AT361431B - Unterbau mit sockelblende an schrankmoebeln, haushaltsgeraeten od. dgl. - Google Patents

Unterbau mit sockelblende an schrankmoebeln, haushaltsgeraeten od. dgl.

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AT361431B
AT361431B AT668578A AT668578A AT361431B AT 361431 B AT361431 B AT 361431B AT 668578 A AT668578 A AT 668578A AT 668578 A AT668578 A AT 668578A AT 361431 B AT361431 B AT 361431B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf einen Unterbau mit Sockelblende, der einen Teil beliebigster
Schrankmöbel von Haushaltsgeräten, wie Waschmaschinen, Kühlschränken, Geschirrspülmaschinen, Gas- oder Elektroherden   od. dgl.   bildet. 



   Bei einem bisher bekannten, mit einem Unterbau ausgestatteten Korpus von Schrankmöbeln,
Haushaltsgeräten   od. dgl.   ist die Sockelblende fester Bestandteil des Unterbaus, so dass bei unterschied- lichen Tiefen der Schränke bzw. Geräte im aneinandergereihten Zustand die Sockelblenden mehr oder weniger weit gegeneinander zurückspringen und somit keine einheitliche Flucht im Sockelbereich gegeben ist. Stellvertretend für den bekannten Stand der Technik auf dem angeführten Sektor soll die AT-PS
Nr. 332591 genannt werden. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, den Korpus für   Schrankmöbel,   Haushaltsgeräte od. dgl. an ihrem
Unterbau mit einer Sockelblende auszustatten, mit der in einfacher Weise ein fluchtender Sockelbereich bei aneinandergereihten Schränken bzw. Geräten erzielbar ist. 



   Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Sockelblende an dem Schrankmöbel- bzw. Haushaltsgeräte-Unterbau durch Führungsstege stufenlos in Richtung normal zur Ebene ihrer
Frontleiste verstellbar und durch Klemmeinrichtungen in der eingestellten Lage festlegbar angeordnet ist. 



   Ein weiteres Merkmal nach der Erfindung ist darin zu erblicken, dass die Sockelblende mit Führungsstegen in Schlitzen des Unterbaus verschiebbar gelagert ist und an dem Unterbau zur Festlegung der Lage der Sockelblende für jeden Führungssteg eine diesen gegen eine Unterbau-Seitenwandung pressende Klemmeinrichtung in Form eines in sich verformbaren   Klemm- (Quetsch-) elementes   oder eines exzentrischen Spannstückes angeordnet ist. 



   Die Führungsstege sind hochkantstehend ausgebildet und an den beiden Längenendbereichen der Rückseite der Sockelblenden-Frontleiste befestigt und in der Frontleiste ist neben jedem Führungssteg eine mittels eines Stopfens od. dgl. verschliessbare Durchstecköffnung für ein Werkzeug, wie Schraubendreher, zur Betätigung der Klemmeinrichtung ausgenommen. 



   Die Frontwandung des Unterbaus weist die Führungsstege aufnehmende Schlitze auf, während in den Unterbau-Eckbereichen je ein die Schlitze verlängerndes, durch eine Aussparung mit der Unterbau-Seitenwandung einen zweiten Schlitz bildendes und die Klemmeinrichtung haltendes Lager, vorzugsweise Winkelstück, befestigt ist. 



   Weiterhin soll angeführt werden, dass die Klemmeinrichtung eine in dem vorbenannten Lager verdrehsicher und verschiebbar gelagerte Spannbüchse für ein von einem hohlzylindrischen Gummi- oder Kunststoffkörper gebildetes, elastisch verformbares Klemmelement und eine die Unterbau-Frontwandung und das Klemmelement durchsetzende und in die   Spannbüchse   eingreifende Spannschraube aufweist. 



   Die Spannbüchse ist als topfartige, das Klemmelement mindestens teilweise aufnehmende Hülse mit einem mantelseitigen, das Heraustreten des Klemmelementes zulassenden Ausschnitt und einem am Hülsenboden vorgesehenen, in eine Aussparung des Lagers verdrehsicher, jedoch in Spannschrauben-Längsrichtung verschiebbar eingreifenden und eine Gewindebohrung besitzenden Ansatz,   z. B.   in Quaderform, ausgebildet. 



