AT380526B - Kipptor - Google Patents

Kipptor

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AT380526B
AT380526B AT405583A AT405583A AT380526B AT 380526 B AT380526 B AT 380526B AT 405583 A AT405583 A AT 405583A AT 405583 A AT405583 A AT 405583A AT 380526 B AT380526 B AT 380526B
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tension spring
door leaf
lever
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spring
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AT405583A
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Waldner Fa Felix
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/40Suspension arrangements for wings supported on arms movable in vertical planes
    • E05D15/42Suspension arrangements for wings supported on arms movable in vertical planes with pivoted arms and horizontally-sliding guides
    • E05D15/425Suspension arrangements for wings supported on arms movable in vertical planes with pivoted arms and horizontally-sliding guides specially adapted for overhead wings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gates (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Kipptor mit einem ober Kopf in horizontalen Schienen geführten und beidseitig an Hebeln gelagerten Torblatt, das zwischen einer im wesentlichen vertikalen Schliessstellung und einer im wesentlichen horizontalen Offenstellung bewegbar ist, wobei die an der unteren Torblatthälfte einerseits und etwa im mittleren Drittel der Höhe der Toröffnung an einer nach innen ragenden Konsole   od. dgl.   des Torstockes anderseits angelenkten Hebel über ihre Lagerstellen am Torstock hinaus   verlängert.   sind und zwischen dem Ende des so gebildeten zweiten Hebelarmes und einer gleichfalls nach innen ragenden weiteren Konsole des Torstockes eine Zugfeder vorgesehen ist. 



   Bei bekannten Kipptoren dieser Art (AT-PS Nr. 245782 oder DE-OS 1759636) sind zur Gewichtsentlastung Zugfedern üblicher Bauart, z. B. Schraubenfedern, vorgesehen. Nachteilig an diesen Konstruktionen ist der Umstand, dass bei Bruch der Federn Personen verletzt werden und/oder Beschädigungen am Tor auftreten können. Weiters besteht die Gefahr, dass sich Personen, insbesondere an den Händen, beim Entspannen der Federn während des Öffnungsvorganges zwischen den einzelnen Federwindungen einklemmen, da sich der Abstand zwischen den Federwindungen von etwa 10 bis 15 mm während der Torbewegung bis auf Null verringert.

   In Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Einbaumasse ist es weiters erforderlich, Federn relativ kurzer Bauart, somit harte Federn zu verwenden, was wieder der Forderung nach einem gleichmässigen Ablauf der   Öffnungs- und   Schliessbewegung widerspricht. Zum Bewegen des Torblattes ist dann meist ein hoher Kraftaufwand erforderlich. 



   Es ist ein Ziel der Erfindung, diese Nachteile zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu vermindern. 



   Dieses Ziel lässt sich mit einem Kipptor der eingangs erwähnten Art erreichen, bei welchem erfindungsgemäss die Zugfeder als Gas-Zugfeder ausgebildet ist, wobei zur Überwindung des Totpunktes der Anlenkpunkt der Gas-Zugfeder am zweiten Hebelarm ebenso wie deren unterer Anlenkpunkt an der Konsole   od. dgl.   des Torstockes bei geschlossenem Torblatt weiter von einer durch die Toröffnung und das Torblatt verlaufenden Vertikalebene entfernt liegen als die Lagerstelle des Hebels an der Konsole   od. dgl.   des Torstockes und bei vollständig geöffnetem Torblatt der Anlenkpunkt der Gas-Zugfeder an dem Hebel näher an der Vertikalebene liegt als die Lagerstelle des Hebels. 



   Durch die Verwendung einer Gas-Zugfeder ergeben sich insbesondere die Vorteile, dass die oben genannte Verletzungsgefahr völlig entfällt. Überdies können die unangenehmen Geräusche üblicher Stahl-Zugfedern vermieden werden. Die Geometrie der Anlenk- und Lagerstellen nimmt in besonderer Weise auf die im wesentlichen horizontale Federkennlinie von Gas-Zugfedern Bedacht, wobei die Feder in der Schliessstellung des Torblattes im Sinne seines Öffnens wirkt, wodurch die Bedienung erleichtert wird. Im letzten Teil der Schliessbewegung entsteht eine gewisse Bremswirkung, so dass das Torblatt sanft in seine Offenlage schwenkt. 



