AT369590B - Elektromagnetische bremseinrichtung einer webmaschine - Google Patents

Elektromagnetische bremseinrichtung einer webmaschine

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AT369590B
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P15/00Arrangements for controlling dynamo-electric brakes or clutches
    • H02P15/02Conjoint control of brakes and clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine elektromagnetische Bremseinrichtung einer Webmaschine mit einem Signalgeber für den Bremsbeginn, mit einer oder mehreren Schaltstufen zur Erzeugung eines eine Bremsfunktion anzeigenden Dauersignals und mit einer den Bremsstrom schaltenden Schaltstufe. 



   Sowohl die an Textilmaschinen verwendeten, elektromagnetisch betätigbaren Band- oder Backenbremsen als auch die elektromagnetischen Einscheibenbremsen können durch verschiedenartige Schaltmittel überregt bzw. schnellerregt werden, um zu möglichst kurzen Bremswinkeln zu kommen. Unter einem Bremswinkel wird dabei der Drehwinkel der Maschinenwelle vom Augenblick des erzeugten elektrischen Stopsignals bis zum völligen Stillstand der Maschine verstanden. Dabei besteht insbesondere für Webmaschinen die Notwendigkeit, dass diese nach der Abbremsung bis zum Stillstand in einer ganz bestimmten Position bzw. sogenannten Kurbelwinkelstellung stehen bleiben, um nachfolgende Arbeitsgänge mühelos einleiten oder durchführen zu können.

   Beispielsweise soll eine Webmaschine nach dem durch einen Schussfadenbruch ausgelösten Stop mit offenem Webfach stehen bleiben, um den Schussfadenbruch beheben zu können. Im Falle eines durch einen Kettfadenbruch hin ausgelösten Stops muss die Maschine aber mit geschlossenem Fach stillstehen. Ferner sind noch andere Kurbelwinkelstellungen für die Maschine denkbar, je nach vorgegebener Maschinenfunktion. 



   Um diese vorgegebenen Kurbelwinkelstellungen an einer Textilmaschine in Abhängigkeit der spezifischen Bremsfunktion, wie Normalabstellung, Kettfadenbruch, Schussfadenbruch   od.   dgl. zu erreichen, sind Steuereinrichtungen üblich, wobei der Bremsvorgang stets in der gleichen voreingestellten Kurbelwinkelposition beginnt und auch endet, soweit der Bremswinkel an der Maschinenwelle konstant bleibt. Die verwendeten Impulssignalschaltstufen umfassen dabei für jede Bremsfunktion auf der Hauptwelle der Maschine in Umfangsrichtung verstellbare Nocken, welche mit   orts-   festen Schaltern zusammenwirken bzw. auf der Hauptwelle der Maschine verstellbar angeordnete Schalter, die mit ortsfesten Nocken zusammenwirken. 



   Solche Mehrfach-Schalteranordnungen sind aber nicht nur aufwendig, sondern erfordern bei den üblichen und häufigen Änderungen der Betriebsbedingungen an solchen Maschinen auch einen erheblichen Einstellungsaufwand, insbesondere durch die Anordnung der Schalter an in der Regel schwer zugänglichen Stellen und unter Abdeckungen der Maschine. Zudem ist eine Nach- oder Feineinstellung an den Schaltern zur genauesten Einstellung oder Nachregelung der Kurbelwinkelstellungen für jede Bremsfunktion praktisch nicht möglich. 



