AT361826B - Skibremse - Google Patents

Skibremse

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AT361826B
AT361826B AT207277A AT207277A AT361826B AT 361826 B AT361826 B AT 361826B AT 207277 A AT207277 A AT 207277A AT 207277 A AT207277 A AT 207277A AT 361826 B AT361826 B AT 361826B
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Austria
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ski
spring
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brake
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AT207277A
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Inventor
Heinz Wittmann
Original Assignee
Tyrolia Freizeitgeraete
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C7/00Devices preventing skis from slipping back; Ski-stoppers or ski-brakes
    • A63C7/10Hinged stoppage blades attachable to the skis in such manner that these blades can be moved out of the operative position
    • A63C7/1006Ski-stoppers
    • A63C7/1013Ski-stoppers actuated by the boot
    • A63C7/102Ski-stoppers actuated by the boot articulated about one transverse axis

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Skibremse mit einem auf der Oberseite des Skis, gegebenenfalls auf oder unterhalb einer den Skischuh haltenden Sohlenplatte, angeordneten Federdrahtbügel mit mehreren Abwinkelungen, welcher Bügel entweder einstückig ausgebildet ist oder aus zwei sym- metrisch zur Längsachse des Skis liegenden Hälften besteht, und in beiden Fällen einen etwa
U-förmigen Umriss umschliesst und ein Pedal, einen. oder zwei Bremsflügel, sowie einen am Brems- flügel bzw. je einen an die Bremsflügel anschliessenden Drahtabschnitt aufweist, welche Bauteile eine Bremseinrichtung bilden, wobei der Drahtabschnitt bzw.

   die Drahtabschnitte eine erste, in einer skifesten Halterung, vorzugsweise in einer Halteplatte, im wesentlichen im rechten Winkel zur Längsachse des Skis gelagerte Drehachse bilden, welche Drehachse von zumindest einem Lager, vorzugsweise von zwei symmetrisch zur Längsachse des Skis angeordneten Lagern der skifesten
Halterung aufgenommen ist, welches Lager bzw. welche Lager mit (je) einer Aussparung zur
Aufnahme des Drahtabschnittes bzw. der Drahtabschnitte versehen ist bzw.

   sind, um welche Dreh- achse der Federdrahtbügel durch Betätigung des Pedals gegen eine Federkraft in eine bremsunwirksame Lage (Bereitschaftsstellung) verschwenkbar ist, in der die Bremseinrichtung durch den Skischuh und/oder die Sohlenplatte gehalten ist und nach Freigabe durch den Skischuh und/oder durch die Sohlenplatte von der Torsionskraft des Federdrahtbügels in die Bremsstellung verschwenkt und in dieser gehalten ist, wobei (je) der Bremsflügel über die Seitenkanten des Skis unter die Lauffläche desselben ragt. 



   Eine Skibremse der eingangs genannten Art ist in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. 



  Beispielsweise sei auf die folgenden Lösungen hingewiesen : DE-OS 2412623, DE-OS 2413099, DE-OS 2531466, FR-OS   2. 306. 720, DE-GM   7504420. Dabei zeigt die DE-OS 2413099 auch eine Lösung, bei der die Bremseinrichtung um zwei in Abstand voneinander liegende Achsen verschwenkbar ist, wobei die eine Achse in einer Halteplatte in als Längsschlitze ausgebildeten Führungen gleitend angeordnet ist. Die FR-OS 2. 306. 720 zeigt eine Bremse in Kombination mit einer Sohlenplatte. In der Ausführungsform nach dem DE-GM 7504420 ist der Bügel der Bremseinrichtung gleichfalls im wesentlichen U-förmig gestaltet, jedoch nicht aus Federdraht, sondern aus einem Flach- und Profilmaterial, wobei zwei Federn vorgesehen sind, die in bezug auf die Schwenkachse des U-Bügels exzentrisch gelagert sind. 



   All diese Ausführungen haben den Nachteil, dass die Skibremse in der Bremsstellung keine echte definierte Lage besitzt, diese Lage ist vielmehr nur durch die Federung bestimmt. Bei einigen bekannten Ausführungen kann daher bei Überlast auch ein Umkippen der Bremsflügel, bezogen auf die gewünschte Lage, erfolgen. Dadurch kann die berechnete Bremswirkung unerwünscht vermindert werden. 



