AT362271B - Vorderbindung fuer eine sicherheitsskibindung - Google Patents

Vorderbindung fuer eine sicherheitsskibindung

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AT362271B AT460878A AT460878A AT362271B AT 362271 B AT362271 B AT 362271B AT 460878 A AT460878 A AT 460878A AT 460878 A AT460878 A AT 460878A AT 362271 B AT362271 B AT 362271B
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Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorderbindung für eine Sicherheitsskibindung mit einer mindestens zwei Sohlenniederhalter tragenden Halterung, die um eine senkrecht zur Skioberseite verlaufende Achse entgegen Federkraft verschwenkbar ist und die eine parallel zur Skioberseite und in der Abfahrtsstellung quer zur Skilängsrichtung verlaufende Drehachse trägt, um welche die
Sohlenniederhalter von einer die Skistiefelsohle eines in der Bindung eingesetzten Skistiefel haltenden Arretierstellung in eine die Skistiefelsohle freigebende Stellung zur Skispitze hin kippbar sind, welche Sohlenniederhalter je eine die Stiefelsohle in Richtung senkrecht zur Skioberseite haltende Nase aufweisen, wobei mindestens ein die Stiefelspitze in Skilängsrichtung haltender
Anschlag vorgesehen ist, der, von der Skispitze aus gesehen, in einer hinter der Drehachse be- findlichen Querebene liegt.

   



   Eine bekannte derartige Vorderbindung weist den Nachteil auf, dass, insbesondere bei Frontal- stürzen wie auch bei einem Sturz aus dem Stand nach hinten, die Auslösung dieser Bindung nicht befriedigt. Bei einem Frontalsturz weist die bekannte Vorderbindung den Nachteil auf, dass die
Skistiefelspitze selbst bei geöffneter Vorderbindung nicht in Richtung zur Skispitze hin gleiten kann, da die Vorderbindung vor der Skistiefelspitze angeordnet ist und den Stiefel an einer unge- hinderten Bewegung zur Skispitze hin wie ein Stolperklotz hindert, so dass unter Umständen schwere Verletzungen des Skifahrers die Folge sein können.

   Ausserdem öffnet die bekannte Bindung bei einem Sturz aus dem Stand nach hinten nur in unbefriedigender Weise, da zum Öffnen dieser Bindung bei einem derartigen Sturz grosse Kräfte von der Skistiefelspitze auf die Sohlenniederhalter ausgeübt werden müssen, die in der Regel bereits so gross sind, dass es zu Verletzungen des Skifahrers kommen kann. Gleiches gilt auch bei Stürzen des Skifahrers verkantet zur Seite. 



   Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Skibindung der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass ein Ausgleiten des Skistiefel nach vorne sowohl bei einem Frontalaufprall auf ein Hindernis als auch bei seitlichen Verkantungen oder bei einem Rücklagensturz gewährleistet ist. 



   Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Sohlenniederhalter je einen die Stiefelsohlenspitze in Skilängsrichtung haltenden Anschlag aufweisen, und dass die parallel zur Skioberseite verlaufende Drehachse der Sohlenniederhalter unterhalb einer durch die Unterseite der Stiefelsohle verlaufende Ebene liegt, wobei die Sohlenniederhalter bei Überschreiten einer bestimmten zur Skispitze hin gerichteten Kraft in eine unterhalb der zuletzt genannten Ebene liegende Freigabestellung schwenkbar sind. 



   Durch diese vorgeschlagene Lösung wird bei allen in Frage kommenden Sturzarten die Auslösung der Vorderbindung gewährleistet. Bei einem Frontalsturz wirken die am Skistiefel auftretenden Kräfte über die Skistiefelspitze auf die Anschläge der Sohlenniederhalter, die bei Überschreiten einer bestimmten Druckschwelle nach vorne unter die Stiefelsohlenebene umklappen und so die ungehinderte Bewegung des Skistiefel zur Skispitze hin gewährleisten, so dass die Vorderbindung kein Stolpern des Skifahrers hervorruft. 



   Bei verkanteten Stürzen zur Seite oder bei einem Rücklagensturz führen die von der Stiefelsohle auf die Nasen der Sohlenniederhalter ausgeübten Kräfte dazu, dass die Sohlenniederhalter ebenfalls nach vorne unter die Stiefelsohlenebene umklappen und damit den Stiefel freigeben. 



  Darüber hinaus gewährleistet die um eine senkrechte Achse drehbare Halterung auch eine sichere Auslösung der Bindung bei seitlichen Drehstürzen. 



   Schliesslich kann durch die Anordnung der die Sohlenniederhalter tragenden Drehachse im Abstand vor der Skistiefelspitze, insbesndere von den Nasen der Sohlenniederhalter, keine Klemmwirkung auf die Stiefelsohle ausgeübt werden, da diese auf Grund der beschriebenen Lage der Drehachse zu Beginn einer Auslösebewegung eine zunächst nach oben und vorn gerichtete Bewegung   vollführen.   



   Vorteilhaft ist der die Haltenase tragende Hebelarm der Sohlenniederhalter länger als der den Anschlag tragende Hebelarm der Sohlenniederhalter. Vorzugsweise sind die Sohlenniederhalter unabhängig voneinander nach vorne in Skispitzenrichtung kippbar. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Sohlenniederhalter auf der Drehachse verschiebbar angeordnet. Die Sohlenniederhalter weisen vorzugsweise seitliche Ansätze auf, die in Ausnehmungen der Halterung eingreifen. Vorteilhaft sind auf der Drehachse die Sohlenniederhalter 

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 in Arretierstellung haltende Druckfedern angeordnet. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Sohlenniederhalter eine Ausnehmung auf, in die bei Arretierstellung ein federbelasteter Stift, Kugel, Raster od. dgl. ragt. Die Sohlenniederhalter weisen vorteilhaft seitliche Ansätze auf, die von den Schenkelenden einer U-förmigen Klemmfeder übergriffen werden. 



   Vorzugsweise sind die Sohlenniederhalter durch eine auf der Drehachse angeordnete TorsionsDruckfeder miteinander verbunden. 



   Die Sohlenniederhalter sind vorzugsweise durch eine koaxial zur Drehachse angeordnete Hülse miteinander verbunden. 



   Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist die senkrechte Achse der Halterung mit einem in Skilängsrichtung verschiebbar angeordneten, federbelasteten Stab verbunden. Vorzugsweise ist die in Skilängsrichtung entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbare Halterung auf einer Abstützfläche schwenkbar gehalten. 



   Vorteilhaft weisen die Sohlenniederhalter einen gegen Federkraft um eine quer zur Skilängsrichtung verlaufende Drehachse kippbares, die Stiefelsohle übergreifenden Kopfteil auf. 



   Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 um eine zur Skioberfläche senkrechte Achse verschwenkbare Vorderbindung mit nach vorne kippbaren Sohlenniederhaltern in Draufsicht, Fig. 2 eine Einzelheit der Vorderbindung nach Fig. 1 in Seitenansicht, Fig. 3 eine andere Ausführungsform einer schwenkbaren Vorderbindung in Draufsicht, Fig. 4 eine Einzelheit der Vorderbindung nach Fig. 3 in Seitenansicht, Fig. 5 eine weitere Ausführungsform einer schwenkbaren Vorderbindung in Draufsicht, Fig. 6 eine Einzelheit der Vorderbindung nach Fig. 5 in Seitenansicht, Fig. 7 eine noch andere Ausführungsform einer schwenkbaren Vorderbindung in Draufsicht, Fig. 8 eine Einzelheit der Vorderbindung nach Fig. 7 in Seitenansicht, Fig. 9 eine Vorderbindung nach Fig. 8 mit Rollenplatte in Draufsicht, Fig. 10 die Vorderbindung nach Fig. 9 in Seitenansicht, Fig.

   11 eine andere Ausführungsform einer Vorderbindung mit Rollenplatte in Draufsicht, Fig. 12 die Vorderbindung nach Fig. 11 in Seitenansicht, Fig. 13 eine andere Ausführungsform einer Vorderbindung in Draufsicht, Fig. 14 die Vorderbindung nach Fig. 13 in Seitenansicht, Fig. 15 eine Vorderbindung mit die Auftrittplatte tragenden parallelen Stäben in Drauf- sicht, Fig. 16 die Vorderbindung nach Fig. 15 in Seitenansicht, Fig. 17 die Vorderbindung nach
Fig. 15 in Freigabestellung, Fig. 18 eine erfindungsgemässe Vorderbindung in Seitenansicht, Fig. 19 die Vorderbindung nach Fig. 18 in Draufsicht, Fig. 20 Richtung und Angriffspunkte der auf die
Vorderbindung wirkenden Kräfte in schematischer Darstellung, Fig. 21 die Vorderbnindung bei teilweiser Auslösung durch einen Rücklagensturz in Vorderansicht, Fig.

   22 die Vorderbindung bei teilweiser Auslösung durch einen Rücklagensturz und durch seitliches Verkanten in Seitenansicht, Fig. 23 die Vorderbindung bei teilweiser Auslösung durch Verkanten des Skistiefel in Draufsicht, Fig. 24 die Vorderbindung bei teilweiser Auslösung durch Verkanten des Skistiefel in Vorderansicht, Fig. 25 eine Arretiervorrichtung der Sohlenniederhalter in Draufsicht, Fig. 26 auf einer gemeinsamen Drehachse angeordnete Sohlenniederhalter in Draufsicht, Fig. 27 eine andere Arretiervorrichtung der Sohlenniederhalter in Draufsicht, Fig. 28 die Arretiervorrichtung nach Fig. 27 in ausgelöster Stellung in Seitenansicht, Fig. 29 eine weitere Ausführungsform einer Arretiervorrichtung in Draufsicht, Fig. 30 eine noch andere Ausführungsform einer Arretiervorrichtung in Draufsicht, Fig. 31 eine Einzelheit der Arretiervorrichtung nach Fig. 30 in Seitenansicht, Fig.

   32 eine weitere Ausführungsform einer Arretiervorrichtung in Draufsicht, Fig. 33 die Arretiervorrichtung nach Fig. 32 in Seitenansicht und Fig. 34 eine weitere Ausbildungsform der Vorderbindung in Seitenansicht. 



   Nach den Fig. 1 und 2 ist auf einem Ski eine Auftrittplatte --2-- angeordnet. Eine mit der Auftrittplatte --2-- verbundene Vorderbindung weist eine quer zur Skilängsrichtung unterhalb der Stiefelsohlenebene und vor der Skistiefelspitze verlaufende Drehachse --5-- auf, auf der Sohlenniederhalter --6 und   7-- kippbar   gelagert sind. Wie die Fig. 1 und 2 weiterhin erkennen lassen, ist eine die Drehachse --5-- der Sohlenniederhalter --6 und 7-- tragende Halterung --11-- um eine zur Skiebene senkrechte   Achse --26-- drehbar   angeordnet. 



   Die Achse --26-- sitzt am Ende eines in der Auftrittplatte --2-- verschiebbar angeordneten federbelasteten Stabes --27--, der an seinem andern Ende eine Einstellschraube --28-- zur 

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 Einstellung der Federspannung aufweist. Die   Auftrittplatte --2-- weist   an ihrem der Halterung zugewendeten Ende eine   Abstützfläche --29- auf,   auf der die Halterung --11-- schwenkbar gehalten ist. Bei dieser Vorderbindung ist die Halterung --11-- in Skilängsrichtung verschiebbar gehalten, wobei ein Schwenken der Vorderbindung erst bei Überschreiten einer bestimmten vorgegebenen Druckschwelle einsetzt. 



