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Die Erfindung betrifft einen Heizstrahler mit einem Gehäuse zur Aufnahme von elektrischen
Armaturen, einem Reflektor und mindestens einem vor dem Reflektor angeordneten, von einem Bügel getragenen elektrischen Heizstab.
Bekannte Heizstrahler, deren Heizstab aus keramischem Material oder Quarzglas gefertigt ist, wobei die Heizelemente um den Stab wendelförmig herumgeführt oder im Innern des Stabes angeordnet sind, sind so konstruiert, dass der Heizstab an seinen Enden direkt im Gehäuse befestigt ist, wobei bei einer grösseren Länge des Heizstabes dieser zusätzlich von einem Bügel unterstützt sein kann. So ist in der
DE-PS Nr. 853784 ein Heizstrahler geoffenbart, dessen Heizstäbe punktweise durch Halterungen unterstützt und befestigt sind.
Dies hat jedoch zur Folge, dass im Gehäuse auftretende Biegekräfte auf den Heizstab übertragen und von diesem aufgenommen werden. Bei einer derartigen Konstruktion können jedoch beim Transport oder bei der Montage von Heizstrahlern im Gehäuse auftretende Biegekräfte zum Bruch der auf Biegung nicht beanspruchbaren Keramik- und Quarzmaterialien des Heizstabes führen.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Heizstab über einen wesentlichen Teil seiner Länge, z. B. 2/3 seiner Länge, vorzugsweise längs zweier Linien seines Umfanges, vom Bügel unterstützt ist.
Dadurch, dass der Heizstab nicht direkt im Gehäuse befestigt ist, sondern über einen wesentlichen Teil seiner Länge von einem metallischen Bügel gestützt und getragen ist, wobei der Bügel am Gehäuse befestigt ist, und dadurch, dass der Heizstab mit seinen freien Enden das Gehäuse durchragt, werden Belastungen vom Bügel aufgenommen und wird die Bruchgefahr für den Heizstab stark reduziert.
Vorzugsweise ist der Bügel als durchbrochene, zwei Schenkel aufweisende Leiste ausgebildet. Durch diese Konstruktion wird die Wärmeabstrahlung vom Heizstab zum dahinterliegenden Reflektor nur wenig behindert und wird eine optimale Wärmeausbeute erzielt. Ferner wird dadurch eine Unterbrechung der Afulagerlinie erreicht, wodurch ein Hitzestau im bügelseitigen Bereich des Keramikstabes vermieden wird.
Weiters weist der Bügel zweckmässigerweise einen U-förmigen Querschnitt auf. Hiedurch wird kombiniert mit der durchbrochenen Ausbildungsart der Schenkel des Bügels eine punktförmige Unterstützung des Heizstabes entlang zweier Linien ermöglicht, die eine Kräfteübertragung auf den Heizstab auf ein Minimum herabsetzt. Ausserdem kann auf ein-und denselben U-förmig ausgebildeten Bügel, z. B. bei einer Reparatur, ein Heizstab mit vom ursprünglichen Querschnitt abweichender Dimension montiert werden, ohne dass dadurch die Halterung beeinträchtigt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. l einen Heizstrahler in axionometrischer Darstellung, Fig. 2 einen Querschnitt durch diesen, Fig. 3 einen Heizstab mit Träger in Seitenansicht in vergrössertem Massstab und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Der Heizstrahler besteht aus einem Gehäuse-l-zur Aufnahme der elektrischen Armaturen, an dessen Vorderseite ein Reflektor --2-- vorgesehen ist. Vor dem Reflektor --2-- befindet sich ein Heizstab - aus Quarzglas, der von einem metallischen Bügel --5-- getragen ist. Der Bügel --5-- ist im Gehäuse - befestigt, wogegen der Heizstab --3-- nicht direkt mit dem Gehäuse-l-verbunden ist, sondern mittels Schellen --6-- am Bügel --5-- befestigt ist. Da die beiden Enden sowohl des Heizstabes --3-- als auch des Bügels --5-- die inneren Seitenwände des Gehäuses-l-durchragen, ist weder die Befestigung des Bügels --5-- noch der elektrische Anschluss des Heizstabes --3-- sichtbar.
Zweckmässigerweise ist der Bügel --5--, der z. B. U-profiliert sein kann, durchbrochen ausgebildet, wodurch die Abstrahlung der Wärme vom Heizstab nach hinten nur wenig behindert wird. Der Bügel --5-- ist aus korrosionsbeständigem, hitzebeständigem und zunderfreiem Material gefertigt.
Der den Heizstab tragende Bügel kann auch oberhalb oder unterhalb des Heizstabes angeordnet sein.
Wesentlich ist, dass der Bügel den Heizstab wirksam abstützt, so dass Stossbeanspruchungen vom Bügel aufgenommen werden und daher ein Bruch des Heizstabes vermieden wird.
Wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, kann der Bügel --5-- als U-förmige Schiene ausgebildet sein, deren Schenkel in kurzen Abständen Einschnitte aufweisen, so dass die Schenkel eine kammförmige Gestaltung aufweisen. Weiters sind im Steg Schlitze vorgesehen, in die die Enden der Schellen --6-einführbar und durch Umbiegen fixierbar sind. Derart kann die Befestigung der Heizstäbe ohne Werkzeug erfolgen und ist sie jederzeit lösbar.