<Desc/Clms Page number 1>
Die Erfindung betrifft ein Merkblattregister, bestehend aus einem Gehäuse mit einem unter der Einwirkung einer Schubfeder stehenden und mit einer Verriegelungseinrichtung verschliessbaren
Schubfach zur Aufnahme eines Stapels aus mit Kennzeichen versehenen Registerkarten zur Speiche- rung von Teilnehmer-Rufnummern, die in ihren Kartenlängsseiten Mitnehmerausstanzungen und an ihren Stirnseiten registerartig ausgebildete Auswählstanzungen aufweisen, die treppenförmig von der linken und von der rechten Kartenlängsseite zur Mitte der Registerkarten verlaufen und ent- sprechend der wechselseitigen Stufung bei jeder darunterliegenden Registerkarte kleiner bemessen sind, und aus einer mit einer Einrichtung zur Freigabe der ausgewählten Registerkarten zusammen- wirkenden Wähleinrichtung,
die aus einer in einem an dem Gehäuse vorderseitig ausgebildeten
Tastenfeld zusammengefassten Anzahl von entsprechend den Kennzeichen der Registerkarten gekenn- zeichneten, mit senkrechten Steuerbolzen zum Auswählen der Registerkarten versehenen Wähltasten besteht, die mit ihren Steuerbolzen in die Auswählstanzungen der Registerkarten eingreifen und auf einen Riegel der Verschliesseinrichtung einwirken und bei deren Betätigung der Steuerbolzen einer jeden Wähltaste durch die Auswählstanzungen der über der ausgewählten Registerkarte liegen- den Registerkarten hindurchgreift und gleichzeitig am Boden des Schubfaches vorgesehene Mitnehmer in die seitlichen Mitnehmerausstanzungen der von den Steuerbolzen niedergedrückten Registerkarte und den jeweils darunterliegenden Registerkarten eingreifen,
während beim Ausfahren des Schubfaches die über der ausgewählten Registerkarte liegenden Registerkarten von dem Steuerbolzen der betätigten Wähltaste zurückgehalten werden.
Bekannt ist eine Vorrichtung zur Durchführung einer Wahl in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der die eine gewünschte Verbindung kennzeichnende Wahlinformation durch Betätigung von Auslöseorganen zur Aussendung gelangt, von denen das eine Auslöseorgan die Freigabe des Teilnehmerverzeichnisses bewirkt, während das andere Auslöseorgan mit einer Verschlüsselungseinrichtung verbunden ist und jede Wähltaste des Tastenfeldes zusätzlich eine Kennung zur Eingabe der Teilnehmerwahlnummern in einen Speicher aufweist (DE-AS 1803396).
Nachteilig bei dieser Vorrichtung zur Durchführung einer Wahl in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen ist, dass mit den tastenförmig ausgebildeten Auslöseorganen kein Einspeichern der Rufnummern der anzusprechenden Teilnehmer möglich ist. Dies hat zur Folge, dass ein zahlenmässig umfangreiches Tastenfeld vorgesehen werden muss, da für jeden Buchstaben jede der Zahlen null bis neun sowie für die Steuerfunktionen jeweils eine Funktionstaste als Auslöseorgan vorhanden sein muss. Hiedurch erfordern die Auslöseorgane ein relativ grosses Bauvolumen, so dass das Gehäuse der bekannten Vorrichtung verhältnismässig gross ausgebildet werden muss. Die Vielzahl der auf engem Raum angeordneten Auslöseorgane erfordert eine sehr aufwendige manuelle Fertigung, um die Gefahr von Störungen zu verhindern, die auch durch die Vielzahl der elektrischen Leitungen bedingt sind.
Hinzu kommt noch, dass bei dieser Vorrichtung ein Speichern von Rufnummern mittels einer Fädelmatrix erfolgt, mit der ein Löschen oder ein erneutes Eingeben oder Verändern von Rufnummern nicht möglich ist, ohne dass hier geschultes Fachpersonal herangezogen werden muss, denn die mit der Fädelmatrix arbeitende Vorrichtung benötigt für eine Veränderung der Wahlinformation einen Eingriff in den Speicher und dieser Eingriff kann nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Hinzu kommt noch, dass bei dieser Vorrichtung die jeweils ausgewählte Registerkarte durch Hochklappen des Gehäusedeckels freigelegt wird.
EMI1.1
Diese Rufnummern-Wählautomaten sind jedoch nicht für die Aufnahme einer Anzahl von Registerkarten ausgebildet, auf denen die Teilnehmer mit zugehörigen Kennzahlen eingetragen sind.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Merkblattregister mit in einem Gehäuse angeordneten, durch Tastendruck ausfahrbarem Schubfach zur Aufnahme eines Stapels aus mit Kennzeichen versehenen Registerkarten zur Speicherung der Teilnehmer mit einer Vorrichtung zur Durchführung einer Wahl in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der die eine gewünschte Verbindung kennzeichnende Wahlinformation durch Betätigung von Wähltasten zur Aussendung gelangt, zu schaffen, bei dem nur wenige Funktionstasten erforderlich sind und bei dem mit den Funktionstasten nicht nur die Freigabe der einzelnen Registerkarten mit den Kodenummern durch Ausfahren des Schubfaches aus dem Merkblattregistergehäuse und das Eingeben von Kodenummern
<Desc/Clms Page number 2>
möglich ist, sondern darüber hinaus auch Rufnummern gespeichert werden können,
wobei gleich- zeitig die Herstellung und die Bedienung des Merkblattregisters vereinfacht werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ein Merkblattregister gemäss der eingangs beschriebenen Art vor, welches in der Weise ausgebildet ist, dass jede Wähltaste des Tastenfeldes 'zusätzlich mit einer Kennung zur Eingabe der Teilnehmerwahlnummern in einen in dem Gehäuse angeordneten Speicher angeordnet ist und dass zur Durchführung einer selbsttätigen Wahl in Fern- melde-, insbesondere Fernsprechanlagen unter Verwendung einer durch eine Betätigungstaste aus- lösbaren Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung jede Wähltaste mit einem senkrechten
Tastenstift versehen ist, in dessen Bewegungsbahn und unterhalb seines freien Endes eine matrixartig angeordnete, Kontakte aufweisende Kontaktplatte angeordnet ist, an der eine obere Schicht parallel zueinander im Abstand der Wähltasten ausgerichteter,
streifenförmiger Längskontakte vor- gesehen ist, von denen jeweils ein Längskontakt mittels eines Tastenstiftes auf einen der streifen- förmigen Querkontakte drückbar ist, die unter der Schicht von Längskontakten rechtwinklig zu diesen in einem dem Raster der Wähltasten entsprechenden Raster angeordnet sind, und dass die
Kontaktplatte und die weiteren auf dem Tastenfeld angeordneten, zur Steuerung dienenden Tasten mit der mit einem Ein-Chip-Mikroprozessor verbundenen Kodier- und Wahlinformationsaussendeein- richtung verbunden sind.
Ein derart ausgebildetes Merkblattregister arbeitet nicht nur mit Kodenummern zum Anwäh- len, sondern ermöglicht darüber hinaus auch das Einspeichern von Rufnummern und das selbsttätige
Wählen des anzusprechenden Teilnehmers mittels der gespeicherten Nummern, wobei die Möglichkeit mit eingeschlossen ist, dass das Einspeichern der Rufnummern vom Besitzer eines derartigen Merk- blattregisters selbst vorgenommen werden kann, ohne dass hiezu Veränderungen an dem Speicher vorgenommen werden müssen. Ausserdem ist dem Besitzer eines derartigen Merkblattregisters die
Möglichkeit gegeben, gespeicherte Rufnummern jederzeit zu löschen, wieder neu einzugeben oder zu verändern, ohne hiefür geschultes Fachpersonal heranziehen zu müssen.
Darüber hinaus ist die Möglichkeit gegeben, die Registerkarten nicht nur zum Notieren der Fernsprechteilnehmer und der diesen zugeordneten Kodenummern zu verwenden, sondern darüber hinaus können auch weitere, die Fernsprechteilnehmer betreffende Informationen mit vermerkt werden. Die Speicherung von Fern- sprechteilnehmer-Rufnummern ist mit dem Merkblattregister mühelos durchführbar, da die für das
Freigeben der jeweils ausgewählten Registerkarten erforderlichen Wähltasten nicht nur für das
Einspeichern von Kodenummern, sondern darüber hinaus auch für das Einspeichern der Rufnummern verwendbar sind. Das Merkblattregister zeichnet sich durch eine einfache, übersichtliche konstruk- tive Ausgestaltung aus und benötigt für die Durchführung einer Vielzahl von Funktionen nur eine
Mindestanzahl von Wähltasten.
