AT382332B - Stranggiessvorrichtung - Google Patents

Stranggiessvorrichtung

Info

Publication number
AT382332B
AT382332B AT206381A AT206381A AT382332B AT 382332 B AT382332 B AT 382332B AT 206381 A AT206381 A AT 206381A AT 206381 A AT206381 A AT 206381A AT 382332 B AT382332 B AT 382332B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
crucible
insert
sep
casting
nozzle
Prior art date
Application number
AT206381A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA206381A (de
Original Assignee
Battelle Development Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Battelle Development Corp filed Critical Battelle Development Corp
Priority to AT206381A priority Critical patent/AT382332B/de
Publication of ATA206381A publication Critical patent/ATA206381A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT382332B publication Critical patent/AT382332B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/005Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths of wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/064Accessories therefor for supplying molten metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 besitzt in bezug auf den Aufnahmeraum für das geschmolzene Metall --20-- des Tiegels --22-eine Innenfläche --29-- und eine   Aussenfläche --30--.   In gleicher Weise hat die Rückwand --28--, in bezug auf den das geschmolzene Metall enthaltenden Teil des Tiegels --22--, eine 
 EMI4.1 
 sich gegen den Düsenbereich des Tiegels --22--. Der das geschmolzene Metall enthaltende Raum des Tiegels --22--, der zwischen der   Innenflächen--30   und 34-- gebildet wird, kann verschiede- ne Formen und Gestalten haben.

   Es ist jedoch zweckmässig, wenn der obere Teil des Tiegels - ein wesentlich grösseres Querschnittsvolumen besitzt als der Düsenbereich des Tiegels --22--, damit die Drucksäule des geschmolzenen Metalls oberhalb der Düse durch kleinere Schwankungen des Volumens des geschmolzenen Metalls im Tiegel --22-- nicht wesentlich beeinflusst wird. Eine solche
Konstruktion trägt zur Aufrechterhaltung einer im wesentlichen konstanten metallostatischen
Drucksäule an der Düse bei, auch wenn kleinere Schwankungen im Metallvolumen im Tiegel --22-- auftreten. 



   Weiters ist es vorteilhaft, wenn die   Innenflächen --30   und 34-- gegeneinander in Richtung zur Düse konvergieren und wenn sie an Biegungsstellen im Tiegel --22-- abgerundet oder allgemein gekrümmt sind, um eine Metallturbulenz im Tiegel während des Giessvorganges auf einem Minimum zu halten. 



   Wie in Fig. 3 gezeigt ist, ist der zwischen den   Innenflächen --30   und 34-- gebildete, das geschmolzene Metall enthaltende Raum durch Seitenwände --38 und   40-- eingeschlossen.   



  Es ist zu beachten, dass in Fig. 3 keine feste Dimensionsangabe vorhanden ist. Es wurde gefunden, dass ein Tiegel und eine Düse gemäss der Erfindung hergestellt werden können, indem man zuerst hitzefeste Platten, wie beispielsweise Isolierplatten aus Faserkaolin, zur gewünschten Tiegelform, wie beispielsweise zu der in Fig. 2 gezeigten, schneidet oder zurechtmeisselt. Es kann eine Anzahl dieser Platten --32-- übereinander gelegt werden, um die gewünschte Tiegel- und Düsenbreite zu erhalten. Bezüglich der maximalen Breite des Tiegels und der Düsen gemäss der Erfindung besteht keine wesentliche Beschränkung und es sind Breiten von mehr als 90 cm als im Rahmen der Erfindung liegend zu betrachten.

   Nachdem die erforderliche Anzahl von Platten aufeinander gelegt wurde, können die   Innenflächen --30   und 34--, welche durch den Stapel gebildet werden, sandgestrahlt oder in anderer Weise fertig bearbeitet werden, um über die ganze Breite der den Tiegel --22-- bildenden gestapelten Elemente glatte   Innenflächen --30   und   34-- zu   erhalten. 



  Es ist natürlich selbstverständlich, dass auch ein Material aus einem Teil verwendet werden kann, um den Tiegel zu konstruieren, in welchem Falle natürlich eine Stapelung nicht notwendig ist. Nachdem die zurechtgeschnittenen Platten --42-- gestapelt sind, kann der Stapel zwischen nicht ausgeschnittenen Platten --44-- angeordnet werden, welche als   Seitenwände --38   und   40--für den Tiegel-22-- dienen.    



   Um die gestapelten Platten, einschliesslich die Seitenwände --38 und   40-- in   ihrer Lage zu halten, hat es sich als zweckmässig erwiesen, an der Aussenfläche einer jeden Seitenwand eine Metallplatte --46-- anzuordnen und die Platten an einer entsprechenden Anzahl von Stellen um den Tiegel herum miteinander durch Bolzen zu verbinden, um auf diese Weise die Tiegelanordlung zusammenzuhalten. Bei einer solchen Anordnung besteht die Tendenz, dass nur eine geringe Menge an geschmolzenem Metall in die Spalten zwischen den Platten eintritt, der Zusammenhalt   ier   Anordnung und die hohe Isolierfähigkeit der Platten führen jedoch zu einer Verfestigung ies Metalls, so dass der Metallfluss abgestoppt wird, bevor er sich nachteilig auf den Tiegel ) der auf den Bandgussvorgang auswirken kann.

   Der Tiegel --22-- kann auch mit feuerfesten Zementen   od. dgl.   zusammengebaut werden oder er kann aus einer monolithischen Konstruktion, velche keinen Zusammenbau erfordert, gebildet sein. 



   Wie bereits erwähnt wurde, ist im Tiegel --22--, vorzugsweise in dessen unterem Bereich,   'ine Düse-24-- angeordnet.   Die   Düse --24-- weist   eine Durchtrittsöffnung oder einen Durch-   ass --80-- auf,   der zwischen der ersten Innenfläche --34-- der Rückwand des Tiegels --22-- und ler zweiten   Innenfläche --48-- eines Einsatzes --50-- gebildet   ist. Ein Teil der Innenflä- 
 EMI4.2 
 --48-- eines Einsatzes --50-- istmgeordnet, der durch die   Aussenfläche --32-- der Vorderwand --26-- des Tiegels --22-- gebildet   rird.

   Wie die Fig. 3 zeigt, schliesst der Einsatz --50-- die Durchtrittsöffnung bzw. den Durchlass 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 oder Schlitz-80-vollkommen ein, so dass Endabschnitte der   Innenfläche --4S-- des   Einsat- zes --50-- auf Kämmen der   Seitenwände --38   und 40-des des Tiegels --22-- liegen. Eine solche
Anordnung kann notwendig sein, um die Stabilität des Einsatzes --50-- aufrecht zu erhalten. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich ein Teil der   Innenfläche --4S-- des  
Einsatzes --50-- über die   Vorderwand --26-- des Tiegels --22-- in   Richtung der   Giessfläche --40--   hinaus. Der Vorsprung des Einsatzes --50-- kann mit dem Vorsprung der Vorderwand --22-- des Tiegels, gemessen in Richtung gegen die Giessfläche, abschliessen. Vorzugsweise wird der
Vorsprung des Einsatzes, wie durch die Bezugsziffer --70-- in Fig.2 angegeben, in einem Abstand von wenigstens 0, 25 mm von der   Innenfläche --34-- der Rückwand --28-- bei   der Durchtrittsöff-   nung-80-gehalten.   



   Vorzugsweise ist der Einsatz --50-- auf dem Kamm --52-- des Tiegels --22-- in einer
Richtung zur Giessfläche --14-- hin und von dieser weg bewegbar. Diese Hin- und Herbewegung des Einsatzes --50-- kann manuell geregelt werden, vorzugsweise ist jedoch der Einsatz --50-- automatisch und kontinuierlich messbar einstellbar, um zu gewährleisten, dass die gewünschten
Abstände, Giessspalten u. dgl. während des Gussvorganges eingehalten werden. Bei einer wie in Fig. 2 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist der Einsatz --50-- in einer im wesentlichen horizontalen Ebene hin- und herverschiebbar. Der Einsatz --50-- kann jedoch auch, wie in den Fig. 4 und 6 gezeigt ist, auf einem winkeligen Weg oder, wie in Fig. 5 gezeigt ist, auf einem gekrümmten Weg oder wie Fig. 7 veranschaulicht, in einer im wesentlichen vertikalen Ebene hin- und herbewegt werden.

   Bei einer weiteren, in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform, kann der Einsatz --50-- auf einem Teil --55-- angeordnet sein, der in eine beliebige Anzahl von Stellungen durch Drehen um einen Drehpunkt-80-eingeregelt werden kann, um die gewünschte Stellung des Einsatzes --50-- zu erzielen. Obgleich der Einsatz --50-- gegen die Giessfläche - hin und von dieser weg bewegt werden kann, darf er sich nicht von seiner auf dem   Kamm   --52-- des Tiegels --22-- fixierten Stellung abheben. Diese fixierte Stellung ist notwendig, um dem Druck entgegenzuwirken, welchen das geschmolzene Metall gegen die   Innenfläche --4S--   des   Einsatzes --50-- ausüben   kann. Gemäss einer Ausführungsform kann ein Gewicht auf die obere   Fläche --56-- des Einsatzes --50-- aufgelegt   werden.

   Gemäss einer weiteren Ausführungsform kann eine einen Druck ausübende Vorrichtung, wie beispielsweise eine federbelastete Vorrichtung, eine hydraulische Zylinderanordnung, eine Klammer od. dgl., verwendet werden, um gegen den Kamm --52-- des Tiegels --22-- zu drücken. Gemäss einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 8 gezeigt ist, kann der Einsatz --50-- in einem Schlitz enthalten sein, welcher eine feste Halterung für den   Einsatz --50-- gewährleistet.   Auch bei der in Fig. 8 gezeigten Anordnung ist der Einsatz --50-- nach wie vor in bezug auf die Giessfläche hin- und herbewegbar. 



   Zusätzlich zur Fähigkeit der Hin- und Herbewegung in bezug auf die   Giessfläche --14--   kann der Einsatz --50-- auch derart ausgebildet sein, dass er verkantet werden kann, so dass ein Endabschnitt --60-- des Einsatzes --50-- gegen den betreffenden Endabschnitt der Giessfläche --14-- hinbewegt, hingegen der andere Endabschnitt --62-- von dem betreffenden andern Endabschnitt der   Giessfläche --14-- wegbewegt   werden kann, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist. Die in dieser Figur gezeigte Einsatzkonstruktion kann zu einer solchen Verkantung verwendet werden und besteht aus einer gekrümmten hinteren   Fläche --64-- für   den Einsatz --50--, wobei ein Teil desselben gegen die   Rückwand --66-- des Tiegels --22-- an   einem Schwenkpunkt-68anliegt.

   Durch Abwälzen der hinteren   Fläche --64-- des Einsatzes --50-- können   kleinere Verkantungsausrichtungen durchgeführt werden. Ungeachtet der zur Verkantung des Einsatzes --50-in bezug auf die Giessfläche --14-- angewendeten Massnahmen können solche Verkantungsänderungen dazu beitragen, zu gewährleisten, dass ein Bandmaterial mit einheitlichen Abmessungen erzeugt wird, insbesondere während eines langdauernden Giessbetriebes. Diese Verkantungsänderungen können auch dabei helfen, eingeschlossenes Material von der Düse während des Giessens zu entfernen oder um ein Bandmaterial zu giessen, welches unterschiedliche Abmessungen über die Breite des Bandes besitzt. 



   Der Einsatz kann leicht ausgetauscht werden, obwohl es vorzuziehen ist, die Einsätze --50-- und den Tiegel --22-- entweder zusammen oder getrennt wiederzuverwenden. Es ist weiters zu beachten, dass die Beschädigung eines Einsatzes --50-- nicht dazu führt, den ganzen 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Tiegel --22-- unbrauchbar zu machen. Im Falle einer solchen Beschädigung eines Einsatzes --50-wird dieser lediglich ausgetauscht, wonach das Verfahren weiterlaufen kann. 



   Gemäss einer im Querschnitt in Fig. 14 gezeigten bevorzugten Ausführungsform ist der Ein-   satz-SO-mit   einer stirnseitigen   Kantenfläche --70-- versehen.   Wenn bei dieser Ausführungs- 
 EMI6.1 
 Vorbeiführen der Giessfläche und zusammen mit dieser des Sandpapiers vor dem Einsatz --50-wird die stirnseitige   Kantenfläche --70-- durch   die Schleifseite des Sandpapiers im wesentlichen parallel zur Giessfläche abgeschliffen. Ein solcher vollständiger Parallelverlauf kann auch dann erreicht werden, wenn runde oder andere krummverlaufende Giessflächen verwendet werden. Um einen solchen Parallelverlauf durch diese Verfahrensweise zu erreichen, hat sich ein Sandpapier Nr. 400 und Nr. 600 als geeignet erwiesen.

   Die Aussenfläche der neben der Giessfläche --14-- liegenden Rückwand --28-- kann durch dieselbe Massnahme vollständig parallelverlaufend zu letzterer gemacht werden. 
 EMI6.2 
 und der. Giessfläche --14-- auf weniger als etwa 3 mm gehalten werden muss, um das Bandmaterial erfolgreich giessen zu können. Vorzugsweise wird dieser Giessspalt auf weniger als etwa 2 mm und, beim Guss gewisser Legierungen zu Streifen mit dünner Stärke, auf weniger als 0, 5 mm gehalten. Alternativ kann die stirnseitige   Kantenfläche --70-- des Einsatzes --50--,   im Gegensatz zu einer wie oben erwähnten Flächenlänge --b--, durch eine Linie gebildet sein, welches sich über den Tiegel mit einem   90 -Übergang   oder einer Ecke der Stirnseite des Einsatzes --50-- 
 EMI6.3 
 --70-- Null0, 05 mm, wie den Zeichnungen zu entnehmen ist.

   Dieser Abstand darf nicht so gross sein, dass ein wesentlicher Metallrückfluss in den Zwischenraum während des Giessens stattfindet. Alternativ kann die   Aussenfläche --36-- von   der Öffnung der Düse in einer Richtung weg von der Giessflä-   che --14-- verlaufen.    



   Der Tiegel --22-- besteht vorzugsweise aus einem Material mit sehr guter Isolationsfähigkeit. 



  Ist das Isolationsvermögen nicht ausreichend, um das geschmolzene Material auf einer relativ konstanten Temperatur zu halten, so können zusätzliche Heizelemente, wie Induktionsspulen oder Widerstandselemente, wie Drähte in und/oder um den Tiegel --22-- herum vorgesehen werden. 



  Ein vorteilhaftes Material für die Herstellung des Tiegels ist, wie erwähnt wurde, eine Isolierplatte aus Faserkaolin, ein natürlich vorkommender Aluminiumoxyd-Silizium-Feuerton von hoher 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 
 EMI7.2 
 
<tb> 
<tb> Abmessung <SEP> Bezeichnung <SEP> Bevorzugte <SEP> Grenze <SEP> besonders <SEP> bevorzugte <SEP> Grenze
<tb> a <SEP> Düsenpalt <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> - <SEP> 2 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 63 <SEP> - <SEP> 0, <SEP> 90 <SEP> mm
<tb> b <SEP> Länge <SEP> der <SEP> stirnseitigen <SEP> Kantenfläche <SEP> 0, <SEP> 00-4 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 50-1, <SEP> 52 <SEP> mm
<tb> h <SEP> Einsatzspalt <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 2 <SEP> mm <SEP> 0, <SEP> 25-0, <SEP> 50 <SEP> mm
<tb> e <SEP> Rückwandspalt <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 50 <SEP> mm <SEP> weniger <SEP> als <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> mm
<tb> 
 
Die Dimension --c--,

   welche die Breite der Rückwand an der Öffnung der   Düse --24--   und die Abmessung --d--, welche die Breite des   Einsatzes --50-- angibt,   kann offenbar beliebig 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 sein und hat scheinbar keinen wesentlichen kritischen Einfluss auf den Bandgussvorgang. Tatsäch- lich kann die   Abmessung --c-- annähernd   Null sein, wenn die   Innenfläche --34-- der   Rückwand vollständig durch den   Öffnungsdurchlass-80-hindurch   schräg verlaufend ausgebildet ist. 



   Die Turbulenz des geschmolzenen Metalls während des Bandgusses soll auf ein Minimum reduziert und möglichst sogar vermieden werden, zu welchem Zweck man scharfe Kanten der
Düse in der Giessrichtung abschwächen kann. Eine solche Abschwächung oder Abrundung kann dadurch erfolgen, dass man die Tiegelwände aus einem erodierenden Material, wie beispielsweise
Kaowool HS-Platte, herstellt, welches als Folge einer natürlichen Erosion im Zuge des Bandgusses erodiert. Die Turbulenz kann auch dadurch auf ein Minimum reduziert werden, wenn man die
Kanten abrundet, wie beispielsweise die in Fig. 14 gezeigte Kante --72-- auf dem Einsatz --50-- und die Kante --74-- auf der   Rückwand --28--.   



   Bei einem Probebetrieb der Vorrichtung wurde geschmolzenes Metall einem erhitzten Tie-   gel --22-- zugeführt.   Es ist offensichtlich, dass eine Heizvorrichtung, wie beispielsweise Induktions- spulen oder Widerstandsdrähte, in und um den Tiegel --22-- herum vorgesehen werden können, um gewünschtenfalls die Temperaturen des geschmolzenen Metalls relativ konstant zu halten. 



   Auf Grund der guten Zugänglichkeit des   Einsatzes --50-- können   auch an oder in der Nähe desselben Heizeinrichtungen vorgesehen werden. Beispielsweise können im Bodenbereich einer in der Nähe des Einsatzes --50-- angeordneten Einrichtung zur Druckausübung Widerstandsdrähte oder Heizspulen eingebaut sein. Desgleichen kann ein Brenner verwendet werden, dessen Fläche während des Gusses gegen den Einsatz --50-- gerichtet ist. Während des Betriebes der Vorrichtung kann das Metall auch direkt in einen vorerhitzten Tiegel gegossen werden.

   Auf diese Weise kann durch die Vorwärmtemperatur des Metalls und die Erhitzung des Tiegels --22-- und des
Einsatzes --50-- ein Erstarren des Metalls oder ein Verstopfen der Düsenöffnung oder des Schlit-   zes --80-- während   des Giessbeginns verhindert werden, wobei die Temperatur des fliessenden
Metalls nachher im Tiegel --22-- und im Einsatz --50-- auf einer so hohen Temperatur gehalten werden soll, dass ein ununterbrochener Metallfluss durch den Düsendurchlass --80-- gewährleistet ist. Bei gewissen Anwendungen soll die Düse während des ganzen Giessvorganges extern erhitzt werden.. Auch das Metall, welches dem   Tiegel --22-- zugeführt   wird, kann überhitzt werden, um einen gewissen Grad an Temperaturverlust zur Verfügung zu haben, ohne den Metallfluss nachteilig zu beeinflussen. 



   Im Tiegel --22-- soll weiters auch eine metallostatische Drucksäule auf einem relativ konstanten Wert während des ganzen Giessvorganges gehalten werden, um zu gewährleisten, dass an der Öffnung der   Düse --24-- eine   relativ konstante statische Drucksäule aufrechterhalten werden kann. Dies kann dadurch erreicht werden, dass man anfangs das geschmolzene Metall in den Tiegel bis zur gewünschten Höhe eingiesst und sodann die Geschwindigkeit, mit welcher zusätzliches Metall in den Tiegel zur Aufrechterhaltung der metallostatischen Drucksäule eingegossen wird, kontrolliert.

   Es ist offensichtlich, dass die Geschwindigkeit, mit welcher zusätzliches Metall dem   Tiegel --22-- zugeführt   wird, mit der Geschwindigkeit übereinstimmen soll, mit welcher das Metall aus der Düsenöffnung auf die   Giessfläche --14-- zwecks   Bildung des Bandmaterials fliesst. Die Aufrechterhaltung einer relativ konstanten Höhe des Metalls im Tiegel gewährleistet, dass der Druck des Metallflusses durch die Düsenöffnung relativ konstant gehalten wird, so dass der Giessvorgang oder die Qualität des Bandmaterials nicht nachteilig beeinflusst werden. 



  Alternativ kann auch ein äusserer Druck angewendet werden, um den Druck an der Düse zu steuern. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der Tiegel --22-- und der   Einsatz --50-- unabhängig   oder abhängig voneinander gegen die Giessfläche hin und von dieser weg bewegbar. Wie im wesentlichen den   Fig. 9,   10 und 11 zu entnehmen ist, befinden sich der Tiegel --22-- und der daran angebrachte Einsatz --50-- in einer von der   Giessfläche --14--   abgesetzten Stellung. Die   Giessfläche --14-- bewegt   sich an der   Düse --24-- mit   einer Oberflächengeschwindigkeit von etwa 60 bis 3000 m/min vorbei. Vor oder gleichzeitig mit dem Guss des geschmolzenen Metalls in den Tiegel wird der Tiegel --22-- gegen die   Giess fläche --14-- so   
 EMI8.1 
 

 <Desc/Clms Page number 9> 

 wie in Fig. 10 gezeigt ist.

   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform wird die Aussenfläche --36-so nah wie möglich an die   Giessfläche-14-- heranbewegt,   ohne die Bewegung der Giessfläche --14-zu behindern. 



   Gewöhnlich wird der Einsatz --50-- nicht vor seiner relativen Lage in bezug auf den Trichter --22-- herausbewegt, wenn der Tichter --22-- gegen die Giessfläche --14-- bewegt 
 EMI9.1 
 bzw. während die Aussenfläche --36-- eingestellt wird, soll der Einsatzteil --50-- derart justiert werden, dass die stirnseitige Kantenfläche --70-- in einem Abstand innerhalb 0, 25 mm oder mehr, vorzugsweise in einem Abstand von etwa 0, 25 bis 0, 5 mm von der Giessfläche --14-- entfernt liegt, wie aus Fig. 11 ersichtlich ist. Der Tiegel --22-- und der Einsatz --50-- sollen bald nach Beginn des Gusses eingestellt werden. Es ist zu beachten, dass bei der Vorrichtung die Grösse des   Spaltes --h   und/oder e-- während des Giessvorganges justiert werden kann, wodurch eine bedeutende Flexibilität während des Giessbetriebes erzielt wird. 



   Die Lage des Einsatzes --50-- am Tiegel --22-- kann auch festgelegt, eingestellt und eingehalten werden, bevor die ganze Anordnung,   d. i.   der   Tiegel --22-- einschliesslich   des Einsat-   zes-50-, gegen   die Giessfläche hin bewegt wird. Dadurch wird die richtige Anordnung des Einsatzes --50-- im Zuge der Anordnung der   Aussenfläche --36-- der Rückwand --28-- erreicht.   Bei einer solchen Ausführungsform kann der Einsatz --50-- in der geeigneten Relativstellung fix am Tiegel --22-- montiert sein. 
 EMI9.2 
 mehr, nach der Düse anzuhaften, bemerkt. Es ist offensichtlich, dass, wenn das Bandmaterial auf einer rotierenden Giesstrommel oder Walze --12-- über eine volle Umdrehung verbleibt, eine Beschädigung des Tiegels die Folge sein könnte.

   Es wurde gefunden, dass durch die Verwendung einer Abstreifklinge, wie beispielsweise eines messerartigen starren Teiles an oder in der Nähe der   Trommeloberfläche --14-- in   einem Abstand von etwa 0, 75 bis 1, 8 m von der Düsenöffnung eine solche Anhaftung vermieden werden kann. Bei einer solchen Anordnung kann das gegossene Band mit der Abstreifklinge von der Trommel abgelöst werden. Solche Abstreifklingen haben sich insbesondere bei der Herstellung eines dünnen amorphen Bandmaterials als nützlich erwiesen, welches offensichtlich eine grössere Tendenz hat, an der   Giessfläche --14-- anzuhaften,   als kristallines Bandmaterial. Es wird angenommen, dass die Kraft, welche das Band an der Giessfläche hält, kennzeichnend ist, für die Qualität des Wärmekontaktes zwischen dem Band und der Giessfläche.

   Es können auch andere Anordnungen, wie beispielsweise ein Luftmesser, angewendet werden, um das Band von der Walze abzulösen. 



   Der Guss von Bandmaterial von relativ hoher Qualität, einschliesslich von amorphem Material, als welches im Zusammenhang mit der Erfindung Materialien zu verstehen sind, die wenigstens 25% amorph sind, ist unter Anwendung der Vorrichtung einfach und praktisch. Die Abkühlgeschwindigkeiten für amorphes Material müssen im Vergleich zu denen bei kristallinem Material höher sein. Die Abkühlgeschwindigkeiten können beispielsweise durch Erhöhung der Geschwindigkeit der Giessfläche   od. dgl.   beschleunigt werden. Es ist wichtig zu beachten, dass das Verfahren auf zwei wirksame Arten durchführbar ist. Bei ziemlich nahe bei der Trommelfläche liegender Düsenöffnung kann ein Band aus entweder amorphem oder kristallinem Material von einer Dicke von 0, 025 bis 0, 076 mm gegossen werden.

   Wird die stirnseitige   Kantenfläche --70-- des   Einsatzes --50-- von der Giessfläche --14-- wegbewegt und werden die Geschwindigkeiten der Giessfläche herabgesetzt, so können Bänder mit einer Dicke von 0, 13 bis 1, 3 mm gegossen werden. Bei der letzteren Verfahrensweise ist die Kühlgeschwindigkeit insbesondere wegen der grösseren Dicke des Produktes viel geringer. 



   Durch die Vorrichtung werden die Probleme hinsichtlich Flexibilität, Reproduzierbarkeit und Steuerung während des Betriebes des Bandgussvorganges sowie gewisse Probleme hinsichtlich der Metallturbulenz beseitigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Stranggiessvorrichtung, bestehend aus einer umlaufenden Kühlfläche und einem dieser zugeordneten Tiegel, welcher eine Düse aufweist, deren quer zur Bewegungsrichtung der Kühlfläche verlaufender Spalt von zwei Lippen begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die-in Bewegungsrichtung der Kühlfläche (14) gesehene-vordere der beiden Lippen als am Tiegel (22) verstellbar befestigter Einsatz (50) ausgebildet ist.
    2. Stranggiessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (50) auf einer ebenen oder gekrümmten, durch eine Aussenfläche (52) oder einen Schlitz des Tiegels (22) definierten Bahn bezüglich der Kühlfläche (14) hin- und herverschiebbar ist (Fig. 2 bis 11).
    3. Stranggiessvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (50) auf dem Tiegel (22) um eine im wesentlichen quer zur Bewegungsrichtung der Kühlfläche (14) verlaufende und/oder um eine in einer lotrechten, die Bewegungsbahn der Kühlfläche enthaltenden Ebene gelegene Achse schwenkbar ist (Fig. 12, 13).
AT206381A 1980-05-09 1981-05-08 Stranggiessvorrichtung AT382332B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT206381A AT382332B (de) 1980-05-09 1981-05-08 Stranggiessvorrichtung

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US14844080A 1980-05-09 1980-05-09
AT206381A AT382332B (de) 1980-05-09 1981-05-08 Stranggiessvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA206381A ATA206381A (de) 1986-07-15
AT382332B true AT382332B (de) 1987-02-10

Family

ID=25597554

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT206381A AT382332B (de) 1980-05-09 1981-05-08 Stranggiessvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT382332B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA206381A (de) 1986-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2734388C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stranggießen
DE69525628T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum giessen von metallbändern und hierbei verwendete giessdüse
DE3855653T2 (de) Vorrichtung und Verfahren zum direkten Giessen von Metallband
DE1284053B (de) Verfahren zum Stranggiessen eines Bandes und Kuehlvorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens
EP1181997A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Giessen von Stahlband aus Stahlschmelze
DE3783187T2 (de) Kuehlrollen zum giessen von schnell erstarrenden metallblechen.
DE69811112T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum kühlen von giessbändern
DE2154675C3 (de) Anlage zur Metallbandherstellung
DE3440236C2 (de)
DE3440237A1 (de) Vorrichtung zum bandstranggiessen von metallen, insbesondere von stahl
DE2853867C2 (de) Verfahren zum Vermeiden von Rissen im Kantenbereich von in einer Stranggießkokille gegossenen Metallsträngen sowie Zusatzstoff und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2548939C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stranggießen von Bändern
DE3207010A1 (de) Metallblech-durchlaufgiesseinrichtung
DE69612992T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum giessen eines metallbandes
AT382332B (de) Stranggiessvorrichtung
CH622725A5 (en) Method and apparatus for casting a metal band
DE4039959C1 (de)
EP0558739B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung dünner schichten aus flüssigkeiten als beschichtung oder folie
EP0045365B1 (de) Metalleinlauf in Stranggiessvorrichtungen mit bewegten Kokillenwänden
DE69001227T2 (de) Verfahren zum giessen eines metallbandes zwischen zwei walzen.
EP1057557B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Giessen von Metall
EP0154250A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Giessen von Metallen zwischen zwei gekühlten achsparellelen Trommeln
DE3107175A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen giessen von akkumulator-gitterplatten
DE2903245A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aendern der breite eines gusstranges
DE2511834C3 (de) Stranggießkokille für Metallbänder

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
RER Ceased as to paragraph 5 lit. 3 law introducing patent treaties