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Die Erfindung betrifft eine Brennkraftmaschine mit einem die unmittelbar körperschallerregten
Teile, nämlich Zylinder, Zylinderkopf, Kolben, Pleuelstange, Kurbelwellenlager und Kurbelwelle, beinhaltenden Triebwerksträger, der über mehrere, ausserhalb des ölbenetzten Raums liegende, körperschallisolierende und kraftübertragende Elemente an dem dadurch körperschallisolierten
Kurbelgehäuse abgestützt ist, wobei die Achsen der im wesentlichen hohlzylindrischen körperschall- isolierenden Elemente parallel zur Kurbelwellenachse liegen, zum Zwecke einer Reduzierung der
Relativbewegung des Triebwerksträgers im wesentlichen auf eine Schwenkbewegung um die Kurbel- wellenachse zumindest am abtriebsseitigen Ende des Triebwerksträgers ein mehrarmiger, vorzugs- weise zweiarmiger Tragbügel in Form eines Doppelhebels vorgesehen ist,
der am Lagerstuhl des
Kurbelwellenlagers befestigt ist und im Bereich seiner Enden zumindest je ein körperschallisolieren- des Element trägt, und die Anordnung der Tragbügelarme bzw. körperschallisolierenden Elemente bezüglich der Kurbelwellenachse symmetrisch ist, nach Patent Nr. 375445.
Mit dieser Lösung nach dem älteren Vorschlag war es möglich, unter Beibehaltung der vorteil- haften Anordnung der körperschallisolierenden und kraftübertragenden Elemente zwischen Triebwerks- träger und Kurbelgehäuse ausserhalb des ölbenetzten Bereichs des Kurbelgehäuses eine Verbesserung der Lagerung des Triebwerksträgers im Kurbelgehäuse dahingehend zu erreichen, dass die durch die elastische Lagerung ermöglichten Relativbewegungen zwischen der Kurbelwelle und dem Kurbelgehäuse auf an sich bekannte Weise im wesentlichen auf eine Schwenkbewegung des Triebwerksträgers um die Kurbelwellenachse selbst reduziert werden, was die Anordnung von eigenen Ausgleichselementen bzw. von Ausschlagbegrenzungen an der Abtriebsseite des Triebwerksträgers überflüssig macht. Als Nachteil dieser Ausführung ist zu erwähnen, dass die Befestigung bzw.
Lagerung einer derartigen Brennkraftmaschine, beispielsweise in einem von der Brennkraftmaschine angetriebenen Fahrzeug, in völlig konventioneller Weise über zusätzliche elastische Elemente und Konsolen, die am Fahrzeugrahmen und am Kurbelgehäuse bzw. Getriebegehäuse angeschraubt sind, zu erfolgen hat. Diese Befestigungsart der Brennkraftmaschine hat aber bei der Ausführung mit einem im Kurbelgehäuse körperschallisoliert gelagerten Triebwerksträger den Nachteil, dass die freien Massenkräfte der Brennkraftmaschine vom Triebwerksträger über die elastischen körperschallisolierenden Elemente vorerst in das Kurbelgehäuse und erst über die Lagerung der gesamten Brennkraftmaschine beispielsweise an den umgebenden Fahrzeugaufbau übertragen werden.
Infolge dieser Kraftführung treten im Kurbelgehäuse verhältnismässig hohe Spannungen und Deformationen auf, was die Effizienz der Körperschallminderung auf Grund der damit stark herabgesetzten Dämmwirkung des Kurbelgehäuses wesentlich beeinträchtigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Brennkraftmaschine der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die beschriebenen Nachteile vermieden werden und insbesonders eine Lagerung der gesamten Brennkraftmaschine ohne nachteiligen Einfluss auf die Körperschalldämmung ermöglicht wird.
Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass an beiden Enden des Triebwerksträgers je ein Tragbügel vorgesehen ist, von denen einer zumindest ein zusätzliches körperschalldämmendes Element und der andere zumindest zwei zusätzliche körperschalldämmende Elemente im Bereich von voneinander unabhängigen Enden trägt, welche von den zur Abstützung des Triebwerksträgers im Kurbelgehäuse dienenden körperschallisolierenden Elementen unabhängig sind und vom Kurbelgehäuse unabhängig ausserhalb desselben angeordnet zur Lagerung der Brennkraftmaschine, beispielsweise in einem von dieser angetriebenen Fahrzeug, dienen.
Damit ist das Kurbelgehäuse von der Funktion der Übertragung der am Triebwerksträger auftretenden Kräfte an die Lagerung der Brennkraftmaschine entbunden, was das Auftreten von das Dämmverhalten des Kurbelgehäuses herabsetzenden Spannungen und Deformationen im Lagerungsbereich verhindert.
Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die zusätzlichen körperschalldämmenden Elemente jeweils gemeinsam mit den für die Abstützung des Triebwerksträgers am Kurbelgehäuse dienenden körperschallisolierenden Elementen an einem Tragbügelende angeordnet sind. Damit erfordert der Tragbügel keinerlei Abänderungen gegenüber der Ausführung mit unmittelbar vom Kurbelgehäuse getragenem Triebwerksträger ; lediglich die Befestigung der körperschalldämmenden Elemente an den Enden der Arme des Tragbügels muss dahingehend modifiziert werden, dass auch die zusätzlichen körperschalldämmenden Elemente zur Lagerung der Brennkraftmaschine gemeinsam befestigt werden können.
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Durch die beschriebene Ausbildung der Lagerung der Brennkraftmaschine, beispielsweise in einem Kraftfahrzeug zu dessen Antrieb die Brennkraftmaschine dient, ist auf sehr vorteilhafte Weise erreicht, dass die Reaktionskräfte des Triebwerksträgers unmittelbar an die die Brennkraftmaschine tragenden Teile übertragen werden, was das Auftreten von die körperschalldämmenden Eigenschaften des Kurbelgehäuses stark herabsetzenden, auf Grund der Einleitung der besagten Reaktionskräfte in das Kurbelgehäuse auftretenden, Spannungen und Deformationen im Kurbelgehäuse vermeidet.
Bei der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Ausführungsform sind die zusätzlichen körperschalldämmenden Elemente--65--, welche in beschriebener Weise zur Lagerung der Brennkraftmaschine an einem Rahmenteil --54-- eines nicht weiter dargestellten Fahrzeuges dienen, jeweils gemeinsam mit den für die Abstützung des hier nicht näher dargestellten Triebwerksträgers am Kurbelgehäuse --6-- dienenden körperschallisolierenden Elementen --12-- an einem Ende --11-- des Tragbügels --9'-- angeordnet. Die Innenhülsen--13, 67--der Elemente--12, 65--sind dabei mit einer
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am Kurbelgehäuse --6-- bzw. am Rahmenteil --54-- gilt sinngemäss das bereits zu Fig. l bis 3
Ausgeführte.
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Einleitung von Reaktionskräften des Triebwerks- trägers in das Kurbelgehäuse unterbunden, da diese Reaktionskräfte über die Tragbügel --9'-- und die zusätzlichen körperschalldämmenden Elemente --65-- unmittelbar an die Rahmenteile --54-- übertragen werden. Die schalldämmende Funktion des Kurbelgehäuses selbst ist damit also nicht beeinträchtigt.
Abweichend von der zu Fig. 1 beschriebenen Anordnung könnte an einer Seite des Triebwerksträgers natürlich auch ein Tragbügel mit nur einem zusätzlichen körperschalldämmenden Element zur Lagerung der Brennkraftmaschine verwendet werden, was eine 3-Punkt-Lagerung ergibt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Brennkraftmaschine mit einem die unmittelbar körperschallerregten Teile, nämlich Zylinder, Zylinderkopf, Kolben, Pleuelstange, Kurbelwellenlager und Kurbelwelle, beinhaltenden Triebwerksträger, der über mehrere, ausserhalb des ölbenetzten Raums liegende, körperschalliso- lerende und kraftübertragende Elemente an dem dadurch körperschallisolierten Kurbelgehäuse abgestützt ist, wobei die Achsen der im wesentlichen hohlzylindrischen körperschallisolierenden Elemente parallel zur Kurbelwellenachse liegen, zum Zwecke einer Reduzierung der Relativbewegung des Triebwerksträgers im wesentlichen auf eine Schwenkbewegung um die Kurbelwellenachse zumindest am antriebsseitigen Ende des Triebwerksträgers ein mehrarmiger, vorzugsweise zweiarmiger Tragbügel in Form eines Doppelhebels vorgesehen ist,
der am Lagerstuhl des Kurbelwellenlagers befestigt ist und im Bereich seiner Enden zumindest je ein körperschallisolierendes Element trägt, und die Anordnung der Tragbügelarme bzw. körperschallisolierenden Elemente bezüglich der Kurbelwellenachse symmetrisch ist, nach Patent Nr. 375445, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Enden des Triebwerksträgers je ein Tragbügel (9', 9") vorgesehen ist, von denen einer zumindest ein zusätzliches körperschalldämmendes Element (65) und der andere zumindest zwei zusätzliche körperschalldämmende Elemente (65) im Bereich von voneinander unabhängigen Enden (52) trägt, welche von den zur Abstützung des Triebwerksträgers (1) im Kurbelgehäuse (6) dienenden körperschallisolierenden Elementen (12) unabhängig sind und vom Kurbelgehäuse (6)
unabhängig ausserhalb desselben angeordnet zur Lagerung der Brennkraftmaschine, beispielsweise in einem von dieser angetriebenen Fahrzeug, dienen.