Die Kontaktplatte besteht aus einem plattenförmigen Zuschnitt und ist mit einem Arretierungs- hebel für die Registerkartenfreigabevorrichtung verbunden, wobei der plattenförmige Zuschnitt eine
Leiterplatte mit den Längskontakten und den Querkontakten trägt, die und die Längskontakte als versilberte Blattfedern ausgebildet sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Wähltasten des Tastenfeldes über die Längs- und Querkontakte mit einer Relaissteuerung der Kodier- und Wahlinformationsaussendeein- richtung verbunden, die wieder mit dem Mikroprozessor über eine Steuerschaltung mit einer
Nummernanzeige und den Wählkontakten verbunden ist.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen
Fig. 1 ein Merkblattregister mit einem ein- und ausfahrbaren, einen Stapel Registerkarten aufneh- menden Schubfach und mit einer Vorrichtung zur Durchführung einer Wahl in Fernmelde-, insbe- sondere Fernsprechanlagen ill einer schaubildlichen Ansicht in einem längsaufgeschnittenen Gehäu- se, Fig. 2 das Merkblattregister gemäss Fig. l in einem senkrechten Längsschnitt, Fig. 3 das Merk- blattregister gemäss Fig. 2, jedoch mit teilweise ausgefahrenem Schubfach, Fig. 4 mehrere übereinan- der angeordnete Registerkarten mit an ihren Stirnrändern ausgebildeten Auswählzungen, Fig.
5 das
Merkblattregister mit der Vorrichtung zur Durchführung einer Wahl in Fernmelde-, insbesondere
Fernsprechanlagen, teils in einer Seitenansicht, teils in einem senkrechten Schnitt, Fig. 6 bis
8 die Ausbildung möglicher Matrixschaltungen der Kontakte, Fig. 9 ein Tastenbeschriftungsfeld für eine Taste mit Vierfachfunktion in einer Draufsicht, Fig. 10 das Tastenfeld des Merkblattregisters
<Desc/Clms Page number 3>
in einer Draufsicht, Fig. 11 einen Schaltplan des elektronischen Teils der Wahldurchführungsvor- richtung, Fig. 12 ein Blockschaltbild der Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung, Fig. 13 das Blockschaltbild eines Druckers und Fig. 14 das Blockschaltbild des alphanumerischen Anzeigegerätes.
Das in den Fig. l bis 4 dargestellte Merkblattregister besteht aus einem Gehäuse --2-- mit einem auf dem Gehäuseboden geführten, rückseitig offenen Schubfach --8-- zur Aufnahme eines Registerkartenstapels --9-- aus Registerkarten --801--. Die Registerkarten --801-- bestehen aus federnd-elastischem Material ; sie sind an ihren Längsseiten, u. zw. benachbart zur vorlaufenden Kartenstirnseite, mit Mitnehmerausstanzungen --815-- versehen. Die beim Herausziehen des Schubfaches --8-- verlaufenden Stirnseiten der Registerkarten --801-- weisen Auswählzungen bzw. Auswählstanzungen --820-- auf, die treppenförmig von der linken und von der rechten Kartenlängsseite zur Mitte der Registerkarten verlaufen und entsprechend der wechselseitigen Stufung bei jeder darunterliegenden Registerkarte kleiner bemessen sind.
Die wechselseitige Stufung ist vorzugsweise so ausgebildet, dass die linken Stufen von der ersten, dritten, fünften und siebten Karte und die rechten Stufen von der zweiten, vierten und sechsten Karte gebildet werden (Fig. 4).
Der Boden des in dem Gehäuse --2-- geführten Schubfaches --8--, das unter der Einwirkung einer Druckfeder --812-- steht, ist mit parallelen Längsschlitzen --803-- für den Durchtritt von am Gehäuseboden befestigten, nasenförmigen Nocken --805-- versehen. Diese Nocken --805-- weisen von der Gehäuseöffnung einen vorbestimmten Abstand auf, der bei eingeschobenem Schubfach --8-der Länge eines zu dessen Vorderwand schräg abfallenden, eine Vertiefung --816-- begrenzenden Bodenteils des Schubfaches --8-- entspricht, an dessen wangenförmigen Längsrändern kein Mitneh- mer --806-- für den Eingriff in die Mitnehmerausstanzungen --815-- der Registerkarten --801-angeordnet ist.
In die Auswählstanzungen --820-- der Registerkarten --801-- greifen Wähltasten --807-- ein, die in einem Tastenfeld --6-- vereinigt sind und die auf einen Riegel --810-- zum Verschlie- ssen des Schubfaches --8-- einwirken. Jede in der Draufsicht rechteckförmige Wähltaste --807-steht unter dem Druck einer Gegenfeder --813-- und weist an den Schmalseiten je eine Schulter - auf, die beide den durch die Feder --813-- bewirkenden Aufwärtshub begrenzen. Unterhalb der Schultern --819-- ist jede Wähltaste --807-- mit einem Bolzen --808-- versehen, der der Profilierung der Auswählstanzungen --820-- der Registerkarten --801-- angepasst ist.
Zum Verschliessen des Schubfaches --8-- greift der Riegel --810-- in eine in einer Längs-
EMI3.1
formte Nase --814-- kippbare Steuerschiene --809-- angeordnet. In der Steuerschiene --809-- ist auf der den Wähltasten --807-- entgegengesetzten Längsseite der unter der Einwirkung einer Feder --817--indieAusenehmung--811--desSchubfaches--8--hineingedrückteRiegel--810--geführt, der sich beim Herausschwenken gleichzeitig auf der Steuerschiene --809-- abstützt.
Bei Nichtgebrauch dieses Merkblattregisters gemäss Fig. 40 ist das Schubfach --8-- in dem Gehäuse --2-- durch den Riegel --810-- gehalten. Mittels der durch den Schubfachboden hindurchgeführten Nocken --805-- werden die Registerkarten --801-- in dem benachbarten Bereich ihrer die Auswählstanzungen --820-- aufweisenden Stirnseite leicht angehoben, so dass dieser Bereich
EMI3.2
weit in die Vertiefung --816-- des Schubfaches --8-- hinein, dass die Mitnehmer --806-- in die seitlichen Mitnehmerausstanzungen --815-- der Registerkarten --801-- eingreifen.
Gleichzeitig werden durch den niedergedrückten Bolzen --808-- die gegebenenfalls übrigen, im Gehäuse verbliebenen Registerkarten in der Weise zurückgehalten, dass der Bolzen --808-- durch die jeweils grössere Auswählstanzung der über der gewählten Registerkarte --801-- liegenden Registerkarte bzw.
<Desc/Clms Page number 4>
Registerkarten hindurchgreift und so verhindert, dass diese Registerkarte bzw. die auf dieser liegenden weiteren Registerkarten auf Grund der bestehenden Reibungskräfte beim Ausfahren des Schubfaches --8-- mit hinaustransportiert werden. Das Auswählen einer Registerkarte erfolgt hienach durch Überführen dieser ausgewählten Registerkarte mit den jeweils darunterliegenden Registerkarten in eine Ebene, die zu derjenigen Ebene, in der die Registerkarten in der eingeschobenen Stellung des Schubfaches --8-- liegen, abgesenkt ist.
Die Vertiefung --816-- in dem Schubfach - braucht nicht in der Schubfachstirnseite ausgebildet zu sein ; es besteht auch die Möglichkeit, diese Vertiefung in einen andern Bereich des Schubfaches zu verlegen, wobei dann wieder die Wähltasten --807-- mit entsprechend im Innenraum des Gehäuses schwenkbar gelagerten Schwenkarmen versehen sein müssen, die an ihren freien Enden entsprechend ausgebildete Kartenrückhaltestifte aufweisen, mittels denen die gleiche Funktion dann bei Betätigung einer Wähltaste erzielt wird, wie bei Betätigung der Wähltaste des voranstehend beschriebenen Merkblattregisters.
Bei der weiteren Abwärtsbewegung der niederdrückbaren Wähltaste --807-- beaufschlagt diese die kippbare Steuerschiene --809--. Die der Tastenbewegung entgegengerichtete Hebebewegung der Steuerschiene --809-- bewirkt das Herausschwenken des mittels der Feder --817-- federnd niedergedrückten Riegels --810-- aus der Rast --811-- des Schubfaches --8--. Die Steuerleiste --809-und der Riegel --810-- sind so angeordnet, dass eine Entriegelung des Schubfaches --8-- erst
EMI4.1
riegelt sind.
Der Vorschub des Schubfaches --8-- erfolgt nach Herausschwenken des Riegels --810-- aus der Rast --811-- mittels der vorzugsweise als Spreizfeder ausgebildeten Schubfeder --812--. Beim
Vorschub des Schubfaches --8-- werden gleichzeitig die von den Mitnehmern --806-- erfassten
Registerkarten --801-- aus dem Gehäuse --2-- herausgezogen, so dass die ausgewählte Register- karte, gegebenenfalls als oberste eines Registerkartenstapels, zur Einsichtnahme oder zur Beschriftung in voller Grösse vorliegt. Während des Vorschubes des Schubfaches --8-- gleiten die in diesem verbleibenden Registerkarten auf Grund der federnd-elastischen Eigenschaften des Kartenmaterials über die nasenförmigen Nocken --805-- hinweg und unter dem niedergedrückten Bolzen --808-hindurch (Fig. 3).
Die Ausfahrweise des Schubfaches --8-- ist durch die Länge der im Boden des Schubfaches - -8-- vorgesehenen Schlitze --803-- bestimmt. Das Schlitzende eines jeden Schlitzes kann zur Minderung des Anschlaggeräusches durch Gummi gepolstert sein.
Der der Vorderseite des Gerätes zugewendete Rücken der Nocken --805-- ist so stark abgeschrägt ausgebildet, dass sich nach der Entnahme von Registerkarten diese wieder mühelos und in richtiger Stapelreihenfolge einführen lassen.
