AT3794U1 - Locher - Google Patents

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AT3794U1
AT3794U1 AT0017499U AT17499U AT3794U1 AT 3794 U1 AT3794 U1 AT 3794U1 AT 0017499 U AT0017499 U AT 0017499U AT 17499 U AT17499 U AT 17499U AT 3794 U1 AT3794 U1 AT 3794U1
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Metallwarenfabrik Heinrich Sac
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Abstract

Locher (1) mit einer bodenseitigen Fangschale (4) aus biegsamem Kunststoffmaterial, die einen zur Unterseite hin offenen länglichen Kanal (10) nahe einem Längsrand (9) aufweist, in dem eine Anschlagschiene (16) verschiebbar angebracht ist, die mit Hilfe von wenigstens einem Rastelement (19) in verschiedenen Raststellungen relativ zur Fangschale (4) verrastbar ist, wobei eine bodenseitige Führungsschiene (14) aus gegenüber dem Kunststoffmaterial der Fangschale (4) vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial in den Kanal (10) der Fangschale (4) eingesetzt und die Anschlagschiene (16) in dieser Führungsschiene (14) gleitend aufgenommen ist, dass das wenigstens eine Rastelement (19) an der von der Führungsschiene (14) abgewandten Oberseite der Anschlagschiene (16) vorgesehen ist und mit jeweils einer von mehreren Rastausnehmungen (13; 13) in der Bodenwand (11) des Kanals (10) zusammenarbeitet, und dass über dieser Bodenwand (11) eine Stützleiste (15), ebenfalls aus vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial, angeordnet ist, welche die Bodenwand (11) gegen ein Ausbiegen sichert und mit der Führungsschiene (14) verbunden ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Locher mit einer bodenseitigen Fangschale aus biegsamem Kunststoffmaterial, die einen zur Unterseite hin offenen länglichen Kanal nahe einem Längsrand aufweist, in dem eine Anschlagschiene verschiebbar angebracht ist, die mit Hilfe von wenigstens einem Rastelement in verschiedenen Raststellungen relativ zur Fangschale verrastbar ist. 



   Ein derartiger Locher mit Anschlagschiene ist beispielsweise aus der EP 489 027   Bl   bekannt. Die Anschlagschiene kann dabei in ein in die Fangschale oder Schnitzelwanne des Lochers eingesetztes gesondertes Raststück eingeschoben und darin mit Hilfe von paarweise an der Anschlagschiene seitlich angebrachten Rastvertiefungen, in die selektiv Rastnocken des Raststücks einschnappen können, je nach dem Format des zu lochenden Papiers eingestellt werden. Das Raststück erstreckt sich über ungefähr die halbe Länge des benachbarten Längsrandes der Fangschale, und zwar jenes Längsrandes, wo an der Oberseite die Mechanik mit den beiden Lochwerkzeugen angebracht ist.

   Das Raststück besteht aus einem gegenüber dem weichen, biegsamen Kunststoffmaterial der Fangschale vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial, ebenso wie die Anschlagschiene, und das Raststück hat nicht nur die Aufgabe des Verrastungs-Fixierens der Anschlagschiene in der gewählten Raststellung, sondern auch der Führung und Halterung der Anschlagschiene. Der letzteren Funktion der Führung und Haltung der Anschlagschiene kann jedoch das Raststück nur ungenügend gerecht werden, und zwar zum einen wegen der vergleichsweise kurzen Länge und zum anderen wegen der Ausbildung der Rastelemente an den Seitenwänden des Raststückes.

   Hinzu kommt, dass das weiche Kunststoffmaterial der Fangschale bei Temperaturschwankungen bzw. aufgrund von Fertigungstoleranzen seitlich auf die Seitenwände des Raststückes einen verschieden starken Druck ausüben kann, wobei diese Seitenwände auch aufeinander zu gedrückt werden können, so dass die Anschlagschiene ungewollt geklemmt wird. 



