AT383900B - Elektronische lenkeinrichtung fuer fahrzeuge oder dgl. - Google Patents

Elektronische lenkeinrichtung fuer fahrzeuge oder dgl.

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AT383900B
AT383900B AT69384A AT69384A AT383900B AT 383900 B AT383900 B AT 383900B AT 69384 A AT69384 A AT 69384A AT 69384 A AT69384 A AT 69384A AT 383900 B AT383900 B AT 383900B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/06Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins
    • B62D7/14Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering
    • B62D7/142Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering specially adapted for particular vehicles, e.g. tractors, carts, earth-moving vehicles, trucks
    • B62D7/144Steering linkage; Stub axles or their mountings for individually-pivoted wheels, e.g. on king-pins the pivotal axes being situated in more than one plane transverse to the longitudinal centre line of the vehicle, e.g. all-wheel steering specially adapted for particular vehicles, e.g. tractors, carts, earth-moving vehicles, trucks for vehicles with more than two axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   . Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Lenkeinrichtung für Fahrzeuge od. dgl., die mindestens drei Achsen aufweisen, wovon die Räder einer Achse über ein Lenkgestänge   od. dgl.   direkt steuerbar sind, und die Räder mindestens einer zweiten Achse über einen elektronischen
Regelkreis von einer Stelleinheit in Abhängigkeit vom Einschlag der ersten Räder gesteuert werden. 



   Die Erfindung beschäftigt sich mit der Problematik, dass die gesteuerten Räder einer Vorder- oder Nachlaufachse während des Lenkvorganges nicht jeweils den gleichen Einschlagwinkel einneh- men wie die Räder der gesteuerten Achse. Der Einschlagwinkel der Räder der gesteuerten Achse und der über eine elektronische Lenkeinrichtung nachgesteuerten Räder ist je nach der Fahrzeuggeo- metrie unterschiedlich. 



   Es sind verschiedene Lenkeinrichtungen für vielachsige Schwerlastfahrzeuge bekannt, so   z. B.   aus der DE-AS 1780534 und 2438617. Weitere Beispiele sind den US-PS Nr. 3, 913, 936 und Nr. 4, 190, 130 zu entnehmen. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Lenkeinrichtung zu schaffen, deren nachträglicher Einbau in herkömmlichen LKW's möglich ist und die daher nicht auf den Einsatz bei Sonderfahrzeugen beschränkt ist. 



   Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jeder von einer Stelleinheit zu steuernden Achse ein Geber zugeordnet und an dem Regelkreis angeschlossen ist und ein Geber der direkt gesteuerten Achse zugeordnet und ebenfalls an den Regelkreis angeschlossen, und dass bei jedem Geber eine mechanische Verstelleinrichtung mit vorzugsweise stufenloser Einstellmöglichkeit für das Verhältnis des zu steuernden Radeinschlages zum vorgegebenen Einschlag der Räder der direkt gesteuerten Achse vorgesehen ist. 



   Von besonderer Bedeutung ist, dass bei der Montage der Lenkeinrichtung die Elektronik unangetastet bleibt. 



   Die Montage- und die Einstellarbeiten der Lenkeinrichtung sind rein mechanisch, so dass sie von jedem   Kfz-MechÅaniker   durchgeführt werden können. 



   Vorteilhaft ist vorgesehen, dass jede Verstelleinrichtung zwei im Winkel zueinander stehende, miteinander verbundene Stangen umfasst, von denen eine mit dem Geber starr verbunden ist, und dass der Abstand zwischen der Kupplungsstelle mit der zweiten Stange und dem Geber einstellbar ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die zweite Stange zwei Gelenke aufweist und über einen Kupplungsteil mit dem Lenkgestänge verbunden ist. 



   Die Geber können in Fahrtrichtung vor oder hinter dem Lenkgestänge postiert sein. Die Übertragungseinrichtung des Fahrzeuges kann der Königsbolzen eines Sattelschleppers sein. 



