AT350564B - Verfahren zur herstellung von neuen 2-(4h-1,2,4 -triazolyl)-benzophenonen und deren salzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen 2-(4h-1,2,4 -triazolyl)-benzophenonen und deren salzen

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AT350564B
AT350564B AT422278A AT422278A AT350564B AT 350564 B AT350564 B AT 350564B AT 422278 A AT422278 A AT 422278A AT 422278 A AT422278 A AT 422278A AT 350564 B AT350564 B AT 350564B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   2- (4H-1, 2, 4-Trlazolyl)-benzophenonen   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 worin R Wasserstoff, gegebenenfalls halogensubstituiertes Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen oder eine Gruppe der Formel 
 EMI1.2 
 bedeutet, wobei R5 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen, Alkenyl oder Alinyl mit 2 bis 6 C-Atomen, Aryl mit 6 bis 10 C-Atomen oder Acyl mit 2 bis 8 C-Atomen und X Schwefel oder Sauerstoff darstellt und n 0, 1, 2 oder 3 ist,   R   und R7 jeweils Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomenbedeutenoder die   Gruppe R -N-R eine   Pyrrolidino-, Piperidino-,   Morpholino-     oder'Y-Methylpiperazinogruppe darstellt, R1   Wasserstoff oder Halogen ist, R2 Halogen,

   Nitro oder Trifluormethyl bedeutet und R4 und   RUZ   jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen oder Aralkyl mit 7 bis 10 C-Atomen darstellen, und deren Salzen mit Säuren. 



   Beispiele für Alkyl sind Methyl, Äthyl, Isopropyl, Butyl, Pentyl und Hexyl. Beispiele für Alkenyl sind Vinyl, Allyl, Butenyl, Pentenyl und Hexenyl. Beispiele für Alkinyl sind Äthinyl, Propinyl, Butinyl und Pentinyl. Beispiele für Aryl sind Phenyl, Tolyl, Xylyl und Pyridyl. Beispiele für Aralkyl sind Benzyl, Phenäthyl und Phenylpropyl. Beispiele für Acyl sind Formyl, Acetyl, Propionyl, Benzoyl und Carbobenzoxy. Als Halogenatome kommen Fluor-, Chlor-, Brom- und Jodatome in Frage. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 :einen Alkylrest mit 1 bis 6 C-Atomen oder einen Aralkylrest mit 7 bis 10 C-Atomen. 



   Das erfindungsgemäss eingesetzte Triazol der allgemeinen Formel (V) kann beispielsweise aus dem Aminobenzophenon der allgemeinen Formel   (XVni)   nach folgendem Reaktionsschema hergestellt werden. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 bene Bedeutung, Cbz bedeutet Carbobenzoxy. 



   Die Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel (V), in der R einen Halogenalkylrest, eine Gruppe der allgemeinen Formel 
 EMI3.4 
 bedeutet, können nach folgendem Reaktionsschema hergestellt werden : 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
Thalliumkation.Die Salze der Verbindungen der allgemeinen Formel (l) können sich von anorganischen oder organischen Säuren ableiten. Spezielle Beispiele für die zur Salzbildung verwendeten Säuren sind Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Rhodanwasserstoffsäure, Essigsäure, Bernsteinsäure, Oxalsäure, Maleinsäure, Äpfelsäure, Phthalsäure, Methansulfonsäure, Citronensäure, Toluolsulfonsäure und Weinsäure. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel   (I)   und ihre Salze sind wertvolle Arzneistoffe, die zur Behandlung von Angstzuständen, als Sedativa, Krampfmittel, Hypnotika, Muskelrelaxantlen und Thymoleptika verwendet werden können. Ferner sind sie wertvolle Zwischenprodukte zur Herstellung anderer Arzneistoffe. Beispielsweise hat   2', 5-Dichlor-2- (3-glycylaminomethyl-5-methyl-4H-l, 2, 4-triazol-4-yl)-benzophenon beim   Pentamethylentetrazoltest an der Maus eine   ED50 von 0, 23   mg/kg p. o. und eine   ED50 von 0, 25   mg/kg p. o. 
 EMI4.3 
 kg p. o. Die andern TriazolyJbenzophenone der allgemeinen Formel (1) zeigen ähnliche pharmakologische Wirkungen. 