Wird nach der Bedienung des Merkblattregisters der Finger von der niedergedrückten Wähltaste --807-- genommen, so wird diese durch die Rückstellfeder --813-- wieder in die durch die Schulter --819-- fixierte Ausgangsstellung zurückbewegt. Gleichzeitig gibt die Auslöseleiste --809-- den Riegel --810-- zum Einrasten in die Ausnehmung --811-- des Schubfaches --8-- frei. Der Riegel --810-- wird in die Rast --811-- hineingedrückt, wenn nach der Benutzung des Merkblattregisters das Schubfach --8-- in das Gehäuse --2-- eingeschoben wird. Beim Einschieben des Schubfaches --8-- wird die Schubfeder --812-- erneut gespannt und der Stapel Registerkarten, wie in Fig. 2 gezeigt, in die Auswahlstellung übergeführt.
Bei diesem Merkblattregister kann auch eine andersartig ausgebildete Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung für das Schubfach --8-- vorgesehen sein, worauf nachstehend im Zusammenhang mit der Fig. 5 noch näher eingegangen wird.
An Stelle der voranstehend beschriebenen Verriegelungs- und Entriegelungsvorrichtung für das Schubfach --8-- können auch andere Ausführungsformen zur Anwendung gelangen.
Die in dem vorstehend beschriebenen Merkblattregister angeordnete Vorrichtung zur Durchführung einer Wahl in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen ist in Fig. 5 dargestellt. Der Aufbau und die Arbeitsweise dieser Wahldurchführungsvorrichtung wird an Hand des in Fig. 5 verein-
EMI4.2
<Desc/Clms Page number 5>
Bei der Ausführungsform des Merkblattregisters nach Fig. 5 sind diese Wähltasten mit --23-- bezeichnet. An jeder Wähltaste ist ein Tastenstift-26-angeformt, der beim Niederdrücken der jeweiligen Taste --23-- auf einer Kontaktplatte --18-- zur Anlage kommt.
Die in Fig. 5 mit --1-- bezeichnete Wahldurchführungsvorrichtung besteht aus dem Gehäuse --2--, das von dem Gehäuseoberteil --3-- und dem Gehäusenunterteil --4-- gebildet ist. In dem Gehäuse --2-- ist eine als Schubfach --8-- mit einem Stapel --9-- von Registerkarten ausgebil- dete Einrichtung zur Freigabe der jeweils ausgewählten Registerkarte angeordnet, wobei das Schub- fach --8-- derart gelagert ist, dass das Schubfach --8-- bei Bedarf aus dem Gehäuse --2-- aus- fahren kann. Auf dem Gehäuseoberteil --3-- ist, soweit dies das Tastenfeld ermöglicht, eine Stell- fläche --7-- ausgebildet, auf die ein Fernsprecher abgestellt werden kann.
An dem hinteren Ab- schnitt des Gehäuses --2-- ist ein Hohlraum --5-- vorgesehen, der zur Aufnahme eines Laut- sprechers sowie einer Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung dient. An dem dem Hohl- raum --5-- entgegengesetzten Endabschnitt des Gehäuses --2-- ist auf dem Gehäuseoberteil --3-- das Tastenfeld --6-- ausgebildet. Dieses Tastenfeld --6-- weist die Wähltasten --23-- auf. Zur
Hochstellung der Wähltasten --23-- dient eine Tastenhebefeder --15--, die sich gegen die Wähl- tasten --23-- und den Gehäuseoberteil --3-- abstützt. Beim Drücken einer Wähltaste --23-- wer- den die andern Tasten --23-- in ihrer Stellung gehalten.
Die Tastenstifte --26-- kommen beim
Niederdrücken der jeweiligen Wähltasten --23-- auf einer Kontaktplatte --18-- zur Anlage, die mit dem Kontaktplattenrasthebel --16-- verbunden ist. Der Kontaktplattenrasthebel --16-- ist um eine Lagerachse --13-- schwenkbar gelagert und steht bei eingefahrenem Schubfach --8-- mit der Schubfachraste --10-- in Wirkverbindung. An dem Kontaktplattenrasthebel --16-- ist eine Kontaktplattenfeder --17-- ausgebildet, deren freier Endabschnitt sich gegen den Gehäuseoberteil --3-- abstützt.
Die Kontaktplatte --18-- weist matrixartig angeordnete Kontakte auf. Diese sind als Längskontakte --21-- und Querkontakte --22-- ausgebildet. Die streifenförmigen Längskontakte --21-- sind als obere Schicht parallel zueinander im Abstand der Tasten --23-- in Ausnehmungen --19-der Kontaktplatte --18-- gelagert. Unterhalb der Längskontakte --21-- befinden sich die Querkontakte --22--, die ebenfalls streifenförmig ausgebildet und rechtwinklig zu den Längskontakten - 21-- angeordnet sind. Jeder Querkontakt --22-- ist in einer Ausnehmung --20-- der Kontaktplatte --18-- gelagert. Die Längskontakte --21-- und die Querkontakte --22-- sind vorzugsweise als versilberte Blattfedern ausgebildet. Es können aber auch statt dieser streifenförmigen Kontakte andere Kontakte verwendet werden.
Mögliche, auf der Kontaktplatte --18-- verwendete Matrixschaltungen --30, 31, 32-- sind in den Fig. 23, 24 und 25 dargestellt. Die Matrixschaltung --30-- weist vier Längskontakte --21-- und vier Querkontakte --22-- auf, so dass sechzehn Impulssignale gegeben werden können. Die Matrixschaltung --31-- weist drei Längskontakte --21-- und vier Querkontakte --22-- auf, so dass zwölf Impulssignale gegeben werden können. Die Matrixschaltung - ist als verlegte Schaltung mit ebenfalls vier Längskontakten --21-- und vier Querkontakten --22-- ausgebildet.
Das in Fig.10 dargestellte Tastenfeld --6-- weist eine Nummernanzeige --27--, zwölf Tasten - sowie eine Taste --24a, 24b, 24c, 25-- auf. Die Nummernanzeige --27-- ist als Acht- -Segment-Leuchtdioden- oder Flüssig-Kristall-Anzeige ausgebildet. Die Tasten --23-- sind Vierfachfunktionstasten mit der Möglichkeit der Eingabe alphanumerischer Werte. Mittels dieser Tasten - können die Funktionen Buchstabenimpulssignal, Selektion der Registerkarten des Registerkartenstapels --9--, Ausfahren des Schubfaches --8-- sowie Zahlenimpulssignale erfüllt werden.
Ein mögliches Tastenbeschriftungsfeld --33-- einer Taste --23-- ist in Fig. 9 dargestellt. Dieses
EMI5.1
--33-- ist- als Zweifachfunktionstaste ausgebildet. Die Tasten --24a, 24b, 24c-- sind nicht mit Karten- rückhaltestiften --12-- verbunden. Die Taste --25-- wirkt wie die Tasten --23--. Es werden alle Registerkarten des Registerkartenstapels --9-- bei eingeschobenem Schubfach --8-- festgehalten, wobei das Schubfach --8--, wie voranstehend ausgeführt, ausfahrbar ausgebildet ist. Die Kontakte der Tasten --24a, 24b, 24c, 25-- entsprechen denen der Tasten --23--. Sofern weitere Funktionen wahrgenommen werden sollen, kann das Tastenfeld --6-- auch erweitert werden.
<Desc/Clms Page number 6>
Der elektronische Teil --35-- der Wahldurchführungsvorrichtung ist in Fig. 11 als Schaltplan dargestellt und besteht im wesentlichen aus einer Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung - -40--, die ihrerseits mit einem Mikroprozessor --50-- und der als Leuchtdioden- oder Flüssig- - Kristall-Anzeigefeld-60-- ausgebildeten Nummernanzeige-27--in Verbindung steht. Am Ausi gang der Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung --40-- befinden sich die die direkte Wahl auslösenden Wahlrelais --43-- der Relaissteuerung --48--, die ihrerseits mittels geerdeter Kontakte die Wahlimpulse im Fernsprechnetz auslösen, so dass der gewünschte Teilnehmer erreicht werden kann.
Die elektronische Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung --40-- steht mit einem ein- und ausschaltbaren Tonverstärker --70-- und einem Lautsprecher --71-- in Verbindung, um ein Mithören des laufenden Ferngespräches über den Lautsprecher zu ermöglichen. Hiezu ist der Tonverstärker --70-- über eine Adapterspule --72-- mit dem Sprechkreis induktiv verbunden. Ein im Eingangskreis liegender, in den Zeichnungen nicht dargestellter Lautstärkeregler ermöglicht die Einstellung der gewünschten Lautstärke. Die Stromversorgung der Einrichtung erfolgt insgesamt über das in einen Netzstecker integrierte Netzgerät --80-- einschliesslich einer hiemit verbundenen Pufferbatterie oder Akkumulator --81--, so dass auch bei Stromausfall über längere Zeit hinweg die volle Funktion der Anlage gewährleistet ist.
Im Innenraum des Gehäuses --2-- des Merkblattregisters ist der Lautsprecher sowie die Kodier-und Wahlinformationsaussendeeinrichtung angeordnet.
