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Die Erfindung bezieht sich auf eine untere Führung für wenigstens eine, vorzugsweise ver- schiebbare, Abschlusswand eines Feuchtraumes, insbesondere eines Bade-und/oder Duschraumes, wobei die untere Führung aus zwei zwischen zwei seitlichen Rahmenpfosten angeordneten Führungs- profilen besteht, zwischen denen ein Führungsschlitz für die pendelfähig aufgehängte Abschluss- wand freigelassen ist, wobei sich ferner das in bezug auf den Feuchtraum äussere Führungsprofil zu einem sich einwärts und mit Abstand unter das innere Führungsprofil erstreckenden Fuss mit schräg zum Feuchtraum hin abfallender Oberfläche verbreitert und wobei eines der beiden Füh- rungsprofile aus der Schwenkbahn des unteren Randes der Abschlusswand entfernbar ist.
Durch diese Entfernbarkeit des einen Führungsprofils ist es möglich, die Abschlusswand, die ohnehin pendelfähig aufgehängt ist, von der unteren Führung wegzuschwenken, um die untere Füh- rung reinigen oder die Montage bzw. Demontage der Abschlusswand erleichtern zu können. Bei einer bekannten unteren Führung dieser Art (DE-AS 2747480) ist das in bezug auf den Feuchtraum innere
Führungsprofil aus der Schwenkbahn des unteren Abschlusswandrandes in der Weise entfernbar, dass er um eine in seinem unteren Bereich angeordnete, von zwei in den Seitenpfosten gelagerten
Bolzen gebildete Achse einwärts abgeklappt werden kann,
wenn vorher eine von ebenfalls in den
Seitenpfosten angeordneten und in entsprechende stirnseitige Ausnehmungen des Führungsprofils eingreifenden Sperrbolzen gebildete bajonettverschlussartige Arretierung durch Anheben des inneren
Führungsprofils gelöst wurde. Abgesehen von der vergleichsweise komplizierten Konstruktion hat diese Ausführung den Nachteil, dass die Abschlusswand nur einwärts in den Feuchtraum geschwenkt und dementsprechend auch die untere Führung nur vom Feuchtraum aus geöffnet und gereinigt wer- den kann, was für die Praxis ungünstig ist.
Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte Führung so : zu verbessern, dass eine Reinigung der unteren Führung oder die Montage bzw. Demontage der Ab- schlusswand ohne Einstieg in den Feuchtraum ermöglicht wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass das äussere Führungsprofil oberhalb des Fusses, aber unterhalb der Schwenkbahn des unteren Randes der Abschlusswand unterteilt und sein am Fuss eingerasteter oder festgeklemmter Oberteil nach aussen abklappbar bzw. abhebbar gela- gert ist.
Da also der Oberteil des äusseren Führungsprofils aus der Schwenkbahn des unteren Abschlusswandrandes entfernt werden kann, ist es möglich, die Abschlusswand auswärts zu schwenken, so dass dann die untere Führung auch von aussen zugänglich wird und ein Einstieg in den Nassraum vermieden werden kann. Dennoch aber ist in Betriebsstellung der unteren Führung kein Wasseraustritt nach aussen zu befürchten, da ja der Fuss des äusseren Führungsprofils mit seiner schräg zum Feuchtraum hin abfallenden Oberfläche, die das eventuell von oben kommende Wasser zum Feuchtraum hin ableitet, fest mit Seitenpfosten verbunden bleibt und dem Wasser keine Durchtrittsmöglichkeit nach aussen bietet.