   Im Gegensatz zur vorbenannten Klemmeinrichtung weist die andere Klemmeinrichtung ein zylindrisches mit einem Mantel aus elastisch-nachgiebigem Material ausgestattetes Spannstück auf, an dessen Stirnseiten exzentrisch angeordnete Lagerzapfen angeordnet sind, von denen ein Lagerzapfen in der Lager-Aussparung und der andere Lagerzapfen, ausgestattet mit einer Werkzeugaufnahme, in einer Bohrung der Unterbau-Frontwandung drehbar gelagert ist. 



   Die Sockelblende besitzt an beiden Längenenden ihrer Frontleiste jeweils eine den Unterbau überfassende, vorzugsweise in eine Aussparung des Unterbaus eingreifende Seitenblende. 



   Der Erfindungsgegenstand erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf deren gleichzeitige Anwendung. 



   Die   erfindungsgemässe,   mit dem Korpus eines Schrankmöbels, eines Haushaltsgerätes od. dgl. einen festen Bestandteil bildende Sockelblende ist in vorteilhafter Weise durch einfach aufgebaute, leicht zu handhabende und mittels dauerhaft sicher wirkender Mittel in Tiefenrichtung stufenlos verstellbar an dem Unterbau festgelegt, so dass hiedurch in günstiger Weise bei aneinandergereihten Schränken und/oder Geräten eine geradlinige Flucht im Sockelbereich erreicht werden kann. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung wird in den seitlichen Blendenteilen der Sockelblende gesehen, die insbesondere bei freistehenden oder die Reihe abschliessenden Schränken bzw. Geräten die Seitenbereiche 

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 des Unterbaus nach innen hin unzugänglich überfassen, so dass hiedurch keine Gegenstände in den
Unterbau gelangen können, Kinder unter Vermeidung von Verletzungen nicht in den Unterbau hineingreifen können und des weiteren auch die Verschmutzung als solche verringert worden ist. 



   An Hand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele gemäss der Erfindung näher erläutert. Dabei zeigen : Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Korpus eines Haushaltsgerätes mit verstellbarer
Sockelblende ; Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Geräte-Unterbaues mit Sockelblende im gelösten
Zustand der Sockelblende ; Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf den Unterbau mit Sockelblende und   Führungs- sowie   Klemmeinrichtung zur Sockelblendenbefestigung ; Fig. 4 eine perspektivische Ansicht in "Explosionsdarstellung" einer Klemmeinrichtung ; Fig. 5 eine perspektivische Rückansicht im teilweisen
Schnitt und in "Explosions darstellung" des Unterbaus mit Sockelblende und Klemmeinrichtung im unverbundenen Zustand, und Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer von einem Exzenter gebildeten
Klemmeinrichtung. 



   Der   Korpus --10-- eines Schrankmöbels ;   Haushaltsgerätes, wie Waschmaschinen, Kühlschränke,
Elektro- oder Gasherde od. dgl., der mit einem sockelartigen   Unterbau --11-- ausgerüstet   ist, hat erfindungsgemäss eine einstellbare Sockelblende --12--, die ein geradliniges und fluchtendes Anordnen der
Unterbauten --11-- mehrerer in Reihe stehender Schrankmöbel bzw. Haushaltsgeräte ermöglicht. 



   Dabei ist die Sockelblende --12-- an dem   Unterbau --11-- durch Führungsstege --13-- stufenlos   in
Richtung normal zur Ebene ihrer Frontleiste --16-- verstellbar und durch Klemmeinrichtungen --14, 15-- in der eingestellten Lage festlegbar angeordnet. 



   Die Sockelblende --12-- weist an der Rückseite ihrer Frontleiste --16-- die beiden Führungsstege - mit rechteckigem Querschnitt auf, die in den beiden Längenendbereichen der Frontleiste --16-hochkantstehend und rechtwinkelig zur Längsrichtung der Frontleiste --16-- verlaufend befestigt sind. 



  Diese beiden   Führungsstege --13-- greifen   mindestens nahezu formschlüssig in je einen Schlitz --21-- des Unterbaus --11-- ein und werden durch jeweils eine Klemmeinrichtung --14, 15-- in Form eines in sich verformbaren Klemmelementes --17-- oder eines exzentrischen   Spannstückes --18-- gegen   eine   Seitenwandung --19-- des Unterbaus --11-- gedrückt.    



