<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
<Desc/Clms Page number 4>
besitzt in bezug auf den Aufnahmeraum für das geschmolzene Metall --20-- des Tiegels --22-eine Innenfläche --29-- und eine Aussenfläche --30--. In gleicher Weise hat die Rückwand --28--, in bezug auf den das geschmolzene Metall enthaltenden Teil des Tiegels --22--, eine
EMI4.1
sich gegen den Düsenbereich des Tiegels --22--. Der das geschmolzene Metall enthaltende Raum des Tiegels --22--, der zwischen der Innenflächen--30 und 34-- gebildet wird, kann verschiede- ne Formen und Gestalten haben.
Es ist jedoch zweckmässig, wenn der obere Teil des Tiegels - ein wesentlich grösseres Querschnittsvolumen besitzt als der Düsenbereich des Tiegels --22--, damit die Drucksäule des geschmolzenen Metalls oberhalb der Düse durch kleinere Schwankungen des Volumens des geschmolzenen Metalls im Tiegel --22-- nicht wesentlich beeinflusst wird. Eine solche
Konstruktion trägt zur Aufrechterhaltung einer im wesentlichen konstanten metallostatischen
Drucksäule an der Düse bei, auch wenn kleinere Schwankungen im Metallvolumen im Tiegel --22-- auftreten.
Weiters ist es vorteilhaft, wenn die Innenflächen --30 und 34-- gegeneinander in Richtung zur Düse konvergieren und wenn sie an Biegungsstellen im Tiegel --22-- abgerundet oder allgemein gekrümmt sind, um eine Metallturbulenz im Tiegel während des Giessvorganges auf einem Minimum zu halten.
Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist der zwischen den Innenflächen --30 und 34-- gebildete, das geschmolzene Metall enthaltende Raum durch Seitenwände --38 und 40-- eingeschlossen.
Es ist zu beachten, dass in Fig. 3 keine feste Dimensionsangabe vorhanden ist. Es wurde gefunden, dass ein Tiegel und eine Düse gemäss der Erfindung hergestellt werden können, indem man zuerst hitzefeste Platten, wie beispielsweise Isolierplatten aus Faserkaolin, zur gewünschten Tiegelform, wie beispielsweise zu der in Fig. 2 gezeigten, schneidet oder zurechtmeisselt. Es kann eine Anzahl dieser Platten --32-- übereinander gelegt werden, um die gewünschte Tiegel- und Düsenbreite zu erhalten. Bezüglich der maximalen Breite des Tiegels und der Düsen gemäss der Erfindung besteht keine wesentliche Beschränkung und es sind Breiten von mehr als 90 cm als im Rahmen der Erfindung liegend zu betrachten.
Nachdem die erforderliche Anzahl von Platten aufeinander gelegt wurde, können die Innenflächen --30 und 34--, welche durch den Stapel gebildet werden, sandgestrahlt oder in anderer Weise fertig bearbeitet werden, um über die ganze Breite der den Tiegel --22-- bildenden gestapelten Elemente glatte Innenflächen --30 und 34-- zu erhalten.
Es ist natürlich selbstverständlich, dass auch ein Material aus einem Teil verwendet werden kann, um den Tiegel zu konstruieren, in welchem Falle natürlich eine Stapelung nicht notwendig ist. Nachdem die zurechtgeschnittenen Platten --42-- gestapelt sind, kann der Stapel zwischen nicht ausgeschnittenen Platten --44-- angeordnet werden, welche als Seitenwände --38 und 40--für den Tiegel-22-- dienen.
Um die gestapelten Platten, einschliesslich die Seitenwände --38 und 40-- in ihrer Lage zu halten, hat es sich als zweckmässig erwiesen, an der Aussenfläche einer jeden Seitenwand eine Metallplatte --46-- anzuordnen und die Platten an einer entsprechenden Anzahl von Stellen um den Tiegel herum miteinander durch Bolzen zu verbinden, um auf diese Weise die Tiegelanordlung zusammenzuhalten. Bei einer solchen Anordnung besteht die Tendenz, dass nur eine geringe Menge an geschmolzenem Metall in die Spalten zwischen den Platten eintritt, der Zusammenhalt ier Anordnung und die hohe Isolierfähigkeit der Platten führen jedoch zu einer Verfestigung ies Metalls, so dass der Metallfluss abgestoppt wird, bevor er sich nachteilig auf den Tiegel ) der auf den Bandgussvorgang auswirken kann.