   Es ist nun Ziel der Erfindung, einen Locher der eingangs angeführten Art vorzusehen, der eine einwandfreie Führung und Halterung der Anschlagschiene sicherstellt, wobei insbesondere auch ein ungewolltes Klemmen der Anschlagschiene vermieden wird, und bei dem überdies der Halterungs- und Führungsbereich für die Anschlagschiene vom Inneren der Fangschale getrennt gehalten 

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 werden kann. Ein weiteres Ziel liegt darin, für die Verrastung eine Werkstoffpaarung hart-weich anstatt hart-hart vorzusehen, um so einen frühzeitigen Abrieb der Rastelemente bzw. der Ränder der Rastvertiefungen zu vermeiden. Nichtsdestoweniger sollen dabei trotz des weichen Materials ein sicheres, in der Art eines haptischen Signals spürbares und auch höhrbares Einrasten ermöglicht werden. 



   Der erfindungsgemässe Locher der eingangs erwähnten Art ist dadurch gekennzeichnet, dass eine bodenseitige Führungsschiene aus gegenüber dem Kunststoffmaterial der Fangschale vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial in den Kanal der Fangschale eingesetzt und die Anschlagschiene in dieser Führungsschiene gleitend aufgenommen ist, dass das wenigstens eine Rastelement an der von der Führungsschiene abgewandten Oberseite der Anschlagschiene vorgesehen ist und mit jeweils einer von mehreren Rastausnehmungen in der Bodenwand des Kanals zusammenarbeitet, und dass über dieser Bodenwand eine Stützleiste, ebenfalls aus vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial, angeordnet ist, welche die Bodenwand gegen ein Ausbiegen sichert und mit der Führungsschiene verbunden ist. 



   Beim vorliegenden Locher werden somit die Funktionen der Führung und Verrastung voneinander getrennt, wobei die Führungsschiene die Halterungs- und Führungsfunktion allein übernimmt und demgemäss seitlich bzw. an der Unterseite die Anschlagschiene sicher führen und halten kann. Die Verrastung erfolgt dagegen oberhalb der Anschlagschiene an der darüber befindlichen Bodenwand des Kanals in der Fangschale, welche wie erwähnt aus relativ weichem Kunststoffmaterial besteht. Da sich diese weiche Kanal-Bodenwand unter Umständen nach oben ausbiegen könnte, wobei dann unter Umständen eine sichere Verrastung nicht mehr gegeben sein könnte, wird die weiche Bodenwand durch die darüber befindliche starre Stützleiste versteift.

   Weiters bildet diese Stützleiste zufolge ihrer Verbindung mit der Führungsschiene einen oberen, steifen Abschluss der Führungsschiene, so dass die Führungsschiene mit der Stützleiste zusammen eine Art Kastenprofil ergibt, welches ausreichend steif ist und somit einem Druck des Kunststoffmaterials der Fangschale, nämlich der einzelnen Wände des Kanals der Fangschale, auch bei Temperaturschwankungen oder aber Fertigungstoleranzen ohne weiteres 

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 standhalten kann. Es sei hier ergänzend erwähnt, dass das weiche Kunststoffmaterial der Fangschale und das harte Kunststoffmaterial der Führungsschiene bzw. Stützleiste bei Temperaturschwankungen unterschiedliche Dehnungen aufweisen können, so dass es zu der erwähnten Pressung kommen kann.

   Im übrigen ergibt das durch die Stützleiste und Führungsschiene gegebene Kastenprofil eine gute Abschirmung des Bewegungskanals der Anschlagschiene samt Rastbereich, so dass Papierschnitzel von den Raststellen ferngehalten werden. 



