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Die Erfindung betrifft einen Ladeninnenöffner mit einem Winkelgetriebe und einem weiteren Getriebe zur Umlenkung einer mittels einer Kurbel od. dgl. in einem Innenraum ausgeführten und über eine Welle durch einen Stock oder die Mauer hindurch übertragenden Stellbewegung auf einen auf den Laden montierbaren Mitnehmer. Für das Öffnen oder Schliessen von Tür- oder Fensterläden von einem Innenraum aus müssen vorerst die Flügel geöffnet und dann die Läden ein- oder ausgeschwenkt und arretiert werden. Vereinzelt sind auch sogenannte Ladeninnenöffner in Verwendung, die ein Öffnen oder Schliessen mittels einer Kurbel, einer Welle und eines Schneckenrad- oder Kugelradwinkelgetriebes ermöglichen. Bei einer bekannten Bauart ist das Winkelgetriebe in ein Ladenband integriert.
Der Zapfen des Kegels ist im Querschnitt quadratisch ausgebildet und steht mit dem Winkelgetriebe in Verbindung. Die Bandhülse des Ladens hat einen korrespondierenden Querschnitt,'so dass bei Drehung des Zapfens infolge einer Betätigung der Kurbel auch der Laden eine Drehbewegung ausführt. Ausführungsformen dieser Bauart haben den Nachteil, dass speziell gefertigte überbreite Fenster- oder Türstöcke verwendet werden müssen, da das Winkelgetriebe infolge des Achsabstandes zwischen der antreibenden, mit der Kurbel verbundenen Welle und der abtreibenden, mit dem Bandzapfen verbundenen Welle zwangsläufig zusätzlichen Raum zwischen dem Ladenband und der Mauerleibung erfordert. Dadurch musste bei vorgegebener Maueröffnung eine Verkleinerung der belichtenden Fensteröffnung (bzw. Türöffnung) in Kauf genommen werden.
Aus der CH-PS Nr. 48320 und der CH-PS Nr. 148413 sind Vorrichtungen zum Öffnen und Schliessen von Fensterläden bekannt, die ein Schneckengetriebe sowie im Abstand dazu ein Winkelgetriebe bzw. Stirnradgetriebe umfassen. Es ist eine Drehstange zwischen Schneckengetriebe und Winkelgetriebe gemäss der CH-PS Nr. 48320 vorgesehen. Das Getriebe nach der CH-PS Nr. 148413 ist in einem fest mit dem Fensterstock verschraubbaren Gehäuse untergebracht.
Die Erfindung zielt darauf ab, einen Ladeninnenöffner zu schaffen, der bei den genormten, üblichen Fenster- oder Türstöcken aus Holz, Kunststoff oder Metall verwendet werden kann. Dies wird dadurch erreicht, dass das weitere Getriebe, vorzugsweise Stirnradgetriebe, zur Verlagerung der Antriebsachse in einem Getriebegehäuse vorgesehen ist, das gegenüber dem Gehäuse des Winkelgetriebes um dessen antreibende Achse (Schnecke) schwenkbar gelagert und gegebenenfalls fixierbar ist. Dadurch kann die den Stock durchsetzende Welle in einer günstigen Mittenposition unabhängig von den Erfordernissen des Winkelgetriebes eingebaut werden. Durch Verdrehen des Getriebegehäuses verändert sich die Position der Antriebsachse bzw. des getriebeseitigen Kupplungsstückes für die den Stock durchdringende Welle.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Achsabstand der antreibenden zur abtreibenden Getriebewelle des weiteren Getriebes dem Abstand der antreibenden zur abtreibenden Welle des Winkelgetriebes etwa entspricht. Die gedachte antreibende Verlängerung der antreibenden Getriebewelle schneidet dann die geometrische Drehachse des Ladens, die die Bandzapfen verbindet. Diese Position für die Antriebsachse des Ladenöffners, die der Welle der Kurbel entspricht, ist für alle Fenster- oder Türstöcke geeignet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein Mauerstück mit Öffnungen sowie einen Stock mit aufgebautem Ladeninnenöffner in Prinzipdarstellung, Fig. 2 das Winkelgetriebe und das zusätzliche Getriebe in Seitenansicht und Fig. 3 eine Ansicht von oben.
In einer Mauerleibung --1-- ist ein Fensterstock --2-- vorgsehen. Dem Stock --2-- ist ein Laden --3-- vorgelagert, der am Stock --2-- durch zwei Ladenbänder drehbar angelenkt ist, von denen das eine (dargestellte) einen Teil eines Ladeninnenöffners bildet.
