AT377506B - Verfahren und einrichtung zur herstellung von geblaehtem mineralsand, insbesondere perlit - Google Patents

Verfahren und einrichtung zur herstellung von geblaehtem mineralsand, insbesondere perlit

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AT377506B
AT377506B AT134883A AT134883A AT377506B AT 377506 B AT377506 B AT 377506B AT 134883 A AT134883 A AT 134883A AT 134883 A AT134883 A AT 134883A AT 377506 B AT377506 B AT 377506B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/1836Heating and cooling the reactor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B20/00Use of materials as fillers for mortars, concrete or artificial stone according to more than one of groups C04B14/00 - C04B18/00 and characterised by shape or grain distribution; Treatment of materials according to more than one of the groups C04B14/00 - C04B18/00 specially adapted to enhance their filling properties in mortars, concrete or artificial stone; Expanding or defibrillating materials
    • C04B20/02Treatment
    • C04B20/04Heat treatment
    • C04B20/06Expanding clay, perlite, vermiculite or like granular materials

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von geblähtem Mineralsand, insbeson- dere Perlit, wobei dieses Material nach seiner Erhitzung auf die zur Blähung erforderliche Tempe- ratur in einem Heissgasstrom, vorzugsweise Heissluftstrom, gefördert und aus diesem Heissgasstrom abgeschieden wird. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, auf einfache Weise und mit geringem strukturellem Aufwand die Temperatur dieses Heissgasstroms und des darin geförderten Materials derart zu senken, dass die Förderluft vor Eintritt in den Staubfilter bis auf eine Temperatur von etwa   120 C   ohne Beimen- gung von Frischluft abgekühlt ist. 



   Gemäss dem wesentlichsten Erfindungsmerkmal wird bei einem Verfahren der eingangs bezeichne- ten Gattung dem Heissgasstrom zwecks Abkühlung auf eine für die Entstaubung und Absackung ge- eignete Temperatur noch vor der Abscheidung eine verdampfende Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, hinzugefügt. 



   Diese Massnahme hat den Vorteil, dass auf die Anordnung aufwendiger und einem starken
Verschleiss unterliegender, durch das abrasive Material hochbeanspruchter Kühlvorrichtungen ver- zichtet werden kann und sich somit auch der Förderweg,   d. h.   die Länge der Heissgasförderleitung, auf ein optimales Minimum verkürzen lässt. Die durch ihre Verdampfung kühlende Flüssigkeit be- einträchtigt die Qualität des zu blähenden Materials in keiner Weise, vielmehr besteht die vorteil- hafte Möglichkeit, durch Auswahl dieser Flüssigkeit bzw. durch sinnvolle und zielstrebig gewählte
Zusätze zu dieser Flüssigkeit, z. B. Wasser, das Material mit Substanzen anzureichern bzw. zu imprägnieren oder zu beschichten, die die Eigenschaften dieses Materials wünschenswert verbessern. 



   In der AT-PS Nr. 263720 wurde zwar bereits vorgeschlagen, expandierte Perlitkörner dadurch mit einem aus hygroskopischen Verbindungen bestehenden Film zu umhüllen, dass auf diese bis mindestens   250 C   gekühlten Körner während ihres Weges vom Bläh-Ofen zur Abpackung eine ge- gebenenfalls mit Wasser vermischte, hygroskopische Verbindung aufgesprüht und sodann der Wasser- anteil zum Verdampfen gebracht wird.

   Dieser Vorschlag diente jedoch lediglich der Verbesserung der Eigenschaften des Perlits und nahm keinerlei Bedacht auf die gemäss der Erfindung zum Zweck der Erleichterung der Abscheidung des Materials und der Filterung des Heissgasstroms zweckdien- liche Kühlung, derzufolge die Flüssigkeitszugabe zum Heissgasstrom auf die für die Entstaubung und Filterung erforderliche Verringerung der Temperatur des Heissgasstroms selbst zielführend abge- stimmt ist. 



   In diesem Sinne   wird - gemäss   einem weiteren Erfindungsmerkmal - die Flüssigkeit dem Heissgasstrom in einer Menge hinzugefügt, die vorzugsweise schon bis zur Abscheidung des Materials aus diesem Heissgasstrom, zumindest aber bis zu einer abschliessenden staubabscheidenden Filterung des Heissgasstroms, verdampft. 



   Für die Filterung des der Förderung des Materials dienenden Heissgasstroms eignen sich vorzugsweise Schlauchfilter, die jedoch wegen der für die Filterschläuche verwendbaren Materialien keine allzu hohen Temperaturen vertragen. Anderseits sind aber auch zu niedrige Temperaturen für die Filterung ungünstig, weil sie aggressive Kondensationen verursachen, die die Filterbestandteile, aber auch die Bestandteile der die Förderung bewirkenden Gebläse und der Schornsteine gefährden. 



   Erfindungsgemäss ist deshalb vorgesehen, dass der Heissgasstrom bis zur staubabscheidenden Filterung auf etwa   120 C   abgekühlt wird. 



