AT361542B - Gesellschaftsanschlussschaltung fuer zentralge- steuerte fernmelde-, insbesondere fernsprechan- lagen - Google Patents

Gesellschaftsanschlussschaltung fuer zentralge- steuerte fernmelde-, insbesondere fernsprechan- lagen

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AT361542B
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Georg Ing Goedel
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Siemens Ag Oesterreich
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Gesellschaftsanschlussschaltung   für zentralgesteuerte Fernmelde-, insbesondere   Fernsprechanlagen,   bei der die je einer Stamm-Rufnummer zugeordneten Gesellschaftsteil- nehmerstellen nur durch die Nachwahlziffer unterscheidbar sind. 



   Bekanntlich können bei den üblichen   Vierer-Gesellschaf tsansehlüssen,   die   z. B.   in dem Buch   "Fernmeldetechnik" 2.   Band, Abschnitt 3, herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr und verstaatlichte Betriebe, Generaldirektion für die Post-und Telegraphenverwaltung, Wien 1955,
Seiten 245 bis 251, erläutert sind, nur 40% der Rufnummernkapazität ausgewertet werden, weil von den an die Stamm-Rufnummer anzufügenden Nachwahlziffern nur vier von insgesamt zehn möglichen zum Aufbau einer Verbindung verwendet werden, während für die restlichen sechs Ziffern keine Verwendung vorgesehen ist. Die geringe Ausnutzungsquote der Rufnummern führt zu Fernsprechsystemen mit vielstelligen Rufnummern und dementsprechend hohem technischen Aufwand.

   Man könnte zwar die Anzahl der Teilnehmer je Gesellschaftsanschluss steigern, dies würde jedoch zu einer unangemessenen Überlastung der für alle Teilnehmer gemeinsamen Gesellschaftsleitung führen. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die Rufnummernkapazität von Gesellschaftsleitungs- systemen zu erhöhen und erzielt dies dadurch, dass die je einer Stamm-Rufnummer zugeordneten   Gesellsehaftsteilnehmerstellen   auf zwei bis fünf Teil-Gesellschaftsanschlüsse aufgeteilt sind, die jeweils eine eigene Stammleitung aufweisen, und dass in der Teilnehmerwahlstufe die zentrale Steuereinrichtung im Zusammenwirken mit einem der Speicherung der Nachwahlziffer dienenden Register aus der Nachwahlziffer je eine Wahlinformation einerseits über den zu belegenden Teil-Gesellschaftsanschluss (Anschlusslage am Koppelfeld) und anderseits über den innerhalb dieses Teil-Gesellschaftsanschlusses zu belegenden Teilnehmer gewinnt. 



   Mit dieser Massnahme gelingt es, die Anzahl der einer Stamm-Rufnummer zuzuordnenden Gesellschaftsteilnehmer je nach Anzahl der Teil-Gesellschaftsanschlüsse auf acht, neun oder zehn zu erhöhen und so eine bessere bzw. hundertprozentige Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Rufnummern zu erzielen. 



   Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch die für den Aufbau einer Verbindung zu acht Gesellschaftsteilnehmern eines Gesellschaftsanschlusses erforderlichen Vermittlungseinrichtungen. Die einzelnen Gesellschaftsteilnehmer sind   mit-Tl   bis   T8-- bezeichnet,   wobei die Teil-   nehmer-Tl   bis   T4-- einen   ersten Teil-Gemeinschaftsanschluss bilden und über eine gemeinsame (erste) Stammleitung-SL1-- an das Koppelfeld --KF-- einer Teilnehmerwahlstufe angeschlossen sind. Die   Teilnehmer --T5   bis   T8-bilden   einen zweiten Teil-Gemeinschaftsanschluss und sind mittels einer zweiten Stammleitung --SL2-- an das Koppelfeld --KF-- angeschlossen. Jedem der Teil-Gemeinschaftsanschlüsse ist je eine   Teilnehmerschaltung-TS1 bzw.

   TS2--sowie   eine Übertragung-Uel bzw. Ue2-- zugeordnet. Der dem Koppelfeld-KF-- zugeordnete Verbindungssatz ist mit --VS-- bezeichnet und das Register mit --RG--. Der koordinierten Steuerung aller dieser Vermittlungseinrichtungen dient eine zentrale Steuereinrichtung-ST--. 



   Ein einlangender Verbindungswunsch wird vom   Register-RG--aufgenommen   und bei genügend vorhandener Information von der Steuerung ausgewertet. Dem Anrufenden wird aufgrund der Stamm-Rufnummer der Gesellschaftsanschluss zugeteilt. Nach Einlangen der Nachwahlziffer wird diese in zwei Detailinformationen umgewertet   u. zw.   in eine erste, die sich auf den zu belegenden   Teil-Gesellschafts-   anschluss bezieht und in eine zweite, die den gewünschten   Teilnehmer-tel   bis T4 bzw. T5 bis   T8-   innerhalb des betreffenden Teil-Gesellschaftsanschlusses bestimmt.

   Die diese Detailinformationen betreffenden Daten werden von der Steuereinrichtung-ST-- über ein Datenbus-Leitungssystem --DB-den   Teilnehmerschaltungen --TS1   und TS2-- der betreffenden Teil-Gesellschaftsanschlüsse zugeführt und dort im Zusammenwirken mit den zugeordneten   Übertragungen-Uel bzw. Ue2-ausgewertet.   



   Die im Ausführungsbeispiel gezeigte Anordnung von 2 Teil-Gesellschaftsanschlüssen   ä   4 Teilnehmer stellt nur eine spezielle Lösung des Erfindungsgedankens dar. Es ist nämlich auch möglich, 3 Teil-Gesellschaftsanschlüsse mit je 3 Teilnehmern oder aber auch 5 Teil-Gesellschaftsanschlüsse mit je 2 Teilnehmern vorzusehen. Im letzteren Fall können somit Gesellschaftsanschlüsse mit insgesamt 10 Teilnehmern   d. h.   mit voller Ausnutzung der   Rufnummernkapazität   geschaffen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gesellschaftsanschlussschaltung für zentralgesteuerte Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der die je einer Stamm-Rufnummer zugeordneten Gesellschaftsteilnehmerstellen nur durch die EMI2.1 gekennzeichnet, dassStamm-Rufnummer zugeordneten Gesellschaftsteilnehmerstellen (Tl,...) auf zwei bis fünf Teil-Gesell- schaftsanschlüsse (Tl....
    T4 ; T5.... T8) aufgeteilt sind, die jeweils eine eigene Stammleitung (SL1, SL2) aufweisen, und dass in der Teilnehmerwahlstufe (KF) die zentrale Steuereinrichtung (ST) im Zusammenwirken mit einem der Speicherung der Nachwahlziffer dienenden Register (RG) aus der Nachwahlziffer je eine Wahlinformation einerseits über den zu belegenden Teil-Gesellschaftsansch1uss (Anschlusslage am Koppelfeld) und anderseits über den innerhalb dieses Teil-Gesellschaftsanschlusses zu belegenden Teilnehmer gewinnt.
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