Der Tiegel --22-- kann auch mit feuerfesten Zementen od. dgl. zusammengebaut werden oder er kann aus einer monolithischen Konstruktion, velche keinen Zusammenbau erfordert, gebildet sein.
Wie bereits erwähnt wurde, ist im Tiegel --22--, vorzugsweise in dessen unterem Bereich, 'ine Düse-24-- angeordnet. Die Düse --24-- weist eine Durchtrittsöffnung oder einen Durch- ass --80-- auf, der zwischen der ersten Innenfläche --34-- der Rückwand des Tiegels --22-- und ler zweiten Innenfläche --48-- eines Einsatzes --50-- gebildet ist. Ein Teil der Innenflä-
EMI4.2
--48-- eines Einsatzes --50-- istmgeordnet, der durch die Aussenfläche --32-- der Vorderwand --26-- des Tiegels --22-- gebildet rird.
Wie die Fig. 3 zeigt, schliesst der Einsatz --50-- die Durchtrittsöffnung bzw. den Durchlass
<Desc/Clms Page number 5>
oder Schlitz-80-vollkommen ein, so dass Endabschnitte der Innenfläche --4S-- des Einsat- zes --50-- auf Kämmen der Seitenwände --38 und 40-des des Tiegels --22-- liegen. Eine solche
Anordnung kann notwendig sein, um die Stabilität des Einsatzes --50-- aufrecht zu erhalten.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich ein Teil der Innenfläche --4S-- des
Einsatzes --50-- über die Vorderwand --26-- des Tiegels --22-- in Richtung der Giessfläche --40-- hinaus. Der Vorsprung des Einsatzes --50-- kann mit dem Vorsprung der Vorderwand --22-- des Tiegels, gemessen in Richtung gegen die Giessfläche, abschliessen. Vorzugsweise wird der
Vorsprung des Einsatzes, wie durch die Bezugsziffer --70-- in Fig.2 angegeben, in einem Abstand von wenigstens 0, 25 mm von der Innenfläche --34-- der Rückwand --28-- bei der Durchtrittsöff- nung-80-gehalten.
Vorzugsweise ist der Einsatz --50-- auf dem Kamm --52-- des Tiegels --22-- in einer
Richtung zur Giessfläche --14-- hin und von dieser weg bewegbar. Diese Hin- und Herbewegung des Einsatzes --50-- kann manuell geregelt werden, vorzugsweise ist jedoch der Einsatz --50-- automatisch und kontinuierlich messbar einstellbar, um zu gewährleisten, dass die gewünschten
Abstände, Giessspalten u. dgl. während des Gussvorganges eingehalten werden. Bei einer wie in Fig. 2 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist der Einsatz --50-- in einer im wesentlichen horizontalen Ebene hin- und herverschiebbar. Der Einsatz --50-- kann jedoch auch, wie in den Fig. 4 und 6 gezeigt ist, auf einem winkeligen Weg oder, wie in Fig. 5 gezeigt ist, auf einem gekrümmten Weg oder wie Fig. 7 veranschaulicht, in einer im wesentlichen vertikalen Ebene hin- und herbewegt werden.
Bei einer weiteren, in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform, kann der Einsatz --50-- auf einem Teil --55-- angeordnet sein, der in eine beliebige Anzahl von Stellungen durch Drehen um einen Drehpunkt-80-eingeregelt werden kann, um die gewünschte Stellung des Einsatzes --50-- zu erzielen. Obgleich der Einsatz --50-- gegen die Giessfläche - hin und von dieser weg bewegt werden kann, darf er sich nicht von seiner auf dem Kamm --52-- des Tiegels --22-- fixierten Stellung abheben. Diese fixierte Stellung ist notwendig, um dem Druck entgegenzuwirken, welchen das geschmolzene Metall gegen die Innenfläche --4S-- des Einsatzes --50-- ausüben kann. Gemäss einer Ausführungsform kann ein Gewicht auf die obere Fläche --56-- des Einsatzes --50-- aufgelegt werden.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform kann eine einen Druck ausübende Vorrichtung, wie beispielsweise eine federbelastete Vorrichtung, eine hydraulische Zylinderanordnung, eine Klammer od. dgl., verwendet werden, um gegen den Kamm --52-- des Tiegels --22-- zu drücken. Gemäss einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 8 gezeigt ist, kann der Einsatz --50-- in einem Schlitz enthalten sein, welcher eine feste Halterung für den Einsatz --50-- gewährleistet. Auch bei der in Fig. 8 gezeigten Anordnung ist der Einsatz --50-- nach wie vor in bezug auf die Giessfläche hin- und herbewegbar.