   Der Unterbau --11-- hat in den beiden Breitenendbereichen seiner Frontwandung --20-- jeweils einen   Schlitz --21-- für   den   Führungssteg --13-- und   ein hinter der Unterbau-Frontwandung --20-- im Eckbereich mit der seitlichen   Wandung   --19-- des Unterbaus --11-- festgelegtes Lager --22--, vorzugsweise ausgebildet als Winkelstück, setzt den Schlitz fort, indem dieses Lager --22-- im Abstand zu dem   Schlitz --21-- mit   der Seitenwandung --19-- einen weiteren Schlitz --23-- bildet, so dass diese beiden Schlitze --21, 23-- eine sichere Schlitzführung für den   Führungssteg --13-- ergeben.   Das Lager --22-bildet weiterhin mit der Frontwandung --20-- des Unterbaus --11-- die Halterung für die Klemmeinrichtungen-14, 15--. 



   Die mit Quetschspannung arbeitende   Klemmeinrichtung --14-- gemäss Fig.3   bis 5 setzt sich aus einer   Spannbüchse --24--,   dem Klemmelement --17-- und einer Spannschraube --25-- zusammen. Dabei ist das Klemmelement --17-- von einem hohlzylindrischen Körper aus einem flexiblen und/oder elastischen Material, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., gebildet und besitzt eine   Durchstecköffnung --26-- für   die Spannschraube   - -25--.   Die   Spannbüchse --24-- ist   topfartig ausgebildet und in sie ist das Klemmelement --17-mindestens teilweise eingesetzt.

   Mantelseitig zeigt die   hülsenförmige     Spannbüchse --24-- einen   Ausschnitt   - -27--,   aus dem das Klemmelement --17-- bei der Verformung heraustreten und auf den Führungssteg - einwirken kann. Am Hülsenboden ist die   Spannbüchse --24-- mit   einem eine Gewindebohrung --28-für die   Spannschraube-25-aufweisenden Ansatz-29-, z.

   B.   in Quaderform, versehen, mit dem die   Spannbüchse --24-- in   eine   Lageraussparung     --30-- des Lagers --22-- verdrehsicher eingreift.   Die Spannschraube --25-- ist durch eine Bohrung --31-- in der Frontwand --20-- des Unterbaus --11-gesteckt, durchfasst das   Klemmelement --17-- und greift   in die Gewindebohrung --28-- des Ansatzes   --29-- an der Spannhülse-24-- ein.   Die   Spannschraube --25-- stützt sich   mit ihrem Kopf an der Unterbau-Frontwandung --20-- ab, so dass beim Verdrehen der Spannschraube --25-- in Anzugsrichtung 
 EMI2.1 
 dieses eine Verformung erhält, teilweise aus dem   Ausschnitt --27-- der Spannbüchse --24-- heraustritt   und gegen den   Führungssteg --13-- zu   dessen Lagefixierung drückt.

   Die   Spannbüchse --24-- ist   durch ihren   Ansatz   --29-- im Lager --22-- verschiebbar gehalten. 

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   Die Betätigung der Spannschraube --25-- erfolgt von der Aussenseite der Sockelblende --12-- her, indem hiefür in der Frontleiste --16-- der Sockelblende --12-- jeweils eine   Durchstecköffnung --32-- für   ein Werkzeug, wie Schraubendreher, ausgenommen ist ; diese Durchstecköffnung --32-- wird nach der
Sockelblendenbefestigung durch einen Stopfen, eine Kappe   od. dgl.   verschlossen. 



   Die   Klemmeinrichtung --15-- nach Fig. 6   ist als Spannexzenter ausgebildet und hat an einem zylindrischen, einen flexiblen und/oder elastischen   Mantel --18a-- aufweisenden Spannstück --18-- zwei   exzentrische Lagerzapfen --33, 34--, von denen der Zapfen --34-- in die Lageraussparung-30- eingreift und der Zapfen --33-- in der Bohrung --31-- der Frontwandung gehalten ist. Dieser Zapfen - ist mit einer Werkzeugaufnahme --33a--, wie Schraubendreherschlitz, ausgestattet.