   Wie weiter die Fig. 18 bis 24 erkennen lassen, steht auf der auf dem Ski --1-- angeordneten Auftrittplatte ein Skistiefel --3-- mit seiner   Stiefelsohle --4--. Wie   Fig. 18 zeigt, sind die Sohlenniederhalter --6 und 7-in einem Schwenkwinkel von über 80  von der nach oben weisenden, in Fig. 18 ausgezogen dargestellten Arretierstellung zu einer nach vorne in Skispitzenrichtung weisenden, gestrichelt dargestellten Freigabestellung schwenkbar. 



   Die Sohlenniederhalter weisen einen den Skistiefel --3-- gegen eine Verschiebung in Skilängsrichtung haltenden Anschlag --8-- auf, der an der Stiefelsohlenspitze anliegt. Weiterhin weisen die Sohlenniederhalter --6 und 7-- eine die Stiefelsohle in Richtung senkrecht zur Stiefelsohlenebene haltende Nase --9-- auf, die die Stiefelsohle --4-- an den Seiten übergreift. 



   Wie insbesondere Fig. 20 erkennen lässt, sitzen die   Anschläge --8-- der   Stiefelsohlenniederhalter --6 und   7-- in   bezug zur Drehachse --5-- an einem kürzeren Hebelarm, während die Nasen - in bezug zur Drehachse --5-- an einem längeren Hebelarm sitzen.

   Somit ist zur Überwindung der Druckschwelle der Arretiervorrichtung, die die Sohlenniederhalter in Arretierstellung hält und die weiter unten erläutert wird, bei Angriff der auslösenden Kraft an den Nasen eine geringere 
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 prall eine Kraft auf die   Anschläge --8-- aus,   so dass die Sohlenniederhalter --6 und 7-- bei Überschreiten der Druckschwelle nach vorne in die gestrichelt dargestellte Stellung umklappen und 
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 niederhalter, insbesondere die den Skistiefel haltenden   Anschläge --8-- und   die Nasen --9-- zu Beginn ihrer Kippbewegung nach oben, vom Skistiefel weg gerichtete Bewegungen ausführen (mit --X und XX-- in Fig. 18 bezeichnete Kreisbögen), so dass beim Durchgleiten kein Verklemmen der Stiefelsohle --4-- an den Niederhaltern --6 und 7-- auftreten kann.

   In der Auftrittplatte angeordnete, um quer zur Skilängsrichtung verlaufende Achsen drehbare Gleitrollen --10-- verringern die Reibung zwischen Stiefelsohle --4-- und Auftrittplatte --2--. 



   Wie die Fig. 21 und 22 zeigen, übt bei einem Rücklagensturz die Stiefelsohle --4-- des Skistiefels auf die Nasen --9-- der Sohlenniederhalter --6 und 7-- eine nach oben gerichtete Kraft aus, so dass bei Überschreiten einer bestimmten Druckschwelle die Sohlenniederhalter nach vorne umkippen. Da der Angriffspunkt der Kraft an den Nasen --9-- der Sohlenniederhalter weiter entfernt 
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 eine geringere Kraft, die zudem durch Verschieben der Nasen --9-- in Richtung auf die Anschläge -   veränderbar   ist. 



   Gleiches gilt bei einer Verkantung des Skistiefel-3-, wie dies in den Fig. 22 und 24 dargestellt ist, wobei im Gegensatz zum Frontal- und Rücklagensturz jeweils zunächst nur ein Sohlenhalter nach vorne umkippt. 



