AT383890B - Geschuetzmunitions-behaelter - Google Patents

Geschuetzmunitions-behaelter

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AT383890B
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tubes
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ammunition
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ammunition container
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AT180282A
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English (en)
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ATA180282A (de
Inventor
Julius Ing Kriechbaum
Karl Bachmair
Original Assignee
Voest Alpine Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description


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 den und bei-einer solchen Bemessung ist das Volumen des Schaumkunststoffes ausreichend, um die
Schwimmfähigkeit des Behälters zu gewährleisten, auch wenn der Deckel undicht aufgesetzt wird oder überhaupt auf das Aufsetzen des Deckels vergessen wird. Der Auftrieb ist dann zumindest so gross, dass der Behlter sich selbst trägt und die benachbarten Behälter nicht belastet. 



   Gemäss der Erfindung ist die Anordnung zweckmässig so getroffen, dass in den Munitionsbehäl- ter im Bereich des Deckels mündende Rohre für die Aufnahme der Granaten, Treibladungen   od. dgl.   eingesetzt sind und der Zwischenraum zwischen den Rohren mit Kunststoff ausgeschäumt ist. Da- durch wird einerseits der Aufbau des Behälters erleichtert. Anderseits wird der Vorteil erreicht, dass derselbe Munitionsbehälter in einfacher Weise für verschiedene Kaliber verwendet werden kann, wobei lediglich die eingesetzten Rohre dem Kaliber angepasst sind. Die Rohre, welche dem Kaliber angepasst sind, weisen einen verhältnismässig grossen Durchmesser auf, und zwischen diesen Rohren verbleibt ein freier Raum.

   Dieser Raum kann gemäss der Erfindung dadurch ausgenutzt werden, dass zwischen den für die Aufnahme der Granaten, Treibladungen od. dgl. dienenden Rohren Rohre kleineren Durchmessers angeordnet sind, in welche eine Lade für die Aufnahme von Zündern od. dgl. einschiebbar ist. Die Rohre können in allen Fällen aus Kunststoff, Metall oder Stahl ausgebildet sein. 



   In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert. Fig. 1 zeigt einen Geschützmunitions-Behälter in seiner Grundform. Fig. 2 und 3 zeigen die Verwendung der Leerbehälter als Laufstege, Fahrbahnen oder Pontonbrücken verschiedener Breite. 



  Fig. 4 zeigt die Verwendung der Leerbehälter als Floss. Fig. 5 zeigt im grösseren Massstab ein als Eckbeschlag ausgebildetes Verbindungselement. Fig. 6 zeigt die Verbindung zweier Verbindungselemente von benachbarten   Munitionsbehältern. Fig. 7   zeigt eine Ansicht auf den Munitionsbehälter bei abgenommenem Deckel, Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch den Behälter nach Linie VIII-VIII der Fig. 7 und Fig. 9 zeigt einen Querschnitt nach Linie IX-IX der Fig. 8. 



   Der in Fig. l dargestellte   Geschützmunitions-Behälter-l-weist   die Form eines langgestreckten Quaders auf. Der Munitions-Behälter weist zwei   Oberflächen --2-- auf,   welche Rechtecke mit einer Breite --3-- und einer   Länge --4-- sind.   Zwei   Seitenflächen --5-- sind   von Rechtecken mit einer Breite --6-- und einer   Länge --4-- gebildet.   Die   Stirnfläche --7-- ist   von einem Deckel -   gebildet, und --9-- ist   die dem   Deckel --8-- gegenüberliegende   Stirnfläche.

   Die beiden Stirnflächen --7 und 9-- sind von Rechtecken mit einer   Länge --10-- und   einer Breite --11-gebildet, wobei die   Länge --10-- der Breite --3-- der Oberfläche --2-- und   die Breite --11-der Breite --6-- des die   Seitenfläche --5-- bildenden   Rechtecks entspricht. An den beiden Seitenflächen --5-- sind in den vier Ecken Befestigungselemente --12-- angeordnet. Ebensolche Befestigungselemente --12-- sind an den Ecken der dem Deckel --8-- gegenüberliegenden Stirnfläche - angeordnet. 



   Mittels der   Befestigungselemente --12-- können   nun eine Anzahl von Munitions-Behältern in der in Fig. 2 dargestellten Weise zu einem Laufsteg zusammengesetzt werden. Fig. 3 zeigt eine Ausbildung, bei welcher die Leerbehälter zu einer Fahrbahn von doppelter Breite zusammengesetzt sind. 



