aus der Arbeitslage in die Ruhelage kippt. Ein Absinken des Potentials kann   z. B.   durch Spannungseinbrüche auf den Betriebsspannungsleitungen hervorgerufen werden. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist zusätzlich zu der schon an Hand von Fig. 3 erläuterten Massnahme zwischen dem ersten   Widerstand-Rl-des Spannungsteilers-Rl, R2--und   dem ersten Vergleichspunkt --V1-- eine Anzahl von   Dioden-D3,.... Dn-- geschaltet,   die gleich der Anzahl der Sperrschichten ist, welche zwischen den beiden Vergleichspunkten-VI und   V2-- liegen,   oder ein diesen Dioden äquivalentes Element, wobei diese Dioden-D3,.... Dn-- bzw. deren äquivalentes Element eine ähnliche Strom-Spannungskennlinie haben wie die Sperrschichten   von-Tl,   T2,   D2-- zwischen   den beiden Vergleichspunkten-VI und V2--.

   Damit wird erreicht, dass die Anordnung auch bei grossen Betriebsspannungsänderungen nur verschwindende Änderungen der Ablaufzeit zeigt, weil die Durchlassspannung der   Dioden-D3,.... Dn-- der   Basis-Emitterspannung der Transistoren-Tl und   T2-- entspricht,   so dass sich eine Kompensationswirkung ergibt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für ein elektronisches Zeitglied, das zwei an eine gemeinsame Gleichspannungsquelle angeschlossene Vergleichspannungskreise aufweist, von denen der eine durch einen Spannungsteiler gebildet ist, der einen ersten Vergleichspunkt festlegt, während der andere die <Desc/Clms Page number 3> Serienschaltung eines an einem ersten Pol der Spannungsquelle liegenden Kondensators und eines Ladewiderstandes enthält, wobei der Kondensator zusammen mit einem Entladewiderstand in einem Entladestromkreis liegt und die beiden Vergleichspunkte an den Basisanschlüssen zweier Transistoren liegen, deren Emitter miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kondensator (C) und dem Ladewiderstand (R3), parallel zum Entladewiderstand (R4), eine Diode (D1) geschaltet ist,
    wobei der Verbindungspunkt von Kondensator (C) und Diode (1) den zweiten Vergleichspunkt (V2) bildet, dass die an die Vergleichspunkte (VI, V2) angeschlossenen Transistoren (Tl, T2) entgegengesetzten Leitfähigkeitstypen angehören, so dass ihre Emitter in Serie liegen, und dass der Kollektor des ersten Transistors (Tl) in an sich bekannter Weise über eine Widerstandskombination (R5, R6) mit einem als Verstärker geschalteten dritten Transistor (T3) entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps wie der erste Transistor (Tl) verbunden ist, während der Kollektor des zweiten Transistors EMI3.1 zwischen den Emitter des ersten Transistors (Tl) und den Emitter des zweiten Transistors (T2) oder zwischen den zweiten Vergleichspunkt (V2) und der Basis des ersten Transistors (Tl) oder zwischen dem ersten Vergleichspunkt (VI)
    und der Basis des zweiten Transistors (T2) eine Diode (D2) mit höherer Sperrspannung als jene der Basis-Emitterstrecken der beiden Transistoren (Tl, T2) geschaltet ist (Fig. 3).
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Kollektor des dritten Transistors (T3) und der Basis des ersten Transistors (Tl) in Serie eine Diode (D2) und ein Widerstand (R8) liegen und zwischen dem zweiten Vergleichspunkt (V2) und der Basis des ersten Transistors (Tl) ein weiterer Widerstand (R9) geschaltet ist (Fig. 4).
    5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n- zeichnet, dass zwischen dem ersten Widerstand (R1) des Spannungsteilers (R1, R2) und dem ersten Vergleichspunkt (VI) eine Anzahl von Dioden (D3,.... Dn) geschaltet ist, die gleich der Anzahl der Sperrschichten ist, welche zwischen den beiden Vergleichspunkten (VI, V2) liegen, wobei die Strom-Spannungskennlinie dieser Dioden (D3,.... Dn) der Strom-SpannungskennIinie der wirksamen Sperrschichten (z. B. von Tl, T2, D2) zwischen den Vergleichspunkten (VI, V2) ähnlich ist.
AT438476A 1976-06-15 1976-06-15 Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied AT349062B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT438476A AT349062B (de) 1976-06-15 1976-06-15 Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT438476A AT349062B (de) 1976-06-15 1976-06-15 Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA438476A ATA438476A (de) 1978-08-15
AT349062B true AT349062B (de) 1979-03-26

Family

ID=3563278

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT438476A AT349062B (de) 1976-06-15 1976-06-15 Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT349062B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA438476A (de) 1978-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0423885B1 (de) Stromversorgungseinrichtung mit Einschaltstrombegrenzungsschaltung
DE2554054A1 (de) Differentialverstaerkerschaltung in cmos-bauweise
DE2141526A1 (de) Lade- und Entladeschaltung fur eine kapazitive Last
DE2061943C3 (de) Differenzverstärker
DE3433817C2 (de)
DE2640621B2 (de) Halbleiter-Schalteinrichtung
DE2461583C2 (de) Schaltung zur Reduzierung der Einschaltverluste eines Leistungstransistors
AT349062B (de) Schaltungsanordnung fuer ein elektronisches zeitglied
DE3338627C2 (de)
DE2753915B2 (de) Schaltungsanordnung mit einem Hochspannungsleistungstransistor
DE3531021C2 (de) Elektrischer Schalter
DE2555509A1 (de) Schaltungsanordnung mit einem kurzschlussfesten ausgang
DE1765454C3 (de) Schaltungsanordnung mit einem an einen Impulsgenerator angeschlossenen Hallgenerator
DE2451044B2 (de) Impuls-ansteueranordnung
DE3801530C2 (de)
DE1102812B (de) Zeitsteuerschaltung
DE2100929A1 (de) Steuerschaltung zur Versorgung eines induktiven Verbrauchers
AT222762B (de) Gleichspannungsumformer mit einem Transistorpaar
DE2821404C2 (de) Schutzschaltungsanordnung gegen eine unnötig lange Einschaltdauer von Schaltverstärkern
DE2010384C3 (de) Konstantstromquelle
DE1139546B (de) Relaislose Verzoegerungsschaltung mit Transistoren
DE2910898A1 (de) Optoelektronische relaisnachbildung
DE2043737C3 (de) Aus zwei komplementären Transistoren aufgebauter bistabiler Komparator mit Hysteresisverhalten
DE1294495B (de) Elektrische Generatoranordnung
DE2536287A1 (de) Elektronische kurzschlussicherung

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee