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Die Erfindung betrifft einen Scherkopf für Troclcenrasierapparate mit einem Scherkopfrahmen und einem in diesen einsetzbaren Hilfsrahmen aus begrenzt elastischem Material, in dem eine Scherfolie gewölbt eingespannt ist, die mit einem durch eine Feder angedrückten, hin- und herbewegbaren Messerblock zusammenwirkt, wobei an den beiden Stirnseiten des Hilfsrahmens je ein Rastelement angeordnet ist, das in ein an der zugeordneten Stirnwange des Scherkopfrahmens vorgesehenes Gegenelement einrastbar ist.
Konstruktionen dieser Art, die beispielsweise aus der DE-AS 1038442 bekannt sind, haben zunächst den prinzipiellen Vorteil, dass die Rastzone am Hilfsrahmen nicht identisch ist mit der Zone, in der die Scherfolie befestigt ist. Damit wird vermieden, dass die Scherfolie auf Biegung beansprucht und der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt wird, wenn der Hilfsrahmen z. B. zwecks Reinigung aus dem Scherkopfrahmen entnommen wird. Die oben genannte bekannte Konstruktion hat jedoch den Nachteil, dass der Scherkopf nicht geschlossen ist, bzw. dass zum Schliessen des Scherkopfes bei solcher Rastung noch besondere zusätzliche Massnahmen erforderlich sind, die den gesamten Scherkopf verteuern, und dass die Rastung selbst zu umständlich ist und von einigermassen ungeschickten Laien nicht ausgeführt werden kann.
Ähnliche Mängel weist eine andere bekannte Konstruktion auf (JP-GM-Anmeldung 45-67905, veröffentlicht unter der Nr. 49-2702), bei der an der Längsseite des Hilfsrahmens, an der auch die Scherfolie befestigt ist, Arme angebracht sind, mit denen der Hilfsrahmen in entsprechende Ausnehmungen an den Stirnwangen des Scherkopfrahmens einsetzbar ist. Auch hier wird die Scherfolie bei jedem Aus- und Einrasten des Hilfsrahmens mechanisch beansprucht und kann dabei beschädigt werden. Die Scherfolie ist aber, bedingt durch die Art der Rastung, in Arbeitsrichtung des Messerblocks auch nicht ausreichend fixiert, so dass die Scherfolie vom Messerblock mitgenommen und in Schwingungen versetzt werden kann, wodurch der Schereffekt stark beeinträchtigt wird.
Von diesem Stande der Technik ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einem Scherkopf für Trockenrasierapparate eine Halterung der Scherfolie im Scherkopfrahmen zu schaffen, die ein leichtes Entnehmen der Scherfolie aus dem Scherkopfrahmen gestattet, ohne dass die Scherfolie dabei zusätzlichen mechanischen Beanspruchungen unterworfen wird, und die eine weitgehend geschlossene, staubdichte Bauweise des Scherkopfes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Rastelemente von federnden, an ihren freien Enden mit je einer Halbkugel versehenen Lappen gebildet sind, die an einem den Scherkopfrahmen untergreifenden Flansch befestigt sind, an welchem zu den Lappen parallelverlaufende Griffplatten angeordnet sind, die bei eingesetztem Hilfsrahmen an den Aussenflächen der Stirnwangen des Scherkopfrahmens anliegen, wobei die Halbkugeln in an den Innenflächen der Stirnwangen angebrachten Vertiefungen eingreifen.
In den nachstehend beschriebenen Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Scherkopf eines erfindungsgemässen Trockenrasierapparates im Längsschnitt mit eingesetztem Hilfsrahmen, der im rechten Teil der Darstellung ebenfalls im Längsschnitt gezeigt ist, Fig. 2 einen Schnitt des Scherkopfes mit Hilfsrahmen längs der Linie II-II in Fig. 1, aufgesetzt auf das Apparategehäuse mit Untermesser und Fig. 3 die Ansicht einer Stirnwange des Scherkopfes gemäss Fig. 1.
Auf einem Gehäuse-l-eines Trockenrasierapparates ist ein Scherkopfrahmen --2-- abnehmbar angebracht, in den ein Hilfsrahmen --3-- einsetzbar ist, an welchem eine Scherfolie - befestigt ist. Die Scherfolie --4-- wirkt mit einem Untermesser --5-- zusammen, das von einem im Gehäuse-l-untergebrachten, nicht näher dargestellten Motor über einen Schwinghebel - -6-- in hin - und hergehende Bewegung versetzt wird. Eine Schraubenfeder --7-- drückt das Untermesser --5-- in bekannter Weise gegen die Scherfolie --4--.
Um jegliche mechanische Beanspruchung der Scherfolie --4-- beim Einsetzen bzw. Herausnehmen des Hilfsrahmens --3-- aus dem Scherkopfrahmen --2-- zu vermeiden, sind an den Stirnsei- ten --8, 9-- des Hilfsrahmens --3-- Rastelemente angeordnet ; diese sind von zwei begrenzt federnden Lappen --10, 11-- gebildet, die mit je einer Halbkugel --12 bzw. 13-- in eine Vertiefung - 14 bzw. 15-- auf der Innenfläche der Stirnwangen --16, 17-- des Scherkopfrahmens --2-- eingreifen.
Als Widerlager für die Rastung und als Mittel zur leichteren Handhabung des Hilfsrahmens --3-- sind ferner an seinen genannten Stirnseiten --8, 9-- Griffplatten --18 und 19-- ange-
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bracht, die bei angesetztem Hilfsrahmen --3-- an den Aussenflächen --20 und 21-- der Stirnwangen --16, 17-- des Scherkopfrahmens --2-- zu liegen kommen.
Ebenfalls zur besseren Montage und Demontage des Scherkopfes sind die Stirnwangen --16, 17-- des Scherkopfrahmens --2-- mit Griff-Flächen --22 und 23-- versehen, derart, dass bei eingesetztem Hilfsrahmen --3-- dessen Griffplatten --18, 19-- unterhalb dieser Griff-Flächen --22, 23-- zu liegen kommen, wie aus Fig. 3 deutlich hervorgeht.
Schliesslich weist der Hilfsrahmen --3-- einen umlaufenden Flansch --24-- auf, auf dem der Scherkopfrahmen --2-- nach dem Zusammensetzen beider Bauteile aufsitzt. Dieser Flansch --24-kann nebenbei als Klopfkante beim Reinigen des Scherkopfes benutzt werden, die, insbesondere bei metallischer Ausführung des Scherkopfrahmens --2-- ein zu hartes Aufschlagen verhindert.
Zur Montage und Demontage wird der Scherkopfrahmen --2-- mit den Fingern der einen Hand im Bereich seiner Griff-Flächen --22, 23-- erfasst, während die Finger der andern Hand an den Griffplatten --18, 19-- des Hilfsrahmens --3-- angreifen, die Rastung des Hilfsrahmens --3-kann auf diese Weise praktisch beliebig häufig betätigt werden, ohne dass diese Manipulation Rückwirkung auf die Scherfolie --4-- hat.