AT372486B - Tuer oder fenster - Google Patents

Tuer oder fenster

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AT372486B
AT372486B AT417179A AT417179A AT372486B AT 372486 B AT372486 B AT 372486B AT 417179 A AT417179 A AT 417179A AT 417179 A AT417179 A AT 417179A AT 372486 B AT372486 B AT 372486B
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AT
Austria
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door
sheet
leaf
tie rods
window
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Application number
AT417179A
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English (en)
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ATA417179A (de
Inventor
Peter Ing Hrachowina
Original Assignee
Hrachowina Bauelemente Prod
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F21/00Implements for finishing work on buildings
    • E04F21/0007Implements for finishing work on buildings for mounting doors, windows or frames; their fitting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Tür oder ein Fenster mit einem aus Holz bestehenden
Blatt, auf das mittels ausserhalb der Mittelebene des Blattes lotrecht verlaufender, mit Gewinde versehener und in Gewindebüchsen eingeschraubter Zuganker eine, einer Verwerfung des Blattes entgegenwirkende Kraft ausgeübt wird. 



   Insbesondere bei Haustüren, aber auch bei andern Türen oder Fenstern, die aus Holz beste- hen, tritt bei einem starken Unterschied der Luftfeuchtigkeit innen und aussen oft ein Krümmen des Blattes ein. Um diesen Nachteil zu beheben, wurden schon Verstärkungen aus Stahlprofilen in das Holz eingebettet. Diese Profile werden bei einer Krümmung auf Biegung beansprucht und es wären daher sehr starke Profile notwendig, damit einer Krümmung des Blattes mit Erfolg entgegen- gewirkt werden könnte. Abgesehen davon, dass derart starke Profile schwer und teuer sind, ist deren Anbringung im Bereich des Schlosskastens nicht möglich, obwohl sie gerade dort für die Er- zielung eines einwandfreien Schliessens der Tür notwendig wären. 



   Man hat auch schon versucht, Druckstangen in das Blatt einzubetten, die sich an fest im
Blatt verankerten Profilen abstützen. Aber auch hier besteht insbesondere die Schwierigkeit, dass diese Druckstangen im Bereich des Schlosskastens unterbrochen werden müssen, wobei überdies die notwendige Konstruktion verhältnismässig aufwendig ist. 



   In der DE-OS 2701757 ist eine Schiebetür beschrieben, deren hölzernes Blatt dadurch an einer
Verwerfung gehindert werden soll, dass am Rand des Blattes mit diesem ein Rohr verbunden ist, in dem Zuganker angeordnet sind, die ausserhalb der Mittelebene des Blattes lotrecht verlaufen. 



   Die Übertragung der von den Zugankern aufgebrachten Kräfte auf das hölzerne Blatt erfolgt durch die Verbindungsmittel, mit denen das Rohr mit dem Blatt verbunden ist. Diese notwendige Übertra- gung der Kräfte beeinträchtigt zwangsläufig die Wirkungsweise der bekannten Vorrichtung. Überdies scheint ein solche Vorrichtung   z. B.   bei Haustüren oder auch Fenstern nicht anwendbar, weil das am Rand des hölzernen Blattes angeordnete Vierkantrohr die Anbringung der Beschläge verhindert. 



   Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Tür oder ein Fenster der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der oder bei dem eine Krümmung des Blattes einfach   J. md   wirkungsvoll verhindert werden kann. Erreicht wird dies dadurch, dass die Zuganker im Inneren des hölzernen Blattes verlaufen und die Gewindebüchsen im Inneren des hölzernen Blattes verankert sind. Durch die erfindungsgemässen Massnahmen werden die von den Zugankern aufgebrachten Kräfte direkt auf das hölzerne Blatt übertragen, so dass der Verwerfung des Blattes wirkungsvoller entgegengetreten werden kann als bei der durch die genannte DE-OS bekannten Vorrichtung. 



   Da sich erfahrungsgemäss das Blatt meist nach der Aussenseite hin wölbt, ist es nach einem weiteren Merkmal der Erfindung zweckmässig, wenn im Bereich der Aussenseite des Blattes mehr Zuganker angeordnet sind als im Bereich der Innenseite. 



