AT361445B - Kuehl- oder heizeinrichtung an stehenden behaeltern - Google Patents

Kuehl- oder heizeinrichtung an stehenden behaeltern

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Publication number
AT361445B
AT361445B AT8179A AT8179A AT361445B AT 361445 B AT361445 B AT 361445B AT 8179 A AT8179 A AT 8179A AT 8179 A AT8179 A AT 8179A AT 361445 B AT361445 B AT 361445B
Authority
AT
Austria
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cooling
jacket
container
liquid
pressure
Prior art date
Application number
AT8179A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA8179A (de
Inventor
Georg Dr Techn Beckmann
Horst Pototschnig
Original Assignee
Waagner Biro Ag
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Publication date
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Publication of ATA8179A publication Critical patent/ATA8179A/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D1/00Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators
    • F28D1/06Heat-exchange apparatus having stationary conduit assemblies for one heat-exchange medium only, the media being in contact with different sides of the conduit wall, in which the other heat-exchange medium is a large body of fluid, e.g. domestic or motor car radiators with the heat-exchange conduits forming part of, or being attached to, the tank containing the body of fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine   Kühl- oder   Heizeinrichtung an stehenden, zylindrischen, vorzugsweise mehr als 10 m hohen Behältern, wie z. B. Reaktionsbehälter, bei welcher eine   Kühl- oder   Heizflüssigkeit an den Wandungen des Behälters geführt wird und an der Aussenseite des Behälters mehrere   höhenmässig   übereinander angeordnete Wärmetauscher mit eigenem Zu- und Ablauf vorgesehen sind. 



  Es sind Kühlbehälter mit Doppelwandungen bekannt, bei welchen mehrere Kühlzonen hintereinander vorgesehen sind, die an eine Zirkulation angeschlossen sind. Weitere bekannte Konstruktionen zeigen an der Aussenseite angeschweisste Kühlkanäle. Hier wird der gesamte Wasserdruck von aussen auf den Behälter aufgebracht, so dass die Behälterwandung infolge der Einbeulgefahr stärker ausgebildet werden muss, als es dem Behälterinnendruck entspricht. Bei intermittierendem Kühlbetrieb verschäft sich das Problem, wenn auch der Behälterinnendruck Schwankungen, insbesondere durch unterschiedlichen Füllungsgrad, unterworfen ist. Darüberhinaus benötigt die letztgenannte Konstruktion einen grossen Aufwand an
Schweissarbeit. 



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, den Aussendruck bei gekühlten Behältern zu vermindern, eine problemlose Entleerung der Kühlflächen zu ermöglichen und den Kühleffekt zu erhöhen. 



   Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscher als Mäntel an der Aussenseite des
Behälters angeordnet sind, die an ihrer Unterseite angespeist werden und an ihrer Oberseite einen Überlauf aufweisen, so dass der maximale Flüssigkeitsdruck in jedem Mantel nur durch die Flüssigkeitshöhe in diesem gegeben ist. Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind in den Unteransprüchen angegeben. 



   Die Erfindung ist in den Fig. 1 bis 3 beispielsweise und schematisch dargestellt. Es   zeigen : Fig. l   einen Behälter mit   Kühl- oder   Heizeinrichtungen im Schrägriss, Fig. 2 einen Schnitt durch einen   Kühlmantel   gemäss Schnittlinie II und Fig. 3 eine Konstruktionsvariante zu   Fig. 1.   
 EMI1.1 
 zur Kühlung oder Beheizung des Behälterinhaltes eingeleitet wird. Selbstverständlich können auch mehr als vier Mäntel übereinander angeordnet werden. Die Flüssigkeit wird über die Pumpe --16-- angesaugt und über die Druckleitung --7-- den einzelnen Mänteln zugeleitet. Hiefür sind Abzweigleitungen --8, 8', 8", 8"'-- vorgesehen, in welchen Druckreduzierstationen bzw. einstellbare Drosselblenden   - -9, 9', 9"-- eingebaut   sind.

   Die oberste Abzweigleitung braucht keine Druckreduziereinrichtung aufzuweisen, da infolge der Höhenlage der Wasserdruck in der Leitung bereits weitgehend reduziert ist. 



  Um Druckschwankungen in den Mänteln zu vermeiden, ist die Druckleitung --7-- in eine vertikale   Abflussleitung --10-- mit   grösserem Durchmesser eingeleitet, so dass bei einem auftretenden Überdruck eine Druckentlastung stattfindet und der auftretende maximale Druck durch die Höhe der Flüssigkeitssäule - begrenzt ist. Jeder   Kühlmantel-2-- weist   an seiner   Oberseite --4-- einen Überlauf --5-- auf,   so dass der maximale Flüssigkeitsdruck im Mantel durch die Höhe des   Flüssigkeitsniveauunterschiedes --6--   zwischen der Anspeisung durch die Abzweigleitung --8-- und dem   Überlauf --5-- zuzüglich   des Druckverlustes im Mantel gegeben ist. 



