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Die Erfindung betrifft ein Brillenetui mit einer länglichen Hülle aus flexiblem Material zur Aufnahme der Brille, welche Hülle an einem Ende mit einer Einstecköffnung versehen ist.
Es ist üblich, solche Hüllen gefüttert oder ungefüttert in ihrer Gesamtheit biegsam herzustellen oder nur eine entsprechend biegsame Hülle innerhalb eines steiferen Etuis vorzusehen.
Brillenetuis der gegenständlichen Art sollen eine gesicherte Unterbringung verschiedener Brillen, also von Brillen verschiedener Form und Grösse, ermöglichen. In der Praxis muss dabei allerdings manche Unzukömmlichkeit in Kauf genommen werden. Werden keine sonstigen Massnahmen gesetzt, dann ist die Brille nur dann einigermassen sicher im Etui geschützt und festgehalten, wenn dieses einen möglichst engen Zuschnitt besitzt bzw. eine entsprechend enge Hülle enthält, so dass die Brille durch die Klemmkräfte gehalten wird. Eine kleinere Brille im gleichen Etui ist aber nur ungenügend gegen Herausfallen gesichert. Man sieht deshalb häufig im Bereich der Einstecköffnung einen Verschluss, z. B. aus Federspangen, die zum Öffnen auseinandergebogen werden müssen, vor.
Solche Federspangenverschlüsse sind unangenehm in der Handhabung, neigen zum Ausleiern und bedingen häufig ein Einreissen des Etuis bzw. des Hüllenmaterials an der Anschlussstelle des jeweiligen Verschlusses. Andere bekannte Etuis, die sich gattungmässig von den gegenständlichen Etuis unterscheiden, können genau an die Brillenform angepasst und unter anderem als Klappetuis ausgebildet sein. Solche Etuis benötigen meist einen eigenen Rahmen. Ein anderes bekanntes Klappetui besitzt ebenfalls einen an den Brillenrahmen angepassten Zuschnitt und wird mit einer im Stegbereich der Brille vorgesehenen Spange geschlossen. Auch dieses Etui ist nur für eine bestimmte Brille geeignet und lässt die Brillenbügel, die aus dem Etui vorstehen, ungeschützt.
Schliesslich ist aus der DE-PS Nr. 890565 ein Brillenetui bekannt, das eine an die Brillenform angepasste Schale aufweist, die gegen die Rückseite zu offen ist. Die Brille wird mit zur Schale weisenden Gläsern eingelegt oder eingesteckt. An der Rückseite des Etuis sind die Schalenränder im Bereich des einen zu einer seitlichen Einstecköffnung ausgebildeten Endes abgeflacht und neben diesem Ende, also erhöht über dem Schalenboden, durch ein Gummiband verbunden, das die eingesteckte Brille festhalten soll. Der Nachteil ist hier, dass das zweite Brillenende zwar seitlich durch den Schalenrand geschützt, aber nicht gegen Abheben zur offenen Schalenrückseite hin gesichert ist und dass die Brille überhaupt gegen die Rückseite des Etuis zu weder gegen mechanische Beschädigungen noch gegen Verschmutzung geschützt wird.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Brillenetuis der eingangs genannten Art, bei dem auch Brillen verschiedener Grösse mit besonders einfachen Mitteln und dabei wirksam im Etui festgehalten und trotzdem leicht verstaut und wieder herausgenommen werden können.
Das erfindungsgemässe Brillenetui zeichnet sich dadurch aus, dass die Hülle etwa im Bereich ihrer Längsmitte mit einem sie elastisch einschnürenden Bund bzw. einem eingesetzten oder aufgesetzten Ring aus gummielastischem Material versehen ist, der die eingesteckte Brille im Stegbereich festhält.