Die Wirkungsweise des elektronischen Teils --35-- des Merkblattregisters ist wie folgt : Nach Eingabe der Kodenummern des gewünschten Teilnehmers über das Tastenfeld --6-- sucht die Kodierund Wahlinformationsaussendeeinrichtung --40-- über den Kodewandler --42-- die im internen Speicher --41-- abgespeicherte, zugehörige Teilnehmerwahlnummer auf. Diese Wahlnummer kann aus Teilnehmerkennziffern, Ortskennziffern sowie eventuell aus Auslandskennziffern bestehen. Jedem Kodenummernbereich im Speicher --41-- der Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung --40-- steht dementsprechend der dreifach geteilte Kennziffernbereich gegenüber. Die unter der Kodenummer adressiert aufgerufene Teilnehmerwahlnummer, bestehend aus maximal drei Kennziffernbereichen, wird aus dem Speicher --41-- ausgelesen und der Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung - zugeführt.
Diese wandelt die digitale Speicherinformation in die für die Fernwahl geeignete Impulsform und Impulsfolge um. Erhält die Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung - ein Besetztzeichen auf der Fernsprechleitung, wird dieses Zeichen dem internen Zeichenanalysator --44-- zugeführt, der über den Mikroprozessor --50-- eine automatische Nachwahl des Teilnehmers nach einem vorprogrammierten Zeitraum veranlasst, bis nach einem der folgenden Wahlvorgänge das erwünschte Freizeichen ertönt. In diesem Fall gibt der Zeichenanalysator-44die Mithöreinrichtung, bestehend aus der Adapterspule --'72--, dem Tonverstärker--70--und dem Lautsprecher --71-- durch Einschalten der Betriebsspannung frei.
Gleichzeitig wird der Zeitschalter --45--, nach dem der ausgewählte Teilnehmer abgehoben hat und das letzte Freizeichen erloschen ist, einen Startbefehl für den Mikroprozessor --50-- abgeben. Dieser Startbefehl dient zur Auslösung der Zählung der Gebühreneinheiten im Mikroprozessor --50--. Nachdem das Gespräch beendet wurde und die Teilnehmer aufgelegt haben, wird vom Zeitschalter --45-- ein Stopbefehl an den Mikroprozessor --50-- gegeben, der die Zählung der Gebühreneinheiten beendet. Der Mikroprozessor --50-- ist somit in der Lage, auf Grund eines abgespeicherten Programms nunmehr die Berechnung der aufgelaufenen Gebühren durchzuführen.
Da der Mikroprozessor --50-- die Teilnehmerwahlnummer, aufgeteilt in die Teilbereiche Teilnehmerkennziffer, Ortskennziffer, erhält, kann er somit, je nachdem, ob es sich um ein Orts-, Fern- oder Auslandsgespräch handelt, entsprechend unterschiedliche Gebührenberechnungen durchführen.
Eine weitere Ausgestaltung des elektronischen Teils --35-- sieht vor, dass mit einem Adapterstecker und Kabel ein kleiner Drucker --90-- an das Merkblattregister und somit an die Vorrichtung angeschlossen werden kann (Fig. 8). Der Drucker --90-- wird durch den Mikroprozessor --50-- gesteuert und hält Namen und Adresse des gewählten Teilnehmers, Nummer des Teilnehmers, Dauer des Gesprächs sowie die aufgelaufenen Gebühreneinheiten fest. Hiezu werden die gewünschten Daten
EMI6.1
<Desc/Clms Page number 7>
--41-- des Mikroprozessors --50--drucker ausgebildet sein, der seine Informationen in Form von durch einen mittels einer Punktmatrix gesteuerten Nadelkopf auf einen abreissbaren Papierstreifen druckt.
Der Mikroprozessor --50-- steuert die mehrstellige Nummernanzeige --27--, die in der Lage ist, die gewünschte Teilnehmerwahlnummer, aufgeteilt in die Bereiche Teilnehmerkennziffer, Ortskennziffer sowie eventuell Auslandskennziffern, darzustellen. Hiezu ist die Nummernanzeige --27-als Acht-Segment-Leuchtdioden- oder Flüssig-Kristall-Anzeigefeld --60-- ausgebildet, das von der Sammelschiene des Mikroprozessors --50-- über den Kodewandler --61-- gesteuert wird. Hiebei wird davon ausgegangen, dass der Binärkode des Mikroprozessors --50-- in eine Sedezimalzahl für die Zifferndarstellung umgewandelt wird. Die Darstellung der Acht-Segment-Ziffern kann durch selbstleuchtende Leuchtdioden-Anzeigen erfolgen.
Im Falle eines Batteriebetriebes können jedoch zwecks geringerer Belastung der Batterie auch Flüssig-Kristall-Anzeigen verwendet werden. Wird kein Drucker --90-- zum Ausdrucken der aufgelaufenen Gesprächsgebühren verwendet, so kann über die interne Programmsteuerung des Mikroprozessors --50-- der zahlenmässig aufgelaufene Geldbetrag im Feld der Nummernanzeige --27-- dargestellt werden. Neben dem reinen Leuchtdiodenoder Flüssig-Kristall-Anzeigefeld --60-- besteht auch die Möglichkeit der direkten elektronischen
EMI7.1
B.usw.
Hiezu wird ein mehrstelliges alphanumerisches Punktraster-Anzeigegerät --100-- eingesetzt.
Die Ansteuerung dieses Anzeigegerätes --100-- erfolgt wieder über den Mikroprozessor --50-- in der Weise, dass aus dem Adressenregister, welches im internen Speicher des Mikroprozessors --50-- enthalten ist, die dort ab gespeicherte Adresse des Teilnehmers nach Eingabe der zugehörigen Kode- nummer ausgelesen und über den externen Datenbus des Mikroprozessors --50-- auf das Anzeige- gerät --100-- geleitet wird. Sollten Sonderinformationen, wie z. "Teilnehmer besetzt" usw. zur
Darstellung gelangen, werden diese über eine Prioritätskennzeichnung in der Adressierung bevor- zugt zur Anzeige gebracht.
In Fig. 12 ist der innere Aufbau der Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung --40-- als Blockschaltbild dargestellt. Die Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung --40-- steht mit dem Tastenfeld --6-- über den Kodewandler --42-- in Verbindung. Alle kodierten Eingaben des Tastenfeldes --6-- werden über den Kodewandler --42-- in den Speicher --41-- eingelesen.
Hiebei wird das Eingabesignal in einen adressierten Digitalkode umgewandelt und die zugehörigen
Daten im Speicherbereich, z. B. Teilnehmerkennziffer usw., aufgerufen und ausgelesen und an den Mikroprozessor --50-- weitergeleitet. Ferner steht der Kodewandler --42-- mit der aus Wahlrelais - gebildeten Relaissteuerung-48-- in Verbindung, um die ermittelte Wählnummer in die direkte Anwählfunktion umzusetzen. Die Relaissteuerung --48-- besitzt eine Impulskreissteuerung, so dass die einzelne, in digitaler Wortform vorgegebene Kennziffer in die einer Wahlnummernscheibe des Telephons entsprechende Impulsfolge umgewandelt wird. Die Wahlrelais --43-- der Relaissteuerung --48-- öffnen und schliessen dabei die Wählkontakte-46-im Fernsprechkreis.
Der Zeichenanalysator --44-- wird nach Beendigung der Nummernwahl zusammen mit dem Ton- verstärker --70-- eingeschaltet. Er versorgt gleichzeitig den Tonverstärker --70-- mit der Betriebsspannung und erhält von diesem das Frei- oder Besetztzeichen. Im Falle des Besetztzeichens werden über den Mikroprozessor --50--, der mit dem Zeichenanalysator --44-- in Verbindung steht, eine oder mehrere Nachwahlen veranlasst, bis der Kontakt mit dem Teilnehmer hergestellt ist oder bei freier Leitung der Teilnehmer sich nicht meldet. Im letzten Fall wird über den Mikroprozessor --50-- das Anzeigegerät-100-- angesteuert. Dieses gibt den Hinweis "Teilnehmer hebt nicht ab".
Mit dem Zeichenanalysator --44-- steht der Zeichenschalter --45-- in Verbindung. Er veranlasst bei Zustandekommen der Verbindung mittels eines Startbefehls den Mikroprozessor --50--, die aus den Kennziffernbereichen Ausland, Ortskennung, Teilnehmerkennung sich ergebenden Gebühreneinheiten zu errechnen. Ist das Gespräch beendet, wird ein Stopfbefehl an den Mikroprozessor --50-gegeben und die Zählung der Gebühreneinheiten ist beendet. Der Mikroprozessor --50-- ermittelt nunmehr die aufgelaufene Gebührensumme und stellt diese über den Drucker --90-- und/oder das Anzeigefeld --100-- oder aber ein anderes geeignetes Display dar. Es ist möglich, ebenfalls aus dem Speicher des Mikroprozessors --50-- den augenblicklich aufgelaufenen Gebührenstand ab einem bestimmten Datum auf Abruf per Taste darstellen zu lassen.
