AT374679B - Ohrapplikator - Google Patents
OhrapplikatorInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung bezieht sich auf einen Ohrapplikator bestehend aus einem in den Gehörgang einführbaren Ohrtrichter, der ein an sich bekanntes Ringdüsensystem aufweist, dessen Ringdüse mit einer Zufuhrleitung und dessen Mitteldüse mit einer Abfuhrleitung verbunden sind. Ein derartiger Ohrapplikator dient zu Spul- un Massagezwecken. Das in ihm zur Anwendung gelangende Ringdüsensystem ist durch Scheidenspülgeräte gemäss den AT-PS Nr. 340573 und Nr. 345965 bekanntgeworden. Massagen mit dem Zweck von Mobilitätsverbesserungen werden als Therapie in vielen medizinischen Bereichen angewendet. Auf dem Gebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sind beispielsweise das sogenannte"Pollitzern"des Nasen-Rachenraumes (tuba eustachii) und die Pneumomassage des Trommelfelles bekannt. Im ersten Fall ist es Ziel der Therapie, durch Erzeugen eines geringen Überdrucks entzündliche Verklebungen beim sogenannten Tubenkatarrh zu lösen. Dem zweiten Fall liegt der Gedanke zugrunde, durch intermittierende geringe Luftstösse die Beweglichkeit des Trommelfelles zu erhalten oder zu verbessern, also die Hörfähigkeit positiv zu beeinflussen. Ausser diesen Luftmassagen sind auch Flüssigkeitsmassagen bekannt, bei denen ein intermittierender Flüssigkeitsstrom zur Anwendung gelangt. Eine Flüssigkeit kann auch als Trägermedium bei der Ionophorese fungieren, bei welcher mit Hilfe eines galvanischen Stromes Ionen durch die Haut hindurch zu Therapiezwecken in den menschlichen Körper eingeführt werden. Geräte zur Durchführung der angeführten Therapien sind beispielsweise durch die GB-PS Nr. 1, 382, 309, die US-PS Nr. 4, 157, 093, die AT-PS Nr. 331, 962 und die DE-AS 2132538 bekanntgeworden. Ziel der Erfindung ist ein Ohrapplikator der eingangs genannten Bauart, welcher in Handhabung und Reinigung einfach ist und somit in rascher Aufeinanderfolge für verschiedenste Therapiezwecke verwendet werden kann. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Ohrtrichter aus zwei Teilen, einem Trichter und einem Einsatz, besteht, wobei der Trichter an seinem Ausmündungsende einen zylindrischen Abschnitt aufweist und an seinem Einmündungsende mit einer radial verlaufenden, die Trichterwand durchsetzenden Gewindebohrung, einer Aussenrändelung od. dgl. und einem axial verlaufenden, rohrförmigen Absatz versehen ist und wobei der Einsatz eine auf den Absatz passende und ihn umschliessende, mit einer Rändelung od. dgl. versehene Kappe aufweist, in der eine zentrische Gewindebohrung ausgebildet ist, von welcher ein konzentrisch zur Trichterachse verlaufendes Rohr ausgeht, das an seinem Ausmündungsende eine in den zylindrischen Abschnitt des Trichters passende Erweiterung besitzt, die von Strömungskanälen durchbrochen ist. Die zweiteilige Ausbildung des Ohrtrichters, gemäss welcher Trichter und Einsatz durch eine Steckverbindung vereinigt werden können, gewährleistet eine rasche Reinigbarkeit zwischen aufeinanderfolgenden Ohrmassagen bzw. -spülungen. Diese problemlose Handhabung wird durch die lösbare Verbindung der Zu- und Abfuhrleitungen unterstützt, die in die beiden Gewindebohrungen eingeschraubt werden können. Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in den Zeichnungen schematisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen erfindungsgemässen Ohrapplikator und Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II gemäss Fig. 1. Der Ohrapplikator gemäss Fig. 1 besteht aus einem in den Gehörgang einführbaren Ohrtrichter der ein Ringdüsensystem aufweist, dessen Ringdüse --15-- mit einer Zufuhrleitung - und dessen Mitteldüse --16-- mit einer Abfuhrleitung --13-- verbindbar ist. Der Ohrtrichter --11-- besteht aus zwei Teilen, einem Trichter --17-- und einem Einsatz --18--. Der Trichter --17-- weist an seinem Ausmündungsende