Dieser Bund wird lediglich durch das Einstecken der Brille in die Hülle zunächst aufgeweitet und zieht sich dann im Stegbereich der Brille wieder zusammen. Da der Bund im Abstand vom Einsteckende des Etuis vorgesehen ist, hat die Brille schon im Etui eine ausreichende Führung, wenn sie beim Einstecken den Bund erreicht. Der Bund bzw. der elastische Ring kann sowohl Bestandteil einer das vollständige Etui bildenden biegsamen Hülle als auch Bestandteil einer biegsamen Auskleidung oder eines flexiblen Futters in einem steiferen Etui sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Brillenetuis im Schaubild dargestellt.
Das Etui-l-bildet eine flache längliche Hülle aus flexiblem Material, wobei im Bereich des einen Längsendes zwischen Endlappen --3-- der Hülle eine Einstecköffnung --2-- offen- gelassen ist.
Im Bereich der Längsmitte der Hülle wird, beispielsweise durch ein eingesetztes Gummiband, das mit dem Hüllenmantel verbunden ist, ein die Hülle elastisch einschnürender Bund - gebildet, der eine eingesteckte Brille in deren Stegbereich festhält.
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The invention relates to a glasses case with an elongated case made of flexible material for receiving the glasses, which case is provided at one end with an insertion opening.
It is customary to produce such sleeves in a lined or unlined manner in their entirety or to provide only a correspondingly flexible sleeve within a stiffer case.
Glasses cases of the type in question are intended to enable secure storage of various glasses, that is to say glasses of different shapes and sizes. In practice, however, some inevitability has to be accepted. If no other measures are taken, the glasses are only reasonably safely protected and held in the case if the case is cut as tightly as possible or contains a correspondingly tight cover so that the glasses are held by the clamping forces. Smaller glasses in the same case are insufficiently secured against falling out. One therefore often sees a closure in the area of the insertion opening, e.g. B. from spring clips that must be bent apart to open.
Such spring clip closures are uncomfortable to use, tend to wear out and often cause the case or the casing material to tear at the connection point of the respective closure. Other known cases, which differ generically from the cases in question, can be adapted precisely to the shape of the glasses and, among other things, can be designed as folding cases. Such cases usually need their own frame. Another known flip case also has a cut that is adapted to the frame of the glasses and is closed with a clip provided in the web area of the glasses. This case is also only suitable for a certain pair of glasses and leaves the frame that protrudes from the case unprotected.
Finally, from DE-PS No. 890565 a glasses case is known which has a shell adapted to the shape of the glasses, which is too open towards the back. The glasses are inserted or inserted with glasses facing the shell. At the back of the case, the edges of the shells are flattened in the area of one end that is formed as a side insertion opening and next to this end, that is, raised above the bottom of the shell, connected by a rubber band that is intended to hold the inserted glasses. The disadvantage here is that the second end of the glasses is protected laterally by the edge of the shell, but is not secured against lifting off towards the open back of the shell, and that the glasses are not protected against mechanical damage or dirt at all against the back of the case.
The object of the invention is to provide a spectacle case of the type mentioned, in which spectacles of various sizes can be held in the case with particularly simple means and thereby effectively and yet be easily stowed and removed again.
The glasses case according to the invention is characterized in that the cover is provided approximately in the area of its longitudinal center with a waistband that constricts it elastically or an inserted or attached ring made of rubber-elastic material, which holds the inserted glasses in the web area.
This collar is initially only widened by inserting the glasses into the case and then contracts again in the web area of the glasses. Since the collar is provided at a distance from the insertion end of the case, the glasses already have sufficient guidance in the case when they reach the collar when inserted. The collar or the elastic ring can be part of a flexible case forming the complete case as well as part of a flexible lining or a flexible lining in a stiffer case.
In the drawing, an embodiment of an eyeglass case according to the invention is shown in the diagram.
The case-l-forms a flat, elongated sleeve made of flexible material, an insertion opening --2-- being left open in the region of the one longitudinal end between end tabs --3-- of the sleeve.
In the area of the longitudinal center of the case, for example an inserted elastic band, which is connected to the case jacket, forms a collar which elastically constricts the case and which holds inserted glasses in the area of their web.