   In der DE-OS 2825969 wurde vorgeschlagen, die Stop-Impulse durch digitale Vorwahlschaltungen an inkrementellen oder codierten Kurbelwinkelgebern zu erzeugen, was aber einen grossen und sehr teuren Schaltungsaufwand erfordert. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektromagnetische Bremseinrichtung einer Webmaschine der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass bei einfacher und kostengünstiger Bauweise die Nachteile der bekannten Anordnungen vermieden sind. Weiters soll jederzeit und sofort eine Neueinstellung oder Nachregelung der einer Bremsfunktion zugeordneten Kurbelwinkelstellung an der Maschine möglich sein. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass als Signalgeber ein bei einer vorgegebenen Kurbelwinkelstellung der Maschinenwelle gesteuerter Impulsgeber jeweils an Eingänge der einen oder mehreren UND-Schaltungen angeschlossen ist, welcher bzw. welchen eingangsseitig weiters das eine Bremsfunktion anzeigende Dauersignal der Dauersignalschaltstufe bzw. Dauersignalschaltstufen zugeführt wird, und dass der UND-Schaltung bzw. den UND-Schaltungen jeweils ein einstellbares Zeitverzögerungsglied nachgeschaltet ist, wobei die Zeitverzögerung zwischen dem Ausgangsimpuls der UND-Schaltung und dem Ausgangsimpuls des einstellbaren Zeitverzögerungsgliedes entsprechend der Laufzeit für die Kurbelwinkelstellung der Webmaschine ab der Auslösung des Stopimpulses für die Bremseinrichtung bis zum Maschinenstillstand eingestellt ist. 



   Durch diese Massnahme ist es somit möglich, nach einmaliger Einstellung des Impulsgebers auf eine Kurbelwinkelstellung, bei der frühestens ein Bremssignal erzeugt werden soll, eine beliebige At-Zeitverzögerung einzuregeln, die entsprechend die Kurbelwinkelstellung im vorgegebenen Regelbereich stufenlos verändert. Somit besteht die Möglichkeit, eine oder mehrere Stillstandspositionen der Maschine in Abhängigkeit von einer oder mehreren eine Bremsfunktion anzeigenden Dauersignalschaltstufen zu steuern, wobei lediglich ein einziges, bei einer vorgegebenen Kurbelwinkel- 

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 stellung der Maschinenwelle erzeugtes, die Bremsung einleitendes Impulssignal notwendig ist. 



   Aus der DE-OS 2000361 ist zwar eine Steuerung für eine elektromagnetische Bremsvorrichtung bekanntgeworden, bei welcher jedoch nicht der Zeitpunkt gesteuert wird, bei welchem der Brems- strom der Magnetspule der elektromagnetischen Bremse eingeschaltet wird, sondern die Stromstärke in Abhängigkeit der Spannung der Stromquelle, mit welcher ein Bremskondensator aufgeladen wird bzw. die Erregungszeiten des Magnetfeldes der Bremse. Wollte man mit einer solchen bekannten
Steuerung mehrere von einem einzigen Steuerimpuls ausgelöste Stillstandspositionen der Maschine erreichen, wie dies beim Erfindungsgegenstand mit sehr geringem Schaltungsaufwand möglich ist, so müssten mehrere Bremskondensatoren auf verschiedene Spannungen aufgeladen werden, was zu einem grossen Schaltungsaufwand führt. 



   Zu andern Zwecken dienen Schaltungsanordnungen zur Erzeugung eines eine Bremsfunktion anzeigenden Signales sind aus der DE-PS Nr. 2543045 und der AT-PS Nr. 315770 bekannt. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dem einstellbaren Zeitverzögerungsglied zur Erzeugung eines die Bremseinrichtung ansteuernden Dauersignals jeweils ein bistabiles Kippglied nachgeschaltet. Dadurch ergeben sich schaltungstechnische Vorteile. 



   Weiters ist es im Rahmen der Erfindung vorteilhaft, wenn in der Anzahl der Bremsfunktionen gleichen Anzahl von Steuerketten die Dauersignalschaltstufe jeweils in Serie mit der UND-Schaltung und dem einstellbaren Zeitverzögerungsglied geschaltet sind. 



   Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es   zeigen : Fig. l   ein Prinzip-Schaltungsschema der erfindungsgemässen Steuereinrichtung und Fig. 2 ein Impuls-Diagramm der Schaltungsanordnung gemäss Fig. 1. 