Zusätzlich zur Fähigkeit der Hin- und Herbewegung in bezug auf die Giessfläche --14-- kann der Einsatz --50-- auch derart ausgebildet sein, dass er verkantet werden kann, so dass ein Endabschnitt --60-- des Einsatzes --50-- gegen den betreffenden Endabschnitt der Giessfläche --14-- hinbewegt, hingegen der andere Endabschnitt --62-- von dem betreffenden andern Endabschnitt der Giessfläche --14-- wegbewegt werden kann, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist. Die in dieser Figur gezeigte Einsatzkonstruktion kann zu einer solchen Verkantung verwendet werden und besteht aus einer gekrümmten hinteren Fläche --64-- für den Einsatz --50--, wobei ein Teil desselben gegen die Rückwand --66-- des Tiegels --22-- an einem Schwenkpunkt-68anliegt.
Durch Abwälzen der hinteren Fläche --64-- des Einsatzes --50-- können kleinere Verkantungsausrichtungen durchgeführt werden. Ungeachtet der zur Verkantung des Einsatzes --50-in bezug auf die Giessfläche --14-- angewendeten Massnahmen können solche Verkantungsänderungen dazu beitragen, zu gewährleisten, dass ein Bandmaterial mit einheitlichen Abmessungen erzeugt wird, insbesondere während eines langdauernden Giessbetriebes. Diese Verkantungsänderungen können auch dabei helfen, eingeschlossenes Material von der Düse während des Giessens zu entfernen oder um ein Bandmaterial zu giessen, welches unterschiedliche Abmessungen über die Breite des Bandes besitzt.
Der Einsatz kann leicht ausgetauscht werden, obwohl es vorzuziehen ist, die Einsätze --50-- und den Tiegel --22-- entweder zusammen oder getrennt wiederzuverwenden. Es ist weiters zu beachten, dass die Beschädigung eines Einsatzes --50-- nicht dazu führt, den ganzen
<Desc/Clms Page number 6>
Tiegel --22-- unbrauchbar zu machen. Im Falle einer solchen Beschädigung eines Einsatzes --50-wird dieser lediglich ausgetauscht, wonach das Verfahren weiterlaufen kann.
Gemäss einer im Querschnitt in Fig. 14 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist der Ein- satz-SO-mit einer stirnseitigen Kantenfläche --70-- versehen. Wenn bei dieser Ausführungs-
EMI6.1
Vorbeiführen der Giessfläche und zusammen mit dieser des Sandpapiers vor dem Einsatz --50-wird die stirnseitige Kantenfläche --70-- durch die Schleifseite des Sandpapiers im wesentlichen parallel zur Giessfläche abgeschliffen. Ein solcher vollständiger Parallelverlauf kann auch dann erreicht werden, wenn runde oder andere krummverlaufende Giessflächen verwendet werden. Um einen solchen Parallelverlauf durch diese Verfahrensweise zu erreichen, hat sich ein Sandpapier Nr. 400 und Nr. 600 als geeignet erwiesen.
Die Aussenfläche der neben der Giessfläche --14-- liegenden Rückwand --28-- kann durch dieselbe Massnahme vollständig parallelverlaufend zu letzterer gemacht werden.
