AT379493B - Skischuh - Google Patents

Skischuh

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AT379493B
AT379493B AT769779A AT769779A AT379493B AT 379493 B AT379493 B AT 379493B AT 769779 A AT769779 A AT 769779A AT 769779 A AT769779 A AT 769779A AT 379493 B AT379493 B AT 379493B
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Salomon & Fils F
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Skischuh mit einer starren Schale, einem inneren Halterungselement zum einstellbaren Spannen und einer Spannvorrichtung für das Innenelement, die von der Aussenseite des Schuhs aus betätigbar ist. 



   Derartige Skischuhe sind aus den DE-OS 1801920,2316443, 1806109 und 1816611 bekannt. Bei allen diesen bekannten Skischuhen ist lediglich eine allmählich wirkende Spanneinrichtung für das Innenelement vorgesehen, mit welcher der Skifahrer die passende Einstellung für das innere Halterungselement vornehmen kann. Ziel der Erfindung ist es, diese bekannten Skischuhe dahingehend zu verbessern, dass der Skifahrer in einer Warteschlange oder zum Gehen seinen Fuss bzw. das Halterungselement einfach und rasch entspannen und ebenso einfach und rasch seine anfängliche Fusshalterung wiederfinden kann, ohne das innere Halterungssystem erneut allmählich einstellen zu müssen. 



   Dies wird bei dem eingangs näher bezeichneten Skischuh erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das innere Halterungselement zum einstellbaren Spannen in an sich bekannter Weise zwischen der Schale und dem Fuss des Skiläufers auf beiden Seiten auf der Höhe des Mittelfusses angeordnet ist, dass das innere Halterungselement aus zwei Bändern und die Spannvorrichtung aus einem Schrauben-Mutter-System besteht, wobei eines der Bänder mit der Spannvorrichtung über eine Mutter verbunden ist, an welcher es befestigt ist, wobei die Mutter zum einstellbaren Spannen längs des an einem Ende der Schraube angeordneten Gewindes bewegbar ist und das andere Band mit der Spannvorrichtung über eine Buchse verbunden ist, die gleitend auf dem andern Ende der Schraube angeordnet ist, und dass die gleitende Buchse mittels eines Nockens betätigbar ist,

   der am andern Ende der Schraube um einen Zapfen schwenkbar angelenkt ist, der im wesentlichen senkrecht zur Achse der Schraube steht, so dass für den Skiläufer zwei Einstellmöglichkeiten, nämlich eine Feineinstellung der Spannung der Bänder und eine Schnell-Spann-bzw. Entspann- - Einstellung, für das innere Halterungselement vorgesehen sind. 



   Dabei ist es gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besonders vorteilhaft, wenn zur Betätigung der Spannvorrichtung ein fest mit dem Nocken verbundener Hebel vorgesehen ist, so dass vom Skiläufer durch Einstellen des Hebels im wesentlichen senkrecht zur Achse der Schraube die Schraube in Drehung versetzbar ist und durch Niederdrücken des Hebels im wesentlichen parallel zur Achse der Schraube die gleitende Buchse in Translationsbewegung versetzbar ist. 



  Dadurch wird eine für den Skifahrer besonders bequem betätigbare   Einstell- bzw.   Spanneinrichtung geschaffen. 



   Dabei kann vorgesehen sein, dass die beiden Bänder des inneren Halterungselements jeweils an einem ihrer Enden an einer Seite der Schale nahe der Sohle befestigt und an ihrem andern Ende mit der Spannvorrichtung verbunden sind und dass das Halterungselement und die Spannvorrichtung den Fuss des Skiläufers wenigstens teilweise umgeben. 



   Zweckmässigerweise ist die Schraube mit einem Drehstopelement versehen, um ein unbeabsichtigtes Verstellen der Spannung des inneren Halterungselements zu verhindern. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das Drehstopelement aus einem fest mit der Schale verbundenen Element von einer zur Form des Hebels komplementären Form besteht, gegen welches Drehstopelement sich der Hebel nach Verschwenken um seinen Zapfen abstützt. 



   Es ist weiters von Vorteil, wenn der Hebel zur Betätigung der Spannvorrichtung und die Spannvorrichtung an der Oberseite des Fusses vorgesehen sind. 



   Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben ; in diesen   zeigen Fig. l   eine Schnittansicht durch eine an einem Skischuh vorgesehene Spann-bzw. Einstellvorrichtung (in strichpunktierten Linien ist die Stellung des zurückgeklappten Hebels dargestellt) und Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie D-D der Zeichnung von links gesehen. 



   Es wird zunächst die Fig. 1 beschrieben, die eine Schnittansicht einer auf der Schale --3-eines Skischuhs angeordneten Spannvorrichtung gemäss der Erfindung darstellt ; die Schraube --23-ist mit einem einzigen Gewinde versehen, das in Translation eine   Mutter --24-- führt.   Ein Ende eines Bandes --25--, das als ein inneres Halterungselement für den Fuss dient, ist mit Hilfe eines Stiftes --26-- an der Mutter --24-- befestigt. Ein zweites Band --27--, das ebenfalls als ein inneres Halterungselement für den Fuss dient, ist an einer Buchse --28-- mit Hilfe eines Stiftes 

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 - befestigt. Diese Buchse --28-- ist auf dem glatten Teil der Schraube --23-- frei für eine Translationsbewegung angeordnet.