   Der Einsatz einer Gas-Zugfeder scheint für den Fachmann zunächst abwegig, da diese Federn eine horizontale Federcharakteristik besitzen und in Hinblick auf den sich mit dem Winkel des Torblattes ändernden Kraftbedarf die Verwendung üblicher Federn mit Hook'scher Charakteristik viel naheliegender scheint. Es hat sich jedoch überraschenderweise gezeigt, dass durch die Kombination der speziellen Kinematik mit einer Gas-Zugfeder deren Vorteile auch bei den erfindungsgemässen Kipptoren voll zum Tragen kommen, wobei sich eine einwandfreie Funktion und bequeme Handhabung des Tores ergibt. 



   In der Praxis hat es sich als zweckmässig gezeigt, wenn in die Gas-Zugfeder ein Stossdämpfer eingebaut ist, der bei Bewegung des Torblattes in seine Offenstellung entgegen der Federkraft wirksam ist. 



   Die Erfindung samt ihren weiteren Vorteilen und Merkmalen ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert, die in den Zeichnungen veranschaulicht ist. In diesen zeigen Fig. 1 ein Kipptor gemäss der Erfindung in schematischer Seitenansicht und in Schliessstellung und Fig. 2 in gleicher Darstellung das Kipptor in Offenstellung, wobei eine Zwischenstellung des Torblattes strichliert eingezeichnet ist. 



   Gemäss Fig. 1 weist das Kipptor nach der Erfindung ein Torblatt-l-auf, das an seinem oberen Ende mittels Rollen --2--, Zapfen   od. dgl.   in horizontal verlaufenden Schienen --3-- des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   Torstockes --4-- geführt   ist. Im mittleren Drittel der Höhe der Toröffnung ist an einer Konsole - des Torstockes-4-- ein zweiarmiger Hebel --6-- angelenkt. Der von der Lagerstelle --7-ausgehende längere Hebelarm --6a-- ist an einer im unteren Drittel des   Torblattes --1-- ausgebil-   deten   Lasche--8-- in   einem Punkt 9 angelenkt.

   Am Ende des kürzeren   Hebelarms-6b-ist an   einem Anlenkpunkt --10-- das obere Ende einer   Gas-Zugfeder --11-- eingehängt.   Das untere Ende der Gas-Zugfeder --11-- ist in einer Konsole --12-- des Torstockes an einem Anlenkpunkt --13-eingehängt, wobei die Gas-Zugfeder --11-- bzw. ihre Einhängearme annähernd vertikal verlaufen. 



   In der Schliessstellung nach Fig. 1 ist das Torblatt in üblicher Weise verriegelt bzw. ver- 
 EMI2.1 
 Torblatt verlaufenden Vertikalebene v entfernt, als die Lagerstelle --7-- des Hebels --6-- am Torstock --4--. Wie ersichtlich übt die Feder --11-- auch in der Schliessstellung des Tores eine geringe Kraft im Sinne des Öffnens auf das Torblatt aus, welche die Handhabung des Tores erleichtert. 



   Beim Hochkippen des Torblattes-l-rollen die   Rollen --2-- längs   der Schienen --3-- nach hinten und das Torblatt-l-gelangt über die in Fig. 2 strichliert gezeigte Stellung in seine Schliessstellung, in der es etwa horizontal liegt. Durch Wahl entsprechender Gas-Zugfedertypen oder mehrerer parallel zueinander eingehängter Federn kann die Gewichtsentlastung dem Torblattgewicht angepasst werden. Es wird an zumindest jeder Seite des   Torblattes --1-- eine Feder --lI--   verwendet, um ein Verkanten des Torblattes-l--zu vermeiden. Die Gesamtfederkraft kann so gewählt werden, dass das   Torblatt-l-selbsttätig   nach oben schwenkt, sobald es einen gewissen Kippwinkel erreicht hat. Um die Öffnungsgeschwindigkeit des Torblattes zu begrenzen kann es sinnvoll sein, Gasfedern mit eingebauter Dämpfung zu verwenden.