   Die Verbindungen der allgemeinen Formel (1)   können zusammen mit üblichen Trägerstoffen und/oder   Verdünnungsmittel und/oder Hilfsstoffen beispielsweise zu Tabletten, Kapseln, Pillen, Suspensionen, als Sirup, Pulver und Injektionspräparaten verarbeitet werden. 



   Die Verbindungen   der allgemeinen Formel (1) und ihre Salze fòrdern ferner das Wachstum bei Rindern   und Geflügel. Zu diesem Zweck können sie dem Futter oder Trinkwasser zugesetzt werden. 



   Das folgende Beispiel soll die Erfindung näher erläutern, ohne dass diese jedoch hierauf beschränkt sein soll. 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Beispiel : a) Eine Lösung von   1,     533g 2', 5-Dichlor-2- [3- (2-chloracetamidomethyl)-5-methyl-4H-   - 1, 2,   4-triazol-4-yl]-benzophenon   in 15 ml Dimethylformamid wird anteilweise mit 0,228 g Natriumazid versetzt, 2 1/4 h bei Raumtemperatur gerührt und 15 h stehengelassen. Danach wird das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand mit Chloroform ausgeschüttelt. Der Chloroformextrakt wird mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Der Rückstand wird mit Diäthyläther gewaschen. 
 EMI5.1 
 



   NMR-Spektrum (CDCl3), 6, 2,23 (S,   Chug), 3, 9   (S,    2N3)'4,   20 (ABX,   CH2NH),   8,37 (M,   NH).   b) Eine Suspension von 0,382 g der in a) erhaltenen Verbindung in 10   ml 95% igem   Äthanol wird tropfenweise bei 0 bis   40C   mit einer Lösung von 0,29 g Zinn(II)-chloriddihydrat in 4,1 ml 2N Kochsalzlösung versetzt. Das Reaktionsgemisch wird sodann mit Chloroform ausgeschüttelt, der Chloroformextrakt unter vermindertem Druck eingedampft und der Rückstand mit Diäthyläther gewaschen. 



   Ausbeute 0,33 g   (91%     d. Tb.) 2', 5-Dichlor-2- (3-glycylaminomethyl-5-methyl-4H-l, 2, 4-triazol-4-yl) -   - benzophenon.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen 2- (4H-1, 2, 4-Triazolyl)-benzophenonen der allgemeinen Formel EMI5.2 worin R Wasserstoff, gegebenenfalls halogensubstituiertes Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen oder eine Gruppe der allgemeinen Formel EMI5.3 bedeutet, wobei R5 Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen, Alkenyl oder Alkinyl mit 2 bis 6 C-Atomen, Aryl mit 6 bis 10 C-Atomen oder Acyl mit 2 bis 8 C-Atomen und X Schwefel oder Sauerstoff darstellt und n 0, 1, 2 oder 3 ist, R und R7 jeweils Wasserstoff oder Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen bedeuten oder die Gruppe R-N-R eine Pyrrolidino-, Piperidino-, Morpholino- oder &gamma;
    -Methylpiperazinzogruppe darstellt,R1 Wasserstoff oder Halogen ist, R2 Halogen, Nitro oder Trifluormethyl bedeutet und R4 und R8 jeweils Wasserstoff, Alkyl mit 1 bis 6 C-Atomen oder Aralkyl mit 7 bis 10 C-Atomen darstellen, und deren Salzen mit Säuren, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Azidoverbindung der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 worin R, R1, R2, R4 und R8 die obige Bedeutung haben und M Azido bedeutet, mit einem Reduktionsmittel reduziert oder in Gegenwart eines Katalysators in einem inerten Lösungsmittel hydriert und gegebenenfalls die erhaltene Verbindung mit einer Säure in ein Salz überführt.
AT422278A 1975-12-30 1978-06-09 Verfahren zur herstellung von neuen 2-(4h-1,2,4 -triazolyl)-benzophenonen und deren salzen AT350564B (de)

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