  Hiebei erfolgt die Verbindung der Behälter unteinander durch die an den   Seitenflächen --5--   vorgesehenen Befestigungelemente --12-- und durch die an den   Stirnflächen --9-- vorgesehenen   Befestigungselemente --12--. Die Deckel --8-- der Behälter liegen frei aussen. Gemäss Fig. 4 sind beispielsweise acht Behälter zu einem Floss zusammengesetzt, wobei die Verbindung der Behälter miteinander in gleicher Weise wie gemäss Fig. 3 erfolgt und die Deckel --8-- aussen liegen. 



   Fig. 5 zeigt in grösserem Massstab einen Eckbeschlag --13--, der mit der Wandung des Behälters --1-- verschweisst ist. Dieser Eckbeschlag weist ein Langloch --14-- auf. In die Eckbeschläge zweier aneinander anschliessender Behälter (Fig. 6) wird ein   Verbindungsstück --15-- eingesetzt,   
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    --16-- trägt.-   mittels eines in ein   Loch --17-- des Verbindungsstückes --15-- eingesetzten   Stiftes verdreht. 



   Fig. 7 zeigt eine Ansicht auf den Munitions-Behälter bei abgenommenem Deckel, Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch den Behälter nach Linie VIII-VIII der Fig. 7 und Fig. 9 zeigt einen Querschnitt nach Linie IX-IX der Fig. 8. In den   Behälter --1--,   dessen Wandungen --18-- aus Stahlblech ausge- 

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 bildet sind, sind   Rohre --19-- aus   Stahl oder Kunststoff eingesetzt, deren Durchmesser dem Kali- ber der Munition entspricht. Diese   Rohre --19-- sind   durch ein   Abschlussstück --20-- abgeschlos-   sen, welches einen Zapfen --21-- aufweist, der in Löcher der   Behälterwand --18-- eingesetzt   wird.

   Auf diese Weise sind die Rohre im   Behälter-l-zentriert.   In das Abschlussstück kann noch eine   Gummibeilage --22-- für   die stossfreie Lagerung der Munition eingesetzt sein. Die Zapfen - werden mit der Wandung --18-- wasserdicht verschweisst oder verklebt. Hierauf wird der
Zwischenraum zwischen den Rohren mit einem   Kunststoff--23-- ausgeschäumt.   



   Zwischen den Rohren --19-- sind noch Rohre --24-- kleineren Durchmessers eingesetzt, in welche Laden für die Aufnahme der Zünder eingeschoben werden. --8-- ist der   Deckel. --25--   sind offene Scharniere, in welche der Deckel eingehängt wird. --26-- sind Spanner für das Festspannen des Deckels. --27-- ist eine Gummidichtung für den dichten Anschluss des Deckels --8--. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Geschützmunitions-Behälter in Quaderform, der durch einen Deckel wasserdicht verschliessbar ist und an wenistens zwei gegenüberliegenden Seitenflächen Verbindungselemente für die Verbindung mit benachbarten Geschützmunitions-Behältern aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass er die Form eines langgestreckten flachen Quaders mit zwei Stirnflächen (7,9) von geringerer Länge und zwei Seitenflächen (5) von grösserer Länge aufweist, wobei die Breite der die Stirnflächen (7,9) und die Seitenflächen (5) bildenden Rechtecke gleich ist, dass eine Stirnfläche (7) den Dekkel (8) bildet oder aufweist, dass die Verbindungselemente (12) an den vier Ecken der beiden Seitenflächen (5) und gegebenenfalls auch der dem Deckel (8) gegenüberliegenden Stirnflächen (9)

   vorgesehen sind und dass er in an sich bekannter Weise eine Auskleidung aus Schaumkunststoff (23) aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Geschützmunitions-Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auskleidung (23) aus geschlossenporigem Kunststoff besteht und in Litern gemessen zumindest gleich ist dem Gewicht des Leerbehälters in Kilogramm gemessen.
    3. Geschützmunitions-Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Munitionsbehälter (1) im Bereich des Deckels (8) mündende Rohre (19) für die Aufnahme der Granaten, Treibladungen od. dgl. eingesetzt sind und der Zwischenraum zwischen den Rohren (19) mit Kunststoff (23) ausgeschäumt ist.
    4. Geschützmunitions-Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den für die Aufnahme der Granaten, Treibladungen od. dgl. dienenden Rohren (19) Rohre (24) kleineren Durchmessers angeordnet sind, in welche eine Lade für die Aufnahme von Zündern od. dgl. einschiebbar ist.
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ATA180282A (de) 1987-01-15

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