   Nach Fig. 25 sitzt die   Drehachse --5- fest   an der mittleren Halterung --11--. Auf der Drehachse sind in axialer Richtung verschiebbar nur schematisch dargestellte Sohlenhalter --6 und 7-drehbar angeordnet, die in Ausnehmungen --12-- der mittleren Halterung --11-- eingreifende Ansätze - aufweisen. Die   Sohlenhalter --6 und 7- sind   durch auf der Drehachse --5-- angeordnete vorgespannte Federn in Arretierstellung gehalten. Bei dieser Ausführungsform sind die Sohlenhalter einmal durch auf sie ausgeübte nach vorne oder nach oben wirkende Kräfte aus der Arretierstellung in die Freigabestellung drehbar, zum andern aber auch durch auf die Sohlenhalter ausgeübte seitliche, beispielsweise in Richtung des mit --15-- bezeichneten Pfeiles wirkende Kräfte freigebbar. 



   Nach Fig. 26 sind Sohlenniederhalter --6 und 7-- auf einer gemeinsamen Drehachse --5-angeordnet, die in einer mittleren Halterung --11-- drehbar gelagert ist. Bei dieser Ausführungs- 

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 --5-- angeordnetenplatte --30--. Eine Einstellschraube --28-- dient zur Veränderung der Federspannung. 



   Bei der Ausführungsform einer Vorderbindung nach den Fig. 5 und 6 weist die Auftrittplatte - parallel zu den Skiseitenkanten im Abstand zur mittleren   Abstützfläche --29-- angeordnete   stiftartige Führungen --32-- auf, die in Ausnehmungen --33-- der schwenkbaren Halterung --11-geführt sind. Somit kann die Halterung --11-- erst nach einer Verschiebung in Skilängsrichtung und nach Freiwerden der Ausnehmungen --33-- von den   stiftartigen Führungen-32-- um   die Achse - geschwenkt werden, wobei sich die Halterung --11-- an den Kanten der   Abstützflächen --29--   abstützt. 



   Bei der Ausführungsform einer Vorderbindung nach den Fig. 7 und 8 ist die die Drehachse der Sohlenniederhalter --6 und 7-- tragende Halterung --11-- um eine skifeste Achse --34-- drehbar gelagert. Mit der Halterung --11-- ist eine Kurvenscheibe --35-- mit einer V-förmigen Ablaufkurve fest verbunden, in die ein in der Auftrittplatte --2-- verschiebbar geführter, federbelasteter Stift - mit einem Ende eingreift und so die Halterung --11-- in Mittelstellung hält. 



   Nach den Fig. 9 und 10 ist bei einer Vorderbindung nach den Fig. 7 und 8 auf der Auftritt-   platte-2-eine Rollenplatte-37-angeordnet,   die über einen Hebel --38-- gelenkig mit der Halterung --11-- der die Sohlenniederhalter --6 und 7-- tragenden Drehachse --5-- verbunden ist. 



  Auf der Auftrittplatte --2-- sind weiterhin parallel und im Abstand zueinander zwei Federstäbe - fest angeordnet. Mit ihrem andern Ende sind die   Federstäbe --39-- gelenkig   mit der Rollenplatte --37-- verbunden. In der Rollenplatte sind um quer zur Skilängsrichtung verlaufende Achsen 

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Gleitrollen --40-- angeordnet, auf denen die Skistiefelsohle nach vorne rollen kann. Weiterhin sind in der Rollenplatte --37-- um in Skilängsrichtung verlaufende Achsen Gleitrollen --41-- drehbar gelagert, die auf der Auftrittplatte --2-- quer zur Skilängsrichtung rollen und somit die Reibung zwischen Rollenplatte --37-- und Auftrittplatte --2-- verringern, insbesondere bei auftretender   Ballenbelastung.   



   Die Ausführungsform einer Vorderbindung nach den Fig. 11 und 12 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach den Fig. 9 und 10 dadurch, dass die auf der Auftrittplatte --2-- angeordneten und mit der Rollenplatte --37-- gelenkig verbundenen   Federstäbe --39-- nicht   parallel zueinander angeordnet sind. Dadurch schwenkt die Rollenplatte kreisbogenförmig. Die Federstäbe -   39-- verstärken   vorteilhaft die Rückstellkraft der Vorderbindung in die Mittelstellung. 



   Durch die Anordnung der Rollenplatte --37-- wird die Drehbewegung der Skistiefelspitze erleichtert, weil die Stiefelballen auf der Rollenplatte aufliegen und dadurch die Drehbewegung der Halterung --11-- der Vorderbindung unterstützt wird. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 13 und 14 ist eine Auftrittplatte --302-- um eine nahe einer die Sohlenniederhalter tragenden   Halterung   --303-- am Ski --301-- befestigte, senkrecht zur Skioberfläche stehende Achse --318-- schwenkbar angeordnet. Die Auftrittplatte --302-- ist von vorgespannten Federn-319-- in Mittelstellung gehalten. In der Auftrittplatte sind um quer zur Skilängsrichtung verlaufende Achsen Rollen --320-- angeordnet, über die die Stiefelsohle bei ausgelösten, nach vorne gekippten Sohlenniederhaltern, wie in Fig. 14 gestrichelt gezeichnet dargestellt ist, ohne Reibung zur Skispitze hin rollen kann. Weiterhin sind in der Auftrittplatte --302-- um parallel zur Skilängsrichtung verlaufende Achsen Rollen --321-- drehbar angeordnet, die auf der   Skioberfläche   rollen.

   Dadurch wird die Reibung von der Schwenkbewegung der Auftrittplatte --302-verringert. 



   Bei dieser Ausführungsform einer Vorderbindung schwenken die Sohlenniederhalter tragende Halterung --303-- und die Auftrittplatte in entgegengesetztem Drehsinn zueinander, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist, so dass das Ausgleiten des Skistiefel zur Seite bzw. schräg nach vorne erleichtert wird. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 15 bis 17 ist eine Sohlenniederhalter --304 und 305-tragende Halterung --303-- über ein T-förmiges   Zwischenstück --322-- gelenkig   mit den Enden zweier parallel und im Abstand quer zur Skilängsrichtung zueinander angeordneter   Stäbe --323--   verbunden, die mit ihrem andern Ende gelenkig mit dem Ski --301-- verbunden sind. Die Halterung   -     weist Führungsstifte-315-- mit Rollen-317-- auf,   die auf einer am Ski --301-- befestigten Kurvenscheibe --307-- abrollen. 



   Die   Stäbe --323-- tragen   eine Auftrittplatte --302--, die mit den   Stäben --323-- gelenkig   verbunden ist und die um quer zur Skilängsrichtung verlaufende Achsen drehbare Rollen --320-hat. 



   Weiterhin sind an den   Stäben --323-- Rollen --321-- drehbar   angeordnet, die auf einer am Ski --301-- angeordneten Bahn --324-- abrollen. Dadurch wird die auf die Auftrittplatte --302-vom Skistiefelballen ausgeübte Kraft über die Rollen --321-- auf die Skioberfläche übertragen und zugleich die Reibung bei einer Schwenkbewegung des Skistiefel verringert. 



   Die   Stäbe --323-- sind   durch vorgespannte Federn-319-- in Mittelstellung gehalten. Weiterhin ist die Auftrittplatte --302--, wie in Fig. 16 gestrichelt dargestellt, höhenverstellbar angeordnet. 



   Auch bei dieser Ausführungsform einer Vorderbindung schwenken die die Sohlenniederhalter tragende Halterung --303-- und die Auftrittplatte in einander entgegengesetztem Drehsinn zueinander, wobei die Auftrittplatte --302-- in bezug zum Ski etwa eine Parallelverschiebung ausführt, wodurch der Austritt des Skistiefel aus der Bindung erleichtert wird. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 34 ist der Kopf --125-- eines Sohlenniederhalters --107-um eine quer zur Skilängsrichtung verlaufende   Achse -135-- kipbar,   wobei eine Feder --136-den Kopf --125-- in Arretierstellung hält. 



   Wenn der Skifahrer im Stand nach hinten fällt und daher die Spitze des Skistiefel gegen den Kopf --125-- des Sohlenniederhalters --107-- mit einer solchen Kraft drückt, die stärker als die Kraft der   Feder -136-- ist,   kippt der Kopf --125-- um die   Achse --135-- nach   vorn und 

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 und gibt den Skistiefel frei. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorderbindung für eine Sicherheitsskibindung mit einer mindestens zwei Sohlenniederhalter tragenden Halterung, die um eine senkrecht zur Skioberseite verlaufende Achse entgegen Federkraft verschwenkbar ist und die eine parallel zur Skioberseite und in der Abfahrtsstellung quer zur
Skilängsrichtung verlaufende Drehachse trägt, um welche die Sohlenniederhalter von einer die Ski- stiefelsohle eines in der Bindung eingesetzten Skistiefel haltenden Arretierstellung in eine die
Skistiefelsohle freigebende Stellung zur Skispitze hin kippbar sind, welche Sohlenniederhalter je eine die Stiefelsohle in Richtung senkrecht zur Skioberseite haltende Nase aufweisen, wobei mindestens ein die Stiefelspitze in Skilängsrichtung haltender Anschlag vorgesehen ist, der, von der Skispitze aus gesehen,

   in einer hinter der Drehachse befindlichen Querebene liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) je einen die Stiefelsohlenspitze in Skilängsrich- tung haltenden Anschlag (68) aufweisen, und dass die parallel zur Skioberseite verlaufende Dreh- achse der Sohlenniederhalter unterhalb einer durch die Unterseite der Stiefelsohle verlaufende Ebene liegt, wobei die Sohlenniederhalter bei Überschreiten einer bestimmten zur Skispitze hin gerichteten Kraft in eine unterhalb der zuletzt genannten Ebene liegende Freigabestellung schwenkbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorderbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Haltenase (9) tragende Hebelarm der Sohlenniederhalter (6, 7) länger als der den Anschlag (8) tragende Hebelarm der Sohlenniederhalter ist.
    3. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) unabhängig voneinander nach vorne in Skispitzenrichtung kippbar sind.
    4. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) auf der Drehachse (5) verschiebbar angeordnet sind.
    5. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) seitliche Ansätze (13) aufweisen, die in Ausnehmungen (17) der Halterung (11) eingreifen.
    6. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Drehachse (5) die Sohlenniederhalter (6, 7) in Arretierstellung haltende Druckfedern (14, 21) angeordnet sind.
    7. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter eine Ausnehmung (17) aufweisen, in die bei Arretierstellung ein federbelasteter Stift (18), Kugel, Raster od. dgl. ragt.
    8. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) seitliche Ansätze (13) aufweisen, die von den Schenkelenden einer U-förmigen Klemmfeder (19) übergriffen sind.
    9. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) durch eine auf der Drehachse (5) angeordnete Torsions-Druckfeder (24) miteinander verbunden sind.
    10. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (6, 7) durch eine koaxial zur Drehachse (5) angeordnete Hülse (23, 25) miteinander verbunden sind.
    11. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrechte Achse (26) der Halterung (11) mit einem in Skilängsrichtung verschiebbar angeordneten, federbelasteten Stab (27) verbunden ist.
    12. Vorderbindung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die in Skilängsrichtung entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbare Halterung (11) auf einer Abstützfläche (29, 30) schwenkbar gehalten ist. <Desc/Clms Page number 7>
    13. Vorderbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohlenniederhalter (107) ein gegen Federkraft um eine quer zur Skilängsrichtung verlaufende Drehachse (135) kippbares, die Stiefelsohle (106) übergreifendes Kopfteil (125) aufweisen.
AT460878A 1977-06-27 1978-06-26 Vorderbindung fuer eine sicherheitsskibindung AT362271B (de)

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