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Die Erfindung betrifft eine verbesserte Vorrichtung zum kontinuierlichen Kühlen oder Er- wärmen oder zur kontinuierlichen chemischen Behandlung von Stoffen, z. B. Alkalizellulose.
Aus der AT-PS Nr. 195446 ist eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Kühlen oder Erwärmen oder zur kontinuierlichen chemischen Behandlung, insbesondere Sulfidieren, von Alkalizellulose mittels gas-bzw. dampfförmiger Medien auf einer mit einer Vielzahl von Durchtrittsöffnungen versehenen flächigen Unterlage mit in einem Kasten eingebautem Rost, an dessen Anfang und Ende
Einrichtungen zum Einbringen und Austragen der Alkalizellulose bzw. sulfidierten Alkalizellulose angeordnet sind, bei der unter dem Rost eine Kammer zur Zuleitung des gas-bzw. dampfförmigen
Mediums und im Rost in der Zufuhrrichtung des gas-bzw. dampfförmigen Mediums verlaufende, zweckmässig schlitzförmige Öffnungen, die senkrecht oder annähernd senkrecht zur Rostfläche ver- laufen bzw.
von der Vertikalen in Richtung zur Abgabestelle hin abweichen, vorgesehen sind und bei welcher der Rost in ein Kreislaufsystem eingebaut ist, das zumindest eine die Umlaufbe- wegung des gas-bzw. dampfförmigen Mediums herbeiführende Vorrichtung und einen Wärmeaus- tauscher enthält, bekannt, bei der der im Kasten angeordnete Rost aus parallel zueinander ange- ordneten und Durchtrittsschlitze zwischen sich freilassenden Platten besteht, deren mit der zu behandelnden Alkalizellulose zusammenwirkende Kanten abgerundet ausgebildet sind.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ergaben sich im praktischen Betrieb relativ kurze Stand- zeiten, weil es häufig zu Verklebungen der Rostfläche mit Teilchen der zu behandelnden Stoffe, z. B. Alkalizelluloseteilchen, kam. Nach einer Betriebsdauer, die im allgemeinen nicht länger als
48 h dauerte, musste, da die Wirksamkeit der Einrichtung beträchtlich herabgesetzt war, eine
Unterbrechung des Arbeitsvorganges mit anschliessender Reinigung des Rostes vorgenommen werden, um den Wirkungsgrad der Vorrichtung auf einen entsprechenden Wert zu bringen.
Wie festgestellt werden konnte, sind diese Unzukömmlichkeiten, die die wirtschaftliche Anwen- dung der bekannten Vorrichtung erheblich beeinträchtigt haben, darauf zurückzuführen, dass die
Wasserabscheidung in ungenügendem Masse erfolgte, so dass mitgerissene Wassertröpfchen den unerwünschten Verklebungseffekt am Rost hervorriefen.
Es wurde nun gefunden, dass man die geschilderten Nachteile der bekannten Vorrichtung vermeiden und erheblich längere Standzeiten bei kontinuierlichem Betrieb erreichen kann, wenn der Wärmetauscher, insbesondere ein Kühlregister mit nachgeschaltetem Tropfenabscheider, am Ventilator saugseitig angeordnet wird.
Gegenstand der Erfindung ist demgemäss eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Kühlen oder Erwärmen oder zur kontinuierlichen chemischen Behandlung von Stoffen, insbesondere teilchenförmigen Stoffen, wie etwa Alkalizellulose, mittels gasförmiger Medien in einem Temperierschacht mit eingebautem Rost aus parallel zueinander angeordneten und Durchtrittsschlitze zwischen sich freilassenden Stäben oder Platten, deren Kanten abgerundet ausgebildet sind, wobei die Durchtrittsschlitze senkrecht oder annähernd senkrecht zur Rostfläche verlaufen bzw.
von der Vertikalen in Richtung zur Abgabestelle hin abweichen, am Anfang und Ende des Rostes Einrichtungen zum Einbringen und Austragen von Stoffen, wie etwa Alkalizellulose angeordnet sind, unter dem Rost ein Blasschacht zur Zuleitung des gasförmigen Mediums vorgesehen ist und bei welcher der Rost in ein Kreislaufsystem eingebaut ist, das zumindest eine Umlaufbewegung des gasförmigen Mediums herbeiführende Vorrichtung und einen Wärmetauscher enthält, die in ihrem Wesen darin besteht, dass der Wärmetauscher im Kreislaufsystem für das gasförmige Medium im Abschnitt zwischen der Austrittsstelle des gasförmigen Mediums aus dem Abluftkasten und der Eintrittsstelle des gasförmigen Mediums in die die Umlaufbewegung des gasförmigen Mediums herbeiführende Vorrichtung eingeschaltet ist, und dass in dem vorgenannten Abschnitt nach dem Wärmetauscher,
insbesondere unmittelbar hinter einem Kühlregister, ein Tropfenabscheider angeordnet ist.
