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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines bezüglich einer Mittel- ebene symmetrischen Reflektors für Leuchten, bei welchen ein planer Blechteil auf einer Drückbank oder mit einem andern geeigneten Werkzeug, beispielsweise mit einem Tief zieh-oder Presswerkzeug, zu einem rotationssymmetrischen Hohlkörper geformt wird.
Es ist bekannt, rotationssymmetrische Reflektoren auf sogenannten Drückbänken herzustellen.
Ein Verfahren, das vornehmlich bei geringen Stückzahlen mit Erfolg angewendet wird. Ferner ist es bekannt, rotationssymmetrische Reflektoren in Tiefzieh- oder Presswerkzeugen zu formen. Die
Formung auf sogenannten Drückbänken ist sehr einfach und sie hat den Vorteil, dass die veredel- ten Oberflächen der planen Blechteile bei ihrer Verformung auf der Drückbank keinen Schaden erleiden. Dieses Verfahren ist jedoch nicht mehr anwendbar, wenn der herzustellende Reflektor nicht rotationssymmetrisch ist.
In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass es nach der Reichspatentschrift 151 253 zur Herstellung eines Bechers für Becherwerke bekannt ist, aus einem ebenen, eiförmigen Blechzuschnitt einen keilförmigen, vom Rand des Blechzuschnittes ausgehenden Ausschnitt abzutrennen. Die dadurch gebildeten Lappen werden um stumpfwinkelig zueinander liegende Biegekanten hochgebogen und anschliessend die Lappen gegeneinander gezogen, bis sie sich zur Gänze überdecken, so dass die Ausschnittkante des einen Lappens mit der Biegekante des andern Lappens zusammenfällt. Dann werden diese beiden sich überdeckenden Lappen fest miteinander verbunden. Der ausserhalb der Biegekanten liegende Bereich des ursprünglich ebenen Blechzuschnittes nimmt dabei eine becherförmige Gestalt an.
Diese bekannte Massnahme ist zur Herstellung eines Reflektors aus einem rotationssymmetrischen Hohlkörper nicht geeignet und dafür auch nicht anwendbar.
Ferner ist es bekannt (AT-PS Nr. 223914) zur Herstellung eines geknickten Langkessels einen zylindrischen Hohlkörper im Mittelbereich durch einen zur Längsachse des Hohlkörpers schräg geführten Schnitt in zwei Hälften zu teilen. Die eine der so gewonnenen Hälften wird um ihre Längsachse um 1800 gedreht und dann werden die beiden Teile wieder miteinander verschweisst. Auch ein solches Verfahren ist zur Herstellung von Reflektoren aus rotationssymmetrischen Hohlkörpern nicht geeignet.
Für zahlreiche Leuchten werden Reflektoren verwendet, die nicht rotationssymmetrisch sind, sondern nur bezüglich einer Mittelebene eine Symmetrie (Spiegelsymmetrie) aufweisen. Zur Herstellung solcher Reflektoren schlägt nun die Erfindung vor, dass aus diesem Hohlkörper ein bezüglich einer Mittelebene symmetrischer, über den gesamten Hohlkörper sich erstreckender Teil entfernt und die beiden verbleibenden Aussenteile zur Bildung eines Reflektors zusammengefügt werden.
Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung. Es zeigen : Fig. 1 einen auf einer Drückbank hergestellten rotationssymmetrischen Hohlkörper aus Blech, teilweise aufgeschnitten in Ansicht ; Fig. 2 diesen Hohlkörper nach Fig. 1 in Draufsicht mit der erfindungsgemässen Schnittführung ; die Fig. 3 und 4 den Reflektor in Draufsicht und in Ansicht ; Fig. 5 einen Hohlkörper nach Fig. 1 in Draufsicht mit einer andern erfindungsgemässen Schnittführung und die Fig. 6 und 7 den Reflektor in Draufsicht und Ansicht ; die Fig. 8 einen auf einer Drückbank gefertigten Hohlkörper in Ansicht und einer weiteren möglichen Schnittführung und Fig. 9 den daraus hergestellten Reflektor in Ansicht ;
Fig. 10 einen weiteren auf einer Drückbank gefertigten Hohlkörper in Ansicht und eine andere Schnittführung und Fig. 11 den daraus gefertigten Reflektor.
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Teil einer Kugel ausgebildet, doch ist die Erfindung nicht auf solche Kugelschalen beschränkt, jede andere rotationssymmetrische Form ist für die Anwendung dieser Erfindung geeignet. Fig. 2 zeigt nun die Draufsicht auf den Hohlkörper nach Fig. 1. Bezüglich einer Mittelebene --M-- werden nun zwei zu dieser Ebene --M-- parallele und symmetrisch zueinander liegende Schnitte --3-- geführt, durch welche der Hohlkörper in drei Teile zerfällt, nämlich den Mittelteil --4-- und die beiden symmetrischen Aussenteile --5 und 6--. Der Pfeil --7-- deutet an, dass der Mittelteil --4-entfernt wird.