   Zweckmässig stützen sich die Zuganker über Federn am Blatt ab. Die Federn sind dabei vorteilhaft als Tellerfedern ausgebildet. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben, ohne jedoch auf dieses Beispiel beschränkt zu sein. Dabei zeigt die Fig. 1 einen waagrechten Schnitt durch das schlossseitige Ende einer Haustür und Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 dar, wobei der Mittelteil der Tür nicht gezeigt ist. 



   Das Blatt-l-der dargestellten Haustüre weist ein Rahmenholz --2-- auf, auf das beidseits mit Nut und Feder versehene Bretter --3-- geleimt sind. In einem Ausschnitt des   Blattes-l-   wird durch Glasleisten --4-- eine Glasscheibe oder Holzkassette --5-- gehalten. An der Unterseite des Blattes verläuft an dessen Aussenseite ein mit einer Tropfnase versehenes Querholz --6--. 



   An jener Seite des Blattes, an der der   Schlosskasten -7-- vorgesehen   ist, ist das   Blatt-l-   mit von oben nach unten durchlaufenden Bohrungen-8 und 9-- versehen. Diese Bohrungen liegen ausserhalb der   Mittelebene --10- des   Blattes. Es sind im gezeichneten Beispiel zwei   Bohrungen--8--   und eine Bohrung --9-- vorgesehen, wobei die Bohrungen --8-- im Bereich der Aussenseite und die Bohrung --9-- im Bereich der Innenseite des Blattes-l-liegen. 



   Durch die Bohrungen --8 und   9-- verlaufen Zuganker --11--,   die als mit einem Gewinde --12-- versehene Rundeisen ausgebildet sind. Jedes Gewinde --12-- ist in eine Gewindebüchse -13-- eingeschraubt, die im Blatt --2-- verankert ist. An der dem Gewinde --12-- abgewendeten Seite ist jeder Zuganker -11-- mit einem Kopf --14-- versehen, der einen Inbus --15-- besitzt. 

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 In einer Erweiterung --16-- der Bohrungen --8 und 9-- sind zwischen Beilagscheiben --17 und 19-- Tellerfedern --18-- angeordnet. Die   Beilagscheibe --17-- stützt   sich am   Blatt --1-- ab,   gegen die   Beilagscheibe --19-- drückt   der Kopf --14--. 



   Wie sich aus der obigen Beschreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen zwanglos ergibt, wird durch ein Anziehen der in den Bohrungen --8-- liegenden Zuganker --11-- eine Kraft ausgeübt, die eine Wölbung des   Türblattes --2-- nach   innen zu hervorzurufen versucht. Diese zufolge der Anordnung der Federn --18-- federnd in das Türblatt eingeleitete Kraft wird daher einer durch den Unterschied der Luftfeuchtigkeit versuchten Wölbung des Blattes --2-- nach aussen zu entgegenwirken. Durch entsprechendes Anziehen der Zuganker kann jeder speziellen Situation Rechnung getragen werden. 



   Wie aus den Zeichnungen weiter ersichtlich ist, stören die Zuganker --11- den sonstigen Aufbau des Türblattes nicht, insbesondere können sie am   Schlosskasten --7-- vorbeigeführt   werden. 



   Ein weiterer Vorteil der Zuganker ist darin zu erblicken, dass sie einen Schutz gegen das Herausschneiden des Türschlosses bilden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Tür oder Fenster mit einem aus Holz bestehenden Blatt, auf das mittels ausserhalb der Mittelebene des Blattes lotrecht verlaufender, mit Gewinde versehener und in Gewindebüchsen eingeschraubter Zuganker eine, einer Verwerfung des Blattes entgegenwirkende Kraft ausgeübt wird, 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. des Blattes (1) mehr Zuganker (11) angeordnet sind als im Bereich der Innenseite.
    3. Tür oder Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zuganker (11) über Federn (18) am Blatt (1) abstützen.
    4. Tür oder Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn als Tellerfedern (18) ausgebildet sind.
AT417179A 1979-06-11 1979-06-11 Tuer oder fenster AT372486B (de)

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ATA417179A ATA417179A (de) 1983-02-15
AT372486B true AT372486B (de) 1983-10-10

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ID=3560597

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