EMI6.2
und der. Giessfläche --14-- auf weniger als etwa 3 mm gehalten werden muss, um das Bandmaterial erfolgreich giessen zu können. Vorzugsweise wird dieser Giessspalt auf weniger als etwa 2 mm und, beim Guss gewisser Legierungen zu Streifen mit dünner Stärke, auf weniger als 0, 5 mm gehalten. Alternativ kann die stirnseitige Kantenfläche --70-- des Einsatzes --50--, im Gegensatz zu einer wie oben erwähnten Flächenlänge --b--, durch eine Linie gebildet sein, welches sich über den Tiegel mit einem 90 -Übergang oder einer Ecke der Stirnseite des Einsatzes --50--
EMI6.3
--70-- Null0, 05 mm, wie den Zeichnungen zu entnehmen ist.
Dieser Abstand darf nicht so gross sein, dass ein wesentlicher Metallrückfluss in den Zwischenraum während des Giessens stattfindet. Alternativ kann die Aussenfläche --36-- von der Öffnung der Düse in einer Richtung weg von der Giessflä- che --14-- verlaufen.
Der Tiegel --22-- besteht vorzugsweise aus einem Material mit sehr guter Isolationsfähigkeit.
Ist das Isolationsvermögen nicht ausreichend, um das geschmolzene Material auf einer relativ konstanten Temperatur zu halten, so können zusätzliche Heizelemente, wie Induktionsspulen oder Widerstandselemente, wie Drähte in und/oder um den Tiegel --22-- herum vorgesehen werden.
Ein vorteilhaftes Material für die Herstellung des Tiegels ist, wie erwähnt wurde, eine Isolierplatte aus Faserkaolin, ein natürlich vorkommender Aluminiumoxyd-Silizium-Feuerton von hoher
<Desc/Clms Page number 7>
EMI7.1
EMI7.2
<tb>
<tb> Abmessung <SEP> Bezeichnung <SEP> Bevorzugte <SEP> Grenze <SEP> besonders <SEP> bevorzugte <SEP> Grenze
<tb> a <SEP> Düsenpalt <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 63 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 90 <SEP> mm
<tb> b <SEP> Länge <SEP> der <SEP> stirnseitigen <SEP> Kantenfläche <SEP> 0, <SEP> 00-4 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 50-1, <SEP> 52 <SEP> mm
<tb> h <SEP> Einsatzspalt <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 2 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 25-0, <SEP> 50 <SEP> mm
<tb> e <SEP> Rückwandspalt <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 50 <SEP> mm <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> mm
<tb>
Die Dimension --c--,
welche die Breite der Rückwand an der Öffnung der Düse --24-- und die Abmessung --d--, welche die Breite des Einsatzes --50-- angibt, kann offenbar beliebig
<Desc/Clms Page number 8>
sein und hat scheinbar keinen wesentlichen kritischen Einfluss auf den Bandgussvorgang. Tatsäch- lich kann die Abmessung --c-- annähernd Null sein, wenn die Innenfläche --34-- der Rückwand vollständig durch den Öffnungsdurchlass-80-hindurch schräg verlaufend ausgebildet ist.
Die Turbulenz des geschmolzenen Metalls während des Bandgusses soll auf ein Minimum reduziert und möglichst sogar vermieden werden, zu welchem Zweck man scharfe Kanten der
Düse in der Giessrichtung abschwächen kann. Eine solche Abschwächung oder Abrundung kann dadurch erfolgen, dass man die Tiegelwände aus einem erodierenden Material, wie beispielsweise
Kaowool HS-Platte, herstellt, welches als Folge einer natürlichen Erosion im Zuge des Bandgusses erodiert. Die Turbulenz kann auch dadurch auf ein Minimum reduziert werden, wenn man die
Kanten abrundet, wie beispielsweise die in Fig. 14 gezeigte Kante --72-- auf dem Einsatz --50-- und die Kante --74-- auf der Rückwand --28--.
Bei einem Probebetrieb der Vorrichtung wurde geschmolzenes Metall einem erhitzten Tie- gel --22-- zugeführt. Es ist offensichtlich, dass eine Heizvorrichtung, wie beispielsweise Induktions- spulen oder Widerstandsdrähte, in und um den Tiegel --22-- herum vorgesehen werden können, um gewünschtenfalls die Temperaturen des geschmolzenen Metalls relativ konstant zu halten.