Die beiden äusseren Teile --5 und 6-- werden in Richtung der Pfeile --8-- zusammengefügt, so dass ein Reflektor entsteht, wie ihn die Fig. 3 und 4 in Ansicht und Seitensicht zeigen, der bezüglich der Mittelebene --M-- symmetrisch ist. Die beiden Teile--5 und 6-- können durch zweckmässige und geeignete konstruktive Mittel miteinander verbunden werden. Die Ebenen der
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Schnitte --3-- sind parallel zueinander und stehen rechtwinkelig zur Basis --B-- des Hohl- körpers --1--.
Fig. 5 zeigt ebenfalls einen Hohlkörper nach Fig. 1 in Draufsicht. Auch hier sind bezüglich der Mittelebene --M-- zwei Schnitte --3'-- geführt, die jedoch nicht mehr parallel zu dieser Mittel- ebene --M'--, sondern spiegelsymmetrisch liegen, und auch hier rechtwinkelig zur Basis --b'-des Hohlkörpers stehen.
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Hohlkörpers oder ausserhalb desselben. Der Mittelteil --4'-- wird entfernt (Pfeil-7'-) und die beiden verbleibenden äusseren Teile --5'und 6'-- werden in Richtung der Pfeile --8'-- zusammen- gefügt und auf ihren Aussenseiten miteinander in geeigneter Weise verbunden. Die Fig. 6 und 7 zeigen in Draufsicht und in Seitensicht den so gewonnenen Reflektor.
Die Schnitte--3 bzw. 3'--, die bezüglich der Mittelebene --M-- symmetrisch liegen, können noch in vielen andern möglichen Arten gelegt werden, stets entstehen zwei gleiche Aussentei- le --5 und 6 bzw. 5'und 6'-, die zu einem bezüglich dieser Ebene --M-- symmetrischen Reflek- tor zusammenfügbar sind. Die Begrenzungskanten dieser Teile --5 und 6 bzw. 5'und 6'-- sind in allen Fällen deckungsgleich und liegen beim fertigen Reflektor (Fig. 3 bis 4 ; 6 bis 7) einander unmittelbar benachbart.
Fig. 8 zeigt nun einen weiteren, auf einer Drückbank gefertigten Hohlkörper --1"-- in Ansicht.
Dieser Hohlkörper ist ebenfalls rotationssymmetrisch. Hier sind nun zwei Schnitte --3"-- gezeigt, die sowohl zur Mittelebene --M"-- wie auch zur Basis-B"-- schräg stehen. Die Schnittlinie --10-- der beiden Schnittebenen liegen hier unterhalb der Basis --B"-- des Hohlkörpers --1"--. Nach der
Entfernung des Mittelteiles (Pfeil --7"--) werden die verbleibenden Teile --5" und 6"-- wie oben beschrieben, zusammengefügt und der so gewonnene Reflektor ist in Ansicht in Fig. 9 dargestellt.
Eine ähnliche Ausführungsform zeigt die Fig. 10. Die Schnitte --3'" -- stehen hier ebenfalls sowohl zur Mittelebene --M "'-- wie auch zur Basis --B "'-- schräg, doch ist hier die Schnittli- nie --10 "'-- der beiden Ebenen der Schnitte ---3 "'-- oberhalb des Hohlkörpers --1'''--. Der daraus gewonnene Reflektor ist in Ansicht in Fig. 11 dargestellt.
Bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 8 bis 11 liegen die Schnittlinien --10 bzw. 10 "'-der Ebenen der Schnitte jeweils ausserhalb des Hohlkörpers--1" bzw. 1 "'-. Es ist auch möglich, die Schnitte --3" bzw. 3'"-- so zu führen, dass die Schnittlinie --10 bzw. 10"'-der Ebenen der Schnitte entweder in der Basis --B"-- bzw. unmittelbar im Bereich der oberen Begrenzung des Hohlkör- pers--1 "'-liegen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines bezüglich einer Mittelebene symmetrischen Reflektors für Leuchten, bei welchen ein planer Blechteil auf einer Drückbank oder mit einem andern geeigneten Werkzeug, beispielsweise mit einem Tiefzieh- oder Presswerkzeug, zu einem rotationssymmetrischen Hohlkörper geformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass aus diesem Hohlkörper ein bezüglich einer Mittelebene symmetrischer, über den gesamten Hohlkörper sich erstreckender Teil entfernt und die beiden verbleibenden Aussenteile zur Bildung eines Reflektors zusammengefügt werden.