   Vorteilhaft kann eine Abschaltvorrichtung vorgesehen sein, die bei Fehlern im elektrischen Regelkreis die Lenkeinrichtung ausschaltet. Die Steuerung erfolgt dadurch, dass der Ansprechanteil des Winkels al in einem definierten Verhältnis zur Differenz   ss1   minus   ss2   steht. 



   Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Die Fig. 1 zeigt schematisch die vom Fahrer eines Kraftfahrzeuges über die normale Steuereinrichtung gelenkte Achse, die Fig. 2 zeigt schematisch eine über die erfindungsgemässe Lenkeinrichtung gesteuerte Achse und die Fig. 3 zeigt ein Schema der Hydraulikanlage. 



   Die Fig. 1 zeigt die vom Fahrer gelenkte Achse mit den Rädern, dem Lenktrapez, dem Geber 
 EMI1.1 
 
In der Mitte des Lenktrapezes ist das   Übertragungsgestänge --2-- an   einem Kupplungsteil - angebracht. 



   Der Radwinkel al wird über das Lenktrapez und die Stange --2-- auf das   Gelenk --3--   des Reiters --5-- und über den Geberarm --6-- auf den Geber --1-- übertragen, der dadurch eine Verdrehung um den Winkel ssl erfährt. 



   Der Geber --1--, beispielsweise ein Drehpotentiometer oder ein Resolver, erzeugt eine dem Winkel   ss1   proportionale Gleichspannung. Diese wird einer Steuerelektronik zugeführt, welche die Sollwerte der Einstellwinkel der Räder an den übrigen Achsen ermittelt. 



   Die Fig. 2 zeigt eine über die Elektronik gesteuerte Lenkachse mit Lenktrapez, Geber --7--, Stange --8-- und den beiden Zylindern --18 und 19--, die das Einstellen der von der Elektronik ermittelten Radlage durchführen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Radwinkel a2 wird über das Lenktrapez und die Stange --8-- auf das   Gelenk --10--   des Reiters --9-- und über den Geberarm --11-- auf den Istwertgeber --7-- übertragen, der da- durch eine Verdrehung um den Winkel   ss 2   erfährt. 



   Der Geber --7-- erzeugt eine, dem Drehwinkel ss 2 proportionale Gleichspannung, die der
Steuerelektronik zugeführt wird. 



   Die Steuerelektronik vergleicht die beiden Messwerte ss1 und ss2 und steuert eine Hydraulikan- lage so, dass die Differenz dieser beiden Werte zu annähernd Null wird. Das Lenkverhältnis kann derart eingestellt werden, dass a 2 grösser, kleiner oder gleich ist. Das Vorzeichen der Stellwinkel a2 gegenüber al kann + oder-eingestellt werden. 



   Die Hydraulikanlage ist in Fig. 2 beschrieben. Je nach Ergebnis des Vergleiches der Messwerte ssl und ss 2 in der Steuerelektronik steuert diese das Ventil --13--. Dieses ist über zwei Elektro-   magnete--14, 15--und   zwei Stellfedern   17--betätigt.   Es ist ein 4-Wege-3-Stellungsventil. 



   Bei einem bestimmten Vorzeichen   (+,-)   der Differenz der Messwerte ss 1 und   ss2   wird der Elektromagnet --14-- erregt. Dadurch wird der Steuerkolben des Ventils so eingestellt, dass eine Verbindung zwischen der Druckleitung --P1-- und der Druckleitung-AI-hergestellt wird. Infolge dieser Verbindung wird der Druckraum --20-- des Zylinders --18-- beaufschlagt. Dies führt zu einer Verstellung der zugeordneten Räder. Dabei wird aus dem   Druckraum --22-- des   Zylinders --19-- das Öl drucklos über die Leitung --B1-- zum Tank geführt. 