   Aus der DE-OS 2606988 ist es bekannt, die skifeste Lagerung, in welcher als Schwenkachse für die Bremseinrichtung dienende Bremsbügelabschnitte gelagert sind, mit Steuerflächen zu versehen, durch welche der Bremsbügel in der Bereitschaftsstellung der Skibremse unter Vorspannung gesetzt wird. Es ist daher beim Niedertreten des Bremsbügels in die Bereitschaftsstellung eine grosse Kraft zu überwinden, um die Bremsbügelabschnitte in die Bereitschaftsstellung entlang der Steuerflächen zu zwingen. Abgesehen von der auftretenden Materialbeanspruchung weist diese Skibremse eine relativ geringe Bremskraft auf. 



   Einen ähnlichen Aufbau weist die aus der DE-OS 2523012 bekannte Skibremse auf. Der Bremsbügel ist mit zwei seiner Abschnitte an einer Grundplatte gelagert, wobei die Grundplatte im Bereich der Lagerung der Bremsbügelabschnitte jeweils zwei symmetrisch zum Bremsbügel (in der Bremsstellung betrachtet) angeordnete Steuerflächen aufweist. Der Bremsbügel kann daher bei Überlast über die gewünschte Bremsstellung hinaus umkippen, wodurch die Bremswirkung unerwünscht vermindert ist. 



   Die Skibremse gemäss der DE-OS 2430812 weist zwei symmetrisch zur Längsachse des Skis und seitlich der Seitenflächen des Skis angeordnete Bremsarme auf, die um skifeste Nocken schwenkbar gelagert sind. An einer am Nocken ausgebildeten Anlegefläche kann zwar ein in jedem Bremsarm angeordneter von einer Feder beaufschlagter Kolben in der Bremsstellung satt aufliegen, doch ist bei Überlast auch ein Umkippen der Bremsarme möglich. Auch ist es von Nachteil, dass die Bremsarme durch ihren voluminösen Aufbau seitlich des Skis weit überstehen, wodurch ein Verhängen an Hindernissen leicht erfolgen kann. 

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   Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, hier Abhilfe zu schaffen und bei einer
Skibremse der eingangs genannten Art für die Bremsstellung eine genau definierte Lage zu er- möglichen, um eine optimale Bremswirkung zu erzielen, wobei vor allem auch der für das Nieder- treten der Skibremse erforderliche Kraftaufwand möglichst gering sein soll. Ein weiteres Ziel besteht darin, eine Skibremse gleichen Aufbaus wie folgt an unterschiedliche Anforderungen einfach umge- stalten zu können. 



   Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass (je) der im Lager verlaufende
Drahtabschnitt des Federdrahtbügels eine zweite Achse der Skibremse bildet, und dass zumindest einer dieser Drahtabschnitte eine zweifache Abkröpfung aufweist, die in der Bremsstellung der
Skibremse in der Ebene des Federdrahtbügels liegt und durch die Kraft einer weiteren Feder, welche zwischen der Halterung und einem mittleren Bereich des Federdrahtbügels wirksam ist, in einem sich von der Oberseite der Halterung in vertikaler Richtung hinweg erstreckenden, langlochartigen
Teil (hochragende Langloch) des zugehörigen Lagers der Halterung gesperrt gehalten ist, wobei die Tiefe des Langloches etwa der halben Länge des Lagers entspricht, und dass die der zweifachen
Abkröpfung bzw.

   den Abkröpfungen zugeordneten Abschnitte der in den Lagern verlaufenden Draht- abschnitte des Federdrahtbügels in der verschwenkten (bremsunwirksamen) Lage der Skibremse von Erweiterungen der Aussparungen der Halterungen aufgenommen sind, in welcher Lage (brems- unwirksame Lage) und in der Seitenansicht betrachtet die beiden Abschnitte der in den Lagern verlaufenden Drahtabschnitte des Federdrahtbügels nebeneinander liegend angeordnet sind, und dass die erste Drehachse des Federdrahtbügels und die von den in den Lagern verlaufenden Draht- abschnitten des Federdrahtbügels gebildete zweite Achse bezogen auf die Oberseite des Skis in unterschiedlichen Höhen (aussermittig zueinander) liegend gelagert sind. 