Unter Betriebsbedingungen, bei denen die Abluft mit besonders grossen Wassermengen beaufschlagt wird, kann es vorkommen, dass Wassertropfen durch den Tropfenabscheider durchgerissen werden, die im Ventilator selbst durch Energiezufuhr nicht in Wasserdampf (gasförmig) umgewandelt werden können. In solchen Fällen können erfindungsgemäss Fallen vorgesehen werden, welche die noch vorhandenen Wassertropfen abführen. Diese Fallen können vor und nach der die Umlaufbewegung des gasförmigen Mediums herbeiführenden Vorrichtung, z. B. dem Ventilator, angeordnet werden. Durch diese Anordnung der Fallen gelingt es, dem Rost eine absolut trockene
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Luft zuzuführen und dadurch Standzeiten von 14 Tagen und länger zu erreichen.
Diese besondere Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in dem
Abschnitt zwischen Tropfenabscheider und der die Umlaufbewegung des gasförmigen Mediums herbei- führenden Vorrichtung sowie in dem Abschnitt zwischen der die Umluftbewegung des gasförmigen
Mediums herbeiführenden Vorrichtung und der Durchtrittsstelle des gasförmigen Mediums durch den Blasrost Fallen für die Wasserabscheidung angeordnet sind.
Eine weitere besondere Ausführungsform der Erfindung ermöglicht durch den Einsatz eines
Filterkastens mit einem oder mehreren eingesetzten Filterrahmen, die mit einem Filtermaterial be- spannt sind, dass das im Kreislauf geführte gasförmige Medium keine Stoffteilchen, z. B. keine Alkalizelluloseteilchen, zum Wärmetauscher und Tropfenabscheider führt. Dadurch wird gewährleistet, dass die bisher üblichen Verstopfungen des Wärmetauschers und Tropfenabscheiders nicht mehr vorkommen. Die bisher aufwendige, notwendige Reinigung, durch die ein längerer Stillstand der Anlage verbunden war, erübrigt sich ; ausserdem wird Kühlmittel eingespart. Bisher stieg, je mehr sich das Kühlregister verstopfte, der Kühlmittelverbrauch an, da sich die Wärmeaustauschfläche verkleinerte.
Ferner wurde auch gefunden, dass es von Vorteil ist, unmittelbar auf der Druckseite des Ventilators Luftregulierklappen anzuordnen. Damit wird es ermöglicht, bei Produktionsschwankungen durch Verstellen der Luftregulierklappen die Luftmenge je nach Bedarf zu drosseln oder zu erhöhen. Es wird dadurch ein gleichmässiger Fluss der zu behandelnden Stoffe, insbesondere ein gleichmässigerer Alkalizellulosefluss, sowie auch eine gleichmässigere Temperierung der zu behandelnden Stoffe, beispielsweise der Alkalizellulose, und ein breiteres Teillastverhalten erreicht.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in der in Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung im Längsschnitt dargestellt ist. Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht von links der Vorrichtung gemäss Fig. l, teilweise im Schnitt.
In Fig. 1 ist mit --1-- der Abluftkasten bezeichnet, in dem ein Filterkasten --2-- angeordnet ist. Die aus dem Abluftkasten --1-- austretende Luft wird über den als Kühlregister ausgebildeten Wärmeaustauscher --3-- zum Tropfenabscheider --4-- geführt, der in einen Saugschacht --8-mündet. Die die Umlaufbewegung des gasförmigen Mediums herbeiführende Vorrichtung ist ein Ventilator --6--. Dieser dient der Förderung des zum kontinuierlichen Kühlen oder Erwärmen oder zur kontinuierlichen chemischen Behandlung dienenden gasförmigen Mediums, beispielsweise der Luft.
Das gasförmige Medium wird vor und nach dem Ventilator --6-- über Fallen --13-- und druckseitig angeordneten Luftregulierklappen --7-- geführt. Nach Durchtritt durch die Luftregulierungsklappen gelangt das gasförmige Medium in den Blasschacht --5-- und wird von diesem durch den Blasrost --12-- geführt. Es tritt nach Durchtritt durch den Blasrost mit der zu kühlenden, zu erwärmenden oder chemisch zu behandelnden Alkalizellulose im Kühlschacht --10--
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lose, erfolgt mittels Eintragschnecke --11--.
Für eine besonders wirksame Befreiung des Luftstromes von überschüssigem Wasser ist es zweckmässig, Fallen --13-- vor und nach dem Ventilator --6-- anzuordnen.
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The invention relates to an improved device for continuous cooling or heating or for the continuous chemical treatment of substances, for. B. Alkaline cellulose.
AT-PS No. 195446 describes a device for continuous cooling or heating or for continuous chemical treatment, in particular sulfiding, of alkali cellulose by means of gas or. vaporous media on a flat surface provided with a large number of passage openings with a grate built into a box, at the beginning and end of which
Devices for introducing and discharging the alkali cellulose or sulfided alkali cellulose are arranged, in which a chamber under the grate for supplying the gas or. vaporous
Medium and in the grate in the feed direction of the gas or. expediently slit-shaped openings running in vaporous medium which run perpendicularly or almost perpendicularly to the grate surface or
deviate from the vertical in the direction of the delivery point, are provided and in which the grate is built into a circulatory system which has at least one circulating movement of the gas or. contains vaporous medium-producing device and a heat exchanger, known, in which the grate arranged in the box consists of plates arranged parallel to one another and passage slots between free plates, the edges of which interact with the alkali cellulose to be treated and are rounded off.