   Die Einstellung der Spannung der   Bänder --25   und 27-- wird mittels eines   Hebels --39-- durchgeführt,   der mit Hilfe eines Zapfens --40-- an dem freien Ende der Schraube --23-- angelenkt ist. Es wird angemerkt, dass zwischen der Buchse --28-- und einem die Schraube --23-- und teilweise die Buchse umgebenden   Gehäuse --41-- ein   ausreichendes Spiel vorgesehen ist, damit die Deformationen der Schale --3-- nicht die Halterung des Fusses verändern. 



   Das Besondere dieses Systems besteht in einer zusätzlichen Schnell- Entspannungs- bzw. 



    - Festspannungs-Möglichkeit   der Bänder durch Beaufschlagung der Buchse --28-- mit einem Excenter bzw. Nocken --42-- bei einer Schwenkung des Hebels --39-- um den Zapfen --40-- in der durch den Pfeil in Fig. 1 angedeuteten Richtung. 



   Auf diese Weise kann der Skiläufer in einer Warteschlange oder zum Gehen nach dem Skilaufen seinen Fuss durch einfaches Schwenken des Hebels --39-- um den Zapfen --40-- entspannen. Wenn der Skiläufer seine anfängliche feste Fusshalterung wiederherstellen möchte, genügt es, den   Hebel --39-- herunterzuklappen,   ohne dass eine erneute Einstellung der Spannung der Bänder erforderlich ist. 



   Das durch einfaches Hochklappen des Hebels --39-- erzielte Lockern kann ausreichend sein, um das Herausziehen des Fusses aus dem Skischuh zu ermöglichen. Ein Drehen der Schraube ermöglicht eine Feineinstellung der Halterung des Fusses und ist für das Ausziehen nicht erforderlich. 
 EMI2.1 
 
1sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Skischuh mit einer starren Schale, einem inneren Halterungselement zum einstellbaren Spannen und einer Spannvorrichtung für das Innenelement, die von der Aussenseite des Schuhs aus betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Halterungselement zum einstellbaren Spannen in an sich bekannter Weise zwischen der Schale (3) und dem Fuss des Skiläufers auf beiden Seiten auf der Höhe des Mittelfusses angeordnet ist, dass das innere Halterungselement aus zwei Bändern (25, 27) und die Spannvorrichtung aus einem Schrauben-Mutter-System (23,24) besteht, wobei eines der Bänder (25) mit der Spannvorrichtung über eine Mutter (24) verbunden ist, an welcher es befestigt ist, wobei die Mutter (24) zum einstellbaren Spannen längs des an einem Ende der Schraube (23)

   angeordneten Gewindes bewegbar ist und das andere Band mit der Spannvorrichtung über eine Buchse (28) verbunden ist, die gleitend auf dem andern Ende der Schraube (23) angeordnet ist, und dass die gleitende Buchse (28) mittels eines Nockens (42) betätigbar ist, der am andern Ende der Schraube (23) um einen Zapfen (40) schwenkbar angelenkt ist, der im wesentlichen senkrecht zur Achse der Schraube (23) steht, so dass für den Skiläufer zwei Einstellmöglichkeiten, nämlich eine Feineinstellung der Spannung der Bänder (25,27) und eine 
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Claims (1)

  1. richtung ein fest mit dem Nocken (42) verbundener Hebel (39) vorgesehen ist, so dass vom Skiläufer durch Einstellen des Hebels (39) im wesentlichen senkrecht zur Achse der Schraube (23) die Schraube (23) in Drehung versetzbar ist und durch Niederdrücken des Hebels (39) im wesentlichen parallel zur Achse der Schraube (23) die gleitende Buchse (28) in Translationsbewegung versetzbar ist.
    3. Skischuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bänder (25, 27) des inneren Halterungselements jeweils an einem ihrer Enden an einer Seite der Schale (3) nahe der Sohle befestigt und an ihrem andern Ende mit der Spannvorrichtung verbunden sind, und dass das Halterungselement und die Spannvorrichtung den Fuss des Skiläufers wenigstens teilweise umgeben.
    4. Skischuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (23) mit einem Drehstopelement versehen ist. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Skischuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehstopelement aus einem fest mit der Schale (3) verbundenen Element (41) von einer zur Form des Hebels (39) komplementären Form besteht, gegen welches Drehstopelement sich der Hebel (39) nach Verschwenken um seinen Zapfen (40) abstützt.
    6. Skischuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (39) zur Betätigung der Spannvorrichtung und die Spannvorrichtung an der Oberseite des Fusses vorgesehen sind.
AT769779A 1976-03-12 1979-12-05 Skischuh AT379493B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT769779A AT379493B (de) 1976-03-12 1979-12-05 Skischuh

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7607193A FR2343437A1 (fr) 1976-03-12 1976-03-12 Chaussure de ski comprenant un systeme de tenue de l'avant-pied notamment au moyen de sangles
AT0165477A AT379491B (de) 1976-03-12 1977-03-11 Skischuh
AT769779A AT379493B (de) 1976-03-12 1979-12-05 Skischuh

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA769779A ATA769779A (de) 1985-06-15
AT379493B true AT379493B (de) 1986-01-10

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