<Desc/Clms Page number 8>
Der erwähnte Drucker --90-- ist hinsichtlich seines inneren Aufbaus in Fig. 13 als Block- schaltbild dargestellt. Er besteht aus einem Multiplexer --91--, der mit der externen Sammelschie- ne des Mikroprozessors --50-- verbunden ist. Der Multiplexer --91-- empfängt die auszusendenden
Informationen und veranlasst durch Kodeumwandlung die Ansteuerung des Zeichengenerators --93--, der das entsprechende Zeichen im Druckkopf --94-- vorbereitet. Die Steuerlogik --92-- veranlasst, dass der Druckkopf --94-- über die Druckkopfsteuerung --95-- die richtige Position in der Zeile erhält. Ferner betätigt die Steuerlogik --92-- nach Ende einer jeden Zeile den Vorschubmotor - für den Papiervorschub in die nachfolgende Druckzeile.
In Fig. 11 ist der Aufbau des elektronischen alphanumerischen Anzeigegerätes --100-- darge- stellt. Die darzustellenden Informationen werden über den Mikroprozessor --50-- auf den Zeichen- generator --101-- geleitet, der die digitale Information in ein Rasterzeichen umwandelt und dieses auf den Rastergenerator --102-- aufschaltet. Dieser bereitet das Zeichenraster auf dem Anzeige- feld --103-- auf und setzt das vorgegebene Zeichen auf die richtige Position des Anzeigefeldes - -103--. Das Anzeigefeld --103-- selbst besteht aus einer Punktmatrix, die für jedes Zeichen bei- spielsweise maximal 8 x 4 Punkte bereithält.
Die Funktion und Bedienung der Vorrichtung ist wie folgt, wobei die Wahldurchführungsvor- richtung über ein in den Zeichnungen nicht dargestelltes Kabel mit einem Telephonapparat verbun- den ist : Im Normalzustand ist das Schubfach --8-- mit den Registerkarten des Registerkarten- stapels --9-- in Richtung D in das Gehäuse --2-- eingeschoben. Die Schubfachraste --10-- ist hinter dem Kontaktplattenrasthebel --16-- eingerastet, so dass eine in Fig. 5 nicht dargestellte
Bodenfeder das Schubfach --8-- nicht in Richtung C aus dem Gehäuse --2-- herausschieben kann.
Durch Drücken einer Taste --23-- in Richtung A drückt der zugehörige Tastenstift --26-- auf einen der Längskontakte --21--, der mit einem unteren Querkontakt --22-- in Verbindung kommt.
Dieser Impuls wird an die elektronische Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung weiterge- leitet. Wenn die Taste --23-- weiter in Richtung A gedrückt wird, wird die Kontaktplatte --18-- gegen den Druck der Kontaktplattenfeder --17-- auf der Lagerachse --13-- geschwenkt und der Kontaktplattenrasthebel --16-- bewegt sich in Richtung E. Die Schubfachraste --10-- wird dadurch freigegeben. Gleichzeitig bewegt sich auch der Kartenrückhaltestift --12-- in Richtung F und hält bestimmte Registerkarten fest. Das Schubfach --8-- wird durch die Bodenfeder in Richtung C verschoben und nimmt die freien Registerkarten mit dem Schubfachmitnehmer --34-- mit. In dem ausgefahrenen Schubfach --8-- liegt dann die ausgewählte Registerkarte sichtbar mit den Informationen über den Teilnehmer sowie der Kodezahl.
Durch Drücken der Taste --23-- mit der Kodezahl wird eine zweite Kodeinformation in die Kodier- und Wahlinformationsaussendeeinrichtung eingegeben, so dass beim Drücken des Symbols für Wählen das automatische Durchwählen der gespeicherten Rufnummern erfolgen kann.
Folgende Betriebsweisen sind möglich :
Die Inbetriebnahme erfolgt durch Einstecken des Steckers des Netzgerätes--80--, worauf an der Nummernanzeige --27-- ein Punkt der Leuchtdioden- oder Flüssig-Kristall-Anzeige aufleuchtet. Wenn eine Rufnummer gewählt werden soll, ohne dass das Schubfach --8-- ausfährt, ist eine Taste --23-- mit der Buchstabenbeschriftung entsprechend des Anfangsbuchstabens des gewünschten Anzurufenden leicht zu drücken, worauf der Punkt der Nummernanzeige --27-- rhythmisch aufleuchtet. Danach wird die Taste mit Ziffernbeschriftung entsprechend der bekannten Kodeziffer des Anzurufenden leicht gedrückt, worauf die automatische Teilnehmerwahl beginnt und die Ziffern der Rufnummer auf der Nummernanzeige --27-- in der Reihenfolge ihrer Wahl erscheinen.
Soll mit dem ausfahrenden Schubfach --8-- gewählt werden, ist die Taste --23-- mit dem Anfangsbuchstaben des gewünschten Anzurufenden stark zu drücken, worauf das Schubfach --8-ausfährt. Auf der Nummernanzeige --27-- leuchtet der Punkt der Leuchtdioden- oder Flüssig- - Kristall-Anzeige rhythmisch auf. Die unbekannte Kodeziffer muss dann von der Registerkarte abgelesen und dann durch Betätigung einer Taste --23-- mit der der Kodeziffer entsprechenden Beschriftung leicht oder stark gedrückt werden.
Hierauf beginnt die automatische Teilnehmerwahl und die Ziffern der Rufnummer erscheinen auf der Nummernanzeige --27-- in der Reihenfolge ihrer Wahl. Das Schubfach --8-- kann zu einem beliebigen Zeitpunkt eingeschoben werden, da dieses keinen Einfluss auf das Ferngespräch oder
<Desc/Clms Page number 9>
aber die Anwahl des Anzurufenden ausübt. Soll der Wahlvorgang unterbrochen werden, ist die
Taste --24b-- zu drücken. Diese Taste --24b-- ist ebenfalls zu betätigen, wenn eine Taste --23-- irrtümlich betätigt wurde und der Punkt auf der Nummernanzeige --27-- rhythmisch aufleuchtet.
Wenn das Schubfach --8-- ohne eine Telephonwahl ausgefahren werden soll, ist nach dem ersten starken Drücken der Taste --23--, die das Schubfach --8-- zum Ausfahren bringt und da- mit auch die Punktanzeige auf der Nummernanzeige --27-- rhythmisch aufleuchten lässt, ebenfalls die Taste --24b-- zu drücken, so dass der erste Eingabeimpuls gelöscht wird.
Eine freie Speicherstelle wird dadurch programmiert, dass zunächst eine Taste --23-- nach der Buchstabenbeschriftung entsprechend des Anfangsbuchstabens des einzuspeichernden Teilnehmers stark gedrückt wird, so dass das Schubfach --8-- ausfährt und die Punktanzeige auf der Nummern- anzeige --27-- rhythmisch aufleuchtet. Dann wird die Taste --24a-- gedrückt, und die kleinste freie Kodeziffer erscheint auf der Nummernanzeige --27-- und kann auf die jeweilige Registerkarte eingetragen werden. Danach werden durch Drücken von Tasten --23-- die Kodeziffern und die Zif- fern der Rufnummer des Teilnehmers eingegeben und leuchten zur Kontrolle in der Reihenfolge der
Eingabe auf der Nummernanzeige --27-- auf.
Nach Beendigung der Zifferneingaben wird die Taste --24c-- zum Abschluss der Programmierung gedrückt.
Sofern der Speicher für eine Taste --23-- nach der Buchstabenbeschriftung voll belegt ist, erscheint auf der Nummernanzeige --27-- beim Drücken der Taste --24a-- ein Voll-Symbol, wie z. B. ein Zeichen (-), als Hinweis, dass für dieses Registerblatt alle Speicher belegt sind und kei- ne Programmierung erfolgen kann.
Zum Löschen einer bestimmten Speicherstelle und zur Neuprogrammierung wird eine Taste - nach der Buchstabenbeschriftung entsprechend des Anfangsbuchstabens des zu löschenden oder umzuprogrammierenden Teilnehmers stark gedrückt, so dass das Schubfach --8-- ausfährt und die Punktanzeige auf der Nummernanzeige --27-- rhythmisch aufleuchtet. Danach wird die Taste - gedrückt, worauf auf der Nummernanzeige --27-- eine freie Kodeziffer oder aber das Be- legtzeichen abgebildet wird. Wenn noch ein Speicher frei ist, wird die gewünschte Kodeziffer durch Betätigung einer Taste --23-- gedrückt und anschliessend die neue Rufnummer eingegeben. Durch Drücken der Taste --24c-- wird der Vorgang beendet. Sofern eine Pause in einer Rufnummer eingegeben werden soll, ist die Taste --25-- zu betätigen.
Durch die Kombination von Buchstaben, Zahlen und Symbolen auf wenig Tasten können übersichtlich bei einer Drei-Vier-Matrix beispielsweise schon 120 Ziele gespeichert werden, wobei nur eine Kodeziffer erforderlich ist, da der erste Kode der Anfangsbuchstabe des anzuwählenden Teilnehmers ist. Durch die Registerkarten mit den eingetragenen Kodeziffern ist es möglich, 120,160, 240 und mehr Ziele zu speichern und ohne Schwierigkeiten schnell, leicht und sicher zu finden.