Auf Grund der guten Zugänglichkeit des Einsatzes --50-- können auch an oder in der Nähe desselben Heizeinrichtungen vorgesehen werden. Beispielsweise können im Bodenbereich einer in der Nähe des Einsatzes --50-- angeordneten Einrichtung zur Druckausübung Widerstandsdrähte oder Heizspulen eingebaut sein. Desgleichen kann ein Brenner verwendet werden, dessen Fläche während des Gusses gegen den Einsatz --50-- gerichtet ist. Während des Betriebes der Vorrichtung kann das Metall auch direkt in einen vorerhitzten Tiegel gegossen werden.
Auf diese Weise kann durch die Vorwärmtemperatur des Metalls und die Erhitzung des Tiegels --22-- und des
Einsatzes --50-- ein Erstarren des Metalls oder ein Verstopfen der Düsenöffnung oder des Schlit- zes --80-- während des Giessbeginns verhindert werden, wobei die Temperatur des fliessenden
Metalls nachher im Tiegel --22-- und im Einsatz --50-- auf einer so hohen Temperatur gehalten werden soll, dass ein ununterbrochener Metallfluss durch den Düsendurchlass --80-- gewährleistet ist. Bei gewissen Anwendungen soll die Düse während des ganzen Giessvorganges extern erhitzt werden.. Auch das Metall, welches dem Tiegel --22-- zugeführt wird, kann überhitzt werden, um einen gewissen Grad an Temperaturverlust zur Verfügung zu haben, ohne den Metallfluss nachteilig zu beeinflussen.
Im Tiegel --22-- soll weiters auch eine metallostatische Drucksäule auf einem relativ konstanten Wert während des ganzen Giessvorganges gehalten werden, um zu gewährleisten, dass an der Öffnung der Düse --24-- eine relativ konstante statische Drucksäule aufrechterhalten werden kann. Dies kann dadurch erreicht werden, dass man anfangs das geschmolzene Metall in den Tiegel bis zur gewünschten Höhe eingiesst und sodann die Geschwindigkeit, mit welcher zusätzliches Metall in den Tiegel zur Aufrechterhaltung der metallostatischen Drucksäule eingegossen wird, kontrolliert.
Es ist offensichtlich, dass die Geschwindigkeit, mit welcher zusätzliches Metall dem Tiegel --22-- zugeführt wird, mit der Geschwindigkeit übereinstimmen soll, mit welcher das Metall aus der Düsenöffnung auf die Giessfläche --14-- zwecks Bildung des Bandmaterials fliesst. Die Aufrechterhaltung einer relativ konstanten Höhe des Metalls im Tiegel gewährleistet, dass der Druck des Metallflusses durch die Düsenöffnung relativ konstant gehalten wird, so dass der Giessvorgang oder die Qualität des Bandmaterials nicht nachteilig beeinflusst werden.
Alternativ kann auch ein äusserer Druck angewendet werden, um den Druck an der Düse zu steuern.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der Tiegel --22-- und der Einsatz --50-- unabhängig oder abhängig voneinander gegen die Giessfläche hin und von dieser weg bewegbar. Wie im wesentlichen den Fig. 9, 10 und 11 zu entnehmen ist, befinden sich der Tiegel --22-- und der daran angebrachte Einsatz --50-- in einer von der Giessfläche --14-- abgesetzten Stellung. Die Giessfläche --14-- bewegt sich an der Düse --24-- mit einer Oberflächengeschwindigkeit von etwa 60 bis 3000 m/min vorbei. Vor oder gleichzeitig mit dem Guss des geschmolzenen Metalls in den Tiegel wird der Tiegel --22-- gegen die Giess fläche --14-- so
EMI8.1
<Desc/Clms Page number 9>
wie in Fig. 10 gezeigt ist.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform wird die Aussenfläche --36-so nah wie möglich an die Giessfläche-14-- heranbewegt, ohne die Bewegung der Giessfläche --14-zu behindern.