   Durch
Verdrehen des   Spannstückes --18-- mittels   eines Werkzeuges, welches ebenfalls durch die Durchsteck- öffnung --32-- in der Sockelblende --12-- hindurchgesteckt wird, wird das   Spannstück --18-- mit   seinem weichen Mantel --18a-- gegen den   Führungssteg --13-- gedrückt,   so dass hiedurch eine Lagefixierung des   Führungssteges --13-- erfolgt.   Um den beiden   Führungsstegen --13-- noch   eine Kippsicherung in
Höhenrichtung zu geben, kann oberhalb des Lagers --22-- an der Wandung --19-- des Unterbaus --11-- ein   Führungssteg --35-- angeordnet   sein. 



   Die Sockelblende --12-- ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung an ihren beiden Längenenden jeweils mit einer seitlichen, rechtwinkelig zur Frontleiste --16-- stehenden Seitenblende --36-- ausgestattet, so dass die Sockelblende --12-- hiedurch eine U-förmige Form erhält. Mit diesen seitlichen Blenden --36-- greift die Sockelblende --12-- über die Seiten des   Unterbaus --11-- ; vorzugsweise   fassen die seitlichen   Blenden --36-- in Aussparungen --37-- der Seitenwandungen --19-- des Unterbaus --11--   ein.

   Dabei sind die Aussparungen --37-- aussenseitig an den Unterbau-Wandungen --19-- vorgenommen worden und die seitlichen Blenden --36-- haben eine der Tiefe der Aussparungen --37-- entsprechende Stärke, so dass sie bündig mit der Aussenseite der   Wandungen --19-- abschliessen   und nicht nach aussen vorstehen. 



   Durch die seitlichen Blenden --36-- wird ein Zugang zum Inneren des Unterbaues von der Seite her vermieden, wodurch Gegenstände in den Unterbau --11-- nicht hineinfallen, Kinder nicht hineingreifen und sich verletzen können und des weiteren die Verschmutzung stark verringert wird. 



   Die   Sockelblende --12-- lässt   sich einteilig aus Kunststoff herstellen ; des weiteren kann sie aus Holz oder einem andern geeigneten Material gefertigt sein. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Unterbau mit Sockelblende an Schrankmöbeln, Haushaltsgeräten   od. dgl., dadurch ge-     k e n n z e i c h n e t,   dass die Sockelblende (12) an dem   Schrankmöbel- bzw.   Haushaltsgeräte-Unterbau (11) durch Führungsstege (13) stufenlos in Richtung normal zur Ebene ihrer Frontleiste (16) verstellbar und durch Klemmeinrichtungen (14,15) in der eingestellten Lage festlegbar angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Unterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelblende (12) mit Führungsstegen (13) in Schlitzen (21,23) des Unterbaus (11) verschiebbar gelagert und am Unterbau (11) zur Festlegung der Lage der Sockelblende (12) für jeden Führungssteg (13) eine diesen gegen eine Unterbau-Seitenwandung (19) pressende Klemmeinrichtung (14,15) in Form eines sich verformbaren Klemmelementes (17) oder eines exzentrischen Spannstückes (18) angeordnet ist. EMI3.1 den beiden Längenendbereichen der Rückseite der Sockelblenden-Frontleiste (16) hochkantstehende Führungsstege (13) befestigt sind und in der Frontleiste (16) neben jedem Führungssteg (13) eine mittels eines Stopfens od. dgl. verschliessbare Durchsteeköffnung (32) für ein Werkzeug, wie Schraubendreher, zur Betätigung der Klemmeinrichtung (14,15) ausgenommen ist.
    4. Unterbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontwandung (20) des Unterbaus (11) die Führungsstege (13) aufnehmende Schlitze (21) aufweist und dass in den Unterbau-Eckbereichen je ein die Schlitze verlängerndes, durch eine Aussparung mit der Unterbau-Seitenwandung (19) einen zweiten Schlitz (23) bildendes und die Klemmeinrichtung (14,15) haltendes Lager (22), vorzugsweise Winkelstück, befestigt ist. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1
AT668578A 1978-09-15 1978-09-15 Unterbau mit sockelblende an schrankmoebeln, haushaltsgeraeten od. dgl. AT361431B (de)

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ATA668578A (de) 1980-08-15

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