Trotz dieser grossen Informationskapazität bei Möglichkeit einer leichten Informationsänderung kann ein derart mit einer Wahldurchführungsvorrichtung versehenes Merkblattregister in kleiner Bauweise hergestellt und einfach bedient werden.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
<Desc / Clms Page number 1>
The invention relates to a leaflet register consisting of a housing with a thrust spring and lockable with a locking device
Drawer for holding a stack of tabs with identifiers for storing subscriber numbers that have punched holes on their long sides of the card and selection punched holes on their end faces that run and run in steps from the left and right long sides of the card to the center of the tabs - are dimensioned smaller in accordance with the mutual gradation for each tab below, and from a selection device which interacts with a device for releasing the selected tabs,
the one in a front formed on the housing
Number of key fields summarized according to the characteristics of the tabs, provided with vertical control pins for selecting the tabs, which engage with their control pins in the selection punchings of the tabs and act on a bolt of the locking device and, when actuated, the control pin of each selection button reaches through the selection punchings of the tabs lying above the selected tab and at the same time engages the drivers provided on the bottom of the drawer in the lateral driver punchings of the tab depressed by the control bolts and the tabs underneath,
while when the drawer is extended, the tabs above the selected tab are held back by the control pin of the actuated selection key.
A device for carrying out dialing in telecommunications systems, in particular telephone systems, is known in which the dialing information characterizing a desired connection is sent out by actuation of triggering elements, from which one triggering element releases the subscriber directory, while the other triggering element is connected to an encryption device is and each dial key of the keypad additionally has an identifier for entering the subscriber dial numbers in a memory (DE-AS 1803396).
A disadvantage of this device for making a choice in telecommunications, in particular telephone systems, is that with the button-shaped triggering elements it is not possible to store the telephone numbers of the subscribers to be addressed. The consequence of this is that a numerically extensive keypad must be provided, since each of the numbers zero to nine for each letter and a function key for the control functions must be present as a triggering element. As a result, the triggering elements require a relatively large construction volume, so that the housing of the known device must be made relatively large. The large number of release elements arranged in a small space requires a very complex manual production in order to prevent the risk of malfunctions, which are also caused by the large number of electrical lines.
In addition, this device stores telephone numbers using a thread matrix, with which deleting or entering or changing telephone numbers is not possible without having to use trained specialist personnel, because the device working with the thread matrix requires for a change in the selection information, an intervention in the memory and this intervention can only be carried out by a specialist. In addition, the tab selected in this device is exposed by folding up the housing cover.
EMI1.1
However, these automatic number dialers are not designed to accommodate a number of tabs on which the subscribers are entered with the associated key figures.
The object of the invention is to provide a leaflet register with a drawer which can be extended by pushing a button and accommodates a stack of register cards provided with labels for storing the subscribers with a device for carrying out a selection in telecommunications, in particular telephone systems, in which one desired information identifying the desired connection is reached by actuating the selection keys, in which only a few function keys are required and in which the function keys not only release the individual tabs with the code numbers by extending the drawer from the leaflet register housing and entering code numbers
<Desc / Clms Page number 2>
possible, but phone numbers can also be saved,
at the same time, the manufacture and operation of the leaflet register should be simplified.
To achieve this object, the invention provides a leaflet register according to the type described at the outset, which is designed in such a way that each dial key of the keypad is additionally arranged with an identifier for entering the subscriber dialing numbers in a memory arranged in the housing and for carrying it out an automatic dialing in telecommunications systems, in particular telephone systems, using a coding and dialing information transmission device which can be triggered by an actuation button, each dialing button with a vertical one
Is provided, in the movement path and below its free end a matrix-like contact plate having contacts is arranged, on which an upper layer aligned parallel to one another at a distance from the dialing keys,
Strip-shaped longitudinal contacts are provided, of which a longitudinal contact can be pressed by means of a key pin onto one of the strip-shaped transverse contacts, which are arranged under the layer of longitudinal contacts at right angles to these in a grid corresponding to the grid of the dialing keys, and that
Contact plate and the further keys arranged on the keypad and used for control are connected to the coding and dialing information transmission device connected to a one-chip microprocessor.
A leaflet register designed in this way not only works with code numbers for dialing, but also enables phone numbers to be stored and automatically
Dialing of the subscriber to be addressed by means of the stored numbers, including the possibility that the storage of the telephone numbers can be carried out by the owner of such a leaflet register himself, without the need to make changes to the memory. In addition, the owner of such a leaflet register is
Possibility to delete, re-enter or change stored phone numbers at any time without having to call in trained specialists.
In addition, there is the possibility of not only using the tabs for noting down the telephone subscribers and the code numbers assigned to them, but also further information relating to the telephone subscribers can also be noted. The storage of telephone subscriber numbers can be carried out effortlessly with the leaflet register, since the for the
Unlocking the selected dialing keys required not only for that
Saving code numbers, but can also be used for storing the phone numbers. The leaflet register is characterized by a simple, clear, constructive design and requires only one to perform a variety of functions
Minimum number of dial keys.
The contact plate consists of a plate-shaped blank and is connected to a locking lever for the tab release device, the plate-shaped blank being one
Printed circuit board with the longitudinal contacts and the transverse contacts, which and the longitudinal contacts are designed as silver-plated leaf springs.
According to a further feature of the invention, the dial keys of the keypad are connected via the longitudinal and transverse contacts to a relay control of the coding and selection information transmission device, which in turn is connected to the microprocessor via a control circuit with a
Number display and the dialing contacts is connected.
In the drawings, the subject of the invention is shown for example, u. between show
1 a leaflet register with a retractable and extendable drawer holding a stack of tabs and with a device for making a selection in telecommunications, in particular telephone systems, ill. A diagrammatic view in a longitudinally cut-open housing, FIG. 2 the 1 in a vertical longitudinal section, FIG. 3 the leaflet register according to FIG. 2, but with the drawer partially extended, FIG. 4 several tabs arranged one above the other with selection tongues formed on their end edges, FIG.
5 that
Leaflet register with the device for making a choice in telecommunications, in particular
Telephone systems, partly in a side view, partly in a vertical section, Fig. 6 to
8 shows the formation of possible matrix circuits of the contacts, FIG. 9 shows a key labeling field for a key with a fourfold function in a plan view, FIG. 10 shows the key field of the information sheet register
<Desc / Clms Page number 3>
in a plan view, FIG. 11 shows a circuit diagram of the electronic part of the election execution device, FIG. 12 shows a block diagram of the coding and election information transmission device, FIG. 13 shows the block diagram of a printer and FIG. 14 shows the block diagram of the alphanumeric display device.
The leaflet register shown in Figs. 1 to 4 consists of a housing --2-- with a drawer --8-- on the bottom of the housing, which is open on the back to accommodate a stack of tabs --9-- from tabs --801-- . The tabs --801-- are made of resilient, elastic material; they are on their long sides, u. adjacent to the leading card face, provided with punched holes --815--. The front sides of the tabs --801--, which extend when the drawer is pulled out, have selection tabs or selection punchings --820--, which run in steps from the left and right side of the card to the center of the tabs and corresponding to the other Gradation are smaller for each tab below.
The mutual gradation is preferably designed such that the left steps are formed by the first, third, fifth and seventh cards and the right steps by the second, fourth and sixth cards (FIG. 4).
The bottom of the drawer --8-- guided in the housing --2--, which is under the action of a compression spring --812--, is provided with parallel longitudinal slots --803-- for the passage of nose-shaped attachments attached to the housing base Provide cam --805--. These cams --805-- are at a predetermined distance from the housing opening which, when the drawer is inserted --8- corresponds to the length of a bottom part of the drawer --8-- which slopes obliquely to its front wall and defines a recess --816-- , on the cheek-shaped longitudinal edges of which there is no driver --806-- for engaging in the driver punchings --815-- of the tabs --801-.
Dial keys --807--, which are combined in a keypad --6-- and which have a latch --810-- to close the, engage in the selection punchings --820-- of the tabs --801-- Take in a drawer --8--. Each dial button --807-, which is rectangular in plan view, is under the pressure of a counter spring --813-- and has a shoulder on the narrow sides - both of which limit the upward stroke caused by the spring --813--. Below the shoulders --819--, each dial button --807-- is provided with a bolt --808--, which is adapted to the profile of the selection punchings --820-- of the tabs --801--.
To close the drawer --8-- the latch --810-- engages in a longitudinal
EMI3.1
shaped nose --814-- tilting control rail --809-- arranged. In the control rail --809-- on the long side opposite to the selector buttons --807-- is led under the action of a spring --817 - into the recess - 811 - the drawer - 8 - latch - 810 - , which at the same time is supported on the control rail --809--.
40, the drawer --8-- is held in the housing --2-- by the latch --810--. The tabs --801-- are slightly raised in the adjacent area of their end face which has the selection punchings --820-- by means of the cams --805-- which pass through the drawer bottom, so that this area
EMI3.2
deep into the recess --816-- of the drawer --8-- so that the catches --806-- engage in the side catches --815-- on the tabs --801--.
At the same time, the depressed pin --808-- holds back any remaining tabs in the housing in such a way that the pin --808-- due to the larger selection of the tab or tab above the selected tab --801-- .
<Desc / Clms Page number 4>
Reaches through tabs and thus prevents this tab or the other tabs lying on it from being transported out due to the existing frictional forces when the drawer is extended. The selection of a tab is then carried out by transferring this selected tab with the tabs below it to a level that is lowered to the level in which the tabs are in the inserted position of the drawer --8--.