   Im Hinblick auf eine einfache Herstellung der einzelnen Teile und problemlose Verbindung der Führungsschiene mit der Stützleiste beim Zusammenbau ist es von besonderem Vorteil, wenn die Führungsschiene mit der Stützleiste durch Öffnungen in der Bodenwand des Kanals hindurch zusammengesteckt oder verrastet ist. Dabei hat es sich   herstellungs-und montagetechnisch   als besonders günstig erwiesen, wenn die Führungsschiene einen Uförmigen Querschnitt, mit einem Boden und zwei Seitenwänden, aufweist und von den Seitenwänden in Abständen voneinander vorgesehene Zungen, z. B. Rastzungen, hochragen, die sich in bzw. durch schlitzförmige Öffnungen in der Stützleiste erstrecken. 



  An sich wäre es jedoch auch denkbar, an der Stützleiste nach unten abstehende laschenförmige Rast- oder Steckelemente vorzusehen, die mit entsprechenden komplementären Elementen an den oberen Längsrändern der Seitenwände der Führungsschiene zusammenarbeiten. 



   Um tiefe Rastausnehmungen in der über der Anschlagschiene gelegenen Bodenwand des Kanals der Fangschale vorsehen zu können, ohne die Wandstärke der Fangschale allgemein stärker gestalten zu müssen, ist es auch vorteilhaft, wenn die Bodenwand des Kanals einen verdickten, oberseitig hochstehenden, streifenförmigen Längsbereich hat, in dem die Rastausnehmungen für das Rastelement der Anschlagschiene vorgesehen sind, und der in einer entsprechenden Längsvertiefung der Stützleiste aufgenommen ist. Der hochstehende Längsbereich an der Oberseite der KanalBodenwand hat in Verbindung mit der entsprechend gestalteten Stützleiste überdies den Effekt einer zusätzlichen Versteifung, und dies trifft auch zu, wenn die Stützleiste aus Herstellungsgründen einfach im Querschnitt Hutprofil-artig ausgebildet ist. 



   Aus Festigkeitsgründen ist es sodann auch vorteilhaft, wenn 

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 die Rastausnehmungen in der Bodenwand des Kanals Sackloch-artig ausgebildet sind. An sich wäre es aber selbstverständlich auch denkbar, die Rastausnehmungen in der Bodenwand des Kanals als durch die Bodenwand hindurchgehende Öffnungen vorzusehen. 



   Die für die Rastfixierung der Anschlagschiene erforderlichen Elemente können aufgrund der vorliegenden Locherausbildung besonders einfach und funktionssicher gestaltet werden, und in diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn die Anschlagschiene benachbart ihrem inneren Ende eine federnde Zunge aufweist, die das Rastelement trägt. Um dabei für die federnde Zunge zum einen Platz für ein federndes Auslenken nach unten, beim Herausbewegen des Rastelements aus der jeweiligen Rastausnehmung, zu schaffen sowie andererseits die entsprechende elastische Verformbarkeit besser dimensionieren zu können, ist es hier überdies von Vorteil, wenn die federnde Zunge eine im Vergleich zur übrigen Anschlagschiene geringe Materialstärke hat.

   Die federnde Zunge kann einfach in einem Herstellungsvorgang mit der übrigen Anschlagschiene geformt werden, und in diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn die federnde Zunge innerhalb des Körpers der Anschlagschiene angeordnet und an drei Seiten durch Freistellungsdurchbrechungen begrenzt ist. 



   Das Rastelement kann zylindrisch, mit abgeschrägter oder abgerundeter Oberseite, bzw. noppenförmig sein. Vorzugsweise werden die Führungsschiene, die Stützleiste und auch die Anschlagschiene aus hartem ABS-Material hergestellt (ABSAcrylnitril-Butadien-Styrol), wogegen die Fangschale mit dem Kanal in einem Stück aus weichem HDPE-Material hergestellt wird (HDPE-Hochdruckpolyethylen). 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung veranschaulichten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine schaubildliche Draufsicht von schräg oben auf einen Locher ; Fig. 2 eine Unteransicht der Fangschale dieses Lochers mit eingesetzter Führungsschiene und Anschlagschiene ; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Fangschale mit eingesetzter Anschlagschiene, wobei eine aufgesetzte Stützleiste im Inneren der Fangschale ersichtlich ist ; Fig. 4 einen Längsschnitt durch die Anschlagschiene und die Führungsschiene samt Stützleiste und den Kanal der Fangschale, gemäss der Linie IV-IV in Fig.   3 ;   

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 Fig. 5 einen Querschnitt durch diese Schienenanordnung gemäss der Linie V-V in Fig. 3 bzw.

