AT373053B - Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellung - Google Patents
Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellungInfo
- Publication number
- AT373053B AT373053B AT423281A AT423281A AT373053B AT 373053 B AT373053 B AT 373053B AT 423281 A AT423281 A AT 423281A AT 423281 A AT423281 A AT 423281A AT 373053 B AT373053 B AT 373053B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- pipe
- pipe connection
- pipes
- ring
- compensation section
- Prior art date
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 26
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 claims description 26
- 239000004568 cement Substances 0.000 claims description 8
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 7
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 7
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 7
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims description 6
- 239000011324 bead Substances 0.000 claims description 6
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 6
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims description 5
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 5
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 claims description 4
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 244000059549 Borneo rubber Species 0.000 claims description 2
- 239000007799 cork Substances 0.000 claims description 2
- 239000006260 foam Substances 0.000 claims description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 9
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 description 8
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 4
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 4
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 208000032836 Ring chromosome 15 syndrome Diseases 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 2
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 229910052572 stoneware Inorganic materials 0.000 description 2
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 description 2
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 description 2
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 208000033641 Ring chromosome 5 syndrome Diseases 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000004200 deflagration Methods 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000003651 drinking water Substances 0.000 description 1
- 235000020188 drinking water Nutrition 0.000 description 1
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 1
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 239000002648 laminated material Substances 0.000 description 1
- 238000010030 laminating Methods 0.000 description 1
- 230000007774 longterm Effects 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 1
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/10—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only
- F16L27/107—Adjustable joints; Joints allowing movement comprising a flexible connection only the ends of the pipe being interconnected by a flexible sleeve
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewage (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft eine Rohrverbindung, insbesondere Rohrkupplung zum Verbinden der
Enden von mit Aussen- und gegebenenfalls auch Innendruck belasteten, insbesondere im Erdboden verlegten, Rohren, vorzugsweise Faserzement-bzw. Asbestzementrohren, Kunststoffrohren od. dgl., welche Rohrverbindung aus einem auf die zu verbindenden, vorzugsweise im Abstand voneinander angeordneten, Rohrenden aufgebrachten, ringförmigen, gegebenenfalls faserarmierten ein- oder mehr- teiligen Kunststoff teil besteht, der sich über die zu verbindenden Rohrenden erstreckt und wenigstens einen, vorzugsweise aus dem Kunststoffteil ausgeformten, einstückigen, Kompensations- abschnitt zum Ausgleich der auftretenden Beanspruchungen umfasst, sowie mit den Rohren fest ver- bunden ist.
Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum Herstellen dieser Rohrverbindung.
Die bei Rohrleitungen auftretenden Längskräfte können je nach verwendetem Rohrmaterial unterschiedlich kompensiert und in den Untergrund übertragen werden. Bei Rohrmaterialien aus zementgebundenen Werkstoffen (Asbestzement, Beton), aus Kunststoff, aus Steinzeug und aus Gusseisen sind gummigedichtete Verbindungselemente zwischen den einzelnen Rohrschüssen üblich. In diesen können die z. B. infolge Temperaturänderung, Feuchtigkeitsänderung oder Erdbewegungen auftreten- den Längskräfte abgebaut werden. soferne die Rohrenden sich in den Verbindungsstellen axial frei bewegen können.
Bei Rohrleitungen aus Stahl und zum Teil auch aus Kunststoff ist es üblich, die Stösse der einzelnen Rohrschüsse zu verschweissen. In diesen Fällen können die Längskräfte bei erdverlegten
Leitungen über die Mantelreibung zwischen Rohrwand und umgebendem Erdreich abgetragen werden.
Bei freiverlegten Leitungen müssen die Längskräfte über Kompensationsbauwerke abgefangen werden.
Entlang der Rohrachse unterschiedliche Querkräfte können bei Rohrleitungen aus Einzelschüssen mit gummigedichteten Verbindungen ebenfalls in diesem aufgenommen werden.
Bei endlosen Rohrleitungen z. B, aus geschweissten Einzelschüssen müssen diese Kräfte vom Rohrmaterial aufgenommen oder durch schadlose Verformung desselben abgebaut werden.