The depression --816-- in the drawer - need not be formed in the front of the drawer; there is also the possibility of moving this recess into another area of the drawer, in which case the selection buttons --807-- must again be provided with swivel arms which are pivotably mounted in the interior of the housing and which have appropriately designed card retaining pins at their free ends, by means of which the same function is then achieved when a selection key is pressed, as when the selection key of the above-described information sheet register is operated.
When the downward push button --807-- is pressed further, it presses the tiltable control rail --809--. The lifting movement of the control rail --809--, which is opposite to the button movement, causes the latch --817--, which is spring-loaded by means of the spring --817--, to pivot out of the catch --811-- of the drawer --8--. The control bar --809 - and the latch --810-- are arranged so that the drawer --8-- can only be unlocked
EMI4.1
are locked.
The drawer --8-- is pushed in after the bolt --810-- is swung out of the catch --811-- by means of the shear spring --812--, which is preferably designed as an expansion spring. At the
The drawer --8-- will be fed by the drivers --806-- at the same time
Tabs --801-- pulled out of the housing --2--, so that the selected tab, possibly at the top of a stack of tabs, is available for inspection or labeling in full size. During the advance of the drawer --8--, the tabs remaining in it slide due to the resilient-elastic properties of the card material over the nose-shaped cams --805-- and under the depressed bolt --808-through (Fig. 3) .
The extension of the drawer --8-- is determined by the length of the slots --803-- provided in the bottom of the drawer --8--. The slot end of each slot can be padded with rubber to reduce the impact noise.
The back of the cams --805-- facing the front of the device is so sharply chamfered that after the removal of tabs these can be inserted again effortlessly and in the correct stacking order.
If, after operating the leaflet register, the finger is removed from the depressed selection button --807--, this is moved back by the return spring --813-- to the starting position fixed by the shoulder --819--. At the same time, the release bar --809-- releases the latch --810-- for snapping into the recess --811-- of the drawer --8--. The latch --810-- is pressed into the catch --811-- if the drawer --8-- is inserted into the housing --2-- after using the leaflet register. When the drawer --8-- is pushed in, the thrust spring --812-- is tensioned again and the stack of tabs, as shown in Fig. 2, is moved to the selection position.
In this information sheet register, a differently designed locking and unlocking device for the drawer --8-- can also be provided, which will be discussed in more detail below in connection with FIG. 5.
Instead of the locking and unlocking device for the drawer --8-- described above, other embodiments can also be used.
The device arranged in the above-described leaflet register for making a selection in telecommunications, in particular telephone systems, is shown in FIG. 5. The structure and the mode of operation of this election implementation device are summarized on the basis of the
EMI4.2
<Desc / Clms Page number 5>
In the embodiment of the leaflet register according to FIG. 5, these dial keys are designated by --23--. A keypad 26 is formed on each selector key, which comes into contact when the respective key --23-- is pressed on a contact plate --18--.
The dialing device designated by --1-- in Fig. 5 consists of the housing --2--, which is formed by the upper housing part --3-- and the lower housing part --4--. A device designed as a drawer --8-- with a stack --9-- of tabs for releasing the respectively selected tab is arranged in the housing --2--, the drawer --8-- being such is stored so that the drawer --8-- can extend from the housing --2-- if necessary. On the upper part of the housing --3--, as far as the keypad allows, there is a space --7-- on which a telephone can be placed.
At the rear section of the housing --2-- there is a cavity --5-- which serves to receive a loudspeaker and a coding and dialing information transmission device. At the end section of the housing --2-- opposite the cavity --5--, the keypad --6-- is formed on the housing upper part --3--. This keypad --6-- has dial keys --23--. To
The selector keys --23-- are raised by means of a key spring --15--, which is supported against the selector keys --23-- and the upper part of the housing --3--. When a dial key --23-- is pressed, the other keys --23-- are held in their position.
The key pins --26-- come with the
Depress the respective selection buttons --23-- on a contact plate --18-- to the system, which is connected to the contact plate locking lever --16--. The contact plate locking lever --16-- is pivoted about a bearing axis --13-- and is in operative connection with the drawer catch --8-- with the drawer catch --10--. A contact plate spring --17-- is formed on the contact plate locking lever --16--, the free end section of which is supported against the upper housing part --3--.
The contact plate --18-- has contacts arranged in a matrix. These are designed as longitudinal contacts --21-- and transverse contacts --22--. The strip-shaped longitudinal contacts --21-- are stored as an upper layer parallel to each other at a distance from the buttons --23-- in recesses --19-the contact plate --18--. Below the longitudinal contacts --21-- are the transverse contacts --22--, which are also strip-shaped and are arranged at right angles to the longitudinal contacts - 21--. Each cross contact --22-- is stored in a recess --20-- of the contact plate --18--. The longitudinal contacts --21-- and the transverse contacts --22-- are preferably designed as silver-plated leaf springs. However, other contacts can also be used instead of these strip-shaped contacts.
Possible matrix circuits --30, 31, 32-- used on the contact plate --18-- are shown in FIGS. 23, 24 and 25. The matrix circuit --30-- has four longitudinal contacts --21-- and four transverse contacts --22--, so that sixteen pulse signals can be given. The matrix circuit --31-- has three longitudinal contacts --21-- and four cross contacts --22--, so that twelve pulse signals can be given. The matrix circuit - is designed as an installed circuit with four longitudinal contacts --21-- and four transverse contacts --22--.
The keypad --6-- shown in Fig. 10 has a number display --27--, twelve buttons - and a button --24a, 24b, 24c, 25--. The number display --27-- is designed as an eight-segment LED or liquid crystal display. The keys --23-- are quadruple function keys with the possibility of entering alphanumeric values. With these keys - the functions letter pulse signal, selection of the tabs of the tab stack --9--, extension of the drawer --8-- as well as number pulse signals can be fulfilled.
A possible key label field --33-- of a key --23-- is shown in Fig. 9. This
EMI5.1
--33-- is designed as a double function key. The buttons --24a, 24b, 24c-- are not connected to card retention pins --12--. The --25-- key works like the --23-- key. All tabs of the tab stack --9-- are held with the drawer --8-- inserted, the drawer --8-- being designed to be extendable, as explained above. The contacts of the --24a, 24b, 24c, 25-- buttons correspond to those of the --23-- buttons. If further functions are to be performed, the keypad --6-- can also be expanded.
<Desc / Clms Page number 6>
The electronic part --35-- of the election execution device is shown in Fig. 11 as a circuit diagram and consists essentially of a coding and election information transmission device - -40--, which in turn with a microprocessor --50-- and that as an LED or Liquid - crystal display panel-60-- trained number display-27 - communicates. At the output of the coding and dialing information transmission device --40-- are the direct relays that trigger the direct dialing --43-- of the relay control --48--, which in turn trigger the dialing impulses in the telephone network by means of grounded contacts, so that the desired subscriber can be reached.
The electronic coding and dialing information transmission device --40-- is connected to a sound amplifier --70-- which can be switched on and off and a loudspeaker --71-- in order to enable the ongoing long-distance call to be listened to via the loudspeaker. For this purpose the sound amplifier --70-- is inductively connected to the speech circuit via an adapter coil --72--. A volume control located in the input circuit, not shown in the drawings, enables the desired volume to be set. The device is powered by the power supply --80-- integrated into a mains plug, including a buffer battery or accumulator --81-- connected to it, so that the full functionality of the system is guaranteed even in the event of a power failure.
The loudspeaker and the coding and dialing information transmission device are arranged in the interior of the housing --2-- of the leaflet register.
The electronic part --35-- of the leaflet register works as follows: After entering the code number of the desired subscriber via the keypad --6--, the coding and dialing information sending device --40-- searches for the code converter --42-- in the internal memory --41-- stored, associated subscriber dialing number. This dialing number can consist of subscriber codes, area codes and possibly international codes. Accordingly, each code number area in the memory --41-- of the coding and dialing information transmission device --40-- is opposed by the three-fold code area. The subscriber dialing number called up, addressed under the code number, consisting of a maximum of three code number ranges, is read out of the memory --41 - and fed to the coding and dialing information transmission device.
This converts the digital storage information into the pulse shape and pulse sequence suitable for remote dialing. If the coding and dialing information transmission device receives a busy signal on the telephone line, this signal is fed to the internal character analyzer --44-- which, via the microprocessor --50--, causes the subscriber to be automatically dialed after a pre-programmed period of time until after one of the following dialing the desired dial tone sounds. In this case, the character analyzer-44 releases the listening device, consisting of the adapter coil - '72--, the sound amplifier - 70 - and the loudspeaker --71-- by switching on the operating voltage.
At the same time, the timer --45--, after which the selected subscriber has lifted and the last dial tone has gone out, will issue a start command for the microprocessor --50--. This start command is used to trigger the counting of the charge units in the microprocessor --50--. After the call has ended and the participants have hung up, the timer --45-- issues a stop command to the microprocessor --50--, which ends the counting of the charge units. The microprocessor --50-- is now able to calculate the accrued fees based on a saved program.
Since the microprocessor --50-- receives the subscriber dialing number, divided into the sub-areas subscriber code, location code, it can carry out different charge calculations depending on whether it is a local, long-distance or international call.
