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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schachtabdeckung für Strassen od. dgl., mit einer das Schachtende umgebenden, in die Oberflächenschicht eingelassenen Schachteinfassung, und mit einem in die Schachteinfassung eingesetzten Deckel, wobei sowohl auf der Einfassung als auch auf dem Deckel vollflächig je eine insbesondere aus Kunststoff bestehende Deckschicht befestigt ist, deren Oberfläche im wesentlichen mit der Oberfläche des umliegenden Bereichs der Strasse od. dgl. fluchtet.
Schachtabdeckungen werden überwiegend in Strassen eingebaut, die eine Oberflächenschicht aus Asphalt aufweisen, die sich abnutzt und wieder erneuert werden muss. Mit zunehmender Abnutzung der Oberflächenschicht aus Asphalt bilden nun Abdeckungen aus Metall bzw. aus Beton, der in Metallschalen eingefüllt ist, Erhebungen aus der Fahrbahn, da deren Abnutzung wesentlich langsamer erfolgt. Umgekehrt wird bei der Erneuerung der Oberflächenschicht im allgemeinen eine Schichtstärke erzielt, die über dem abgenutzten Betrag liegt, so dass die Abdeckungen zu tief liegen und Ausgleichsringe unter die Deckel eingesetzt werden müssen. Diese führen bald wieder zum Überstand der Abdeckung aus der Oberflächenschicht.
Es ist weiters bekannt, in einem Deckel mit hochstehendem Metallrand, der in einen Metallrahmen eingesetzt ist, eine verschleissfähige Oberflächenschicht leicht auswechselbar anzubringen. Dies löst jedoch das Problem nicht, da die Metallteile bei einer Abnutzung der im Deckel angeordneten Schicht nach wie vor über die Fahrbahn bzw. die Strassenoberfläche hochstehen. Eine Schachtabdeckung der eingangs genannten Art ist der DE-OS 1409731 zu entnehmen. Da die als Ausgleichsschicht dienende Deckschicht auf der Schachteinfassung und dem Deckel angeordnet wird, ist ein einfacher Höhenausgleich möglich. Das Problem der ungleichen Abnutzung und Ausbildung von Unebenheiten wird jedoch dadurch nicht angesprochen.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, die erwähnten Schwierigkeiten zu beheben, und schlägt dazu vor, dass die Deckschicht eine Verschleissschicht bildet, deren Abnutzungswert etwa gleich dem der umgebenden Oberflächenschicht der Strasse od. dgl. ist.
Nach der erfindungsgemässen Lösung findet daher eine im wesentlichen gleiche Abnutzung sowohl an der Oberflächenschicht der Fahrbahn als auch an den beiden Verschleissschichten der Einfassung und des Deckels der Schachtabdeckung statt, so dass es nicht zu Unebenheiten auf Grund von Verschleissunterschieden kommen kann.
In einer bevorzugten Ausführung mit rundem Deckel ist die Verschleissschicht der Einfassung durch einen im Querschnitt trapezförmigen Ring gebildet, der auf den Untergrund aufgelegt wird.
Zur besseren Fixierung kann der Rahmen mittels eines frostsicheren Klebstoffes auf den Untergrund aufgeklebt werden.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Zeichnung näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein. Diese zeigt einen Teilschnitt durch das obere Ende eines Strassenschachtes mit einer bevorzugten Ausführung einer erfindungsgemässen Abdeckung.
Eine einen Strassenschacht oben abschliessenden Einfassung --14-- weist einen von einem Beton- kranz-4-umgebenen Metallteil-l-, insbesondere einen Metallring, auf, der einen Auflagefalz - in üblicher Ausführung für einen Metalldeckel --3-- bildet. Der Betonkranz --4-- und der Metalldeckel --3-- schliessen etwa bündig mit dem Grobbelag --5-- der Strasse ab. Auf diesem ist
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Ring, vorgesehen ist. Dieser Rahmen kann beispielsweise mittels einer frostbeständigen Klebstoffschicht --8-- auf dem Betonkranz --4-- aufgeklebt sein. Eine in der Höhe ausgleichende Auflage ist auch auf dem Metalldeckel --3-- vorgesehen, in der Öffnungen --13--, die mit den Lüftungs- öffnungen --12-- des Metalldeckels --3-- fluchten, vorgesehen sind.
Sowohl der Rahmen als auch die Auflage auf dem Metalldeckel stellen Verschleissschichten-7, 9-- dar, deren Abnutzungswerte und Eigenschaften im wesentlichen denen der umgebenden Oberflächenschicht --6-- des Strassenbelages entsprechen. Sie sind insbesondere aus einem Kunststoff gefertigt, wobei sich hiezu vor allem ein Kunststoff oder ein Kunststoffgemisch mit leichtem Rückstellvermögen eignet. In die Verschleissschicht - -9--, die radial über den Metalldeckel --3-- übersteht, sind durch ein Kunststoff vlies gebildete Verbindungselemente --11-- eingebettet.
Die aus der Verschleissschicht --9-- vorstehenden Teile der Verbindungselemente -11-- werden um den Metalldeckel --3-- gespannt und im Auflagefalz --2-eingeklemmt, so dass sich die Verschleissschicht --9-- nicht vom Metalldeckel --3-- lösen kann.
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Zwischen den beiden Verschleissschichten --7, 9--, also zwischen dem Rahmen und der Deckelauflage, kann eine Dichtung --10-- vorgesehen sein.
Während der Aufbringung des Asphaltfeinbelages --6-- werden die Öffnungen --13-- mit Verschlussstopfen, Haltekeilen od. dgl. verschlossen, die auch die Lüftungsöffnungen --12-- des Metall- deckels-3-durchragen und zur zusätzlichen Fixierung dienen. Nach Abschluss der Arbeit werden diese wieder entfernt.
Durch die Ausführung der beiden Verschleissschichten --7, 9-- mit im wesentlichen gleichen Abnutzungseigenschaften wie die umgebende Oberflächenschicht --6-- wird eine Abnutzung der Schachtabdeckung erreicht, die etwa der der Oberflächenschicht entspricht, so dass die Schachtabdeckungen keine störenden Erhebungen bilden können und eine stoss- und schlagfreie Fahrt erzielt wird. Die Verschleissschichten --7, 9-- können bei der Erneuerung des Strassenbelages in einfacher Weise gegen neue Verschleissschichten ausgetauscht werden. Bestehen sie aus Kunststoff, so können sie in der gewünschten Dicke von einem Strang abgeschnitten werden, so dass kein umständlicher Niveauausgleich erforderlich wird.
In diesem Fall wird der Querschnitt des Rahmens rechteckig bevorzugt, um eine Nachbearbeitung des abgeschnittenen Rahmens zu erübrigen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schachtabdeckung für Strassen od. dgl., mit einer das Schachtende umgebenden, in die Oberflächenschicht eingelassenen Schachteinfassung, und mit einem in die Schachteinfassung eingesetzten Deckel, wobei sowohl auf der Einfassung als auch auf dem Deckel vollflächig je eine insbesondere aus Kunststoff bestehende Deckschicht befestigt ist, deren Oberfläche im wesentlichen mit der Oberfläche des umliegenden Bereichs der Strassen od. dgl. fluchtet, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckschicht eine Verschleissschicht (7,9) bildet, deren Abnutzungswert etwa gleich dem der umgebenden Oberflächenschicht (6) der Strasse od. dgl. ist.