   Fig.   4 ;   Fig. 6 in einem Teil-Querschnitt in gegenüber Fig. 5 vergrössertem Massstab den Bereich der Führung und Verrastung der Anschlagschiene ; Fig. 7 in einer zur Fig. 6 vergleichbaren Querschnittsdarstellung eine modifizierte Ausführungsform ; Fig. 8 und 9 in einem Längsschnitt bzw. in einer Draufsicht eine Anschlagschiene des vorliegenden Lochers ;

   Fig. 10 und 11 in vergleichsweise grösserem Massstab Details dieser Anschlagschiene und Fig. 8 und 9, zur Veranschaulichung der federnden Zunge am inneren Ende der Anschlagschiene, ebenfalls im Längsschnitt bzw. in Draufsicht ; die Fig. 12,13 und 14 (letztere im vergrösserten Massstab) die beim vorliegenden Locher verwendete Führungsschiene in Seitenansicht, Draufsicht bzw. im Querschnitt ; und die Fig. 15,16 und 17 in vergleichbaren Darstellungen in Seitenansicht, Draufsicht und im Querschnitt (hier in vergrössertem Massstab) die zur Verbindung mit der Führungsschiene vorgesehene Stützleiste. 



   In Fig. 1 ist ein allgemein mit 1 bezeichneter Locher dargestellt, welcher eine hier nicht näher zu beschreibende, herkömmliche Lochmechenik mit einem unteren plattenförmigen Boden 3 aufweist, der in eine Fangschale 4 aus relativ weichem Kunststoffmaterial eingesetzt ist. Das Kunststoffmaterial der Fangschale 4 soll dabei, wie dies an sich üblich ist, so weich und biegsam sein, dass es über die Bodenplatte 3 der Lochmechanik 2 des Lochers 1 gezogen bzw. von dieser "herunter-   geschält"werden   kann. Zum Abstützen der Bodenplatte 3 weist die Fangschale 4 innen einen umlaufenden Tragrand 5 sowie im Inneren angeordnete Stützvorsprünge 6,7, 8 auf, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist. 



   Benachbart dem einen, vorderen Längsrand 9 (Fig. 1), wo das jeweilige zu lochende Papier eingeschoben wird, ist in der Fangschale 4 ein Kanal 10 aus dem weichen Kunststoffmaterial der Fangschale 4 geformt, vgl. auch Fig. 5 bis 7, welcher einen allgemein rechteckigen Querschnitt hat und nach unten hin offen ist. Im einzelnen weist dieser Kanal 10 eine in der Gebrauchstellung des Lochers   l oben   liegende Bodenwand 11 auf, die in ihrem mittigen Längsbereich 12 streifenförmig verdickt ist und dadurch mit diesem streifenförmigen Längsbereich nach oben hochsteht, wie insbesondere aus Fig. 6 und 7 ersichtlich ist. 

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  Dadurch wird in diesem mittigen Längsbereich 12 eine vergleichsweise grosse Materialstärke erhalten, die nicht nur eine Versteifung mit sich bringt, sondern vor allem das Vorsehen von relativ tiefen Rastausnehmungen 13 bzw. 13' (Fig. 7) ermöglicht, welche sacklochartig (Fig. 6) bzw. als hindurchgehende Öffnung (Fig. 7) ausgebildet sein können. Diese Rastausnehmungen 13 bzw. 