   Die weitere Feder, deren Anordnung und Ausgestaltung auf verschiedene Arten möglich ist, hält die Skibremse in einer definierten Lage in der Bremsstellung, wobei in dieser Lage die in den Lagern verlaufenden Drahtabschnitte gegen ein Verkippen in den Langlöchern gehalten sind, wodurch die Skibremse eine optimale Bremswirkung aufweist. In der ersten Phase des Niedertretens wird die Verrastung der Drahtabschnitte in den Langlöchern der Lager aufgehoben und die Skibremse kann gegen die geringe Kraft der weiteren Feder in die Bereitschaftsstellung verschwenkt werden. 



   Weiters ist erfindungsgemäss vorgesehen, dass die erste Drehachse des Federdrahtbügels und die von den in den Lagern verlaufenden Drahtabschnitten des Federdrahtbügels gebildete zweite Achse, in der Bremsstellung der Skibremse betrachtet, übereinander in einer normal auf die obere Oberfläche der Halterung verlaufenden Ebene liegend angeordnet sind. Diese Anordnung der beiden Achsen ist sowohl aus Herstellungsgründen (symmetrische Gestaltung der Halterung) als auch im Hinblick auf einen kompakten Aufbau der gesamten Skibremse vorteilhaft. 



   Die in den Lagern verlaufenden Drahtabschnitte sind erfindungsgemäss so gestaltet, dass der der ersten Abkröpfung folgende, in Richtung zur Skimitte weisende Abschnitt der in den Lagern verlaufenden Drahtabschnitte des Federdrahtbügels von dem dem Lager zugeordneten Bremsflügelteil ausgehend in Richtung des Lagerinneren weisend abgekröpft ist, und dass sich der zweite (folgende) Abschnitt von dem im Lagerinneren endenden ersten Abschnitt ausgehend in der Bremsstellung der Skibremse vorerst im Langloch schräg nach oben verlaufend erstreckt und anschliessend einen im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Skis liegenden Verlauf aufweist. Die erfindungsgemässe Ausgestaltung dieser Drahtbereiche des Federdrahtbügels ist aus Herstellungsgründen vorteilhaft.

   Die besondere Gestaltung dieser Drahtabschnitte ermöglicht eine elastische Lagerung der Bremsflügel in der Bremsstellung der Skibremse, wobei durch die nachgiebige Lagerung einer Verformung der Bremsflügel vorgebeugt wird. 



   Eine erfindungsgemässe Ausgestaltung der weiteren Feder sieht vor, dass die weitere Feder, die vorzugsweise als eine Schraubenfeder ausgebildet ist, einen etwa U-förmig gebogenen mittleren Abschnitt des Federdrahtbügels umgibt, wobei sie einerends an einem Federteller, der auf den mittleren Abschnitt des Federdrahtbügels aufgesteckt ist, abgestützt ist und anderends sich an der ersten Drehachse abstützt, an der vorzugsweise auch eine Führung für die weitere Feder gelagert ist. Durch diese Ausbildung erübrigt sich eine gesonderte Halterung für die weitere Feder. 



   Die weitere Feder kann nach einem weiteren Erfindungsgedanken auch so gestaltet sein, dass 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 sie als Bestandteil des mittleren Abschnittes des Federdrahtbügels in Form zumindest einer wendel- artigen Umbiegung als eine Art Torsionsfeder ausgebildet ist. Durch diese erfindungsgemässe Mass- nahme wird aus dem Federdraht gleichzeitig die weitere Feder gebildet. 



   In einer Weiterentwicklung dieses Erfindungsgedankens wird eine besonders einfache Ausge- staltung der weiteren Feder dadurch ermöglicht, dass der mittlere Abschnitt des Federdrahtbügels, wie an sich bekannt, durch zwei parallel zueinander verlaufende Bereiche je einer Hälfte des
Bügels gebildet ist, dass diese Bereiche des Federdrahtbügels miteinander beispielsweise über eine Klammer fest zusammengehalten sind, und dass die beiden wendelartigen Umbiegungen aus dem End- bereich des mittleren Abschnittes des Federdrahtbügels gebildet sind, wobei die beide freien Enden dieses Federdrahtbügels einander entgegengesetzt gerichtet sind und miteinander fluchtend die erste Drehachse bilden. 



   Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass (je) der im wesentlichen im Lager verlaufende Drahtabschnitt des Federdrahtbügels zwischen dem Pedal und den einzelnen Bremsflügeln vorgesehen ist, und dass diese Drahtabschnitte des Federdrahtbügels dreifach abgekröpft sind und in der Bremsstellung der Skibremse in einer Ebene liegen. Durch dieses Erfindungsmerkmal wird der aus einem Federdraht gebogene Bügel auch ohne ein Zurückbiegen des Federdrahtes massiv hergestellt, weil die sich zwischen dem Pedal und den einzelnen Bremsflügeln befindlichen Bereiche des Federdrahtbügels verformt werden. Weiters kann bei dieser Ausführung der Bremsflügel als ein an sich bekannter Bremsdorn in Form eines einfachen Drahtabschnittes ausgebildet werden. 



   Ein noch weiterer Erfindungsgedanke ist dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Feder etwa die Form einer 8-Ziffer aufweist, welche Ziffer am unteren Ende offen ist und mit seitlichen Abwinkelungen, die miteinander fluchten, die erste Drehachse der Skibremse bildet, wobei die weitere Feder mit ihrem der Drehachse abgelegenen Bereich zusammen mit dem U-förmig gebogenen mittleren Abschnitt des Federdrahtbügels über eine Trittplatte, welche an diesen Bauteilen angeordnet, beispielsweise, wie an sich bekannt, mittels Nuten, Rillen od. dgl. aufgesteckt ist, verbunden ist, welche Trittplatte somit ein Pedal bildet, und dass die beiden mittleren zusammenlaufenden Abschnitte der 8-Ziffer an der Trittplatte mittels Nieten befestigt sind, welche Nieten die weitere Feder seitlich begrenzen.

   Damit ist eine andere Ausgestaltung der weiteren Feder gegeben, wobei das Material dieser Feder gleich dem Material des Bügels sein kann, bei Bedarf jedoch die beiden Federdrähte auch unterschiedliche physikalische Eigenschaften aufweisen können. Weiters wird hier eine besonders einfache Anordnung der Trittplatte ermöglicht. 



   Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind an Hand mehrerer in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsformen beschrieben. Hiebei zeigen : Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Skibremse in der Bremsstellung, im Querschnitt, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der   Fig. 1, Fig. 3   einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1 (die Lagerung unter Weglassen weiterer Einzelheiten), Fig. 4 die Lagerung der Skibremse nach Fig. 1 in vergrössertem Massstab, Fig. 5 die Skibremse in bremsunwirksamer Lage (Bereitschaftsstellung oder Transportstellung) in Seitenansicht im Schnitt, Fig. 6 ein zweites Ausführungsbeispiel ähnlich zu Fig. l, 
 EMI3.1 
 kann in an sich bekannter Weise, beispielsweise durch nicht dargestellte Schrauben, erfolgen.

   Die Halterung --3-- weist an ihren beiden den Seitenflächen des Skis-l-zugewandten Bereichen je ein   Lager -3a-- auf.   Diese Lager-3a-nehmen im folgenden noch näher zu erörternde Drahtabschnitte --9-- der aus einem Federdraht durch mehrfache Biegungen und Abkröpfungen erstellten, im wesentlichen eine U-förmige Gestalt aufweisenden Bremseinrichtung auf. Dabei besteht, wie der Fig. 1 entnommen werden kann, die gesamte Skibremse --2--, wie an sich bekannt, aus einem einzigen Federdrahtbügel. Der in der Bremsstellung der Skibremse --2-- von der Oberseite des Skis nach oben ragende Abschnitt des Federdrahtbügels dient als Pedal --14-- und kann entweder vom Federdraht selbst gebildet sein oder-wie die Fig. 7 zeigt-auch eine gesonderte Trittplatte - aufweisen.