Wegen der Einfachheit der Rohrverlegung und der vorteilhaften Ableitung der auftretenden Längs-und Querkräfte hat sich die Verwendung gummigedichteter Einzelrohre weitgehend durchgesetzt. Die Gummidichtungen werden je nach ihrem Verwendungszweck z. B. für Kanalisationsrohre, Lüftungsrohre, Trinkwasserrohre, Gasrohre dimensioniert und ausgelegt. Ebenfalls abhängig vom Verwendungszweck und den zu transportierenden Medien erfolgt die Auswahl geeigneter Gummimaterialien.
In manchen Fällen, insbesondere bei der Ableitung aggressiver Medien und Gase, ist es jedoch schwierig, auf Gebrauchsdauer der Rohrleitung die zu transportierenden Medien vorherzusehen und die entsprechende Gummiqualität auszuwählen. Dies trifft insbesondere beispielsweise für die Ableitung von Abwässern der Erdölraffinerie zu, die sowohl in unterschiedlicher Zusammensetzung als auch mit zum Teil hohen Temperaturen anfallen. Ausserdem kann es in diesen Kanälen bei der Anwendung des üblichen Schwerkraftsystems zur Bildung von zündbaren Gasgemischen kommen, die bereits verschiedentlich zu Verpuffungen geführt haben und damit eine Unfallgefährdung darstellen.
Es wurde daher für diese und ähnliche Anwendungszwecke der Vorschlag gemacht, die Kanalnetze, bestehend aus Rohrleitungen und Schächten, im Abstand von 30 bis zirka 100 m einzustauen, um die Möglichkeit zur Gasentwicklung im Kanalsystem hintanzuhalten. Die Rohrleitungen zwischen den Schächten sollten wegen der bereits geschilderten schwierigen Auswahl des geeigneten Gummimaterials mit unlösbaren Verbindungen versehen werden. Nun sollten z. B. Rohrleitungen und Schächte aus Nirostastahl oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff hergestellt werden. Im ersten Fall sollten die Rohrstösse geschweisst, im zweiten durch Überlaminieren oder Klebemuffen unlösbar verbunden werden.
In beiden Fällen müssen die auftretenden Längskräfte insbesondere durch Temperaturänderung in den an die Rohrstrecke anschliessenden Kanalschächten aufgefangen werden, d. h. dass diese so ausgebildet werden müssen, dass sie die auftretenden Längenänderungen der Kanalstrecke durch Verformung aufnehmen können. Ebenso müssen Setzungsunterschiede im Rohrmaterial bzw. im Anschlussbereich zwischen Schacht und Rohr aufgefangen werden. Diese Lösungen haben den Nachteil, dass die auftretenden Kräfte weder vorhergesagt noch auf Dauer mit Sicherheit schadlos von Rohren und Schächten aufgenommen werden können.
<Desc/Clms Page number 2>
Es ist zwar allgemein bekannt, Längs- und Querbewegungen von Rohren durch Kompensatoren aufzunehmen. Diese Kompensatoren bestehen zumeist aus dünnwandigem Edelstahl und werden mit den Rohrleitungen durch Schweissen oder Flanschverbindung verbunden. Diese Kompensatoren sind jedoch zur Aufnahme von Aussendrücken nicht geeignet. Bei Verlegung im Erdreich verlangen sie das Vorhandensein eines entsprechenden, z. B. ausbetonierten oder gemauerten, Hohlraumes, andernfalls das Material die Wellentäler des Kompensators ausfüllen und dessen Funktion behindern würde. Aussersem müssen derartige Kompensatoren stets vorgefertigt und in bestimmten Grössen vor- rätig gehalten werden.
