AT374590B - Waermemengenmesser - Google Patents

Waermemengenmesser

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    • G01K17/00Measuring quantity of heat
    • G01K17/06Measuring quantity of heat conveyed by flowing media, e.g. in heating systems e.g. the quantity of heat in a transporting medium, delivered to or consumed in an expenditure device
    • GPHYSICS
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    • G01K11/00Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00
    • G01K11/12Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00 using changes in colour, translucency or reflectance
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Wärmemengenmesser, insbesondere Heizkostenverteiler für zentrale Heizungsanlagen. 



   Die bekannten Wärmemesser zum Messen des anteiligen Wärmekonsums von Wärmeverbrauchern, wie Radiatoren von zentralen Heizungsanlagen, beruhen auf verschiedenen physikalischen Prinzipien. 



  Die am meisten verbreiteten Wärmemengenmesser dieser Art, sind solche, die den für eine galvanische Abscheidung von Silber oder Quecksilber benötigten elektrischen Strom von Thermoelementen als Mass für die durch einen Radiator in den beheizten Raum zugeführte Wärmemenge bestimmen. Bei einem andern Wärmemengenmesser wird die Möglichkeit der Bestimmung der zugeführten Wärmemenge auf der Basis der aus einem in direktem Kontakt mit dem Radiator stehenden Messrohr verdampften Flüssigkeitsmenge ausgenutzt. Es existieren auch mechanische Messgeräte, die auf der Basis der Wärmeabhängigkeit der Materialermüdung einer gespannten Blattfeder arbeiten, die sich fortlaufend proportional zur Menge der zugeführten Wärme deformiert. Alle diese Wärmemengenmesser weisen eine Reihe von Nachteilen und Unvollkommenheiten auf, wie   z.

   B.   ungenügende Messgenauigkeit, Möglichkeit eines unerwünschten Eingriffes von aussen, Notwendigkeit des Einbaues und der Wartung durch Fachleute und hohe Anschaffungskosten. 



   Diese Nachteile werden durch einen Wärmemengenmesser, insbesondere Heizkostenverteiler für zentrale Heizungsanlagen behoben, welcher gekennzeichnet ist durch einen Fühler aus festem Material, beispielsweise Glas, welches Material nach Bestrahlung mit ionisierender Strahlung Farbzentren aufweist, wobei der Fühler in einer Hülse aus wärmeleitendem Material eingeschlossen ist, deren eine Wand an den Wärmeverbraucher anlegbar ist und deren übrige Wände von einem der Befestigung des Wärmemengenmessers am Wärmeverbraucher dienenden, wärmeisolierenden Gehäuse umgeben sind. 



   Der erfindungsgemässe Wärmemengenmesser ist einfach und verlässlich, benötigt keine Wartung und die Anschaffungskosten sind niedriger als bei allen andern an Ort und Stelle des Wärmeverbrauchers zu verwendenden Wärmemengenmessern. Das Ablesen kann in einfacher Weise an Ort und Stelle des Verbrauchers mittels eines tragbaren Kolorimeters oder Densitometers durchgeführt werden. Weiters kann der Fühler nach jeweiliger Regenerierung oftmals angewendet werden. Die Messgenauigkeit ist bei der Anwendung des erfindungsgemässen Wärmemengenmessers hoch. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung schematisch in Schnitt dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 
 EMI1.1 
 aus Polypropylen. 



   Durch Bestrahlen des   Fühlers --1-- mit   einer Dosis einer ionisierenden Strahlung kommt es zu einem Füllen der Einfangzentren des Kristallgitters des festen Materials durch angeregte Elektronen und damit zu einem Entstehen von lichtabsorbierenden Zentren in dem ursprünglich durchsichtigen Material, was eine Verfärbung des Materials bewirkt. Eine objektive Methode für die quantitative Bestimmung der Verfärbung ist die Densitometrie oder Kolorimetrie. Das Verfärben von sonst klarem Material durch die Energie einer absorbierten ionisierenden Strahlung ist mit dem Entstehen von sogenannten Farbzentren im Kristallgitter des Materials verbunden   (z. B.   ist ein F-Zentrum ein in einer Leerstelle eines negativen Ions eingefangenes Elektron).

   Ein selbsttätiges Entleeren der Einfangzentren (die Deexzitation) verläuft in Abhängigkeit von der Temperatur mit einer Wahrscheinlichkeit p gemäss der bekannten physikalischen Beziehung 
 EMI1.2 
 worin s die für die Art des festen Materials charakteristische atomare Schwingungsfrequenz,   e   die Aktivierungsenergie, k den Boltzmannfaktor und T die absolute Temperatur des festen Materials bedeuten. 



   Die Verteilung der Wärme aus der zentralen Quelle an die einzelnen Verbraucher,   z. B.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Radiatoren, ist somit der Abnahme der Elektronen in den Einfangzentren proportional. Die Abnahme der Elektronen zeigt sich durch eine Änderung der optischen Eigenschaften des Fühlers   - -1--, die   kolorimetrisch oder densitometrisch festgestellt werden kann. Der kolorimetrisch am Anfang und am Ende der Saison festgestellte Unterschied der Werte ist ein Mass für die aus der zentralen Quelle dem Verbraucher zugeführte Wärmemenge. 



   Beispiel 1 : Dieses Beispiel betrifft die Messung des anteiligen Wärmeverbrauchs bei einer zentralen Heizungsanlage. 



   Zu Beginn der Heizsaison werden Wärmemengenmesser, bestehend aus dem aus Polypropylen, der   Hülse --2-- und   dem darin eingeschlossenen   Fühler --1--,   an einzelnen Heizkörpern der Zentralheizung befestigt und gegen unerwünschte Eingriffe durch Plomben gesichert. Die optische Dichte der   Fühler-l-wurde   vor dem Einbau durch ein Densitometer Meopta Type TRD-4 mit blauem Filter gemessen. Am Ende der Heizsaison. werden die Wärmemengenmesser von den Heizkörpern abgenommen, die   Fühler-l-herausgenommen   und deren optische Dichte auf gleiche Weise wie zu Beginn der Heizsaison bestimmt. Durch die Bestimmung der optischen Dichte wird die Verteilung der Heizkosten auf die einzelnen Heizkörper bestimmt. 



   Beispiel 2 : Dieses Beispiel betrifft die Messung des anteiligen Wärmeverbrauchs bei Abnahme von warmem Wasser. 



   Die Messung wird auf gleiche Weise durchgeführt wie in Beispiel 1 mit dem Unterschied, dass die   Gehäuse --3-- mit   den   Hülsen --2-- und Fühlern --1-- am   Speiserohr vor den Zapfstellen, d. h. vor den Ventilen für das heisse Brauchwasser, befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Wärmemengenmesser, insbesondere Heizkostenverteiler für zentrale Heizungsanlagen, gekenn- EMI2.1 Hülse (2) aus wärmeleitendem Material eingeschlossen ist, deren eine Wand an den Wärmeverbraucher anlegbar ist und deren übrige Wände von einem der Befestigung des Wärmemengenmessers am Wärmeverbraucher dienenden, wärmeisolierenden Gehäuse (3) umgeben sind.
AT296682A 1982-08-02 1982-08-02 Waermemengenmesser AT374590B (de)

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ATA296682A ATA296682A (de) 1983-09-15
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