  13'liegen in den erforderlichen Abständen (entsprechend den zu lochenden Papierformaten) in einer Linie hintereinander, wobei sie in einer seichten, streifenförmigen Führungsnut 13A angeordnet sein können, die sich im Wesentlichen über die gesonderte Länge des Kanals 10 erstreckt, vgl. Fig. 4 und 6. 



   In diesen Kanal 10 ist von der Unterseite der Fangschale 4 her eine Führungsschiene 14 mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt eingesetzt, die eng in den Kanal 10 passt und darin dadurch festgehalten wird, dass sie mit einer oberhalb der Bodenwand 11 des Kanals 10 aufgelegten Stützleiste 15, beispielsweise durch Zusammenstecken in einer Presspassung oder aber bevorzugt durch Verrasten, wie aus Fig. 6 oder 7 ersichtlich ist, verbunden wird. 



   In dieser Führungsschiene 14 ist eine an sich hinsichtlich ihrer Funktion als Anlage für das zu lochende Papier herkömmliche Anschlagschiene 16 gleitend aufgenommen und geführt. Diese Anschlagschiene 16 trägt an ihrem äusseren stirnseitigen Ende einen Papier-Anschlag 17, der zugleich als Griff zum Verstellen der Anschlagschiene 16 dient.

   Benachbart dem inneren Ende 18 der Anschlagschiene 16 befindet sich ein nach oben vorstehendes zylindrisches oder noppenförmiges Rastelement 19 an einer federnden Zunge 20, vgl. insbesondere auch Fig. 8 bis 11, wobei die federnde Zunge 20, wie insbesondere aus Fig. 10 und 11 hervorgeht, an beiden Längsseiten sowie an der dem inneren Ende 18 der Anschlagschiene 16 zugewandten Stirnseite durch Freistellungsdurchbrechungen 21,22 und 23 für eine federnd elastische Auslenkbewegung (gemäss der Darstellung in Fig. 10 nach unten) freigestellt ist. Um das elastische Verhalten der Zunge 20 möglichst gut dimensionieren zu können, kann an ihrer Unterseite überdies ein mehr oder weniger dicker, abgeschrägter Steg 24 geformt sein, wie insbesondere aus Fig. 10 zu ersehen ist, vgl. auch Fig. 6 und 7.

   Das Rastelement 19 gleitet während der Längsbewegungen der Anschlagschiene 16 im Kanal 10 in der 

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 Führungsnut 13A, wodurch eine zusätzliche seitliche Führungswirkung und ein sicheres Verrasten sichergestellt wird. 



   An der Oberseite weist die Anschlagschiene 16 in an sich herkömmlicher Weise auf das jeweilige Papierformat hinweisende Markierungen auf, wie in Fig. 1, 3 und 9 beispielsweise bei 25 veranschaulicht ist. Diese Markierungen 25 sind in Übereinstimmung mit den Stellen der Anbringung der Rastausnehmungen 13 bzw. 13'in der Bodenwand 11 des Kanals 10 angebracht, vgl. hierzu auch die Längsschnittdarstellung von Fig. 4. Dadurch erscheint immer die zur jeweiligen Rastausnehmung 13 (bzw. 13') korrespondierende Markierung 25 in einem am äusseren Einschubende der Führungsschiene 14 vorgesehenen Fenster 26, vgl. Fig. 1, 3 und 4. 



   Aus den Fig. 12 bis 14 ist in Verbindung mit Fig. 6 die bevorzugte Ausbildung der Führungsschiene 14 ersichtlich. Die Führungsschiene 14 hat von einem Boden 27 hochstehende Seitenwände 28,29, an deren oberen   Längsrändern   in Abständen voneinander, in Längsrichtung, Einsteckzungen bzw. Rastzungen 30 einstückig angeformt sind. Im montierten Zustand, siehe Fig. 6, erstrecken sich diese Rastzungen 30 durch entsprechende längsschlitzartige Öffnungen 31 in der Bodenwand 11 des Kanals 10 sowie weiters in Rast- oder Einstecköffnungen 32 benachbarten Längsrändern der Stützleiste 15, wodurch einerseits die Führungsschiene 14 an der Fangschale 4 fixiert und andererseits die feste Verbindung der Führungsschiene 14 mit der Stützleiste 15 zu einer Art Kastenprofil bewerkstelligt wird.