Aus der US-PS Nr. 4, 076, 283 ist eine Rohrverbindung der eingangs genannten Art aus Kunst- stoff für Betonrohre bekannt, die einen schlaufenförmigen Abschnitt zur Aufnahme von Längsbewe- gungen der Rohre aufweist. Wie in der US-PS Nr. 4, 076, 283 selbst zugegeben wird, gestattet dieser
Abschnitt nur den Ausgleich begrenzter Bewegungen. Bei der Rohrverbindung nach der
US-PS Nr. 4, 076, 283 ist ausserdem innerhalb des Kompensationsabschnittes kein Ring angeordnet, der eine Beweglichkeit der Rohrenden zueinander gewährleisten könnte. Ausserdem ist bei der Rohr- verbindung nach der US-PS Nr. 4, 076, 283 das elastische Band mittels Ankerbolzen mit den Rohren verbunden, wobei die Rohrwand geschwächt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine Rohrverbindung zu schaffen, die der eingangs gestellten Forderung nach Unlösbarkeit entspricht und es trotzdem ge- stattet, den Aussendruck, z. B. Erddruck, und auftretende Längs- und Querkräfte, aufzunehmen.
Die Rohrverbindung soll ausserdem zum Verlegen im Erdboden und zum Anpassen an beliebige Rohr- durchmesser und Drücke geeignet sein.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einer Rohrverbindung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass innerhalb des, vorzugsweise als Ringwulst mit beispielsweise wellenförmigem, trapezförmigem oder dreieckförmigem Querschnitt ausgebildeten Kompensationsabschnittes wenigstens ein aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, elastischem Kunststoff, Schaumstoff, Kork od. dgl., bestehender an sich bekannter Ring, vorzugsweise mit kreisrundem, gewelltem oder trapezförmigem Querschnitt, angeordnet ist, wobei der Kompensationsabschnitt der Rohrverbindung diesen Ring zumindest teilweise formschlüssig umgibt, und die Rohrverbindung mit den Rohren insbesondere laminiert oder verklebt ist.
Bei dieser Ausbildung wird die gewünschte Beweglichkeit der Rohrenden gewährleistet. Der Ringwulst kann sich ähnlich einem Kompensator verformen und auf diese Weise Längs- und Querkräfte aufnehmen. Durch das Laminieren oder Kleben wird ausserdem eine Schwächung des Rohres vermieden.
Die erfindungsgemässe Rohrverbindung ist zur Aufnahme von Aussendrücken sowie den auftretenden Längs- und Querkräften geeignet, kann ohne besondere Vorkehrungen auch im Erdboden verlegt werden, und besitzt kein Dichtelement aus Gummi oder Kunststoff, das durch aggressive Medien zerstört werden könnte. Der Kompensationsabschnitt kann vorgefertigt und an der Verlegungsstelle selbst aufgebracht werden, wobei die Dicke und Elastizität des Kompensationsabschnittes den auftretenden Beanspruchungen optimal angepasst werden kann.
Die Anordnung eines Ringes ist aus der AT-PS Nr. 329935 an sich bekannt. Bei dieser bekannten Rohrkupplung ist jedoch kein Kompensationsabschnitt vorhanden. Der in der AT-PS Nr. 329935 erwähnte Anschlagring dient nur zum Abstandhalten und Zentrieren der Rohre.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Ring als Abstandhalter für die Enden der zu verbindenden Rohre ausgebildet ist, und wenigstens einen radial nach innen abstehenden und zwischen die Enden der zu verbindenden Rohre einbringbaren, ein-oder mehrteiligen Vorsprung, vorzugsweise eine (n) umlaufende (n) Leiste bzw. Steg, aufweist.
Um die erforderliche Elastizität bzw. Beweglichkeit der Rohrverbindung zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, wenn der Elastizitätsmodul der Rohrverbindung 3000 bis 73000 Nimf", insbesondere 40000 N/mm2, beträgt. Der untere Bereich gilt dabei im wesentlichen für reines Harz, der obere Bereich für einen hohen Faseranteil.
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
<Desc/Clms Page number 4>
umlaufenden Leiste --18--, welche zwischen die in axialer Richtung im Abstand voneinander ange- ordneten Enden der Rohre --1, 2-- einbringbar ist.
An Stelle der umlaufenden Leiste --18-- könnten auch einzelne, in Umfangsrichtung im Abstand voneinander angeordnete Vorsprünge vorgesehen werden. Über den Ring --15-- ist eine Rohrverbindung --16-- aus Kunststoff gebildet, die einen den Ring --15-- umschliessenden Ringwulst --17-- besitzt. Die Rohrverbindung --16-- ist aus zwei
Teilen vorgefertigt, die an der Verlegungsstelle miteinander verbunden werden, und wird mit den
Rohrenden durch Klebung fest verbunden.