In the case of this known device, the service life was relatively short, because it frequently leads to sticking of the grate surface with particles of the substances to be treated, e.g. B. Alkaline cellulose particles came. After an operating period that is generally no longer than
Lasted for 48 hours, as the effectiveness of the facility was considerably reduced, one had to
Interruption of the work process with subsequent cleaning of the grate can be carried out in order to bring the efficiency of the device to a corresponding value.
As could be determined, these inevitabilities, which have significantly impaired the economic use of the known device, are due to the fact that the
Insufficient water was separated so that entrained water droplets caused the undesirable sticking effect on the grate.
It has now been found that the disadvantages of the known device described can be avoided and considerably longer service lives can be achieved in continuous operation if the heat exchanger, in particular a cooling register with a downstream droplet separator, is arranged on the suction side of the fan.
The invention accordingly relates to a device for continuous cooling or heating or for the continuous chemical treatment of substances, in particular particulate substances, such as, for example, alkali cellulose, by means of gaseous media in a temperature control shaft with built-in grate consisting of bars or plates which are arranged parallel to one another and pass through slots between them. the edges of which are rounded, the passage slots running perpendicularly or approximately perpendicularly to the grate surface or
deviate from the vertical towards the delivery point, devices for introducing and discharging substances, such as alkali cellulose, are arranged at the beginning and end of the grate, under the grate there is a blow chute for supplying the gaseous medium and in which the grate is fed into a circulatory system is installed, which contains at least one orbital movement of the gaseous medium and a heat exchanger, which essentially consists in the fact that the heat exchanger in the gaseous medium circulation system in the section between the outlet point of the gaseous medium from the exhaust air box and the entry point of the gaseous medium into the device which brings about the circulating movement of the gaseous medium, and that in the aforementioned section after the heat exchanger,
In particular, a droplet separator is arranged directly behind a cooling register.
Under operating conditions in which the exhaust air is exposed to particularly large quantities of water, water droplets can be torn through by the droplet separator, which cannot be converted into water vapor (gaseous) in the fan itself by the supply of energy. In such cases, traps can be provided according to the invention which remove the water drops still present. These traps can before and after the orbital movement of the gaseous medium device, z. B. the fan. This arrangement of the traps ensures that the grate is completely dry
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Supply air and thereby achieve standing times of 14 days and longer.
This particular embodiment of the invention is characterized in that in the
Section between the droplet separator and the device causing the circulating movement of the gaseous medium and in the section between the circulating air movement of the gaseous medium
Medium-inducing device and the passage point of the gaseous medium through the blow grate traps are arranged for water separation.
A further special embodiment of the invention is made possible by using a
Filter box with one or more filter frames inserted, which are covered with a filter material so that the gaseous medium circulated does not contain any material particles, e.g. B. no alkali cellulose particles leads to the heat exchanger and droplet separator. This ensures that the usual blockages of the heat exchanger and droplet separator no longer occur. The previously elaborate, necessary cleaning, which was associated with a longer downtime of the system, is no longer necessary; coolant is also saved. So far, the more the cooling coil became clogged, the coolant consumption increased because the heat exchange area was reduced.
It was also found that it is advantageous to arrange air regulating flaps directly on the pressure side of the fan. This makes it possible to throttle or increase the air volume as required in the event of production fluctuations by adjusting the air regulating flaps. A uniform flow of the substances to be treated, in particular a more uniform alkali cellulose flow, as well as a more uniform temperature control of the substances to be treated, for example the alkali cellulose, and a broader part-load behavior are thereby achieved.
The device according to the invention is explained in more detail with reference to the drawings, in which a device according to the invention is shown in longitudinal section in FIG. 1. FIG. 2 shows a view from the left of the device according to FIG. 1, partly in section.
In Fig. 1 is designated with --1-- the exhaust air box, in which a filter box --2-- is arranged. The air emerging from the exhaust air box --1-- is led via the heat exchanger --3-- designed as a cooling register to the droplet separator --4--, which opens into a suction shaft --8-. The device which causes the gaseous medium to circulate is a fan --6--. This serves to convey the gaseous medium, for example the air, which is used for continuous cooling or heating or for continuous chemical treatment.
The gaseous medium is passed before and after the fan --6-- via traps --13-- and air regulating flaps --7-- on the pressure side. After passing through the air control flaps, the gaseous medium enters the blow duct --5-- and is guided by it through the blow grate --12--. After passing through the blow grate, it occurs in the cooling shaft with the alkali cellulose to be cooled, heated or chemically treated --10--
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loose, takes place by means of a feed screw --11--.
For a particularly effective removal of excess water from the air flow, it is advisable to arrange traps --13-- before and after the fan --6--.
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