AT374779B - Lochplatte, insbesondere zum aufnehmen von zu belueftendem kompostierungsgut - Google Patents

Lochplatte, insbesondere zum aufnehmen von zu belueftendem kompostierungsgut

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AT374779B
AT374779B AT233582A AT233582A AT374779B AT 374779 B AT374779 B AT 374779B AT 233582 A AT233582 A AT 233582A AT 233582 A AT233582 A AT 233582A AT 374779 B AT374779 B AT 374779B
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Reinhard Eibensteiner
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Voest Alpine Ag
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    • C05FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
    • C05FORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
    • C05F17/00Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
    • C05F17/90Apparatus therefor
    • C05F17/964Constructional parts, e.g. floors, covers or doors
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Lochplatte, insbesondere zum Aufnehmen von zu belüftendem Kompostierungsgut, mit über die Aufnahmefläche verteilten Belüftungslöchern. 



   Um aus einem entsprechenden Kompostvormaterial einen für die Weiterverarbeitung geeigneten Kompost zu erhalten, ist darauf zu achten, dass das Kompostierungsgut ausreichend belüftet wird, damit die Verrottung rasch fortschreiten kann. Aus diesem Grunde wird das Kompostierungsgut auf Lochplatten aufgebracht, die über Belüftungskanälen angeordnet sind. Da zum Aufbringen des Kompostierungsgutes üblicherweise Räderfahrzeuge eingesetzt werden, werden Gutteilchen zwangsläufig in die Belüftungslöcher der Lochplatten gedrückt, wobei die Belüftung des Kompostierungsgutes durch die verstopften Belüftungslöcher beeinträchtigt wird. Ein gleichmässiges Durchsaugen oder Durchblasen von Luft durch das Kompostierungsgut ist daher nicht mehr möglich. 



   Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Lochplatte der eingangs geschilderten Art zu schaffen, die ein Befahren mit Räderfahrzeugen ohne Gefahr eines Zustopfens der Belüftungslöcher erlaubt. 



   Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Belüftungslöcher im Bereich der Aufnahmefläche eine Ansenkung mit einem etwa dem doppelten Lochdurchmesser entsprechenden Durchmesser aufweisen und dass die Ansenkfläche gegenüber der Aufnahmefläche zwischen 5 und   25    geneigt ist. 



   Überraschenderweise hat sich gezeigt, dass durch diese Massnahmen ein Verstopfen der Belüftungslöcher weitgehend verhindert werden kann, u. zw. unabhängig von der gewählten Querschnittsform der Belüftungslöcher. Dieser Effekt lässt sich damit erklären, dass durch die flache Ansenkung der Belüftungslöcher keine spürbare Keilwirkung auftritt, die das durch die Räder des Fahrzeuges in die Ansenkung gedrückte Gut verdichtend in die Belüftungslöcher drückt, so dass eine solche Verdichtung auch zu keinem Verstopfen führen kann. Dabei tritt die zusätzliche Wirkung ein, dass der eine Belüftungsöffnung überrollende Reifen die Ansenkung abdeckt und im Bereich der Belüftungsöffnung einen Druck auf das Gut ausübt, das zufolge dieses Druckes durch die Belüftungsöffnung hindurchgedrückt wird und die Belüftungsöffnung freigibt.

   Der eine Ansenkung überrollende Reifen des   Beschickungs- bzw.   Verteilerfahrzeuges wirkt somit gewissermassen als eine die Ansenkung abdeckende Membrane, die eine Pumpförderung ergibt. Dabei ist zu beachten, dass das auf der Lochplatte aufliegende Gut durch die Räder auch im Bereich der Ansenkflächen zerdrückt wird, so dass sich im Bereich der Ansenkungen kein Gut ansammeln kann, das verstopfend in die Belüftungslöcher eingedrückt werden könnte. 



   Die Form der Ansenkung hängt dabei selbstverständlich von der Querschnittsform der Belüftungslöcher ab, wobei die Grösse der Ansenkung in bezug auf den Lochdurchmesser und die Neigung der Ansenkfläche gegenüber der Aufnahmefläche der Lochplatte eine erhebliche Rolle spielen. Ob die Ansenkfläche von geraden Erzeugenden gebildet wird oder konkav geformt ist, ist nicht als wesentlich anzusehen, wenn die Neigungswinkel der Ansenkfläche gegenüber der Aufnahmefläche im angegebenen Bereich liegen, der die Tiefe der Ansenkungen festlegt. Besonders günstige Verhältnisse werden sichergestellt, wenn die Neigung der Ansenkfläche gegenüber der Aufnahmefläche kleiner als 200 ist, wobei sich eine Neigung von   150 besonders   bewährt hat. 



