AT383009B - Schaedlingsbekaempfungsmittel, insbesondere koeder fuer schnecken, nacktschnecken, insekten und nagetiere - Google Patents

Schaedlingsbekaempfungsmittel, insbesondere koeder fuer schnecken, nacktschnecken, insekten und nagetiere

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AT383009B
AT383009B AT92684A AT92684A AT383009B AT 383009 B AT383009 B AT 383009B AT 92684 A AT92684 A AT 92684A AT 92684 A AT92684 A AT 92684A AT 383009 B AT383009 B AT 383009B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N25/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests
    • A01N25/002Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators, characterised by their forms, or by their non-active ingredients or by their methods of application, e.g. seed treatment or sequential application; Substances for reducing the noxious effect of the active ingredients to organisms other than pests containing a foodstuff as carrier or diluent, i.e. baits

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Die Erfindung bezieht sich auf ein Schädlingbekämpfungsmittel, insbesondere Köder für Schnekken, Nacktschnecken, Insekten und Nagetiere. 



  Bekannte Köder sind anfällig dafür, durch Regen- oder Bewässerungswasser weggewaschen oder verdünnt oder vom Wind weggeblasen zu werden, so dass der Köder nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, damit Schnecken eine tödliche Dosis erhalten. 



  Andere Köder sind nicht ausreichend ansprechend, um Schädlinge zu veranlassen, eine tödliche Dosis des Giftes aufzunehmen, bevor die Schädlinge merken, dass der Köder schädlich ist. Bei andern Ködern entwickeln die Schädlinge schnell eine Abneigung gegen die Köder, so dass sie mit dem Fressen aufhören, bevor sie eine tödliche Dosis aufgenommen haben. 



  Es ist ein Köder für Schnecken bekannt, der aus mit Metaldehyd vergifteten Getreidehülsen besteht, die zu einem Pulver verarbeitet sind, das in kleinen Bechern ausgebracht ist, die um die zu schützende Feldfrucht angeordnet sind. Von diesem Köder wird ein wesentlicher Teil des Pulvers weggeblasen. Ausserdem ist es für Schädlinge schwierig, schnell eine wesentliche Menge des Köders zu fressen. 



  Es sind weiterhin weichtiertötende Körnchen, Kügelchen, Tabletten, Flocken, Täfelchen oder Böckchen bekannt, die ein Weichtiergift enthalten. Der Nahrungsträger ist Getreide oder pflanzliche Substanz, wie beispielsweise Weizen, Gerste, Mais, Reis, Kleie oder Erdnüsse. Diese Köder sind für Schnecken sehr schwierig schnell in wesentlichen Mengen aufnehmbar. 



  Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Schädlingsbekämpfungsmittel vorzuschlagen, das sehr wirksam im Töten von Schnecken, Nacktschnecken, Insekten und Nagetieren ist. 



  Diese Aufgabe wird durch ein homogenes Gemisch aus einem unlöslichen, pulverfömigen Gift, einer öligen Grundmasse, einem Emulgator, einem Anlockmittel, Wasser und einem Verdickungsmittel gelöst. 



  Vorteilhaft hat die Mischung eine Viskosität von 5, 500 bis 20, 000 mPas. 



  Eine weitere vorteilhafte Mischung hat eine Viskosität von 6, 000 bis 10, 000 mPas. 



  Das erfindungsgemässe Schädlingsbekämpfungsmittel zeichnet sich ferner dadurch aus, dass es Gift in einer Menge von 2 bis 20 Gew.-%, als ölige Grundmasse ein Mineralöl oder ein weisses Mineralöl in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-%, als Emulgator Nonylphenoläthoxylat, Polyoxyäthylenglylkolester oder Polyoxyäthylensorbitanester in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-%, als Verdickungsmittel Zellulose, Xanthangummi oder Stärke in einer Menge von 0, 5 bis 3 Gew.-% und ein Anlockmittel in einer Menge von 1 bis 20 Gew.-% enthält. 



  Vorteilhaft ist das Verdickungsmittel eine Stärke in einer Menge von 2 bis 10 Gew.-% des Köders. 