   Die Stützleiste 15 selbst hat dabei in ihrem mittleren Längsbereich zwischen den schlitzförmigen Öffnungen 32 einen entsprechend dem mittleren Längsbereich 12 der Kanal-Bodenwand 11 hochstehenden Bereich 33 mit einer unterseitigen Längsvertiefung 34, in welcher der verdickte mittlere Längsbereich 12 der Kanal-Bodenwand 11 formschlüssig aufgenommen ist, so dass ein sicherer Halt für die einzelnen Komponenten relativ zueinander sowie eine Positionierhilfe beim Aufstecken der Stützleiste 15 erhalten wird. 



  Insgesamt ergibt sich dabei für die Stützleiste 15, wie insbesondere aus Fig. 17 zu ersehen ist, ein Hutprofil-artiger Querschnitt. 



   In Fig. 7 ist eine gegenüber der Ausbildung gemäss Fig. 6 abgewandelte Ausführung dargestellt, wobei hier die Stützleiste 

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 15 mit (den Rastzungen 30 von Fig. 6 vergleichbaren) nach unten abstehenden Rastzungen 30'in Abständen voneinander ausgebildet ist, wogegen die Öffnungen 32 entfallen. Diese Rastzungen 30' hintergreifen im dargestellten auf der Kanal-Bodenwand 11 montierten Zustand der Stützleiste 15 und bei eingeschobener Führungsschiene 14 hinterschnittene obere Längsränder 35 der Seitenwände 28,29 der Führungsschiene 14. 



   Selbstverständlich können die verschiedenen Rastzungen 30 (oder aber einfache Einsteckzungen in einem gegenseitigen Presssitz) hinsichtlich Breite und Anzahl modifiziert werden, und es können insbesondere auch anstatt der gezeigten Zungen zapfenförmige Steck- oder Rastelemente an der Führungsschiene 14 oder aber Stützleiste 15 angebracht werden. 



   Als Material für die harten, steifen Bauteile, nämlich die Anschlagschiene 16, die Führungsschiene 14 und die Stützleiste 15, wird bevorzugt hartes ABS-Material verwendet, wogegen für die Fangschale 4 einschliesslich des Kanals 10 weiches HDPEMaterial verwendet wird. 



   Um die Anschlagschiene 16 gegen ein unabsichtliches komplettes Herausziehen aus der Führungsschiene 14 zu sichern, wenn das Rastelement 19 die letzte, dem Einschubende der Führungsschiene 14 am nächsten liegende Rastausnehmung passiert hat, kann in der Kanal-Bodenwand 11 benanchbart dem genannten Einschubende eine zusätzliche Vertiefung 35 geformt sein ; in diese Vertiefung 35 kann das Rastelement 19 einschnappen, so dass dem Ausziehen der Anschlagschiene 16 ein zusätzlicher Widerstand entgegengesetzt wird. Überdies kann an der Anschlagschiene 16 ein gesonderter, im Vergleich zum Rastelement 19 weniger hohes Keilelement 36 angeformt sein, s. Fig. 8 bis 11, welches ebenfalls in die Vertiefung 35 einrasten kann und so eine gesonderte Auszieh-Sicherung bildet. 



   Aus Fig. 2 und 12 ist schliesslich noch ersichtlich, dass die Führungsschiene 14 mit-z. B. durch den Boden 27 hindurch-   gehenden - Positionsausnehmungen   37 versehen sein kann, die als Montagehilfe zum automatischen Einsetzen der Führungsschiene 14 in den Kanal 10 der Fangschale 4 dienen.

Claims (16)

  1. Ansprüche 1. Locher mit einer bodenseitigen Fangschale aus biegsamem Kunststoffmaterial, die einen zur Unterseite hin offenen länglichen Kanal nahe einem Längsrand aufweist, in dem eine Anschlagschiene verschiebbar angebracht ist, die mit Hilfe von wenigstens einem Rastelement in verschiedenen Raststellungen relativ zur Fangschale verrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine bodenseitige Führungsschiene (14) aus gegenüber dem Kunststoffmaterial der Fangschale (4) vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial in den Kanal (10) der Fangschale (4) eingesetzt und die Anschlagschiene (16) in dieser Führungsschiene (14) gleitend aufgenommen ist, dass das wenigstens eine Rastelement (19) an der von der Führungsschiene (14) abgewandten Oberseite der Anschlagschiene (16) vorgesehen ist und mit jeweils einer von mehreren Rastausnehmungen (13 ;
  2. 2. Locher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (14) mit der Stützleiste (15) durch Öffnungen (31) in der Bodenwand (11) des Kanals (10) hindurch zusammengesteckt oder verrastet ist.
  3. 3. Locher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (14) einen U-förmigen Querschnitt, mit einem Boden (27) und zwei Seitenwänden (28,29) aufweist und von den Seitenwänden (28,29) in Abständen voneinander vorgesehene Zungen (30), z. B. Rastzungen, hochragen, die sich in bzw. durch schlitzförmige Öffnungen (32) in der Stützleiste (15) erstrecken.
  4. 4. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenwand (11) des Kanals (10) einen verdickten, oberseitig hochstehenden, streifenförmigen Längsbereich (12) hat, in dem die Rastausnehmungen (13 ; 13') für das Rast- <Desc/Clms Page number 10> element (19) der Anschlagschiene (16) vorgesehen sind, und der in einer entsprechenden Längsvertiefung (34) der Stützleiste (15) aufgenommen ist.
  5. 5. Locher nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützleiste (15) im Querschnitt Hutprofil-artig ausgebildet ist.
  6. 6. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmungen (13) in der Bodenwand des Kanals Sackloch-artig ausgebildet sind.
  7. 7. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bodenwand (11) des Kanals (10) benachbart der seitlichen Einschub-Öffnung des Kanals (10) für die Anschlagschiene (16) eine gesonderte, mit dem Rastelement (19) der Anschlagschiene zusammenarbeitende Vertiefung (19) als Sicherung gegen ein ungewolltes vollständiges Ausziehen der Anschlagschiene (16) vorgesehen ist.
  8. 8. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagschiene (16) benachbart ihrem inneren Ende (18) eine federnde Zunge (20) aufweist, die das Rastelement (19) trägt.
  9. 9. Locher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Zunge (20) eine im Vergleich zur übrigen Anschlagschiene (16) geringe Materialstärke hat.
  10. 10. Locher nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die federnde Zunge (20) innerhalb des Körpers der Anschlagschiene (16) angeordnet und an drei Seiten durch Freistellungsdurchbrechungen (21,22, 23) begrenzt ist.
  11. 11. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (19) zylindrisch ist.
  12. 12. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (19) noppenförmig ist. <Desc/Clms Page number 11>
  13. 13. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (14) aus hartem ABS besteht.
    13') in der Bodenwand (11) des Kanals (10) zusammenarbeitet, und dass über dieser Bodenwand (11) eine Stützleiste- (15), ebenfalls aus vergleichsweise starrem Kunststoffmaterial, angeordnet ist, welche die Bodenwand (11) gegen ein Ausbiegen sichert und mit der Führungsschiene (14) verbunden ist.
  14. 14. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützleiste (15) aus hartem ABS besteht.
  15. 15. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangschale (4) mit dem Kanal (10) in einem Stück aus weichem HDPE besteht.
  16. 16. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagschiene (16) aus hartem ABS besteht.
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