einen zylindrischen Abschnitt --19-- auf und ist an seinem Einmündungsende mit einer radial verlaufenden, durchgehenden Gewindebohrung - versehen, welche zum Anschliessen der Zufuhrleitung --10-- dient. Weiters weist der Trichter --17-- an seinem Einmündungsende eine Aussenrändelung --21-- od. dgl. zur Gewährleistung einer sicheren Handhabung sowie einen axial verlaufenden, rohrförmigen Absatz --22-- auf. Der Einsatz --18-- weist eine auf den Absatz --22-- passende und ihn umschliessende Kappe --23-- auf, die ebenfalls mit einer Rändelung-24-od. dgl. versehen ist. Die Rändelungen <Desc/Clms Page number 2> ermöglichen ein sicheres Erfassen des Trichters --17-- und Einsatzes --18-- beim Zusammensetzen und Zerlegen des Ohrtrichters. In der Kappe --23-- ist eine zentrische Gewindebohrung --25-ausgebildet, die zum Anschliessen der Abfuhrleitung --13-- dient. Von der Gewindebohrung --25-- geht ein konzentrisch zur Trichterachse verlaufendes Rohr --26-- aus, das an seinem Ausriün- dungsende eine in den zylindrischen Abschnitt --19-- des Trichters --17-- passende Erweiterung --27- besitzt, die von Strömungskanälen --28-- durchbrochen ist (Fig. 2). Es ist zu beachten, dass das Rohr --26-- etwas vor dem Trichterende endet, so dass selbst bei einem vollständigen Anliegen des Trichters --17-- an der Gehörgangswand eine Flüssigkeitsabfuhr aus dem Ohr ohne Drucksteigerung im Gehörgang jederzeit möglich ist. Die Befestigung des Ohrapplikators am Kopf eines Patienten kann beispielsweise mit einem Haltebügel erfolgen, an dem der Ohrapplikator verstellbar, z. B. in einem Langloch verschiebund fixierbar angeordnet ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Ohrapplikator bestehend aus einem in den Gehörgang einführbaren Ohrtrichter, der ein an sich bekanntes Ringdüsensystem aufweist, dessen Ringdüse mit einer Zufuhrleitung und dessen Mitteldüse mit einer Abfuhrleitung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Ohrtrichter (11) aus zwei Teilen, einem Trichter (17) und einem Einsatz (18), besteht, wobei der Trichter (17) an seinem Ausmündungsende einen zylindrischen Abschnitt (19) aufweist und an seinem Einmündungsende mit einer radial verlaufenden, die Trichterwand durchsetzenden Gewindebohrung (20), einer Aussenrändelung od. dgl. (21) und einem axial verlaufenden, rohrförmigen Ansatz (22) versehen ist und wobei der Einsatz (18) eine auf den Absatz (22) passende und ihn umschliessende, mit einer Rändelung od.dgl. (24) versehene Kappe (23) aufweist, in der eine zentrische Gewindebohrung (25) ausgebildet ist, von welcher ein konzentrisch zur Trichterachse verlaufendes Rohr (26) ausgeht, das an seinem Ausmündungsende eine in den zylindrischen Abschnitt (19) des Trichters (17) passende Erweiterung (27) besitzt, die von Strömungskanälen (28) durchbrochen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0556880A AT374679B (de) | 1980-11-12 | 1980-11-12 | Ohrapplikator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0556880A AT374679B (de) | 1980-11-12 | 1980-11-12 | Ohrapplikator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA556880A ATA556880A (de) | 1983-10-15 |
| AT374679B true AT374679B (de) | 1984-05-25 |
Family
ID=3577225
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0556880A AT374679B (de) | 1980-11-12 | 1980-11-12 | Ohrapplikator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT374679B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016199108A1 (en) * | 2015-06-12 | 2016-12-15 | Zanna Marcello | Device for the hygiene of the outer ear |
-
1980
- 1980-11-12 AT AT0556880A patent/AT374679B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2016199108A1 (en) * | 2015-06-12 | 2016-12-15 | Zanna Marcello | Device for the hygiene of the outer ear |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA556880A (de) | 1983-10-15 |
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