Es könnte möglich sein, dass an den Seitenpfosten abrinnendes Wasser auf die Oberfläche des Oberteiles des äusseren Führungsprofils gelangt und von dort dann doch die Aussenseite des Führungsprofils erreicht. Um auch diese Möglichkeit auszuschliessen, ist zwischen dem Oberteil des äusseren Führungsprofils und den seitlichen Rahmenpfosten ein Spalt freigelassen. An den Rahmenpfosten abfliessendes Wasser kommt dann nicht an die Oberfläche des Oberteiles, sondern gelangt auf die ohnehin schräg einwärts gerichtete Oberfläche des Fusses und wird dadurch von der senkrechten Fussaussenfläche abgelenkt.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 die untere Führung einer verschiebbaren Abschlusswand eines Duschraumes od. dgl. im Querschnitt, Fig. 2 den Eckbereich zwischen unterer Führung und seitlichem Rahmenpfosten in Ansicht von aussen und Fig. 3 eine Ausführungsvariante in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellungsweise.
Die untere Führung für eine verschiebbare Abschlusswand-l-eines Feuchtraumes, z. B. eines Duschraumes, besteht aus zwei zwischen seitlichen Rahmenpfosten --2-- angeordneten, von Hohlprofilen gebildeten Führungsprofilen --3, 4--. Das in bezug auf den Feuchtraum innere Führungsprofil --3-- ist fest mit den beiden Rahmenpfosten verbunden. Zwischen den beiden Führungsprofilen --3, 4-- ist ein Führungsschlitz --5-- freigelassen, in den die oben pendelfähig aufgehängte Abschlusswand --1-- eingreift.
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Das äussere Führungsprofil --4-- weist einen sich einwärts und mit Abstand unter das innere Führungsprofil --3-- erstreckenden Fuss --4a-- auf, dessen Oberfläche zum Feuchtraum hin schräg abfällt. Auf dem Fuss --4a-- ist ein Oberteil --4b-- gelagert, wobei die Teilungsfläche --6-- unter der Schwenkbahn des unteren Randes --7-- der Abschlusswand --1-- verläuft. Der Oberteil - besitzt zwei abwärts gerichtete Halteschenkel --8, 9--, mit denen er den Fuss --4a-- aussen und innen übergreift. Bei der Ausbildung nach Fig. 3 ist der Oberteil-4b'- auf dem Fuss - lediglich im Klemmsitz gehalten und kann unter entsprechender Kraftanwendung abgehoben werden.
Nach Fig. 1 weist der äussere Halteschenkel --9-- unten eine einwärts gerichte Abwinkelung - auf, die in einem Wulst --11-- endet. Die Abwinkelung --10-- greift durch einen Längs- schlitz --12-- des Fusses --4a-- in einen langlochförmigen Hohlraum --13--, so dass der Oberteil --4b-- aus der in Fig. 1 dargestellten Betriebsstellung zunächst etwas angehoben und dann in die strichpunktierte Stellung abgeklappt werden kann, in der es möglich ist, die Abschlusswand - nach aussen zu verschwenken. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass zwischen dem Oberteil --4b-des äusseren Führungsprofils --4-- und dem seitlichen Rahmenpfosten --2-- ein Spalt --14-- freigelassen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Untere Führung für wenigstens eine, vorzugsweise verschiebbare, Abschlusswand eines Feuchtraumes, insbesondere eines Bade-und/oder Duschraumes, wobei die untere Führung aus zwei zwischen zwei seitlichen Rahmenpfosten angeordneten Führungsprofilen besteht, zwischen denen ein Führungsschlitz für die pendelfähig aufgehängte Abschlusswand freigelassen ist, wobei sich ferner das in bezug auf den Feuchtraum äussere Führungsprofil zu einem sich einwärts und mit Abstand unter das innere Führungsprofil erstreckenden Fuss mit schräg zum Feuchtraum hin abfallender Oberfläche verbreitert und wobei eines der beiden Führungsprofile aus der Schwenkbahn des unteren Randes der Abschlusswand entfernbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere Führungsprofil (4) oberhalb des Fusses (4a),
aber unterhalb der Schwenkbahn des unteren Randes (7) der Abschlusswand (1) unterteilt und sein am Fuss (4a) eingerasteter oder festgeklemmter Oberteil (4b ; 4b') nach aussen abklappbar bzw. abhebbar gelagert ist.
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