   In Fig. 2 ist ein Schnitt gemäss Schnittlinie II in Fig. l dargestellt. Innerhalb des Mantels --2, 2'-sind Leitbleche --14-- vorgesehen, die als Spirale ausgebildet sind und die Aufrechterhaltung einer Strömung gewährleisten, so dass die übereinander angeordneten Kammern des Mantels nacheinander durchströmt werden. Zur Vermeidung von Luft- bzw. Dampfblasen sind die Leitbleche in Strömungsrichtung der Flüssigkeit nach aufwärts geneigt, so dass etwaig entstehende Blasen in Strömungsrichtung nach aufwärts wandern können und den Wärmeübergang nicht behindern. Wird der Mantel als Kühlmantel verwendet, so ist es zweckmässig, an der Aussenseite desselben Kühlrippen, insbesondere im oberen Bereich des Mantels, vorzusehen. Dadurch wird die Kühlflüssigkeit gekühlt und der Wärmeübergang vom Behälterinhalt auf die Flüssigkeit vergleichmässigt.

   Darüberhinaus vermindert sich die Dampfbildung im Abfluss Der   Abfluss --10-- ist   von einem vertikalen, oben offenen Rohr mit grösserem Durchmesser gebildet, so dass sich darin praktisch kein Flüssigkeitsdruck ausbildet, der über den   Überlauf --5--   Rückwirkungen auf den Mantel zeigt. 



   In Fig. 3 ist eine Konstruktionsvariante zu   Fig. 1   dargestellt, bei welcher die   Drosselblenden --9-- für   die einzelnen Kühlmäntel --2, 2', 2", 2"'-- etwa in gleicher Höhe angeordnet sind, so dass ihre Regulierung von einem gemeinsamen Stand aus erfolgen kann. Dadurch ist die Druckleitung --7-bedeutend kürzer ausgebildet, wohingegen die Abzweigleitungen --8-- eine grössere Länge aufweisen. Die   Überläufe --5-- münden,   wie in   Fig. 1   dargestellt, in einen drucklosen   Abfluss --10--.   

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   Zur Vergrösserung der   Kühl- oder   Heizleistung wird, wie in   Fig. 1   strichliert dargestellt, ein zusätzlicher, zylindrischer, von Flüssigkeit durchflossener   Einbau --11-- vorgesehen,   der vorzugsweise koaxial zur Behälterachse im Behälter vorgesehen ist. Dieser   Einbau --11-- wird   durch die Abzweigleitung - angespeist und durch die Leitung --13-- etwa an der höchsten Stelle des Einbaues --11-- mit dem   i Abfluss --10-- verbunden.   Da der Durchmesser des zylindrischen Einbaues --11-- geringer ist als jener der   Behälterwandung --1--,   kann die Höhe des   Einbaues --11-- bei   gleicher zulässiger Beanspruchung höher sein als jene der einzelnen   Kühlmantel-2-.   



   Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, dass die Kühleinrichtung auch als
Heizeinrichtung verwendet werden kann, womit neben den exothermen Prozessen auch endotherme Prozesse im dargestellten Behälter durchgeführt werden können, ohne dass Luftblasen im Mantel den Wärmeübergang stören. Die erfindungsgemässe Kühleinrichtung kann somit problemlos mit Wasser gefüllt und betrieben sowie auch vollständig entleert werden. Darüberhinaus kann die Behälterwandstärke ohne Rücksicht auf etwaigen Überdruck im   Kühl- oder   Heizmantel dimensioniert werden, so dass sich eine bedeutende
Gewichtsersparnis ergibt.

   Der Einbau --11-- kann in beliebiger Form ausgebildet sein, doch hat sich die
Ausbildung als Kühlschirm mit ringförmigem Eintrittssammler an der Unterseite und ebensolchem ringförmigem Austrittssammler an der höchsten Stelle des Kühlschirms als zweckmässig erwiesen. Die
Schaltung der einzelnen Heizflächen kann variiert werden, indem beispielsweise der Einbau --11-- zuerst vom   Kühl- oder   Heizmedium zur Vermeidung der Verdampfung desselben durchflossen wird, welches erst anschliessend die   Kühlmäntel--2-durchströmt,   wobei die einzelnen Kühlmäntel von Teilströmen durchströmt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Kühl- oder   Heizeinrichtung an stehenden, zylindrischen, vorzugsweise mehr als 10 m hohen
Behältern, bei welcher eine   Kühl- oder   Heizflüssigkeit an den Wandungen des Behälters geführt wird und an der Aussenseite des Behälters mehrere   höhenmässig   übereinander angeordnete   Wärmetauscher   mit eigenem 
 EMI2.1 
 als Mäntel (2, 2',   2",     2'")   an der Aussenseite des Behälters   (1)   angeordnet sind, die an ihrer Unterseite angespeist werden und an ihrer Oberseite (4) einen Überlauf (5) aufweisen. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. Anspeiseleitung (7) als Steigrohr ausgebildet ist und geringfügig höher als der oberste Überlauf (5"') in den Abfluss (10) eingeleitet ist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu den Mänteln (2, 2', 2", 2'") auch ein zylindrischer, von Flüssigkeit durchflossener Einbau (11) im Behälter vorgesehen ist, der durch die Abzweigleitung (12) angespeist und durch die Leitung (13) am Abfluss (10) angeschlossen ist.
    8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mäntel (2, 2', 2", 2'") an ihrer Innenseite in Durchströmrichtung geneigte Leitwände (14) für die durchströmende Flüssigkeit aufweisen. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT8179A 1979-01-05 1979-01-05 Kuehl- oder heizeinrichtung an stehenden behaeltern AT361445B (de)

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