   Die in der Bremsstellung unter die Lauffläche des Skis ragenden Fortsätze der 

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 Skibremse --2-- sind als   Bremsflügel --8-- ausgebildet.   Dabei sind die beiden äusseren Schenkel des Federdrahtbügels um   180    zurückgebogen, so dass die   Bremsflügel --8-- zwei Drahtbereiche   aufweisen ; die in diesem Ausführungsbeispiel freien Drahtendabschnitte --9-- des Federdrahtbügels sind zweifach abgekröpft und weisen somit zwei   Abschnitte --10a, 10b-- auf,   welche Abkröpfungen und   Abschnitte --lOa, 10b-- in   der Bremsstellung der Skibremse --2-- mit dem Drahtbügel in einer gemeinsamen Ebene liegen, wobei die beiden   Abschnitte --lOa, 10b-- in   einer Aussparung --11-jedes Lagers --3a-- liegen.

   Anschliessend an die Aussparung --11-- ist, wie besser aus Fig. 3 erkennbar, eine in Form eines Langloches --12-- ausgebildete weitere Aussparung vorgesehen, im unteren Bereich geht die Aussparung --11-- beidseitig in eine Erweiterung --13-- über. Der Federdrahtbügel ist in seinem mittleren Bereich --15-- etwa haarnadelartig gebogen und von einer Feder --6-- umgeben, die in einer zylinderartigen   Führung --5-- untergebracht   ist. Die Feder --6-ist einerends an einem Federteller --7-- abgestützt, der von abgewinkelten Abschnitten --16-- des Federdrahtbügels den mittleren Bereich --15-- des Federdrahtbügels übergreifend gehalten ist und anderends an einer   Drehachse --4-- abstützt,   an der auch die zylinderartige   Führung --5-- gelagert   ist. 



   Bei Betätigung der Skibremse --2-- durch Niedertreten des Pedals --14-- durch den (nicht dargestellten) Skischuh oder durch eine (gleichfalls nicht dargestellte) Sohlenplatte wird die weitere Feder --6-- in ihrer   Führung --5-- zusammengedrückt,   wobei die Abschnitte-lOb-aus dem Langloch --12-- hinausgleiten und die beiden in den Lagern --3a-- verlaufenden Drahtabschnitte --9-in der Erweiterung --13-- der Aussparung --11-- zum Liegen kommen. Diese Lage ist in der Fig. 5 dargestellt.

   Wird das Pedal --14-- und somit die Skibremse --2-- vom Skischuh und/oder von der Sohlenplatte freigegeben, so verschwenkt sich die Skibremse --2-- um die Drehachse --4-- bzw. in den beiden Lagern --3a--, wobei die Abschnitte-lOb-in den zugehörigen Langlöchern --12-der beiden Aussparungen --11-- einrasten und die Skibremse --2-- dadurch die bestimmte (definierte) Bremslage einnimmt. 



   Beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 6 ist die weitere   Feder --6'-- der Ski bremse --2'--   
 EMI4.1 
 wobei zum Erstellen des mittleren   Bereiches --15, -- die   beiden parallel zueinander verlaufenden Federdrahtabschnitte über eine zweiteilige Klammer --17-- miteinander fest verbunden sind. Der weitere Aufbau und die Wirkungsweise der   Skibremse --2'-- ist   ähnlich der bereits beschriebenen Ausführung. 



   Im dritten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 9 ist die weitere Feder --6''-- ähnlich zu der der   Skibremse --2'-- der Fig. 6   aus Federdraht gebildet. Die weitere   Feder --6''-- weist   etwa die Form einer 8-Ziffer auf, welche Ziffer am unteren Ende offen ist und mit seitlichen Abwinkelungen die   Drehachse --4', -- bildet.   An den mittleren zusammenlaufenden Teilen der 8-Ziffer ist die weitere Feder --6"-- an einer als   Pedal --14"-- dienenden Trittplatte --18-- mittels     Nieten -19-- befestigt,   welche Trittplatte --18-- auch den als Bremsbügel gestalteten Federdraht aufnimmt.