A further embodiment of the electronic part --35-- provides that a small printer --90-- can be connected to the leaflet register and thus to the device with an adapter plug and cable (Fig. 8). The printer --90-- is controlled by the microprocessor --50-- and records the name and address of the selected subscriber, the number of the subscriber, the duration of the call and the accrued charge units. For this purpose, the desired data
EMI6.1
<Desc / Clms Page number 7>
--41-- of the microprocessor --50 - printer, which prints its information in the form of a needle head controlled by a dot matrix on a tearable paper strip.
The microprocessor --50-- controls the multi-digit number display --27--, which is able to display the desired subscriber dialing number, divided into the areas subscriber code, area code and possibly international codes. For this purpose, the number display --27 - is designed as an eight-segment LED or liquid crystal display field --60--, which is controlled by the busbar of the microprocessor --50-- via the code converter --61--. Hiebei assumes that the binary code of the microprocessor --50-- is converted into a hexadecimal number for the number display. The eight-segment digits can be displayed using self-illuminating LED displays.
In the case of battery operation, however, liquid crystal displays can also be used to reduce the load on the battery. If no printer --90-- is used to print out the accrued call charges, the internal program control of the microprocessor --50-- can be used to display the amount of money accumulated in the field of the number display --27--. In addition to the pure light-emitting diode or liquid crystal display panel --60-- there is also the possibility of direct electronic
EMI7.1
B. etc.
A multi-digit alphanumeric dot matrix display device --100-- is used for this.
The control of this display device --100-- takes place again via the microprocessor --50-- in such a way that from the address register, which is contained in the internal memory of the microprocessor --50--, the address of the subscriber stored there after Entry of the associated code number is read out and sent via the external data bus of the microprocessor --50-- to the display device --100--. Should special information, such as "Participants busy" etc. for
Display, these are preferably displayed via a priority label in the addressing.
12 shows the internal structure of the coding and selection information transmission device --40-- as a block diagram. The coding and dialing information transmission device --40-- is connected to the keypad --6-- via the code converter --42--. All coded entries on the keypad --6-- are read into the memory --41-- via the code converter --42--.
The input signal is converted into an addressed digital code and the associated ones
Data in the storage area, e.g. B. subscriber code, etc., called up and read out and forwarded to the microprocessor --50--. Furthermore, the code converter --42-- is connected to the relay control -48--, which is made up of selection relays - in order to convert the dialing number determined into the direct dialing function. The relay control --48-- has a pulse circuit control, so that the individual code number specified in digital word form is converted into the pulse sequence corresponding to a dialing number plate on the telephone. The selection relays --43-- of the relay control --48-- open and close the selector contacts-46-in the telephone circuit.
The character analyzer --44-- is switched on together with the sound amplifier --70-- after dialing. At the same time, it supplies the sound amplifier --70-- with the operating voltage and receives the free or busy signal from it. In the event of a busy signal, the microprocessor --50--, which is connected to the character analyzer --44--, initiates one or more by-dials until contact is made with the subscriber or the subscriber does not answer if the subscriber is free . In the latter case, the display device 100 is controlled via the microprocessor --50--. This gives the message "Participant does not answer".
The character switch --45-- is connected to the character analyzer --44--. When the connection is established, he initiates the microprocessor --50-- using a start command to calculate the fee units resulting from the code areas abroad, location code, subscriber code. If the call is ended, a stuffing command is sent to the microprocessor --50 and the counting of the charge units is ended. The microprocessor --50-- now determines the accumulated fee amount and displays it via the printer --90-- and / or the display field --100-- or another suitable display. It is also possible to use the memory of the Microprocessor --50-- to display the current accumulated fee level from a certain date on call by key.
<Desc / Clms Page number 8>
The printer --90-- mentioned is shown in FIG. 13 as a block diagram with regard to its internal structure. It consists of a multiplexer --91--, which is connected to the external busbar of the microprocessor --50--. The multiplexer --91-- receives the ones to be sent
Information and, through code conversion, triggers the activation of the character generator --93--, which prepares the corresponding character in the print head --94--. The control logic --92-- causes the print head --94-- to get the correct position in the line via the print head control --95--. Furthermore, the control logic --92-- actuates the feed motor after the end of each line - for feeding paper into the subsequent print line.
11 shows the structure of the electronic alphanumeric display device --100--. The information to be displayed is routed via the microprocessor --50-- to the character generator --101--, which converts the digital information into a raster character and connects it to the raster generator --102--. This prepares the character grid on the display field --103-- and sets the specified character to the correct position on the display field - -103--. The display field --103-- itself consists of a dot matrix that holds a maximum of 8 x 4 dots for each character, for example.
The function and operation of the device is as follows, the dialing device being connected to a telephone apparatus via a cable (not shown in the drawings): In the normal state, the drawer is --8-- with the tabs of the tab stack - 9-- in direction D into the housing --2--. The drawer latch --10-- is locked behind the contact plate latching lever --16--, so that one not shown in Fig. 5
The spring cannot slide the drawer --8-- out of the housing --2-- in direction C.
By pressing a key --23-- in direction A, the associated key pin --26-- presses on one of the longitudinal contacts --21--, which comes into contact with a lower transverse contact --22--.
This pulse is forwarded to the electronic coding and election information transmission device. If the --23-- button is pressed further in direction A, the contact plate --18-- is pivoted against the pressure of the contact plate spring --17-- on the bearing axis --13-- and the contact plate locking lever --16-- moves in direction E. The drawer catch --10-- is released. At the same time, the card retention pin --12-- moves towards F and holds certain tabs. The drawer --8-- is moved in the direction of C by the bottom spring and takes the free tabs with the drawer driver --34--. The selected tab is then visible in the extended drawer --8-- with the information about the participant and the code number.
By pressing the --23-- key with the code number, a second code information is entered into the coding and dialing information transmission device, so that when the symbol for dialing is pressed, the stored numbers can be dialed automatically.
The following modes of operation are possible:
Commissioning takes place by inserting the plug of the power supply unit - 80--, whereupon a dot on the LED or liquid crystal display lights up on the number display --27--. If a number is to be dialed without the drawer --8-- extending, a key --23-- with the lettering corresponding to the first letter of the desired person to be called must be pressed lightly, followed by the point of the number display --27-- rhythmically lights up. Then the key with the digit label is pressed lightly according to the known code number of the person to be called, whereupon automatic subscriber dialing begins and the digits of the number appear on the number display --27-- in the order of their choice.
If you want to select --8-- with the extending drawer, press the --23-- key with the first letter of the person you want to call, after which the drawer --8- extends. The dot of the LED or liquid crystal display lights up rhythmically on the number display --27--. The unknown code number must then be read from the tab and then pressed lightly or strongly by pressing a key --23-- with the label corresponding to the code number.
Automatic subscriber dialing then begins and the digits of the phone number appear on the number display --27-- in the order of their dialing. The drawer --8-- can be inserted at any time as this has no effect on the long distance or
<Desc / Clms Page number 9>
but exercises the selection of the person to be called. If the dialing process is to be interrupted, the is
Press the --24b-- button. This key --24b-- must also be pressed if a key --23-- has been pressed in error and the dot on the number display --27-- lights up rhythmically.
If the drawer --8-- is to be extended without dialing a telephone, the first time you press the --23-- button, which causes the drawer --8-- to extend, and with it the dot display on the number display --27-- lights up rhythmically, also press the --24b-- key, so that the first input pulse is deleted.
A free memory location is programmed by first pressing a key --23-- after the lettering corresponding to the first letter of the subscriber to be saved, so that the drawer --8-- extends and the dot display on the number display --27 - lights up rhythmically. Then the --24a-- key is pressed and the smallest free code number appears on the number display --27-- and can be entered on the relevant tab. Then, by pressing the --23-- keys, the code digits and the digits of the subscriber's number are entered and light up for checking in the order of
Enter on the number display --27-- on.
When you have finished entering the numbers, press the --24c-- button to complete the programming.
If the memory for a key --23-- is fully occupied after the lettering, a full symbol appears on the number display --27-- when the --24a-- key is pressed, e.g. For example, a character (-) to indicate that all memories are occupied for this tab page and that no programming can be carried out.
To delete a specific memory location and to re-program, press a key - after the lettering corresponding to the first letter of the subscriber to be deleted or reprogrammed - so that the drawer --8 - extends and the dot display on the number display --27-- lights up rhythmically . Then the - key is pressed, whereupon a free code number or the occupancy symbol is shown on the number display --27--. If there is still memory available, the desired code number is pressed by pressing a --23-- key and the new phone number is then entered. Pressing the --24c-- button ends the process. If a pause is to be entered in a phone number, press the --25-- key.
By combining letters, numbers and symbols on a few keys, 120 destinations can already be stored in a clear manner with a three-four matrix, whereby only one code number is required, since the first code is the first letter of the subscriber to be dialed. The tabs with the entered code numbers make it possible to save 120, 160, 240 and more destinations and to find them quickly, easily and safely without difficulty.
In spite of this large information capacity with the possibility of a slight change in information, a leaflet register provided in this way with an election implementation device can be produced in a small design and operated easily.
** WARNING ** End of DESC field may overlap beginning of CLMS **.