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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auffinden insbesondere durch Schnee verschütteter Körper, bestehend aus einem Sender und einem Empfänger für Ortungssignale sowie aus einem wahlweise den Sender oder den Empfänger elektrisch mit einer Batterieaufnahme verbindenden Umschalter.
Bei herkömmlichen Vorrichtungen dieser Art sind der Sender und der Empfänger mit ihren Energieversorgungsteilen zusammen mit einer Antenne in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht, wobei vom Sende- auf den Empfangsbetrieb meist von Hand aus umgeschaltet werden muss. Diese bekannten Vorrichtungen sind vergleichsweise gross und unhandlich, so dass sie sich für alle jene Anwendungsfälle nicht eignen, die kleine Geräte verlangen. In diesem Zusammenhang kann beispielsweise die Unterbringung eines Suchgerätes in einem Skischuh oder die Anordnung an einem Ski angeführt werden, was den Vorteil mit sich bringt, dass das Suchgerät bei seiner Unterbringung im Schuh zwangsläufig mitgenommen werden muss und dass auch Gegenstände wieder gefunden werden können, wenn sie im Tiefschnee verloren gehen.
Um ein Sprechfunkgerät einfacher am Körper tragen zu können, ist es bekannt (US-PS Nr. 3, 868, 573), den Sender und den Empfänger als getrennte Bauteile mit je einer eigenen Stromversorgung auszubilden, wobei durch einen Umschalter von Empfang auf Sendung und umgekehrt umgeschaltet werden muss. Die Notwendigkeit, sowohl dem Sender als auch dem Empfänger eine gesonderte Stromversorgung zuzuordnen, vergrössert jedoch den Aufwand und die erforderlichen Abmessungen.
Schliesslich ist es bei einem Funkgerät bekannt (EU-A-0 018 940), die Batterie in einem gesonderten Gehäuseteil unterzubringen, der an ein Sender-Empfänger-Gehäuse angeschlossen werden kann. Eine wahlweise an ein Sender-Empfänger-Gehäuse anschliessbare Batterie ist allerdings für eine Vorrichtung zum Auffinden von durch Schnee verschütteten Körpern ungeeignet, weil aus Sicherheitsgründen bei solchen Vorrichtungen gefordert werden muss, dass der Sender fest mit der Batterie verbunden ist, um entsprechende Ortungssignale zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass mit einfachen Mitteln ein in seinen Abmessungen kleines Suchgerät erhalten wird, das allen Anforderungen hinsichtlich der Ortung eines verschütteten Körpers entspricht.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Sender und der Empfänger in an sich bekannter Weise jeweils in einem gesonderten Gehäuse untergebracht sind, dass das Sendergehäuse, die Batterieaufnahme und eine Antenne aufweist, dass die beiden Gehäuse, wie an sich ebenfalls bekannt, je einen Teil einer elektrischen Kupplung tragen und unter einer zwangsweisen Schliessung der Kupplung zu einer Handhabungseinheit verbindbar sind, dass der Empfänger mittels der Kupplung an die Batterieaufnahme und die Antenne des Senders anschliessbar ist und dass der Umschalter bei der Verbindung der beiden Gehäuse für den Sender und den Empfänger betätigbar ist.
Durch das Vorsehen je eines Gehäuses für den Sender und den Empfänger können die Einzelgehäuse entsprechend klein gehalten werden, so dass der geringe Platzbedarf überall dort vorteilhaft ausgenutzt werden kann, wo ein Sender für sich benötigt wird. Der Empfänger wird ja nur zur Ortung des verschütteten Körpers gebraucht, dem deshalb der Sender zuzuordnen ist. Es muss allerdings für den Empfänger ein Sender als Energiequelle bereitgestellt werden, der dann mit dem Empfänger durch eine Verbindung der beiden Gehäuse eine Handhabungseinheit bildet. Mit dem Zusammenfügen der beiden Gehäuse für den Empfänger und den Sender werden über die vorgesehene elektrische Kupplung die notwendigen Verbindungen automatisch hergestellt.
Trotz der Teilung von Sender und Empfänger in zwei je einem Gehäuse zugehörige Baueinheiten kann daher mit einer Energiequelle und einer Antenne das Auslangen gefunden werden, so dass gegenüber den bekannten einteiligen Vorrichtungen kaum ein Mehraufwand in Kauf genommen werden muss, obwohl durch die Einsatzmöglichkeit des Senders ohne Empfänger wesentliche Vorteile erzielt werden können.
Da der Umschalter für den Sende- und Empfangsbetrieb bei der Verwendung der beiden Gehäuse betätigt wird, entfällt die sonst nötige Umschaltung von Hand aus, was die Bedienungssicherheit durch ein Ausschalten möglicher Fehlbedienungen erheblich verbessert. Konstruktiv wird diese Zwangsbetätigung des Umschalters in einfacher Weise sichergestellt, wenn die elektrische Kupplung den Umschalter betätigt oder bildet.
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Obwohl an sich jede Kupplung geeignet ist, die den elektrischen Anschluss des Empfängers an die Energieversorgung im Sendergehäuse und an dessen Antenne sicherstellt, kann die elektrische Kupplung in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft aus einer Steckkupplung bestehen, die auch bei wiederholtem Schliessen und Öffnen die erforderlichen Kontakte fehlerfrei herstellt.
Damit die Kupplung von den auf die beiden Gehäuse wirkenden Kräften unbelastet bleibt, kann das eine Gehäuse auf der Kupplungsseite einen eine Steckhalterung für das andere Gehäuse bildenden, vorstehenden Randansatz aufweisen, über den zwischen den beiden Gehäusen auftretende Biegemomente abgetragen werden können.
Eine vorteilhafte Konstruktion ergibt sich dabei, wenn das Empfängergehäuse den Randansatz trägt und mit dem Randansatz beim Zusammenstecken der Gehäuse einen quer zur Steckrichtung abnehmbaren Deckel des Sendergehäuses für die Batterieaufnahme umgreift. Durch diese Massnahme wird eine zusätzliche Sicherung des Deckels für die Batterieaufnahme erreicht.
Sind schliesslich der Randansatz der Steckhalterung und der mit ihm zusammenwirkende Teil des andern Gehäuses bezüglich der Umfangsform unsymmetrisch ausgebildet, so wird in einfacher Weise die jeweils richtige Verbindungslage für die beiden Gehäuse gewährleistet, was Beschädigungen an der elektrischen Kupplung ausschliesst.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. l eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Auffinden von durch Schnee verschütteten Körpern in einer teilweise aufgerissenen Seitenansicht, Fig. 2 das Sendergehäuse dieser Vorrichtung in einer ebenfalls zum Teil aufgerissenen Seitenansicht und Fig. 3 das Sendergehäuse in einer Stirnansicht teilweise im Schnitt.
Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht die Vorrichtung zum Auffinden von durch Schnee verschütteten Körpern aus einem Sender --1-- und einem Empfänger --2--, wobei im Gegensatz zu herkömmlichen Vorrichtungen dieser Art der Sender-l-und der Empfänger --2-- jeweils in einem gesonderten Gehäuse --1a und 2a-- untergebracht sind. Die beiden Gehäuse --la und 2a-- können dabei miteinander zu einer Handhabungseinheit verbunden werden, wie dies in Fig. l dargestellt ist. Zu diesem Zweck weist das Empfängergehäuse --2a-- einen vorstehenden Randansatz --3-- auf, der eine Steckhalterung für das Sendergehäuse --1a-- bildet, das in die durch den Randansatz --3-- gebildete Aufnahmeöffnung des Empfängergehäuses --2a-- einsetzbar ist.
Mit Hilfe einer Schnappeinrichtung, die aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt ist, kann die Steckverbindung der'beiden Gehäuse-la und 2a-- zusätzlich gesichert werden, falls der gegebene Kraftschluss in Steckrichtung nicht ausreichen sollte.
Um nicht für den Sender-l-und den Empfänger --2-- je eine Energiequelle vorsehen zu müssen, ist lediglich das Sendergehäuse--la--mit einer Batterieaufnahme --4-- versehen, in die je nach der gewünschten Betriebsdauer eine Batterie oder ein Batteriesatz --5-- eingesetzt werden kann. Dieser batteriesatz --5-- versorgt bei nicht angefügtem Empfänger den Sender--1--
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den, damit ein an dem verschütteten Körper vorgesehener Sender empfangen werden kann. Zu diesem Zweck tragen die beiden Gehäuse --1a und lb--je einen Teil --6a und 6b-- einer elektrischen Kupplung --6--, die den Empfänger --2-- an die Batterieaufnahme --4-- und eine nicht dargestellte Antenne, beispielsweise an einen Ferritstab, anschliesst.
Zufolge dieser Massnahme wird für den Sender und den Empfänger nur eine Energiequelle und eine Antenne benötigt, die einerseits als Sendeantenne und anderseits als Empfangsantenne wirksam wird.
Wie der Fig. l entnommen werden kann, ist die elektrische Kupplung --6-- zwischen den beiden Gehäusen --la und 2a-- als Steckkupplung ausgebildet, die beim Zusammenfügen der beiden Gehäuse --1a und 2a-- zwangsweise geschlossen wird. Mit dieser zwangsweisen Schliessung der Kupplung --6-- kann vorteilhaft die Umschaltung der Vorrichtung vom Sende- auf den Empfangsbetrieb verbunden werden, nämlich dann, wenn die elektrische Kupplung --6-- den hiefür notwendigen, nicht näher dargestellten Umschalter bildet oder betätigt.
Die empfangenen Sendersignale können mit Hilfe eines Ohrhörers --7-- abgehört werden, der mit einer entsprechenden Verlängerungsschnur --8-- in einer Ausnehmung --9-- des Empfängergehäuses --2a-- untergebracht ist.
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den, um bei der Suche nach dem verschütteten Körper beide Hände frei zu haben. Die Lautstärke des Empfängers ist in üblicher Weise über einen Drehknopf --11-- zu steuern, der ein Potentiometer verstellt.
Die Batterieaufnahme --4-- des Sendergehäuses --la-- kann durch einen quer zur Steckrichtung der Kupplung --6-- bzw. des Gehäuses --la-- abnehmbaren Deckel --12-- verschlossen werden, so dass dieser Deckel --12-- beim Zusammenstecken der beiden Gehäuse --la und 2a-- vom Randansatz --3-- des Empfängergehäuses --2a-- übergriffen wird, was ein Lösen des Deckels - bei zusammengefügten Gehäusen unmöglich macht.
Der Deckel --12-- besitzt ausserdem im
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Da der Sender-l-in einem vom Empfänger --2-- gesonderten Gehäuse --la-- unterge- bracht ist und dieses Gehäuse --la-- die Energiequelle und die Antenne sowohl für den Sender als auch für den Empfänger einschliesst, kann der Sender --1--, nicht aber der Empfänger --2-- für sich betrieben werden. Dies gibt die Möglichkeit, das vergleichsweise kleine Sendergehäuse --la-- an einem Körper zu befestigen, der einer Verschüttungsgefahr ausgesetzt ist, ohne diesen Körper mit dem Empfänger --2-- belasten zu müssen.
Zum Auffinden des mit einem solchen Sender - versehenen Körpers braucht lediglich der Empfänger --2-- mit einem weiteren Sender-l- in der beschriebenen Weise verbunden zu werden, um die Sendersignale empfangen zu können. Es können folglich mit einer Empfangseinheit mehrere Sendereinheiten zum Einsatz kommen, ohne die Funktionsfähigkeit der Vorrichtung zu beeinträchtigen.
Damit beim Zusammenfügen der beiden Gehäuse --la und 2a-die beiden Kupplungsteile --6a und 6b-- lagerichtig zusammengesteckt werden, ist die Umrissform des Sendergehäuses --la--, die der Umrissform des Randansatzes --3-- des Empfängergehäuses --2a-- entspricht, unsymmetrisch ausgebildet, wie dies der Fig. 3 entnommen werden kann. Da wegen dieser Ausbildung die beiden Gehäuse-la und 2a-- nur in einer bestimmten Lage verbunden werden können, muss auch die Steckkupplung stets richtig geschlossen werden, wobei die Kupplung gefährdende Kräfte von ihr von vornherein ferngehalten sind.
Eine bezüglich der Sicherheit gegen Bedienungsfehler vorteilhafte Ausführungsform erhält man, wenn die Energieversorgung ohne Betätigungsschalter mit dem Einsetzen der Batterien-5in die Batterieaufnahme --4-- aktiviert wird. Dadurch wird zwar die Einsatzzeit gegenüber einund. ausschaltbaren Energieversorgungen gekürzt, doch wird die Sicherheit gewonnen, dass der Sender tatsächlich in Betrieb ist. Bei der vergleichsweise niedrigen Stromaufnahme der Sender und der gegebenen Kapazität der Batterien kann eine Betriebsdauer von beispielsweise vier bis sechs Monaten ohne weiteres gewährleistet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Auffinden insbesondere durch Schnee verschütteter Körper, bestehend aus einem Sender und einem Empfänger für Ortungssignale sowie aus einem wahlweise den Sender oder den Empfänger elektrisch mit einer Batterieaufnahme verbindenden Umschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender (1) und der Empfänger (2) in an sich bekannter Weise jeweils in einem gesonderten Gehäuse (la, 2a) untergebracht sind, dass das Sendergehäuse (la) die Batterieaufnahme (4) und eine Antenne aufweist, dass die beiden Gehäuse (la, 2a), wie an sich ebenfalls bekannt, je einen Teil (6a, 6b) einer elektrischen Kupplung (6) tragen und unter einer zwangsweisen Schliessung der Kupplung (6) zu einer Handhabungseinheit verbindbar sind, dass der Empfänger (2) mittels der Kupplung (6) an die Batterieaufnahme (4)
und die Antenne des Senders (1) anschliessbar ist und dass der Umschalter bei der Verbindung der beiden Gehäuse (la, 2a) für den Sender (1) und den Empfänger (2) betätigbar ist.