Der Ladeninnenöffner umfasst ein am Stock --2-- montiertes Winkelgetriebe --4-- bestehend aus Ritzel --5-- und Schnecke --6--, sowie ein an das Ritzel --5-- anschliessendes Stirnradge- triebe --7-- mit den Zahnrädern --8, 9--. Das Zahnrad --9-- wird durch eine den Stock --2-durchsetzende Welle --10-- mittels einer Kurbel --11-- angetrieben. Die Drehung der Kurbel --11-wird somit über die Welle --11--, die Zahnräder --9, 8-- und die Schnecke --6-- auf das Ritzel --5-- übertragen, das mit einem Zapfen --12-- mit quadratischem Querschnitt verbunden ist. Auf diesen Zapfen --12-- ist eine im Inneren quadratische Hülse --13-- aufgesetzt, die Teil eines Mitnehmers --14-- bildet, der mit dem Laden --3-- verschraubt ist.
Bei herkömmlichen Ladeninnenöffnern ist die Schnecke --6-- unmittelbar mit der Welle --10-für die Kurbel --11-- verbunden. Man erkennt in Flog. 1, dass dies bei dem etwa massstäblich
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dargestellten, der üblichen Grösse entsprechenden Stock nicht möglich wäre, denn die Welle --10-- würde den Stock --2-- im Bereich des Falzes durchsetzen, was im Hinblick auf die dort vorhande- nen Fensterflügeln nicht zulässig wäre.
Aber auch die Anordnung der Schnecke --6-- auf der rechten Seite des Ritzels --5-- führt nicht zu einer brauchbaren Lösung, denn dort würde das Winkelgetriebe --4-- mit der Mauerleibung-l-kollidieren. Erst durch Vorschalten eines weiteren Getriebes --7-- (Zahnrä- der --8, 9--) kann die Welle --10-- in einer günstigen Position durch den Stock --2-- hindurch- geführt werden.
Die Fig. 2 und 3 zeigen das Winkelgetriebe --4-- mit dem vorgeschalteten weiteren Getrie- be --7-- im Detail.
Im Gehäuse des Winkelgetriebes-4-sind Ritzel-5-und Schnecke-6-gelagert.
Die Drehachse des Ritzels --5-- ist aus dem Gehäuse des Winkelgetriebes --4-- herausgeführt und bildet dort einen Zapfen --12-- mit quadratischem Querschnitt zur formschlüssigen Verbindung mit der Bandhülse --13-- des Ladens --3--.
Die Welle der Schnecke --6-- ist über das Gehäuse des Winkelgetriebes --4-- hinaus verlängert und greift in das Gehäuse des weiteren Getriebes --7-- ein, wo sie mit dem Zahnrad --8-- verbunden ist. Mit diesem Zahnrad --8-- kämmt das Zahnrad --9--, das ebenfalls dem Gehäuse des Getriebes --7-- drehbar gelagert ist. Die Drehachse des Zahnrades --9-tritt aus dem Getriebegehäuse --7-- heraus. Sie weist eine prismatische Ausnehmung --15-auf, in die ein prismatischer Kopf der Welle --10-- eingesteckt werden kann. Das Gehäuse des Getriebes --7-- ist gegenüber dem Gehäuse des Winkelgetriebes-4-- um die Achse der Schnecke --6-- drehbar. Dabei beschreibt die prismatische Ausnehmung --15-- einen Kreis.
Jede Stellung des Getriebes --7-- bzw. jede Position des Kreisbogens kann zum Anschluss an die Welle --10-- verwendet werden. Daher ist man für die Wahl der Bohrung im Stock --2-für die Welle --10-- frei und man kann sich für die optimale Lage, z. B. in der Mitte des Stock querschnittes nunmehr unabhängig von der Position des Winkelgetriebes --4-- entscheiden.
In vielen Fällen hat es sich als günstig erwiesen, die Antriebsachse, die im Ausführungsbeispiel die prismatische Ausnehmung --15-- trägt so zu legen, dass ihre gedachte Verlängerung die geometrische Drehachse des Flügels schneidet.
In der Drehachse liegen die Drehzapfen des Ladenbandes wie auch der Zapfen --12--.
Die Befestigung des Ladenkegels erfolgt immer im tragfähigen Bereich des Stockprofils. Genau dieser Bereich ist auch für die Bohrung der Welle-10-bef sonders günstig. Die Fig. 2 und 3 zeigen die obigen Erläuterungen entsprechende Lage des Getriebes --7-- gegenüber dem Winkelgetriebe --4-- bei dem Ausführungsbeispiel.
Das Winkelgetriebe --4-- kann auch als Kegelradgetriebe ausgebildet sein. Ebenso kann das Getriebe --7-- zwei oder mehr Zahnräder umfassen. Wesentlich ist, dass die Lage der Welle --10-- im Stock unabhängig ist von der Lage der Antriebsachse (Schnecke --6--) des Winkelgetriebes --4-- infolge Verlagerung der Antriebsachse mittels des vorgeschalteten weiteren Ge- triebes-7-.
Die relevante Lage des Getriebes --7-- gegenüber dem Winkelgetriebe --4-- kann durch eine Feststellschraube am Gehäuse des Getriebes --7--, die in einen von mehreren im Kreisbogen um die Achse des Ritzels --6-- bzw. des Zahnrades --8-- angeordneten Gewindebohrungen eingreift, fixiert werden.
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