  Der erfindungsgemässe Köder ist eine im wesentlichen homogene, halbflüssige Suspension, die eine dicke, schlammige Masse bildet. Der Köder hat eine weiche, fliessende butter-oder cremeartige Struktur, so dass er schmackhaft für Schnecken ist. Er ist jedoch weniger viskos als Butter. Dieser Köder hat ungefähr die Konsistenz von dünnem Pudding, so dass ein Hügel des Köders, der auf den Boden oder eine andere im wesentlichen horizontale Fläche ausgebracht wird, langsam in einen flachen Tropfen übergeht. Der Köder ist jedoch ausreichend viskos, so dass er nicht ganz flach wird. Solche Köder sind weitgehend unlösbar, und die Tropfen werden nur in geringem Umfang vom porösen Erdboden aufgenommen, obwohl sie von Regenwasser mehr oder weniger ausgewaschen werden. 



  Der erfindungsgemässe Köder fliesst nicht aus der Austrittsöffnung eines Behälters in einem kontinuierlichen Strahl, sondern plumpst in Schleimklumpen, die eine Kette bilden, nach unten. 



  Der Köder ist aber dünnflüssig genug, um leicht aus einer Auspressflasche, aus dem Spenderrohr einer Druckluft-Rückentrage oder dem Spenderrohr eines am Traktor angeordneten Auslegers auszutreten und von Schädlingen leicht aufgenommen zu werden. 



  Zur Verwendung als Köder gegen Schnecken und Nacktschnecken sind Gifte entsprechend der folgenden Angaben vorgesehen : Metaldehyd, 2 bis 20 Gew.-%, bevorzugter Bereich 4 bis 6 Gew.-%. 



  Metaldehyd und Calciumarsenat in Kombination in einer Menge von 2 bis 20 Gew.-%, bevorzugt 4 Gew.-% Metaldehyd und 5 Gew.-% Calciumarsenat ; 3, 5-Dimethyl-4- (methylthio)-phenyl-methylcarbamat in einer Menge von 2 bis 5 Gew.-% oder   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Metaldehyd und   3, 5-Dimethyl-4- (methylthio)-phenyl-methylcarbamat   in Kombination, jeweils in einer Menge von 1 bis 4   Gew.-%   von jedem dieser Stoffe, vorzugsweise 2   Gew.-%   Metaldehyd 
 EMI2.1 
 
Zinkphosphid ;   3- (o < -phenyl-6-acetyl-äthyl)-4-hydroxycumarin ;   
Diphacinon ; und
Chlorphacinon. 



   Für Insektenköder werden folgende Gifte vorgeschlagen :   0, 75   bis 4   Gew.-%,   bevorzugt 2, 5 bis 3   Gew.-%, 3, 5-Dimethyl-4- (methylthio)-phenyl-methyl-   carbamat, oder 2 bis 10   Gew.-%,   bevorzugt 4 bis 6   Gew.-%,   Carbaryl, 1-Naphthyl-N-methylcarb- amat. 



   Jedes der genannten Gifte ist ein unlösliches Pulver, das im Träger in Suspension gehalten ist. 



   Die ölige Grundmasse ist ein aliphatischer Kohlenwasserstoff und die bevorzugte Art ist ein
Paraffinöl mit ein wenig Duftstoff. Solch ein Öl kann ein Mineralöl oder ein weisses Mineralöl sein. 



   Das'Öl kann auch ein pflanzliches Öl sein, wie beispielsweise Sojabohnenöl, Baumwollsamenöl oder
Leinsamenöl, allein oder in Verbindung mit einem Paraffinöl. Weiterhin sind Fettsäure-Methylester, beispielsweise Tallölfettsäure-Methylester mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen, verwendbar, entweder allein oder vorzugsweise mit einem Paraffinöl. Der Betrag eines derartigen Öls oder einer Mischung von mehreren Ölen liegt im Bereich von 5 bis 15   Gew.-%   des Köders, vorzugsweise im Bereich von 6 bis 12   Gew.-%.   



   Die ölige Grundmasse kann weiterhin Lecithin, Aluminiumstearat, Calciumstearat oder eine Kombination dieser Stoffe enthalten. Die Menge dieser Stoffe liegt im Bereich von 8 bis 15 Gew.-% des Köders. 



   Der Emulgator, der diese Suspension stabilisiert, indem er das Öl im Wasser in Suspension hält, kann nichtionisch oder anionisch oder eine flüchtige Aminseife sein. Der nichtionische Emulgator ist Nonylphenoläthoxylat, Octylphenoläthoxylat, Polyoxyäthylensorbitanester, wie beispielsweise   Polyoxyäthylensorbitanstearat, Polyoxyäthylensorbitanacetat   und Polyoxyäthylensorbitanpropionat, oder ein Polyoxyäthylenglykolester, wie beispielsweise Polyoxyäthylenglykoldioleat, Polyoxyäthylengly-   kolsorbitanmonooleat, Polyoxyäthylenglykolsorbitantrioleat, Polyoxyäthylenglykolstearat,   Polyoxyäthylenglykolacetat und Polyoxyäthylenglykolpropionat. Der bevorzugte Bereich des nichtionischen Emulgators ist 1 bis 3   Gew.-%   des Köders. 



   Der anionische Emulgator kann ein phosphatiertes Octylphenoläthoxylat, ein phosphatiertes Nonylphenoläthoxylat oder ein phosphatiertes Fettalkohol-Äthoxylat sein. Ein derartiger anionischer Emulgator kann in Verbindung mit einem nichtionischen Emulgator benutzt werden. Die Menge eines anionischen Emulgators beträgt vorzugsweise 1 bis 2 Gew.-% des Köders. Flüchtige emulgierende Aminseifen entstehen bei der Reaktion von flüchtigen Aminen, wie beispielsweise Ammoniak oder Morpholin (Diäthylenoximid), mit Fettsäuren mit einer Kettenlänge von 15 bis 22 Kohlenstoffatomen. 



  Geeignete Fettsäuren sind gesättigte Säuren, wie beispielsweise Stearinsäure, oder ungesättigte Säuren, wie Ölsäure oder Tallöl. Vorzugsweise wird jedoch eine Mischung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren benutzt. Eine derartige Mischung kann durch Mischung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren im Verhältnis von 1 bis 3 Teilen ungesättigter Fettsäure für jeden Teil gesättigter Fettsäure erhalten werden oder es kann eine natürliche Mischung von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren benutzt werden, wie dies bei Sojaöl gegeben ist. Die Gesamtmenge der Fettsäuren im Köder kann 0, 5 bis 7   Gew.-%   betragen, vorzugsweise 1 bis 4   Gew.-%.   Die Menge Amin zur Reaktion mit den Fettsäuren zur Herstellung einer Aminseife sollte 0, 5 bis 2   Gew.-%   betragen. 



   Zum Dicken der Suspension zur gewünschten Viskosität wird als Verdickungsmittel Alginat, Kieselerde, Zellulose, Gummi, Stärke, Glykogen oder Dextrin oder eine Kombination dieser Verdikkungsmittel vorgeschlagen. Das Alginat kann Natriumalginat, Kaliumalginat, Calciumalginat oder Propylenglykolalginat sein. Kieselerde kann geschmolzene Kieselerde, Talkum oder Magnesiumaluminiumsilikat in Pulver sein. Die Zellulose kann Methylzellulose, Carboxymethylzellulose oder Hy- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 droxyäthylzellulose sein. Der Gummi kann Xanthan-Gummi oder ein anderer Polysaccharid-Gummi sein. Die Stärke ist Roggen-, Kartoffel-, Soja-, Reis- oder Weizenstärke.

   Vorzugsweise ist das
Verdickungsmittel eine Kombination aus einem Stärke enthaltenden Verdickungsmittel und einem stär- kefreien Verdickungsmittel, die eine dicke Suspension bilden, die jedoch kein Gel wird, sondern eine Suspension von kleinen verteilten Teilchen bleibt. Das stärkefreie Verdickungsmittel wird in einer Menge von 0, 5 bis 3   Gew.-%   des Köders eingesetzt. Das Stärke enthaltende Verdickungsmittel wird in einer Menge von 2 bis 10 Gew.-% des Köders eingesetzt, vorzugsweise 3 bis 6   Gew.-%.   



   Das Anlockmittel ist ein Nahrungsbestandteil von Gemüse, Getreide, Früchten, Tier- oder Geflü- gelfleisch oder Fischfleisch, ein Abkömmling von einem oder mehreren dieser Stoffe. Möhren, Kohlköpfe, Kartoffeln, Sellerie und grüne Bohnen, jeweils roh oder gekocht, Dill-Pökel, Sauerkraut und Melasse sind Beispiele von Gemüse und von Gemüseabwandlungen. Malz-, Biermaische, Kleie,
Weizen, Roggen, Hafer und Mais sind Beispiele für Getreide und Getreideabwandlungen. Spezielle Beispiele von enthaltenen Früchten sind Äpfel, Birnen, Backpflaumen, Aprikosen. Praktisch jede Art von Fleisch oder Fisch ist geeignet. Gekochtes Fleisch von Hühnchen, vom Rind oder vom Schwein, roher oder gekochter Fisch, vom Lachs, von Seezunge, vom Seehecht oder vom schwarzen Kabeljau kann benutzt werden.

   Diese Anlockmittel können entweder fein verteilt in fester Form, als Pulver, Mehl oder feines Mehl, oder als Brei, Mark oder Sosse, oder als Flüssigkeit, wie Saft, oder in irgendeiner Kombination enthalten sein. Die Menge des Anlockmittels beträgt 1 bis 20   Gew.-%   des Köders. Für die Anlockstoffe kann ein Konservierungsmittel vorgesehen sein, wie beispielsweise Kaliumsorbat oder Natriumbenzoat in einer Menge bis zu 1   Gew.-%   des Köders, vorzugsweise   0, 3 Gew.-%.   



   Spezielle Rezepturen von geeigneten Köderrezepten sind im folgenden aufgeführt :
Beispiel 1 
1. Metaldehyd 6%
2. Mineralöl 15%
3. Fettsäuremischung 4,5%
4. Ammoniumhydroxyd 2%
5. Nonylphenoläthoxylat-Emulgator 2%
6. Xanthangummi-Verdickungsmittel 0,6%
7. Kartoffelstärke-Verdickungsmittel 4,5%
8. Anlockmittel 11, 5%
9. Konservierungsmittel 0, 5%   10. 53, 4%   
Das Mineralöl, die gemischten Fettsäuren und das Nonylphenoläthoxylat werden erwärmt und zu einer homogenen Flüssigkeit gemischt. Das Metaldehyd, das Kartoffelstärke enthaltende Verdikkungsmittel und das Anlockmittel werden dann in diese Flüssigkeit mit Hilfe eines sehr schnell arbeitenden Flügelmischers eingebracht. Ammoniumhydroxyd enthaltendes warmes Wasser wird langsam zu der öligen Mischung gegeben und durch Mischen zu einer Suspension gebracht.

   Das Verdikkungsmittel Xanthangummi ist in einem Teil des Wassers enthalten und wird zum Dicken des Köders zu der gewünschten Viskosität von ungefähr 7, 000 mPas der Suspension zugefügt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Beispiel 2
1. Metaldehyd 4%
2. Mineralöl 8,5%
3. Polyoxyäthylenglykoldioleat 1%
4. Polyoxyäthylenglykolsorbitanmonooleat 1%
5. Xanthangummi-Verdickungsmittel 0,7%
6. Anlockmittel 16%
7. Konservierungsmittel 0,3%
8. Wasser 68,5% 
 EMI4.1 
   (methylthio)-phenyl-- methylcarbamat 2, 0%   
3. weisses Mineralöl 9%
4. Polyoxyäthylenglykoldioleat 1, 5%
5. Polyoxyäthylenglykolsorbitanmonooleat 1%
6. Xanthangummi-Verdickungsmittel 0,5%
7. Mais-Stärke enthaltendes
Verdickungsmittel 5,0%
8. Anlockmittel 15%
9. Konservierungsmittel 0,5%
10. Wasser 63,5% Beispiel 4
1. Metaldehyd 4, 0%
2. Paraffinöl 12, 0%
3. Fettsäure von   Sojaöl   5,0%
4. Nonylphenoläthoxylat-Emulgator 2%
5. Ammoniumhydroxyd 2%
6. Carboxymethylzellulose-Verdickungs- mittel 0, 5%
7. Kartoffelstärke enthaltendes
Verdickungsmittel 3,5%
8. Anlockmittel 10,0%
9.

   Konsesrvierungsmittel 0,3%
10. Wasser 60, 7% 

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 Beispiel 5 
1. Metaldehyd 5, 0%
2. weisses Mineralöl 12%
3. Polyoxyäthylensorbitanstearat-Emulgator 2%
4. Natriumalginat-Verdickungsmittel 0, 9%
5.   Weizenstärke   enthaltendes
Verdickungsmittel 4, 0%
6. Anlockmittel 18, 0%
7. Konservierungsmittel 0,25% 
 EMI5.1 
 
Beispiel 6 
1. Carbaryl   (1-Naphthyl-N-methyl-   carbamat) 5, 0%
2. Mineralöl 8, 0%
3. Polyoxyäthylenglykolsorbitan-   mono oleat 1%   
4. Nonylphenoläthoxylat 1%
5. Hydroxyäthylzellulose 1%
6. Anlockmittel 15,0%
7. Konservierungsmittel 0,2%
8. Wasser 68, 8% 
Beispiel 7
1. Zinkphosphid 2%
2. Mineralöl 10, 0%
3. Nonylphenoläthoxylat 1%
4. Polyoxyäthylenglykolsorbitan- trioleat 1,5%
5. Xanthangummi-Verdickungsmittel 0,7%
6. Kartoffelstärke enthaltendes
Verdickungsmittel 3,0%
7.

   Anlockmittel 17, 0%
8. Konservierungsmittel 0,3%
9. Wasser 64,5% 
Farbpigmente oder Farbe können zugefügt werden, um eine matte Farbe, wie grau oder braun, zu erzielen. Eine derartige Farbe macht den Köder für Kinder uninteressant und weniger auffällig, so dass er nicht wahrgenommen wird. In der Landwirtschaft ist eine grau-weisse Farbe des Köders wünschenswert, so dass der Bauer die Köder beobachten kann und zusätzliche Köder, wenn notwendig, auslegen kann. 



   Die Rezepturen der Beispiele 2 bis 7 können in der gleichen Weise wie die Rezeptur Nr.   l   hergestellt werden. Das Anlockmittel, das Konservierungsmittel und/oder die wasserlösliche oder im Wasser suspendierbare Farbe kann entweder im Wasser oder einem Teil des Wassers suspendiert 

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 werden und dann der Mischung zugesetzt werden. Öllösliche Pigmente können in die Ölmischung vor dem Zufügen von Wasser eingebracht werden. Die Menge des Verdickungsmittels kann verringert werden, wenn die Menge des benutzten Wassers reduziert wird, um die gewünschte Viskosität zu erhalten. 



   Die Konsistenz der dicken, schlammigen Masse erlaubt das Ausbringen des Köders in Tropfen, die ausreichend gross sind, um eine tödliche Dosis des Gifts zu enthalten. 



   Vorzugsweise wird das Schädlingsbekämpfungsmittel in Tropfen auf dem Erdreich ausgebracht, die einen Abstand von 30 bis 45 cm voneinander haben. Auf Grund der vorgeschlagenen Viskosität bleibt jeder Tropfen des Köders in einer zusammenhängenden Masse auf der Oberfläche des Erdbodens für mindestens eine Woche leicht von den Schädlingen aufnehmbar vorhanden. 



   Der erfindungsgemässe Köder wird gierig von Schädlingen aufgenommen, wird nur sehr wenig durch poröse Erde aufgesaugt und ist nur sehr schwer wegzuwaschen oder wegzublasen. Der Köder kann leicht in ausreichender Menge zur Verfügung gestellt werden und hat ein derart weiches bis etwas festes Gefüge und Konsistenz, so dass er schnell von Schädlingen aufgenommen wird, so dass eine tödliche Dosis aufgenommen ist, bevor ein Anzeichen der Schädlichkeit auftritt. Der erfindungsgemässe Köder kann in einer leicht benutzbaren Form vertrieben werden und schnell und leicht ausgebracht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schädlingsbekämpfungsmittel, insbesondere Köder für Schnecken, Nacktschnecken, Insekten und Nagetiere, gekennzeichnet durch ein homogenes Gemisch aus einem unlöslichen, pulverförmigen Gift, einer öligen Grundmasse, einem Emulgator, einem Anlockmittel, Wasser und einem Verdickungsmittel.

Claims (1)

  1. 2. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung eine Viskosität von 5, 500 bis 20, 000 mPas hat.
    3. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung eine Viskosität von 6, 000 mPas bis 10, 000 mPas hat.
    4. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es Gift in einer Menge von 2 bis 20 Gew.-%, als ölige Grundmasse einer Mineralöl oder ein weisses Mineralöl in einer Menge von 5 bis 15 Gew.-%, als Emulgator Nonylphenoläthoxylat, Polyoxyäthylenglykolester oder Polyoxyäthylensorbitanester in einer Menge von 1 bis 3 Gew.-%, als Verdickungsmittel Zellulose, Xanthangummi oder Stärke in einer Menge von 0, 5 bis 3 Gew.-% und ein Anlockmittel in einer Menge von 1 bis 20 Gew.-% enthält. EMI6.1
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5017620A (en) * 1989-08-10 1991-05-21 E. M. Matson, Jr., Company, Inc. Pesticide composition
EP1170996A4 (de) * 1999-04-20 2006-08-30 Us Agriculture Termitenködermatrix

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