In Fig. 3 ist eine vorgefertigte einstückige Rohrverbindung --26-- aus Kunststoff dargestellt.
Diese Rohrverbindung --26-- besitzt einen wulstförmigen Kompensationsabschnitt --27, und wird an Ort und Stelle mit den Enden der Rohre --1, 2-- durch Kleben verbunden. Die einteilige Rohr- verbindung --26-- liegt dabei an den bei-23, 24-abgeschrägten Rohrenden satt auf.
Fig. 4 zeigt eine Rohrverbindung-36-aus Kunststoff für die Enden der axial im Abstand vonein- ander angeordneten Rohre --1, 2--, die mehrere Kompensationsabschnitte --37-- zur Aufnahme grösserer Längs- und Querverschiebungen aufweist. Die Kompensationsabschnitte --37-- umschliessen einen Ring --35-- aus elastischem Werkstoff, wie den Ring --5-- gemäss Fig.1, der den Kompensa- tionsabschnitten --37-- entsprechende Rillen besitzt. Der Ring --35-- besitzt ausserdem eine nach innen abstehende umlaufende Leiste --38--, die als Abstandhalter für die Rohre --1, 2-- dient.
Die Rohrverbindung --36-- kann in geteilter Ausführung vorgefertigt werden, wobei sie dann an der Verbindungsstelle mit den Rohrenden verklebt wird.
Fig. 5 zeigt eine Rohrverbindung --46-- aus Kunststoff für die Enden der axial im Abstand voneinander angeordneten Rohre --1, 2--. Die Rohrverbindung --46-- besitzt einen Kompensations- abschnitt-47-, der im Querschnitt trapezförmig ausgebildet ist. In den Kompensationsabschnitt --47-- ist ein Ring --45-- eingesetzt, der eine nach innen abstehende Leiste --48-- aufweist, die als Abstandhalter für die Rohre --1, 2-- dient. Die Rohrverbindung --46-- kann vorgefertigt oder an Ort und Stelle durch Ausformen hergestellt werden.
In Fig. 1 bis 5. ist die Anwendung der Erfindung zur Verbindung von Rohren mit zueinander fluchtenden Achsen beschrieben worden. Die Erfindung ist jedoch auch zum Verbinden von Rohren, deren Achsen einen Winkel miteinander einschliessen, geeignet. Solche Rohrverbindungen sind in Fig. 6 und 7 dargestellt.
Fig. 6 zeigt eine Rohrverbindung --56-- aus Kunststoff, die einen wulstförmigen bzw. lyrabogenförmigen Kompensationsabschnitt --57-- aufweist. und die zwei axial im Abstand voneinander angeordnete und unter einem Winkel zueinander geneigte Rohre --1, 2-- miteinander verbindet.
Die Fig. 7 zeigt eine Rohrverbindung --66-- aus Kunststoff, die einen im Querschnitt dreieckförmigen Kompensationsabschnitt --67-- aufweist, und die zwei axial im Abstand voneinander angeordnete und unter einem Winkel zueinander geneigte Rohre --1, 2-- miteinander verbindet.
Die in Fig. 6 und 7 dargestellten Rohrverbindungen können vorgefertigt werden.
In Fig. 1 bis 7 ist die Anwendung der Erfindung bei in Axialrichtung im Abstand voneinander angeordneten Rohren dargestellt worden. Die Erfindung ist jedoch auch für radial im Abstand voneinander angeordnete Rohrenden anwendbar. Solche Rohrverbindungen sind in Fig. 8 bis 10 dargestellt.
Fig.8 zeigt eine Rohrverbindung --76 -- zum Verbinden eines Rohres-l-mit der Muffe --70-- eines Rohres --2--, wobei die Muffe --70-- das Rohr --1-- mit radialem Abstand umschliesst. Die vorgefertigte Rohrverbindung --76-- besteht aus Kunststoff und weist einen wulstförmigen Kompensationsabschnitt --77-- auf, und ist mit den Rohren --1, 2-- durch Kleben verbunden.