   Die nachfolgend beschriebene Steuereinrichtung ist hier für eine Bremseinrichtung --100-an einer Textilmaschine, insbesondere Webmaschine vorgesehen, wobei die Webmaschine lediglich durch die Maschinenwelle --110-- sowie die mit der elektromagnetischen   Bremse --111-- im   Bremskreis --100-- zusammenwirkenden Bremsscheibe --112-- auf der Maschinenwelle --110-- angedeutet ist. 



   Die   Bremseinrichtung --100-- umfasst   dabei eine eigene Stromquelle --113-- mit parallelem RC-Glied und einem   Schalter --2--,   der auf ein   Zeitsignal --16'-- einer Stop-Schaltstufe --16--   hin schliessbar ist, um die Bremse --111-- zu betätigen. 



   Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass an Stelle des Zeitsignals   16'auch   ein Dauersignal erzeugt werden kann und dass ferner die Bremseinrichtung --100-- als auch die Bremsanordnung 
 EMI2.1 
 
112-- anMaschinenwelle --110-- verbundene Bremsscheibe --112-- nach dem durch das Schliessen des Kontaktes --2-- eingeleiteten Bremsvorgang präzise, mit der vorbestimmten Kurbelwellenstellung   - 101   oder   102-- beispielsweise,   zum Stillstand kommt. 



   Der Zeitpunkt des Beginns des Bremsvorganges wird von einer Schaltstufe-7, 8-- zur Erzeugung eines periodisch bei einer vorgegebenen Kurbelwinkelstellung der Maschinenwelle --110-- ausgelösten Impulssignals ausgelöst, welche Impulssignalschaltstufe hier einen mit der Maschinen-   welle -110-- umlaufenden Steuernocken --7-- umfasst,   der einen   Stromschalter --8-- betätigt,   an dessen Ausgang periodische Impulssignale 8' (Fig. 2) auftreten. 



   Es sei erwähnt, dass diese Impulssignalschaltstufe auch berührungsfrei auf induktive, photooptische oder kapazitive Art arbeiten kann. 



   Wesentlich ist, dass die Impulssignalschaltstufe lediglich einer einmaligen Einstellung auf eine Kurbelwinkelstellung, bei der frühestens ein Bremssignal erzeugt werden soll, bedarf. Jedes spätere Nachregeln dieser Impulssignalschaltstufe erübrigt sich dann. 



   Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind zwei verschiedene Bremsfunktionen vorgesehen, bei denen die Maschine gestoppt werden soll. 



   Für jede Bremsfunktion ist deshalb eine Schaltstufe --3 bzw. 4-- vorgesehen, welche auf einen Befehl zum Stoppen der Maschine hin ein Dauersignal   3'bzw. 4'erzeugt (Fig. 2).   



   In Serie mit jeder Dauersignalschaltstufe-3 bzw.   4-- befindet   sich zunächst eine UND-Schaltung --5 bzw. 6--, deren einer Eingang das Dauersignal --3'bzw. 4'-- und deren anderer Eingang den periodischen   Impuls --8'-- der Impulssignalschaltstufe --7, 8-- erhält.   Somit erscheint 

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 am Ausgang der einen oder andern UND-Schaltung --5 bzw. 6-- ein Impulssignal   5'bzw. 6'iden-   tisch dem Impulssignal 8'der Impulssignalschaltstufe-7, 8, je nachdem, welche Überwachungsschaltstufe --3 oder 4-- angesprochen hat (Fig.   2).   



   In Serie mit der betreffenden UND-Schaltung --5 bzw. 6-- ist dann erfindungsgemäss jeweils eine über einen ohmschen Widerstand --11 bzw.   12-- regelbare Zeitverzögerungs-Schaltstufe-9   
 EMI3.1 
    geschaltet,-     bzw.   im Moment des Maschinenstillstandes ist. Diese Winkelverschiebung bzw. Zeitverschiebung A t lässt   sich insbesondere an Hand der Fig, 2 erkennen,   wobei der Strom IB der Erregerstromstoss für die elektromagnetische Bremse --111-- ist. 