Gewöhnlich wird der Einsatz --50-- nicht vor seiner relativen Lage in bezug auf den Trichter --22-- herausbewegt, wenn der Tichter --22-- gegen die Giessfläche --14-- bewegt
EMI9.1
bzw. während die Aussenfläche --36-- eingestellt wird, soll der Einsatzteil --50-- derart justiert werden, dass die stirnseitige Kantenfläche --70-- in einem Abstand innerhalb 0, 25 mm oder mehr, vorzugsweise in einem Abstand von etwa 0, 25 bis 0, 5 mm von der Giessfläche --14-- entfernt liegt, wie aus Fig. 11 ersichtlich ist. Der Tiegel --22-- und der Einsatz --50-- sollen bald nach Beginn des Gusses eingestellt werden. Es ist zu beachten, dass bei der Vorrichtung die Grösse des Spaltes --h und/oder e-- während des Giessvorganges justiert werden kann, wodurch eine bedeutende Flexibilität während des Giessbetriebes erzielt wird.
Die Lage des Einsatzes --50-- am Tiegel --22-- kann auch festgelegt, eingestellt und eingehalten werden, bevor die ganze Anordnung, d. i. der Tiegel --22-- einschliesslich des Einsat- zes-50-, gegen die Giessfläche hin bewegt wird. Dadurch wird die richtige Anordnung des Einsatzes --50-- im Zuge der Anordnung der Aussenfläche --36-- der Rückwand --28-- erreicht. Bei einer solchen Ausführungsform kann der Einsatz --50-- in der geeigneten Relativstellung fix am Tiegel --22-- montiert sein.
EMI9.2
mehr, nach der Düse anzuhaften, bemerkt. Es ist offensichtlich, dass, wenn das Bandmaterial auf einer rotierenden Giesstrommel oder Walze --12-- über eine volle Umdrehung verbleibt, eine Beschädigung des Tiegels die Folge sein könnte.
Es wurde gefunden, dass durch die Verwendung einer Abstreifklinge, wie beispielsweise eines messerartigen starren Teiles an oder in der Nähe der Trommeloberfläche --14-- in einem Abstand von etwa 0, 75 bis 1, 8 m von der Düsenöffnung eine solche Anhaftung vermieden werden kann. Bei einer solchen Anordnung kann das gegossene Band mit der Abstreifklinge von der Trommel abgelöst werden. Solche Abstreifklingen haben sich insbesondere bei der Herstellung eines dünnen amorphen Bandmaterials als nützlich erwiesen, welches offensichtlich eine grössere Tendenz hat, an der Giessfläche --14-- anzuhaften, als kristallines Bandmaterial. Es wird angenommen, dass die Kraft, welche das Band an der Giessfläche hält, kennzeichnend ist, für die Qualität des Wärmekontaktes zwischen dem Band und der Giessfläche.
Es können auch andere Anordnungen, wie beispielsweise ein Luftmesser, angewendet werden, um das Band von der Walze abzulösen.
Der Guss von Bandmaterial von relativ hoher Qualität, einschliesslich von amorphem Material, als welches im Zusammenhang mit der Erfindung Materialien zu verstehen sind, die wenigstens 25% amorph sind, ist unter Anwendung der Vorrichtung einfach und praktisch. Die Abkühlgeschwindigkeiten für amorphes Material müssen im Vergleich zu denen bei kristallinem Material höher sein. Die Abkühlgeschwindigkeiten können beispielsweise durch Erhöhung der Geschwindigkeit der Giessfläche od. dgl. beschleunigt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass das Verfahren auf zwei wirksame Arten durchführbar ist. Bei ziemlich nahe bei der Trommelfläche liegender Düsenöffnung kann ein Band aus entweder amorphem oder kristallinem Material von einer Dicke von 0, 025 bis 0, 076 mm gegossen werden.
Wird die stirnseitige Kantenfläche --70-- des Einsatzes --50-- von der Giessfläche --14-- wegbewegt und werden die Geschwindigkeiten der Giessfläche herabgesetzt, so können Bänder mit einer Dicke von 0, 13 bis 1, 3 mm gegossen werden. Bei der letzteren Verfahrensweise ist die Kühlgeschwindigkeit insbesondere wegen der grösseren Dicke des Produktes viel geringer.
Durch die Vorrichtung werden die Probleme hinsichtlich Flexibilität, Reproduzierbarkeit und Steuerung während des Betriebes des Bandgussvorganges sowie gewisse Probleme hinsichtlich der Metallturbulenz beseitigt.