Fig. 9 zeigt eine Rohrverbindung -86-- zum Verbinden eines Rohres-l-mit einem Rohr --2--, das einen grösseren Durchmesser aufweist, und das Rohr-l-auf einem Längsabschnitt mit radialem Abstand umgibt. Die vorgefertigte Rohrverbindung --86-- besteht aus Kunststoff und besitzt einen Kompensationsabschnitt --87-, und ist mit den Rohren --1, 2-- durch Klebung verbunden.
Fig. 10 zeigt eine Rohrverbindung --96-- zum Verbinden eines Rohres-l-mit dem Ende eines dasselbe aussen umschliessenden Mantelrohres --2--, welches das Rohr-l-mit radialem Abstand umschliesst. Die vorgefertigte Rohrverbindung --96-- besteht aus Kunststoff und besitzt einen
<Desc/Clms Page number 5>
Kompensationsabschnitt --97--, und ist mit den Rohren --1, 2-- durch Klebung verbunden.
Mittels der erfindungsgemässen Rohrverbindung können Rohre von beliebiger Form und Dimension, und von verschiedensten Werkstoffen, z. B. Faserzement bzw. Asbestzement, Beton, Kunstharzbeton, Kunststoff, Steinzeug, Gusseisen und Stahl, miteinander verbunden werden.
EMI5.1
Glasfasern, verstärkt sind. Die Fasern können als Faservlies, Matte, Gewebe usw. eingesetzt werden. Der aus Elastomeren bestehende Ring besitzt vorteilhaft eine Härte von 50 bis 65 Shore.
Bei der Herstellung der Rohrverbindung beträgt der Axialabstand der Stirnflächen der Rohrenden zumeist 5 bis 7 mm bei Rohrschüssen von einer Länge von 5 m. Der elastische Ring kann auf die Stossstelle mit Vorspannung aufgebracht werden.
Wenn eine vorgefertigte Rohrkupplung angewendet wird, wird zu deren Herstellung auf Innenformen ein Verbindungselement hergestellt, das ebenfalls ein oder mehrere Ringwülste aufweist.
Diese Wülste können durch Vorsprünge der Innenform entstehen oder durch auf diese aufgezogene Elemente geschaffen werden. An der Baustelle wird diese Hülse über die beiden Rohrenden geschoben und mit diesen in geeigneter Weise verklebt. Zur Vereinfachung der Montage können die Einschubteile dieser Hülse konisch ausgebildet sein, um das Einstecken der Rohrenden zu erleichtern. Der auftretende Spalt zwischen Hülse und Rohraussenfläche ist durch einen geeigneten Kleber aufzufüllen.
Um bei der Anwendung dieser vorgefertigten Kupplungsmuffe die Distanzringe der Rohrenden sicherzustellen, können vor der Montage in diesem Ringwulst Elemente z. B. aus Gummi eingelegt werden.
Diese Elemente können sowohl umlaufend sein als auch aus mehreren Einzelstücken bestehen.
Auf diese Weise werden die zu verbindenden Rohrenden bei der Montage mit Sicherheit distanziert. so dass eine spätere Längendehnung ermöglicht wird.
Für die bauliche Gestaltung ist es günstig, wenn das Verhältnis der Wanddicke S 2 der Rohrverbindung bzw. des Kompensationsabschnittes derselben zur Wanddicke S, der Rohre 1 : 2,5 bis 1 : 35, insbesondere 1 : 6 beträgt. Bei einem Kompensationsabschnitt mit etwa kreisbogenförmigem Querschnitt beträgt das Verhältnis des Durchmessers D des Kompensationsabschnittes zum Aussen-
EMI5.2
:D sind in Fig. 1 eingetragen.
Die Rohrkupplung kann auch aus einem Laminat gebildet werden. Unter Laminat wird hiebei ein aus zwei oder mehreren Lagen bzw. Schichten Kunstharzfilm und Fasern bestehender Schichtstoff bzw. Verbundwerkstoff verstanden, der eine gewisse Elastizität hat.