   Zur Aufnahme und zum sicheren Halten der beiden Federdrähte sind in der dem Skischuh abgewandten Seite der   Trittplatte --18-- in   Form von Aussparungen ausgebildete Nuten, Rillen --20-od. dgl. vorgesehen. In diesem Ausführungsbeispiel können die   Bremsflügel --8''-- ähnlich   wie in den vorangehenden Beispielen ausgebildet sein, sie können aber auch als freistehende Dorne gestaltet sein. Diese Ausführungsform ist möglich, weil der Federdrahtbügel an seinem vom Pedal --14''-- in die Bremsflügel --8''-- übergehenden Drahtabschnitt --9''-- die beiden Abschnitte   - -10a", 10b"-- aufweist.    



   Insbesondere aus Fig. 9 ist es erkennbar, dass die   Skibremse-2''-in   der bremsunwirksamen Lage eine Vorspannung erfährt, wodurch eine besonders günstige Aufstellkraft erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE ; 1. Skibremse mit einem auf der Oberseite des Skis, gegebenenfalls auf oder unterhalb einer den Skischuh haltenden Sohlenplatte, angeordneten Federdrahtbügel mit mehreren Abwinkelungen, welcher Bügel entweder einstückig ausgebildet ist oder aus zwei symmetrisch zur Längsachse des Skis liegenden Hälften besteht, und in beiden Fällen einen etwa U-förmigen Umriss umschliesst und ein Pedal, einen oder zwei Bremsflügel, sowie einen am Bremsflügel bzw. je einen an die Bremsflügel anschliessenden Drahtabschnitt aufweist, welche Bauteile eine Bremseinrichtung bilden, wobei der Drahtabschnitt bzw.
    die Drahtabschnitte eine erste, in einer skifesten Halterung, vorzugsweise in einer Halteplatte, im wesentlichen im rechten Winkel zur Längsachse des Skis gelagerte Drehachse des Skis gelagerte Drehachse bilden, welche Drehachse von zumindest einem Lager, vorzugsweise von zwei symmetrisch zur Längsachse des Skis angeordneten Lagern der skifesten Halterung aufgenommen ist, welches Lager bzw. welche Lager mit (je) einer Aussparung zur Aufnahme des Drahtabschnittes bzw. der Drahtabschnitte versehen ist bzw.
    sind, um welche Drehachse der Federdrahtbügel durch Betätigung des Pedals gegen eine erste Federkraft in eine bremsunwirksame Lage (Bereitschaftsstellung) verschwenkbar ist, in der die Bremseinrichtung durch den Skischuh und/oder die Sohlenplatte gehalten ist und nach Freigabe durch den Skischuh und/oder durch die Sohlenplatte von der Torsionskraft des Federdrahtbügels in die Bremsstellung verschwenkt und in dieser gehalten ist, wobei (je) der Bremsflügel über die Seitenkanten des Skis unter die Lauffläche desselben ragt, dadurch gekennzeichnet, dass (je) der im Lager (3a) verlaufende Drahtabschnitt (9, 9") des Federdrahtbügels eine zweite Achse der Skibremse (2, 2', 2") bildet, und dass zumindest einer dieser Drahtabschnitte (9, 9") eine zweifache Abkröpfung (10a, lOb ;
    10a", lOb ") aufweist, die in der Bremsstellung der Skibremse in der Ebene des Federdrahtbügels liegt und durch die Kraft einer weiteren Feder (6, 6', 6"), welche zwischen der Halterung (3) und einem mittleren Bereich (16, 16") des Federdrahtbügels wirksam ist, in einem sich von der Oberseite der Halterung (3) in vertikaler Richtung hinweg erstreckenden langlochartigen Teil (hochragendes Langloch 12) des zugehörigen Lagers (3a) der Halterung (3) gesperrt gehalten ist, wobei die Tiefe des Langloches (12) etwa der halben Länge des Lagers (3a) entspricht, und dass die der zweifachen Abkröpfung zugeordneten Abschnitte der in den Lagern (3a) verlaufenden Drahtabschnitte (9, 9'') des EMI5.1 nommen sind, in welcher Lage (bremsunwirksame Lage) und in der Seitenansicht betrachtet die beiden Abschnitte (10a, 10b,
    10a'', 10b11) der in den Lagern (3a) verlaufenden Drahtabschnitte (9, 9'') des Federdrahtbügels nebeneinander liegend angeordnet sind, und dass die erste Drehachse (4, 4', 4") des Federdrahtbügels und die von den in den Lagern (3a) verlaufenden Drahtabschnitten (9, 9'') des Federdrahtbügels gebildete zweite Achse bezogen auf die Oberseite des Skis (1) in unterschiedlichen Höhen (aussermittig zueinander) liegend gelagert sind.
    2. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Drehachse (4, 4', 4") des Federdrahtbügels und die von den in den Lagern (3a) verlaufenden Drahtabschnitten (9, 9', 9") des Federdrahtbügels gebildete zweite Achse, in der Bremsstellung der Skibremse (2, 2', 2") betrachtet, übereinander in einer normal auf die obere Oberfläche der Halterung (3) verlaufenden Ebene liegend angeordnet sind.
    3. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der der ersten Abkröpfung folgende, in Richtung zur Skimitte weisende Abschnitt (10a, 10a'I) der in den Lagern (3a) ver- EMI5.2 Bremsflügelteil (8) ausgehend in Richtung des Lagerinneren weisend abgekröpft ist, und dass sich der zweite (folgende) Abschnitt (lOb, 10b'') von dem im Lagerinneren endenden ersten Abschnitt (10a, loua") ausgehend in der Bremsstellung der Skibremse vorerst im Langloch (12) schräg nach oben verlaufend erstreckt und anschliessend einen im wesentlichen parallel zur Oberfläche des Skis (1) liegenden Verlauf aufweist.
    4. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Feder (6), die vorzugsweise als eine Schraubenfeder ausgebildet ist, einen etwa U-förmig gebogenen mittleren Abschnitt (15) des Federdrahtbügels umgibt, wobei sie einerends an einem Federteller (7), der auf <Desc/Clms Page number 6> den mittleren Abschnitt (15) des Federdrahtbügels aufgesteckt ist, abgestützt ist und anderends sich an der ersten Drehachse (4) abstützt, an der vorzugsweise auch eine Führung (5) für die weitere Feder (6) gelagert ist (Fig. l und 5).
    5. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Feder (6) als Bestandteil des mittleren Abschnittes (15') des Federdrahtbügels in Form zumindest einer wendelartigen Umbiegung (6') als eine Art Torsionsfeder ausgebildet ist (Fig. 6).
    6. Skibremse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Abschnitt (15') des Federdrahtbügels, wie an sich bekannt, durch zwei parallel zueinander verlaufende Bereiche je einer Hälfte des Bügels gebildet ist, dass diese Bereiche des Federdrahtbügels miteinander beispielsweise über eine Klammer (17) fest zusammengehalten sind, und dass die beiden wendelartigen Umbiegungen (6') aus dem Endbereich des mittleren Abschnittes (15') des Federdrahtbügels gebildet sind, wobei die beiden freien Enden dieses Federdrahtbügels einander entgegengesetzt gerichtet sind und miteinander fluchtend die erste Drehachse (4') bilden (Fig. 6).
    7. Skibremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass (je) der im wesentlichen im Lager (3a) verlaufende Drahtabschnitt (9") des Federdrahtbügels zwischen dem Pedal (14") und den einzelnen Bremsflügeln (8") vorgesehen ist, und dass diese Drahtabschnitte (9") des Federdrahtbügels dreifach abgekröpft sind und in der Bremsstellung der Skibremse (2") in einer Ebene liegen (Fig. 7 bis 9).
    EMI6.1 die weitere Feder (6") mit ihrem der Drehachse (4") abgelegenen Bereich zusammen mit dem U-förmig gebogenen mittleren Abschnitt (15", 16") des Federdrahtbügels über eine Trittplatte (18), welche an diesen Bauteilen angeordnet, beispielsweise, wie an sich bekannt, mittels Nieten, Rillen od. dgl. aufgesteckt ist, verbunden ist, welche Trittplatte (18) somit ein Pedal (14") bildet, und dass die beiden mittleren zusammenlaufenden Abschnitte der 8-Ziffer an der Trittplatte (18) mittels Nieten (19) befestigt sind, welche Nieten (19) die weitere Feder (6") seitlich begrenzen (Fig. 7, 8).
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