AT36514B - Vorrichtung zur selbsttätigen Bewegung des Stoffrahmens von Stickmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Bewegung des Stoffrahmens von Stickmaschinen.

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AT36514B
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Joachim Brunnschweiler
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Joachim Brunnschweiler
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Description


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  Vorrichtung zur   selbsttätigen   Bewegung des Stoffrahmens von Stickmaschinen. 
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 Ausführung diesen Zweck in umständlicher Weise vermittelst vier aus   Anschlagdaumen   gebildeten Führungskörper erreicht hat, sind gemäss der vorliegenden Erfindung nur zwei, eine Schraubenbewegung ausführende   Führuugskörper angeordnet, die.   am Umfang mit abwechselnden Erhöhungen und Vertiefungen versehen, eine ununterbrochen fortlaufende Führungsbahn für die 
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 der Fühler an den Führungskörpern eine mustergerechte Bewegung des Stoffrahmens in der Höhen- und Seitenrichtung bewirken.

   Bei dieser neuen   Führungsweise   der Stofrahmen können die Führungskörper derart ausgebildet sein, dass sie für einen l'mlauf die   Ausführung   mehrerer 
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 eine Schraubenbewegung mitgeteilt erhalten. Dabei können die Scheiben für verschiedene Muster verwendet werden bezw. ist die Möglichkeit gegeben. mannigfaltigere Muster mit grösserer Stichzahl   auszuführen.   
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 in Stirnansicht, wobei nur ein Bruchteil des Stoffrahmens einer Stickmaschine dargestellt ist. Fig. 2 ist eine teilweise Oberansicht der Vorrichtung. Die Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen Einzelheiten.

   Fig. 6 zeigt   schematisch   die Vorrichtung in Anwendung zwischen den beiden   Stoffrahmen   einer Doppelstickmaschine, während auf der äusseren Seite eines der Stoffrahmen ein Panthograph   üblicher Bauart   angeordnet ist. a ist der teilweise   gezeichnete Stonrahmen   einer Stickmaschine, an dem ein   Führung8-   
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 oder Federwirkung behufs Gewichtsausgleichs nach oben gezogen zu denken.

   Der untere wagrechte Teil des Rahmenstückes b ist vermöge des erwähnten, auf den Stoffrahmen wirkenden Gewichtsausgleichzuges mit einer Rolle c eines bei d drehbar gelagerten Winkel-   hebels ein Eingriff gehalten, wahrend   der rechtsseitige Teil des Rahmenstückes b durch die Wirkung 
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 Kette, ihren Antrieb erhalten und durch einen Keil in je eine Längsnut q der Spindeln eingreifen,   umgedreht werden,   um unter Mitwirkung der Muttern      in ihrer Längsrichtung verschoben zu 
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   Wie aus Vorstehendem ersichtlich ist, hat die Vorrichtung zwei Fühler und zwei Führungskörper. Der eine   Führungskörper mit dem zugehörigen Fühler   soll den   Stossrahmen   für seine   Hubausschläge in der Höhenrichtung und der andere Führungskörper mit dem entsprechenden Fühler soll ihn für die Hubausschlage in der Seitenrichtung beherrschen. Durch die vereinte Wirkung dieser Teile kann dem Stoffrahmen irgend eine örtliche, aus einer wagrechten und einer senkrechten   sich zusammensetzende Bewegung erteilt werden. Diese Bewegung ist dabei dem zu verviel-   fältigenden   Stickmuster genau angepasst, was durch die Form der Führungskörper 2 erreicht wird.

   Jeder dieser Körper 2 setzt sich nämlich aus einer Reihe nebeneinander auf einem Gewinde der betreffenden Spindel sitzender, je nach einem Schraubengang gewundener Scheiben s zusammen, von denen eine in Fig. 3 gesondert in zwei Ansichten dargestellt ist, und die auf der Spindel zwischen zwei Muttern r festgehalten sind (Fig. 2). Dabei sind diese Scheiben   s   am Umfang   mit abwechselnden   Erhöhungen und Vertiefungen versehen, die bei einem   Führungskörper,     dem in Fig.

   I linksliegenden, die Hubausschläge des Stoffrahmens in der Seitenrichtung bedingen, wobei diese Erhöhungen und Vertiefungen hinsichtlich Pfeilhöhe und Umfangslänge dem Stick-     muster   entsprechend gestaltet sind, derart, dass durch die vereinte Wirkung der beiden Führungs-   körper   auf die Fühlerscheiben i, j dem Stoffrahmen die zur Vervielfältigung des betreffenden Stickmusters erforderliche Bewegung erteilt wird. 
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   drehung der Spindeln k, 1   werden die   Führungskörper   2 zu gleicher Zeit   um   ihre Achse gedreht   ond   in ihrer Achsenrichtung verschoben, so dass sie eine Schraubenbewegung ausfiihren.

   Dabei   verstellen sie   je nach der Form ihres durch die Gesamtheit der Umfänge der Scheiben s gebildeten Umfangs, gegen welchen die Fühlerscheiben i,   j   angedrückt gehalten werden, die Fühlerhebel   e, 11   einzeln um ein entsprechendes Mass und diese letzteren   übertragen   vereint diese Verstellung auf 
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 musters erforderliche Bewegung erhält. 



   Die Verstellungsrichtung der Führungskörper 2 ist in Fig. 2 durch einen Pfeil angedeutet. 



  Sind die   Führungskörper   am linksseitigen Ende ihres Hubes angelangt, so werden die Muttern   H.   die zu diesem Zwecke zweiteilig sind (Fig. 4) durch Hochheben ihres oberen Teils von den hinteren 
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 können. 



   Bei den bekannten Stickmaschinen wird bekanntlich die Fadenspannung oder der Fadenanzug häufig vermittelst einer drehbaren Hemmwalze   (Schmirgelwalze).   über die der Faden läuft, dadurch geregelt, dass diese Walze vermittelst einer vom Sticker zu betätigenden Bremse   mehr   oder weniger stark gel) remst wird. Um nun diese Hemmwalze selbsttätig zu steuern, ist   hier die Spindel   mit einem Schieber t versehen, der über einer mit einstellbaren   Hubstücken     ausgestatteten Schiene u   (Fig. 2 und 5) beweglich angeordnet ist, die vermittelst der   Hebelarme r   von   einer Welle M ; schwingbar getragen   und durch einen Ansatz x mit der Bremse der genannten   Honmwalzc   (nicht dargestellt) verbunden ist.

   Dadurch, dass der Schieber t über den   Hubstücken   der Schiene u hinweggeführt wird, senkt er diese bald mehr, bald weniger, je nach der Erhabenheit 
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 der Bremse bezw. ein stärkeres oder weniger starkes Bremsen der   Fadenspannwalze   zu bewirken. Man ist dadurch in der Lage, die Fadenspannung oder den Fadenanzug für die einzelnen   Stellen     des Stickmusters   selbsttätig sich ändern zu lassen. 



   Fig. 6 zeigt schematisch eine Doppelstickmaschine, zwischen deren beiden Stoffrahmen die vorliegende Vorrichtung V angeordnet ist, während auf der äusseren Seite des einen Stoffrahmens ein Panthograph P üblicher Bauart angegeben ist.   Die Vorrichtung ist   dabei so eingerichtet, dass sie normalerweise beide Stoffrahmen führt. 



     Es erübrigt noch zu erklären, wie   die die   Führungskörper 2 bildenden Scheiben s erhalten     werben können.   Man kann z. B. hierzu die vorstehend beschriebene Vorrichtung benutzen, jedoch tu der Weise abgeändert, dass die   Fühlerscheiben   i, j durch Markierstifte und die Scheiben s durch im Umfang kreisförmige, geschwärzte Scheiben ersetzt werden und dass   der Stonrahmen   
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 zwischen je zwei Scheiben greifenden Markierstifte den Bewegungen des   Stoffrahmens   und schaben entsprechend ihren   Ausschläge an   den geschwärzten Scheiben, die durch Drehung der Spindeln   k, 1   nach einander an den Markierstiften vorbeigeführt werden,

   eine mehr oder weniger weit nach der Mitte zu reichende Randpartie der Schwärzung weg, wodurch an jeder Scheibe eine dem betreffenden   Stickmuster entsprechende Umrisslinie   entsteht, längs der dann die Scheibe ausgeschnitten wird. 



  Als für diese Zeichnung der Umrisslinie benötigter Panthograph kann z. B. bei der Doppelstickmaschine gemäss Fig. 6 der dort gezeichnete Panthograph P dienen. Nach   der Profilaufzeichnung   kann dann dieser Panthograph ausgeschaltet und die Führung der   Stonrahmen   der selbsttätigen Führungsvorrichtung V überlassen werden. Begreiflicherweise kann die Herstellung der Umfangslinie der Scheiben der   Fiihrungskörper auch   auf eine andere Weise erzielt. werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCH E : 1. Vorrichtung zur selbsttätigen Bewegung des Stoffrahmens von Stickmaschinen mittelst an Fühlern des Stoffrahmens vorbeibewegter Führungskörper, dadurch gekennzeichnet, dass für die mustergerechte Bewegung des Stoffrahmens in der Höhen- Seitenrichtung nur zwei, eine Schraubenbewegung ausführende Führungskörper (2) angeordnet sind, die, am Umfang mit ab- EMI3.2 einer ununterbrochen fortlaufenden Führungsbahn ergänzen.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Führungskörper (2) mit einem Schieber (1) verbunden und dieser zu einer mit Hubstücken versehenen, mit einer Bremse der Fadenspannwalze verbundenen Schiene (u) derart bewegbch angeordnet ist, dass EMI3.3
AT36514D 1907-07-18 1907-07-18 Vorrichtung zur selbsttätigen Bewegung des Stoffrahmens von Stickmaschinen. AT36514B (de)

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