Die Vorteile der erfindungsgemässen Rohrverbindung sind insbesondere, dass sie unlösbar ist, keine Dichtelemente aus Gummi usw. benötigt, und dass sie flexibel ist. Die Längsbewegungen werden jeweils innerhalb der Kupplungen kompensiert. Die Längsbewegungen werden so kompensiert, wie sie entstehen, d. h. über den ganzen Rohrstrang verteilt. Keine Fixpunkte und somit keine teuren Kompensatoren herkömmlicher Bauart sind erforderlich. Der Strang kann auch in setzungsgefährdeten Böden ohne besondere Massnahmen verlegt werden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Rohrverbindung, insbesondere Rohrkupplung zum Verbinden der Enden von mit Aussenund gegebenenfalls auch Innendruck belasteten, insbesondere im Erdboden verlegten, Rohren, vorzugsweise Faserzement-bzw. Asbestzementrohren, Kunststoffrohren od.dgl., welche Rohrverbindung aus einem auf die zu verbindenden, vorzugsweise im Abstand voneinander angeordneten, Rohrenden aufgebrachten, ringförmigen, gegebenenfalls faserarmierten ein-oder mehrteiligen Kunststoff teil besteht, der sich über die zu verbindenden Rohrenden erstreckt und wenigstens einen, vorzugsweise aus dem Kunststoffteil ausgeformten, einstückigen, Kompensationsabschnitt zum Ausgleich der auftretenden Beanspruchungen umfasst, sowie mit den Rohren fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des, vorzugsweise als Ringwulst mit beispielsweise wellenförmigem, trapezförmigem oder dreieckförmigem Querschnitt ausgebildeten Kompensationsabschnittes (7, 17,37, 47) <Desc/Clms Page number 6> wenigstens ein aus elastischem Werkstoff, z. B.Gummi, elastischem Kunststoff, Schaumstoff, Kork od. dgl.. bestehender an sich bekannter Ring (5,15, 35,45), vorzugsweise mit kreisrundem, gewelltem oder trapezförmigem Querschnitt, angeordnet ist, wobei der Kompensationsabschnitt der Rohrverbindung diesen Ring zumindest teilweise formschlüssig umgibt, und die Rohrverbindung mit den Rohren insbesondere laminiert oder verklebt ist.2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (5,15, 35,45) als Abstandhalter für die Enden der zu verbindenden Rohre ausgebildet ist, und wenigstens einen radial nach innen abstehenden und zwischen die Enden der zu verbindenden Rohre einbringbaren, ein-oder mehrteiligen Vorsprung (18,38, 48), vorzugsweise eine (n) umlaufende (n) Leiste bzw.Steg, auf weist (Fig. 2. 4, 5).3. Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (5, 15, 35) auf den abgeschrägten Rohrenden (3, 4) aufliegt (Fig. l, 2,4).4. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der EMI6.1 insbesondere 40000 N/mm2, beträgt.5. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Wanddicke (S2) der Rohrverbindung (6,16, 26, 36, 46, 56, 66,76, 86,96) bzw. des Kompensationsabschnittes derselben (7,17, 27,37, 47, 57,67, 77, 87, 97) zur Wanddicke (S, der Rohre (1, 2) 1 : 2, 5 bis 1 : 35, insbesondere 1 : 6, beträgt.6. Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Kompensationsabschnitt mit etwa kreisbogenförmigem Querschnitt das Verhältnis des Durchmessers (Da') des Kompensationsabschnittes (7, 17,27, 37,47, 57,67, 77, 87, 97) zum Durchmesser (D ;) der Rohre (1, 2) 1 : 10 bis 1 : 40, insbesondere 1 : 25, beträgt.7. Verfahren zum Herstellen der Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre zuerst in ihre vorbestimmte Lage verlegt werden, wobei die Rohrenden im radialen Abstand voneinander angeordnet werden, und dass danach die einander benachbarten Rohrenden durch Aufbringen eines ringförmigen, ein-oder mehrteiligen Kunststoffteiles mit wenigstens einem Kompensationsabschnitt von wulst- oder wellenförmiger Gestalt miteinander verbunden werden, wobei der Kunststoffteil mit den Rohrenden vorzugsweise durch Kleben, fest verbunden wird und bei zwei oder mehrteiliger Ausbildung des Kunststoffteiles dessen Teile miteinander dicht verbunden