AT381688B - Adsorptionskoerper - Google Patents

Adsorptionskoerper

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AT381688B
AT381688B AT249083A AT249083A AT381688B AT 381688 B AT381688 B AT 381688B AT 249083 A AT249083 A AT 249083A AT 249083 A AT249083 A AT 249083A AT 381688 B AT381688 B AT 381688B
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Zwittnig Leopold
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B15/00Cleaning or keeping clear the surface of open water; Apparatus therefor
    • E02B15/04Devices for cleaning or keeping clear the surface of open water from oil or like floating materials by separating or removing these materials
    • E02B15/10Devices for removing the material from the surface
    • E02B15/101Means floating loosely on the water absorbing the oil
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/681Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water by addition of solid materials for removing an oily layer on water

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Adsorptionskörper zum Befüllen von Netzen, insbesondere in Schlauchform, für das Aufsaugen von flüssigen organischen Verbindungen, die leichter als Wasser sind, von einer Wasseroberfläche. Im Interesse eines wirksamen Umweltschutzes muss sorgsam darauf geachtet werden, dass das Wasser der Seen und Flüsse sowie der Meere sauber bleibt. Immer wieder kommt es zu unvorhergesehenen Ereignissen, wie etwa zu Tankwagenunfällen in Gewässernähe, Schiffslecks auf dem Meer oder Fehlleitungen von Abwässern der Industrie direkt in Flüsse. 



  In erster Linie ist es Öl, das sich rasch auf der Wasseroberfläche ausbreitet und zur Zerstörung des Lebens im Wasser und im Uferbereich führt, wenn es nicht umgehend durch schwimmende Barrieren aufgehalten und durch Bindemittel aufgesaugt wird. 



   Mit gutem Erfolg verwendet man heute schlauchförmige Netze, die mit Adsorptionskörpern gefüllt sind. Diese Netze werden in weitem Bogen um einen Ölteppich auf der Wasseroberfläche ausgebracht und langsam enger gezogen. Die Adsorptionskörper saugen nach und nach das Öl auf und können sodann am Land weiterbehandelt, beispielsweise verbrannt, werden. Die Grösse der Adsorptionskörper ist auf die Maschenweite der schlauchförmigen Netze abgestimmt. Man verwendet würfelförmige Adsorptionskörper. Versuche einer Vergrösserung der wirksamen Oberfläche durch Befüllen der Netze mit Granulat haben keinen Erfolg gebracht, da die Maschenweite der Netze dabei sehr klein gehalten werden musste und sich dadurch eine deutliche Reduktion des Wirkungsgrades ergab.

   Die Erfindung zielt darauf ab, den Wirkungsgrad der Adsorptionskörper zum Befüllen von insbesondere schlauchförmigen Netzen zu verbessern. Es wurde festgestellt, dass hiebei zwei Faktoren zu berücksichtigen sind : Einerseits die Gesamtoberfläche der Adsorptionskörper, die möglichst gross sein soll, und anderseits die Maschenweite des Netzes, die ebenfalls gross sein soll. Die Erfindung bringt die Lösung dieses Problems, die darin besteht, dass die Adsorptionskörper quaderförmig ausgebildet sind, wobei zwei Seiten des Adsorptionskörpers jeweils länger als eine Seite einer Masche des befüllten Netzes und das Verhältnis zweier Seiten zueinander vorzugsweise 2 : 1 beträgt. 



   In der DE-OS 1961427 sind ein Stoff zum Aufsaugen und Binden von Öl, Benzin, Fett od. dgl. chemischen Mitteln und zugeordnete Behältnisse beschrieben. Der gemäss dieser Offenlegungsschrift vorgeschlagene Formaldehydharz-Schaumkunststoff kann in fester beständiger Raumform aber auch als gemahlener Schaumkunststoff Anwendung finden. In dieser Offenlegungsschrift ist auch ein quaderförmiger Körper gezeigt, der aber nicht zum Befüllen eines Netzes, sondern zum Einlegen in ein Filtergehäuse bestimmt ist. Insofern Adsorptionsmaterial in einen Sack gefüllt wird, ist das Füllmaterial ein gemahlenes Produkt.

   Die Problematik bei Adsorptionskörper für Netze ist also in dieser Offenlegungsschrift nicht angeschnitten, es ist ihr daher auch nicht die erfindungsgemässe Lösung zu entnehmen, wonach zwischen der Maschenweite des Netzes und den Abmessungen der quaderförmigen Füllkörper eine bestimmte Beziehung bestehen soll. 



   In den DE-OS 1629775 und 1769788 sind Adsorptionsmittel in Form von zu Schüttgut verarbeitetem geblähtem Kunstschaumstoff, das gegebenenfalls zu Folien, Platten, Banden od. dgl. verarbeitet wird, bzw. Adsorptionsmittel in Spanform beschrieben. Von Adsorptionskörpern zum Befüllen von Netzen ist in diesen Offenlegungsschriften nicht die Rede. 



   Gemäss der US-PS Nr. 3, 607, 741 kann unter anderem das Adsorptionsmaterial wohl auch zusammen mit Netzen verwendet werden. Das Adsorptionsmaterial wird jedoch nicht in Form von Quadern verwendet. 



   Der Kernpunkt der Erfindung liegt in der Erkenntnis, dass ein Würfel zwar im Hinblick auf seine jeweils gleiche Seitenlänge nicht durch die Netzmaschen schlüpfen kann, wenn die Seitenlänge einer Masche kleiner ist, als die Seitenlänge des Würfels, dass aber die für die Adsorption vorerst wirksame Oberfläche nicht die grösstmögliche Ausdehnung aufweist. 



   Ist der Adsorptionskörper hingegen ein Quader, der beispielsweise durch Halbieren eines Würfels parallel zu einer Seitenfläche entstanden ist, dann entspricht dies einer Vergrösserung der adsorbierenden Oberfläche um 33% gegenüber dem vorgenannten Würfel. Quader dieser Art werden ebenso sicher, wie Würfel, vom Netz umschlossen, bieten aber einen erhöhten Wirkungsgrad. 



  Ein Quader kann auch durch Dritteln eines Würfels gebildet werden. Dann ist der Flächengewinn noch grösser. Die Grenzen der sinnvollen Teilbarkeit eines Würfels in Quader werden durch die Festigkeit des verwendeten Materials bestimmt. Es muss gewährleistet sein, dass der Quader beim Transport, beim Ausbringen oder beim Einholen der Netze nicht bricht, denn sonst könnten die 

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 Bruchstücke sehr wohl durch die Maschen des Netzes schlüpfen. Die angestrebte Reduktion der Umweltbelastung könnte dann nicht erreicht werden. Es genügt also, wenn zwei Seiten des Adsorptionskörpers jeweils länger als eine Seite einer Netzmasche sind, wobei man davon ausgeht, dass eine Netzmasche etwa die Form eines Quadrates aufweist. Die dritte, auf die beiden Seiten senkrecht stehende Seite sollte ein Viertel der Länge der erstgenannten Seite nicht überschreiten.

   Bei einer bevorzugten Ausführungsform hat der Adsorptionskörper die Form eines quadratischen Prismas, dessen Höhe der halben Seitenlänge der quadratischen Prismenfläche entspricht. 



   Um die schlauchförmigen Netze, die mit Adsorptionskörpern gefüllt sind, auch über längere Zeit schwimmfähig zu erhalten, ist es zweckmässig, wenn quaderförmige Adsorptionskörper aus offenzelligem Kunststoff und solche aus geschlossenzelligem Kunststoff zum Befüllen der Netze vorgesehen sind. Die geschlossenzelligen Adsorptionskörper tragen wesentlich zur Schwimmfähigkeit bei, wenngleich ihre Aufnahmefähigkeit für Öl   od. dgl.   herabgesetzt ist. Es ist vorteilhaft, wenn das Verhältnis von geschlossenzelligen zu offenzelligen Adsorptionskörpern bei einer Befüllung etwa 1 : 20 beträgt. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. l zeigt die mit Adsorptionskörpern gefüllten Netze und Fig. 2 eine Netzmasche mit dahinter liegendem Adsorptionskörper. 



   Die Netze-l-sind schlauchförmig ausgebildet und mit   Adsorptionskörpern--2-- (Fig. 2)   gefüllt. Gefüllte Netzstücke werden aneinander gehängt und so auf der Wasseroberfläche ausgebracht, dass sie eine Barriere für einen Ölteppich bilden. Der Netzinhalt, also die Adsorptions-   körper --2-- saugen   das Öl auf. Fig. 2 zeigt eine   Masche --3-- des   Netzes und einen Adsorptions-   körper --2-- im   Detail. Die Masche --3-- hat etwa quadratische Form. Der Adsorptionskörper - ist ein quadratisches Prisma, das aus einem   Würfel --4-- hervorgegangen   ist. Die Höhe - des Prismas entspricht etwa der halben Länge einer Seite --6--. Die beiden Seiten--6 und 7-- sind jeweils länger als eine der Seiten der Masche --3--. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Adsorptionskörper zum Befüllen von Netzen, insbesondere in Schlauchform, für das Aufsaugen von flüssigen organischen Verbindungen, die leichter als Wasser sind, von einer Wasseroberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Adsorptionskörper (2) quaderförmig ausgebildet sind, wobei zwei Seiten (6,7) des Adsorptionskörpers (2) jeweils länger sind als eine Seite einer Masche (3) des befüllten Netzes und das Verhältnis zweier Seiten zueinander vorzugsweise 2 : 1 beträgt.

Claims (1)

  1. 2. Adsorptionskörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass quaderförmige Adsorptionskörper (2) aus offenzelligem Kunststoff und solche aus geschlossenzelligem Kunststoff zum Befüllen der Netze (1) vorgesehen sind.
    3. Adsorptionskörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von geschlossenzelligen zu offenzelligen Adsorptionskörpern (2) bei einer Befüllung etwa 1 : 20 beträgt.
AT249083A 1983-07-06 1983-07-06 Adsorptionskoerper AT381688B (de)

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ATA249083A ATA249083A (de) 1986-04-15
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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991005738A1 (de) * 1989-10-11 1991-05-02 Atlasz Marketing, Szolga^`/Ltato^`/És Közvetito^'kisszövetkezet Verfahren zur entfernung der ölverunreinigungen des wassers und vorrichtung zur durchführung dieses verfahrens

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DE1961427A1 (de) * 1969-12-08 1971-07-15 Hans Gubela Stoff zum Aufsaugen und Binden von OEl,Benzin,Fett oder dergleichen chemischen Mitteln sowie Behaeltnisse
US3607741A (en) * 1970-02-19 1971-09-21 Alfred Sohnius Oil slick removal system
DE1629775A1 (de) * 1965-10-28 1971-10-28 Wanner Ag Verfahren zur Herstellung eines Mittels zur Adsorption von OElen und verwandten Fluessigkeiten,sowie nach diesem Verfahren hergestelltes Erzeugnis
DE1769788A1 (de) * 1968-07-12 1971-10-28 Soerensen Asger Friis Mittel zum Aufnehmen von OEl,vorzugsweise von einer Wasserflaeche

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