   Selbstverständlich schliesst die erfindungsgemässe Lösung die Verwendung zusätzlicher, gegebenenfalls der Wärmerekuperation dienender Massnahmen keineswegs aus. So kann etwa der Heissgasstrom-schon mit oder noch ohne   Flüssigkeitszugabe - mit   dem darin enthaltenen, nach Beendigung der Blähung auf eine Temperatur von etwa 12000C erhitzten Material zusätzlich zu der durch die Flüssigkeitszugabe erfolgenden Kühlung auch noch zwecks Kühlung und/oder Wärmedrückgewinnung durch zumindest einen Wärmetauscher geführt werden. 



   Die Erfindung umfasst ferner auch noch Einrichtungen zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens, deren Einzelheiten jedoch der besseren   Verständlichkeit   wegen nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden. Eine solche Einrichtung   ist - bloss   schematisch-in der Zeichnung veranschaulicht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Dem in üblicher Bauweise ausgebildeten Ofen-l-wird mittels eines   Druckgebläses --2--,   das von einem nicht dargestellten Vorratsbehälter über die Zuleitung --3 bzw. 4'-- mit einem Brennstoff-Luftgemisch versorgt wird, über die Zuleitung --4-- dieses Gemisch unter Druck zugeführt. Die dadurch erzeugte Flamme des Brenners --5-- erstreckt sich über einen regelbaren Bereich des Ofenraumes und erzeugt im Ofen die für das Blähen des Materials erforderliche Temperatur von etwa 1000 bis   1200 C.   Das zu blähende Material, z. B.

   Perlit, Vermiculit u. dgl., wird dem Ofenraum über die   Einlässe --6-- zugefUhrt,   fällt zunächst in den Bodenbereich, wird gebläht, verringert dadurch sein spezifisches Gewicht und wird sodann vom Heissgasstrom aus dem Ofenraum in die   Heissgasförderleitung --7-- mitgenommen.   



   In dieser   Heissgasförderleitung --7-- wird   dem Heissgasstrom über eine Flüssigkeitszufuhrleitung --8-- jene Flüssigkeit, z. B. Wasser, zugeführt, deren allmähliche Verdampfung zur Kühlung des Heissgases und des darin enthaltenen geblähten Materials beiträgt. 



   Zusätzlich zu dieser durch die Flüssigkeitszugabe erfolgenden Kühlung kann aber das Heissgas mit dem zu kühlenden Material auch noch zwecks Kühlung und/oder Rückgewinnung der Wärme 
 EMI2.1 
 Perlit, über die Schleuse --11-- und den Auslass --12-- aus dem Heissgasstrom abgeschieden wird und anschliessend gelagert, verpackt oder weiterverarbeitet werden kann. 



   Der Heissgasstrom wird über die   Verbindungsleitung --13-- weitergeführt   und kann-zwecks weiterer   Kühlung - über   ein Zugabeventil --14-- mit einem beliebig wählbaren Anteil von Frischluft versetzt werden, die über den   Saugstutzen --15-- einströmt.   



   Derart mehrfach gekühlt gelangt das Gas, aus dem das Festmaterial im wesentlichen abgeschieden wurde, das aber noch einen vergleichsweise hohen Staubanteil enthalten mag, zum Filter --16--, der beispielsweise als Schlauchfilter ausgebildet ist und in den das Gas aus den oben geschilderten Gründen mit einer Temperatur um 1200C eintreten soll. Zu diesem Zweck befindet sich am Filtereingang ein   Temperaturwächter --17--.   
 EMI2.2 
 Temperatur unter Bedachtnahme auf ihren Sollwert wahlweise durch Änderung der über die Flüssig-   keitszufuhrleitung --8-- zugeführten   Flüssigkeitsmenge und/oder durch Änderung der zugeführten Frischluftmenge mittels des   Ventils --14-- beeinflusst   werden, so dass der Filter --16-- vor Schädigungen bewahrt werden kann. 



   Das Austragen des ausgefilterten Staubes erfolgt über die Schleuse --18-- und den Ausgang 
 EMI2.3 
 
Selbstverständlich ist die erfindungsgemässe Einrichtung in ihren Einzelheiten mannigfach anwendbar ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von geblähtem Mineralsand, insbesondere Perlit, wobei dieses Material nach seiner Erhitzung auf die zur Blähung erforderliche Temperatur in einem Heissgasstrom, vorzugsweise Heissluftstrom, gefördert und aus diesem Heissgasstrom abgeschieden wird, dadurch gekennzeichnet, dass dem Heissgasstrom zwecks Abkühlung auf eine für die Entstaubung und Absackung des Materials geeignete Temperatur noch vor der Abscheidung eine verdampfende Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, hinzugefügt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit in einer Menge hinzugefügt wird, die vorzugsweise schon bis zur Abscheidung des Materials, zumindest aber bis zu einer abschliessenden staubabscheidenden Filterung des Heissgasstroms verdampft. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Heissgasstrom bis zur staubabscheidenden Filterung auf etwa 120 C abgekühlt wird.
    4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Ofen (l) zur Erhitzung und Blähung des Materials, zumindest ein Gebläse (2) zur Erzeugung eines Luftstroms in einer diesen Ofen (l) mit einem Abscheider (10) verbindenden Heissgasförderleitung (7) und einen dem Abscheider nachgeordneten Filter (16) zur EMI3.1
AT134883A 1983-04-14 1983-04-14 Verfahren und einrichtung zur herstellung von geblaehtem mineralsand, insbesondere perlit AT377506B (de)

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