werden.8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf die benachbarten, und im Abstand voneinander angeordneten Rohrenden ein Ring aus elastischem Werkstoff aufgebracht wird, welcher den Abstand zwischen den Rohrenden umschliesst, und über welchen Ring sich der Kompensationsabschnitt des Kunststoff teiles erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT423281A AT373053B (de) | 1981-10-02 | 1981-10-02 | Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT423281A AT373053B (de) | 1981-10-02 | 1981-10-02 | Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA423281A ATA423281A (de) | 1983-04-15 |
| AT373053B true AT373053B (de) | 1983-12-12 |
Family
ID=3561353
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT423281A AT373053B (de) | 1981-10-02 | 1981-10-02 | Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT373053B (de) |
-
1981
- 1981-10-02 AT AT423281A patent/AT373053B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA423281A (de) | 1983-04-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0044468A2 (de) | Wärmeisoliertes Rohrleitungselement und Rohrleitungssystem aus diesen Rohrleitungselementen sowie Verfahren zur Herstellung des Rohrleitungselementes und des Rohrleitungssystems | |
| EP2067590B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Verbundrohren | |
| DE2248589A1 (de) | Elektrisch isolierende rohrkupplung | |
| EP2674569A1 (de) | Fugendichtung für Rohrvortriebe | |
| AT373053B (de) | Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellung | |
| DE20108163U1 (de) | Rohrsystem | |
| AT373052B (de) | Rohrverbindung und verfahren zu deren herstellung | |
| DE2922327C2 (de) | Schachtausbau, insbesondere für den Ausbau im Gefrierverfahren abgeteufter Schächte in nicht standfestem, wasserführendem Gebirge | |
| DE3302075C2 (de) | Verbindung für Spannbeton- oder Stahlbetonbiegeträger | |
| DE29900679U1 (de) | Vortriebsrohr zur unterirdischen Verlegung von Rohrleitungen | |
| DE69324055T2 (de) | Hohles, rohrförmiges Auskleidungselement für Abwasserkanäle und Verfahren zum Auskleiden eines Abwasserkanals | |
| DE4119125C1 (de) | ||
| DE3144356C2 (de) | Vorbausäule für abzuteufende und bereits abgeteufte Schächte, insbes. zum Verstärken eines Schachtausbaues z.B. einer Tübbingsäule | |
| DE2348657C3 (de) | Rohrleitungselement für Tiefsttemperaturfluide | |
| DE2823051B1 (de) | Waermegedaemmtes Rohr und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2904091C2 (de) | Ringausbau für im vorläufig verfestigten, vorzugsweise im gefrorenen Gebirge abgeteufte Schächte des Berg- und Tunnelbaus | |
| EP1167644B1 (de) | Auflager und Verfahren zur Herstellung von Kanalleitungen, insbesondere von Abwasserkanalleitungen, unter Verwendung von Muffenrohren | |
| DE3247666C1 (de) | Vorbausäule für abzuteufende und bereits abgeteufte Schächte, insbes. zum Verstärken eines Schachtausbaues, insbes. einer Tübbingsäule | |
| AT331296B (de) | Vorrichtung zum abdichten einer fuge zwischen in einem stollen nebeneinander liegenden vortriebselementen und verfahren zu deren herstellung | |
| DE19849142A1 (de) | Betonrohrleitungssystem | |
| EP1058041B1 (de) | Längskraftschlüssige Rohrverbindung | |
| AT401538B (de) | Vorzugsweise konisch ausgebildetes anschlusselement | |
| DE202008015669U1 (de) | Anordnung zum Sanieren schadhafter Rohrleitungen eines Kanalnetzes | |
| EP0436060A1 (de) | Verfahren zur Auskleidung von Hohlräumen, insbesondere zur Sanierung von beschädigten Kanälen und Rohrleitungen | |
| CH704231A2 (de) | Rohrleitung mit mindestens zwei Rohrelementen und einem zwischen den Stirnseiten der Rohrelemente befindlichen Schlauch als Druckübertragungsmittel und Dichtung. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| EIH | Change in the person of patent owner | ||
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |