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Die Erfindung bezieht sich auf eine Brennkraftmaschine mit einer schalldämmenden Verschalung und einer ausserhalb der Verschalung angeordneten Lichtmaschine, wobei Verschalung und Lichtmaschine durch ein gemeinsames Gebläse belüftet sind, das aus einem zur Luftdurchsaugung durch die Lichtmaschine dienenden Laufad und einem das Laufrad umschliessenden Gehäuse besteht, das den durch die Lichtmaschine gesaugten Kühlluftstrom aufnimmt und von der Lichtmaschine wegführt.
Bei einer bekannten Brennkraftmaschine dieser Art (DE-AS 1065663) besitzt das Gebläse ein gross dimensioniertes Laufrad, das in erster Linie zur Abfuhr der die gesamte Abwärme der luftgekühlten Brennkraftmaschine enthaltenden Kühlluftmenge bestimmt ist. Erst als zusätzliche Möglichkeit kann eine elektrische Maschine, z. B. die Lichtmaschine, im Inneren des Gebläses untergebracht werden. Dabei ist aber das Problem zu lösen, die in dem hoch aufgeheizten Kühlluftstrom liegende Lichtmaschine ausreichend zu kühlen, wozu ein besonderer Ringkanal für die Führung eines durch einen zusätzlichen Luftzuführungskanal zur Lichtmaschine geleiteten kühlen Frischluftstroms benötigt wird.
Dieser Ringkanal soll die Lichtmaschine isolierend umgeben, wobei aber kaum zu erwarten ist, dass die kühle Frischluft in ausreichendem Mass den Umweg über mehrere Umlenkungen durch das Innere der Lichtmaschine nimmt, so dass dieses mit seinen Ankerwicklungen schlecht gekühlt wird. Jedenfalls ergibt sich ein hoher Bauaufwand. Ausserdem können sowohl das Gebläse als auch die Lichtmaschine nicht der Massenfertigung entnommen werden, sondern müssen dem betreffenden Einsatzzweck entsprechend konstruiert und gefertigt sein. Darüber hinaus muss das Gebläselaufrad zwei Kühlluftströme nebeneinander fördern, nämlich den von der Brennkraftmaschine mit deren gesamter Abwärme und den für die Lichtmaschine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Brennkraftmaschine der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der sich ein besonderes Gebläse zur Belüftung der Verschalung erübrigt und eine handelsübliche Lichtmaschine ohne wesentliche Konstruktionsänderung verwendet werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das Laufrad des Gebläses in an sich bekannter Weise als Frischluft durch die Lichtmaschine saugendes Radiallaufrad ausgebildet ist und dass sein vorzugsweise als Spiralgehäuse ausgebildetes Gehäuse an eine Verbindungsleitung angeschlossen ist, die in die Verschalung der wassergekühlten Brennkraftmaschine mündet.
Bei der erfindungsgemässen Anordnung geht es also darum, die nur für Zwecke der Schalldämmung vorgesehene Verschalung zu belüften, wozu der durch die Lichtmaschine zu deren Kühlung gesaugte Frischluftstrom ausreicht. Selbstverständlich ist dann die Abwärme der wassergekühlten Brennkraftmaschine aus dem Kühlwasser über einen ausserhalb der Verschalung angeordneten und einem gesonderten Kühlluftstrom ausgesetzten Wasserkühler in üblicher Weise abzuführen. Es ist daher nicht erforderlich, die Kühlluft, die durch die Verschalung zu leiten ist, mit der gesamten Abwärme des Motors zu belasten, weil lediglich eine geringe, etwa der Strahlungswärme, die aus der Oberfläche der Brennkraftmaschine austritt, entsprechende Wärmemenge abzuführen ist.
Durch die vorgeschlagene Ausbildung wird somit in sehr vereinfachender Weise ein gesondertes Gebläse für die Verschalungsbelüftung überhaupt eingespart, es ergeben sich ein geringer Platzbedarf und Materialaufwand, und es können handelsübliche, in Massenproduktion befindliche und daher preisgünstige Lichtmaschinen verwendet werden. Es müssen nicht wie beim Vorhalt für die Verschalungsbelüftung zwei Kühlluftströme nebeneinander gefördert werden, es genügt vielmehr ein Kühlluftstrom, der nacheinander zuerst die Lichtmaschine und dann die Verschalung durchströmt. Die aufzuwendende Gebläseleistung ist daher minimal und übersteigt praktisch überhaupt nicht die ohnehin für die Lichtmaschinenbelüftung erforderliche geringe Leistung.
Dadurch, dass die Lichtmaschine nicht mit dem in der Verschalung weiter aufgeheizten Kühlluftstrom in Berührung kommt, erübrigen sich auch irgendwelche besondere Isolierungsmassnahmen wie bei der bekannten Ausführung. Darüber hinaus ist das erfindungsgemässe Gebläse-Laufrad durch das Gehäuse ausreichend abgeschirmt, so dass eine unerwünschte Geräuschabstrahlung vermieden wird.
Um das Nachspannen des die Lichtmaschine antreibenden Keilriemens zu ermöglichen und Schwingungsübertragungen zu vermeiden, ist erfindungsgemäss die Verbindungsleitung durch einen Gummibalg od. dgl. gebildet.
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In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel rein schematisch dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 eine verschalte Brennkraftmaschine in Stirnansicht, teilweise aufgebrochen, und Fig. 2 eine zugehörige Draufsicht im Teilschnitt.
Die Brennkraftmaschine ist mit einer schalldämmenden Verschalung --1-- versehen. Von einem Keilriemenrad--2--auf der Kurbelwelle wird über einen Keilriemen --3-- das Antriebsrad --4-- für die Kühlwasserpumpe und die Keilriemenscheibe --5-- der Lichtmaschine --6-- angetrieben, die von einem Arm --7-- gehalten wird. Das Gebläserad --8-- der Lichtmaschine --6-- ist von einem Spiralgehäuse --9-- umschlossen, das mittels eines Gummibalges --10-- mit der Verschalung --1-- verbunden ist.
Die vom Radialgebläserad --8-- der Lichtmaschine --6-- durch diese angesaugte Luft wird über den Gummibalg --10-- in die Verschalung-l-gedrückt, umströmt den Zylinderblock und verlässt die Verschalung --1-- durch die Abluftöffnung --11--.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Brennkraftmaschine mit einer schalldämmenden Verschalung und einer ausserhalb der Verschalung angeordneten Lichtmaschine, wobei Verschalung und Lichtmaschine durch ein gemeinsames Gebläse belüftet sind, das aus einem zur Luftdurchsaugung durch die Lichtmaschine dienenden Laufrad und einem das Laufrad umschliessenden Gehäuse besteht, das den durch die Lichtmaschine gesaugten Kühlluftstrom aufnimmt und von der Lichtmaschine wegführt, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad des Gebläses in an sich bekannter Weise als Frischluft durch die Lichtmaschine (6) saugendes Radiallaufrad (8) ausgebildet ist und dass sein vorzugsweise als Spiralgehäuse (9) ausgebildetes Gehäuse an eine Verbindungsleitung (10) angeschlossen ist, die in die Verschalung (1) der wassergekühlten Brennkraftmaschine mündet.