   Daher ist es meist zweckmässig, wenn die Dämpfung bloss bei Bewegung des Torblattes in seine Offenstellung wirkt. Alternativ kann ein gesondertes Dämpfungselement Verwendung finden, das   z. B.   parallel zu der Feder --11-- angeordnet ist. 



   Man erkennt, dass der Hebel --6-- kurz vor Erreichen der Schliesslage eine Totpunktstellung durchläuft, so dass in der Schliessstellung selbst eine Kraft im umgekehrten Sinn auf das Torblatt - wirkt. In der Schliessstellung liegt nämlich der   Anlenkpunkt --10-- der Gas-Zugfeder --lI--   näher an der bereits erwähnten Vertikalebene v als die   Lagerstelle --7-- des   Hebels. Auf diese Weise findet ein Abbremsen des Torblattes statt, so dass es sanft in seine Schliessstellung kippt. 



  Die Geometrie der   Anlenk-und Lagerpunkte kann   allerdings auch so gewählt werden, dass die Kraftumkehr nicht auftritt. 



   Die erfindungsgemässe Gewichtsentlastung durch eine Gas-Zugfeder bei Verwendung der besonderen Geometrie der Anlenk- und Drehpunkte ergibt einen überraschend weichen Ablauf des   Öffnungs- und   Schliessvorganges, wobei der Wegfall der Verletzungsgefahr und störender Federgeräusche hervorzuheben ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kipptor mit einem ober Kopf in horizontalen Schienen geführten und beidseitig an Hebeln gelagerten Torblatt, das zwischen einer im wesentlichen vertikalen Schliessstellung und einer im wesentlichen horizontalen Offenstellung bewegbar ist, wobei die an der unteren Torblatthälfte einerseits und etwa im mittleren Drittel der Höhe der Toröffnung an einer nach innen ragenden Konsole od.
    dgl. des Torstockes anderseits angelenkten Hebel über ihre Lagerstellen am Torstock hinaus verlängert sind und zwischen dem Ende des so gebildeten zweiten Hebelarmes und einer gleichfalls nach innen ragenden weiteren Konsole des Torstockes eine Zugfeder vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugfeder als Gas-Zugfeder (11) ausgebildet ist, wobei zur Überwindung des Totpunktes der Anlenkpunkt (10) der Gas-Zugfeder (11) am zweiten Hebelarm (6b) ebenso wie deren EMI2.2 <Desc/Clms Page number 3> dgl.stockes (4) und bei vollständig geöffnetem Torblatt (1) der Anlenkpunkt (10) der Gas-Zugfeder (11) an dem Hebel (6) näher an der Vertikalebene (v) liegt als die Lagerstelle (7) des Hebels.
    2. Kipptor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gas-Zugfeder (11) ein Stossdämpfer eingebaut ist, der bei Bewegung des Torblattes (1) in seine Offenstellung entgegen der Federkraft wirkam ist.
AT405583A 1983-11-17 1983-11-17 Kipptor AT380526B (de)

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AT380526B true AT380526B (de) 1986-06-10

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT245782B (de) * 1964-04-03 1966-03-10 Hans Jun Hochreiter Einschubtor
DE1759636A1 (de) * 1968-05-22 1971-06-16 Karl Osthushenrich Garagenkipptor

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT245782B (de) * 1964-04-03 1966-03-10 Hans Jun Hochreiter Einschubtor
DE1759636A1 (de) * 1968-05-22 1971-06-16 Karl Osthushenrich Garagenkipptor

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