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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung, insbesondere des Gleichlaufes, mehrerer hydraulischer Arbeitszylinder durch eine unterbrochene Zuführung einer vorgegebenen Flüssigkeitsmenge von Taktzylindern zu den zugehörigen Arbeitszylindern, bei der alle Taktzylinder einen gemeinsamen Antrieb aufweisen und in einer Zu-und/oder Abflussleitung zwischen jedem Arbeitszylinder und dem zugehörigen Taktzylinder ein mit einem Vorratsbehälter für die Flüssigkeit verbindbares Steuerventil, insbesondere zur zeitweiligen Unterbrechung, für den Gleichlauf und/oder einen beabsichtigten Differenzlauf der Arbeitszylinder angeordnet ist.
Eine derartige Steuerung ist aus der GB-PS Nr. 1, 022, 577 bekannt geworden, bei der ein oder mehrere Arbeitszylinder einen oder mehrere Taktzylinder beaufschlagen. Insbesondere werden von einem Taktzylinder zwei Arbeitszylinder gesteuert. Grundvoraussetzung für die Funktion des Gleichlaufes ist die absolute Gleichheit und Güte der beiden Arbeitszylinder sowie deren gleichmässige Belastung. Sobald nur einer dieser Parameter nicht eingehalten wird, kann der Gleichlauf nicht mehr gewährleistet werden. Zur Vermeidung der angedeuteten Schwierigkeiten sind hydraulische Gleichlaufsteuerungen entworfen worden, bei welchen der Arbeitsweg überwacht wurde und bei einer Abweichung vom Toleranzwert eine entsprechende Nachsteuerung eingeleitet wurde. Dies ist naturgemäss kompliziert und entsprechend teuer.
Ferner sind Gleichlaufsteuerungen durch hydraulische Mengenteiler und Mengenregler bekannt, die jedoch ebenfalls die Aufgabe nicht zur allgemeinen Zufriedenheit lösten.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, die exakte Steuerung hydraulischer Arbeitszylinder zu vereinfachen, wobei auch unterschiedliche Arbeitswege der einzelnen Arbeitszylinder zur Erreichung einer bestimmten Hub- oder Absenkbewegung ermöglicht werden. Zusätzlich ist es auch möglich, die einzelnen Arbeitszylinder an die auftretenden Auflagerkräfte anzupassen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass für alle Taktzylinder der gemeinsame Antrieb im Gleichtakt vorgesehen ist und dass das Steuerventil in der Zu-und/oder Abflussleitung zwischen jedem Arbeitszylinder und dem zugehörigen Taktzylinder eine Wegeventil ist. Insbesondere ist das Nutzvolumen der einzelnen Taktzylinder mit den zugehörigen Arbeitszylindern in Hinblick auf den Gleichlauf oder den beabsichtigten Differenzlauf abgestimmt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in Form eines Schaltbildes beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im Schaltbild ist die Schaltung eines Gleichlaufes dreier hydraulischer Arbeitszylinder - l, 2, 3--, deren Anzahl beliebig vergrössert werden kann, dargestellt. Zur Steuerung der einzelnen Zylinder --1, 2. 3-- ist jedem ein Taktzylinder --11, 12, 13-- zugeordnet, wobei die einzelnen Taktzylinder durch einen gemeinsamen Antrieb --20-- angetrieben werden. In der Zeichnung ist der Antrieb-20-. als Hydraulikzylinder gezeichnet. Es kann hiefür jedoch auch ein mechanischer Antrieb verwendet werden.
Die Taktzylinder arbeiten diskontinuierlich, indem sie zuerst Hydraulikflüssigkeit aus einem Vorratsbehälter --24-- ansaugen, hierauf nach Umschaltung eines Steuerventiles --22-- die Hydraulikflüssigkeit durch ein Rückschlagventil --23--, welches hydraulisch entsperrbar ist, über die Leitung --21-- den Arbeitszylindern -1, 2, 3-- zuführen. Die Steuerung ist auch zum Absenken entsprechender Lasten geeignet. Desgleichen kann die unterschiedliche Auflagerkraft auf die Arbeitszylinder --1, 2, 3-- durch Wahl der entsprechenden Durchmessergrössen der Arbeitszylinder berücksichtigt werden. Diesen unterschiedlichen Durchmessern der Arbeitszylin- der-l, 2, 3-- sind die Durchmesser der Taktzylinder entsprechend angepasst.
Die Erfindung kann auch in horizontaler Richtung als Verschiebevorrichtung Verwendung finden, wobei sowohl eine Parallelverschiebung als auch eine Verschwenkung des Bauteiles um eine vertikale Achse möglich ist. Je nach Kolbendurchmesser und erwünschter Arbeitsgeschwindigkeit am Arbeitszylinder können die Hubräume der einzelnen Taktzylinder festgelegt werden. Bei unterschiedlichen Hubräumen wird der Kolbendurchmesser der Taktzylinder variiert, so dass die Hübe der Arbeitszylinder bei einem Gleichlauf konstant sind. Die Kolben der Taktzylinder werden gemeinsam von einem mechanischen oder elektrischen Verstellorgan, vorzugsweise einem hydraulischen Verstellzylinder betätigt.
Sollte auch während eines Taktspieles eine bestimmte Verstellgeschwindigkeit der einzelnen Arbeitszylinder gewährleistet sein, so sind die Taktzylinder starr zueinander verbunden, so dass der Hub synchron verläuft. Unterschiedliche Verstellgeschwindigkeiten der Arbeitszylinder werden dadurch erreicht, dass einzelne Taktzylinder durch Betätigung der im Hydrau-
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likkreis eingebauten Wegeventile bei einzelnen Takten kein Druckmedium an den Arbeitszylinder abgeben oder vom Arbeitszylinder aufnehmen, so dass eine Beaufschlagung nur in bestimmten Intervallen erfolgt. Es ist ferner möglich, einem Arbeitszylinder mehrere Taktzylinder zuzuordnen, wobei jeweils nur eine bestimmte Anzahl hievon zur Erstellung bestimmter Geschwindigkeiten beaufschlagt wird.
Umgekehrt können auch mehrere Arbeitszylinder nur einem Taktzylinder oder einer Taktzylinderkombination zugeordnet sein, wenn innerhalb dieser Arbeitszylinder keine Bestimmung der Geschwindigkeit erfolgen muss.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Steuerung, insbesondere des Gleichlaufes, mehrerer hydraulischer Arbeitszylinder durch eine unterbrochene Zuführung einer vorgegebenen Flüssigkeitsmenge von Taktzylindern zu den zugehörigen Arbeitszylindern, bei der alle Taktzylinder einen gemeinsamen Antrieb aufweisen und in einer Zu-und/oder Abflussleitung zwischen jedem Arbeitszylinder und dem zugehörigen Taktzylinder ein mit einem Vorratsbehälter für die Flüssigkeit verbindbares Steuerventil, insbesondere zur zeitweiligen Unterbrechung, für den Gleichlauf und/oder einen beabsichtigten Differenzlauf der Arbeitszylinder angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass für alle Taktzylinder (11,12, 13) der gemeinsame Antrieb (20)
im Gleichtakt vorgesehen ist und dass das Steuerventil in der Zu-und/oder Abflussleitung (21) zwischen jedem Arbeitszylinder (1, 2, 3) und dem zu-
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