   Um die Bremseinrichtung --100-- bzw. dessen Stop-Schaltstufe --16-- mit einem Dauersignal ansteuern zu können, ist jeder Zeitverzögerungs-Schaltstufe --9 bzw. 10-- eine Kippschaltstufe   - 13   bzw.   14-- nachgeschaltet,   die ein Dauersignal   13'bzw. 14'an   den Eingang einer, beiden   Kippschaltstufen --13   bzw. 14-- gemeinsamen ODER-Schaltung --15-- liefern.

   Das Ausgangssignal 
15'dieser ODER-Schaltung-15-, das proportional entweder dem Ausgangssignal   9'der   Zeitver-   zögerungs-Schaltstufe --9-- oder   dem Ausgangssignal   10'der Zeitverzögerungs-Schaltstufe-10--   ist, veranlasst dann das Stop-Signal   16'am   Ausgang der Stop-Schaltstufe --16--, woraufhin der
Bremsvorgang eingeleitet wird und dann die Maschinenwelle beispielsweise in der Kurbelwinkel- stellung --101 oder 102-- stehen bleibt. 



   Aus dem Vorbeschriebenen ergibt sich somit eine in der Konzeption sehr einfache und dadurch kostensparende, funktionssichere und insbesondere leicht und unmittelbar einregelbare Steuereinrichtung für die elektromagnetische Bremse einer Textilmaschine, die zudem ein einfaches Umrüsten bestehender Maschinen gestattet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Elektromagnetische Bremseinrichtung einer Webmaschine mit einem Signalgeber für den Bremsbeginn, mit einer oder mehreren Schaltstufen zur Erzeugung eines, eine Bremsfunktion anzeigenden Dauersignals und mit einer den Bremsstrom schaltenden Schaltstufe, dadurch gekennzeichnet, dass als Signalgeber ein bei einer vorgegebenen Kurbelwinkelstellung der Maschinenwelle (10) gesteuerter Impulsgeber (8') jeweils an Eingänge oder einen oder mehreren UND-Schaltungen (5 bzw. 



  6) angeschlossen ist, welcher bzw. welchen eingangsseitig weiters das eine Bremsfunktion anzeigende Dauersignal der Dauersignalschaltstufe bzw. Dauersignalschaltstufen (3,4) zugeführt wird, und dass der UND-Schaltung bzw. den UND-Schaltungen (5,6) jeweils ein einstellbares Zeitverzögerungsglied (9 bzw. 10) nachgeschaltet ist, wobei die Zeitverzögerung (At) zwischen dem Ausgangsimpuls   (5'bzw. 6')   der UND-Schaltung (5 bzw. 6) und dem Ausgangsimpuls (9'bzw. 10') des einstellbaren Zeitverzögerungsgliedes (9 bzw. 10) entsprechend der Laufzeit für die Kurbelwinkelstellung der Webmaschine ab der Auslösung des Stopimpulses (16') für die Bremseinrichtung (100) bis zum Maschinenstillstand eingestellt ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektromagnetische Bremseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem einstellbaren Zeitverzögerungsglied (9 bzw. 10) zur Erzeugung eines die Bremseinrichtung (100) ansteuernden Dauersignals (13'bzw. 14') jeweils ein bistabiles Kippglied (13 bzw. 14) nachgeschaltet ist.
    3. Elektromagnetische Bremseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Anzahl der Bremsfunktionen gleichen Anzahl von Steuerketten die Dauersignalschaltstufe (3,4) jeweils in Serie mit der UND-Schaltung (5,6) und dem einstellbaren Zeitverzögerungsglied (9 bzw. 10) geschaltet sind.
AT439380A 1980-09-01 1980-09-01 Elektromagnetische bremseinrichtung einer webmaschine AT369590B (de)

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