   Um das Durchtreten des Gutes durch die Belüftungslöcher zu erleichtern, können die Belüftungslöcher von der Ansenkung weg allmählich erweitert sein. Wird beim Überrollen eines Belüftungsloches Gut in das Belüftungsloch gedrückt, so kann durch das sich erweiternde Belüftungsloch kein ein Verdichten des Gutes bewirkender Durchtrittswiderstand erhalten werden, so dass das Gut im wesentlichen unbehindert durchfallen kann. 



   In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Lochplatte zum Aufnehmen von Kompostierungsgut in einer Draufsicht und Fig. 2 die Lochplatte im Querschnitt in einem grösseren Massstab. 
 EMI1.1 
 Belüftungslöcher der einen Reihe gegenüber den benachbarten Reihen auf Lücke versetzt angeordnet sind, um bei einem geringen Lochabstand eine gleichmässige Verteilung über die Aufnahmefläche - sicherzustellen. Wie insbesondere der Fig. 2 entnommen werden kann, ist jedes Belüftungsloch mit einer Ansenkung --4-- versehen, deren Durchmesser D etwa doppelt so gross wie der 

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 Lochdurchmesser d ist.

   Darüber hinaus ist die   Ansenkfläche --5-- unter   einem Winkel   a   gegenüber der   Aufnahmefläche --3-- geneigt,   der zwischen 5 und   25    liegen soll. Gemäss dem Ausführungsbeispiel ist ein bevorzugter Winkel von   15'gewählt.   Im Zusammenhang mit dem Durchmesser D der Ansenkung --4-- wird durch den Neigungswinkel   a   eine Verstopfung der Belüftungslöcher - durch das aufliegende Kompostierungsgut beim Überfahren der Lochplatte --1-- mit einem Räderfahrzeug verhindert, weil das Kompostierungsgut nicht verdichtend in die Belüftungslöcher - gestopft wird.

   Um das Durchtreten des durch die Räder des Fahrzeuges in die Belüftungs-   löcher --2-- gedrückten   Gutes zu erleichtern, sind die Belüftungslöcher gemäss der Fig. 2 von der Ansenkung --4-- weg allmählich erweitert. 



   Da die Plattenstärke auf den möglichen Gutdurchtritt durch die   Belüftungslöcher --2-- Ein-   fluss nimmt, sollte die Stärke der   Lochplatte --1-- gering   gehalten werden. Damit trotz einer geringen Stärke der Lochplatte eine ausreichende Festigkeit sichergestellt werden kann, bestehen die Lochplatten vorzugsweise aus Polymerbeton oder Niederdruck-Polyäthylen. 



   Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass die erfindungsgemässen Lochplatten nicht nur zur Aufnahme verrottbaren Gutes geeignet sind. Diese Lochplatten sind vielmehr auf Grund des mit ihnen erreichbaren Effektes für alle Einsatzgebiete geeignet, bei denen die Gefahr einer Verstopfung der Löcher mit aufliegendem Gut bei einer Überfahrt durch ein Räderfahrzeug auftritt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Lochplatte, insbesondere zum Aufnehmen von zu belüftendem Kompostierungsgut, mit über die Aufnahmefläche verteilten Belüftungslöchern, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungslöcher (2) im Bereich der Aufnahmefläche (3) eine Ansenkung (4) mit einem etwa dem doppelten Lochdurchmesser (d) entsprechenden Durchmesser (D) aufweisen und dass die Ansenkfläche (5) gegenüber der Aufnahmefläche (3) zwischen 5 und 250 geneigt ist.

Claims (1)

  1. 2. Lochplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Neigung (CL) der Ansenkfläche (5) gegenüber der Aufnahmefläche (3) kleiner als 20 , vorzugsweise 150 ist.
    3. Lochplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftungslöcher (2) von der Ansenkung (4) weg allmählich erweitert sind.
AT233582A 1982-06-17 1982-06-17 Lochplatte, insbesondere zum aufnehmen von zu belueftendem kompostierungsgut AT374779B (de)

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ATA233582A ATA233582A (de) 1983-10-15
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EP0753052A4 (de) * 1995-01-30 1999-05-06 Bedminster Bioconversion Corp Kompostreifungsanlage mit geruchskontrolle

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