   Die Verstellung erfolgt so lange, bis die Elektronik die Gleichheit der Winkel ssl und ss2 erkennt und den Magneten --14-- spannungslos schaltet. Durch die Federn --16 und 17-- wird nun der Steuerkolben des Ventils --13-- in die Mittelstellung gedrückt, in der die Leitungen   - AI   und B1-- gesperrt werden. Die Kolbenstangen --21 und 23-- und somit das Lenktrapez mit den darauf befestigten Rädern werden durch diesen Sperrvorgang in der jeweils eingenommenen Lage festgehalten. 



   Ändert sich das Vorzeichen der Differenz der Messwerte   ss 1 - ss 2   infolge der Änderung des Winkels   ss 1,   so wird der Elektromagnet --15-- erregt. Dadurch wird der Steuerkolben des Ventils --13-- so verstellt, dass die Druckleitung --P1-- mit der Druckleitung --B1-- verbunden wird. 



  Hiedurch wird der Druckraum --22-- des Zylinders --19-- beaufschlagt. Dies führt zu einer Verstellung der   Kolbenstange --23-- und   somit über das Lenktrapez zu einer Verstellung der zugehörigen Räder. Dabei wird das Öl aus dem   Zylinderraum --20-- über   die Leitungen-AI und Tlzum Tank geführt. 



   Die Verstellung des Kolbens --23-- erfolgt wieder so lange, bis die Elektronik die Gleichheit der Winkel   ss1   und ss 2 erkennt und den Magneten --15-- spannungslos schaltet. Durch die Federn   - 16   und 17-- wird der Steuerkolben des Ventils --13-- in eine Mittelstellung gedrückt, in der die Leitungen-AI und B1-- gesperrt und somit die Kolbenstangen --21 und 23-- und daher das Lenktrapez in seiner Lage festgehalten wird. In beiden beschriebenen Schaltungsfällen sind die Elektromagneten --26-- des Ventils --24 und 27-- erregt und damit die Steuerkolben dieser Ventile so eingestellt, dass der Druckölstrom von der   Hydraulikpumpe --28-- über   das Ventil --24-- zum   Anschluss-P1--des Ventils-13--gelangen   kann.

   Die Ventilanschlüsse und somit die Leitungsver- 
 EMI2.1 
 --A3 - P3 und B3 - T3-- des Ventils --25-- sind- gesperrt. 



   Bei Auftreten von Störanfällen, beispielsweise Ausfall der Versorgungsspannung der Elektronik, Kurzschluss oder Aderbruch an den Messleitungen der Geber, Kurzschluss oder Aderbruch der Versorgungsleitungen der Ventilmagnete, Stecken des Steuerkolbens des Ventils --13--, mechanisches Klemmen der Stellkolben --21 oder 23-- werden die Elektromagneten --14, 15--, das Ventil --13 sowie 26--, das Ventil --24 und 27--, das Ventil --25-- spannungslos geschaltet. 



   Dadurch wird der Steuerkolben des Ventils --24-- durch die Druckfeder --31-- so gestellt, dass der Anschluss --P2-- mit --A2-- und --T2-- von --B2-- getrennt wird. Der Steuerkolben des Ventils --25-- wird über die Druckfeder --32-- so eingestellt, dass die   Anschlüsse --P3-- mit   -   A3-und-T3-mit-B3-verbunden   sind. Dadurch wird erreicht, dass der Pumpenförderstrom gleichzeitig in die   Zylinderräume --29   und 30-- der Zylinder --18 und 19-- geleitet wird. Die Kolben --33 und 34-- werden dadurch bis zu den   Anschlägen --35   und 36-- verstellt. Dabei werden die Kolben --21 und 23-- in eine Mittellage gebracht und dort festgehalten und die Räder wer- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 den-über das Lenktrapez in   die Geradeausfahrrichtung   ausgerichtet.

   In dieser Lage wird der Stössel des Ventils --37-- so eingestellt, dass der Druck in den noch beaufschlagten Leitungen auf einen mittels der   Feder   --39-- am Ventil --37-- einstellbaren Wert reduziert wird, so dass sich der   Öl-   strom in dieser Beschaltung nicht in unzulässiger Weise   erwärmen   kann. 



   Im Normalbetriebsfall ist der Druck in den Förderleitungen über das Ventil --38-- einstellbar. 



   Damit das beschriebene Lageregelsystem auf die jeweiligen geometrischen Abmessungen der   Zylinder --18   und   19-- abgestimmt   werden kann und das Verstellverhalten schwingungsfrei arbeitet, ist die   Ventilgruppe --40,   41,42 und 43-- installiert. 



   Die Arbeitsweise ist folgende :
Der Pumpenförderstrom durchströmt die   Messdrossel --40-- und   es entsteht eine Druckdifferenz p2 minus pl. Der Druck p2 wird in die   Ventilräume --S4   und P5 und S5-- geleitet. Der Druck pl wird in die   Ventilräume --P4   und T5-- geleitet. Sinkt der Druck p2 so weit ab, dass der Ventilkolben --46-- gegen die Federkraft der Feder --44-- verstellt wird, dann kann über die Steuerkante des Ventils --41-- ein Teilölstrom zum   Anschluss --T4-- und   weiter zum Tank abgeleitet werden. Dies hat zur Folge, dass bei unterschiedlicher äusserer Krafteinwirkung auf die Stellkolben der Zylinder --18 und 19-- diejenige Stellgeschwindigkeit gleich bleibt, die an der Messdrossel - eingestellt wird. 



   Sollte durch eine äussere Krafteinwirkung der Druck p2 kleiner als 900 Millibar werden, dann wird der Ventilkolben --47-- so verstellt, dass über die Steuerkante --48-- des Ventils --43-sofort Drucköl mit einem Druck pl in die   Ventilräume --P5   und   S4-gelangt.   Dadurch wird der Ventilkolben --46-- so verstellt, dass die   Ventilräume --P4   und   T4-- voneinander   getrennt bleiben, solange p2 gleich oder kleiner als 900 Millibar ist. 



   Dies hat zur Folge, dass das Drucköl nicht über den   Anschluss --T4-- zum   Tank fliessen kann und das Lageregelsystem auch in dem beschriebenen Fall stabil arbeitet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektronische Lenkeinrichtung für Fahrzeuge od. dgl., die mindestens drei Achsen aufweisen, wovon die Räder einer Achse über ein Lenkgestänge od. dgl. direkt steuerbar sind, und die Räder mindestens einer zweiten Achse über einen elektronischen Regelkreis von einer Stelleinheit in Abhängigkeit vom Einschlag der ersten Räder gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder von einer Stelleinheit zu steuernden Achse ein Geber (7) zugeordnet und an dem Regelkreis 
 EMI3.1 
 mit vorzugsweise stufenloser Einstellmöglichkeit für das Verhältnis des zu steuernden Radeinschlages zum vorgegebenen Einschlag der Räder der direkt gesteuerten Achse vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstelleinrichtungen in der Längsmittelebene an das Lenkgestänge oder eine gelenkte Übertragungseinrichtung des Fahrzeuges gekuppelt sind (Fig. l, 2).
    3. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verstelleinrichtung zwei im Winkel zueinander stehende miteinander verbundene Stangen (2, EMI3.2
    4. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand stufenlos einstellbar ist.
    5. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Stange zwei Gelenke (3,10) aufweist und über einen Kupplungsteil (4) mit dem Lenkgestänge verbunden ist.
    6. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 1 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass EMI3.3 <Desc/Clms Page number 4>
    8. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ansprechanteil des Winkels al in einem definierten Verhältnis zu Differenz ssl minus ss2 steht.
    9. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Abschaltvorrichtung, die bei Fehlern im elektronischen Regelkreis die Lenkeinrichtung ausschaltet.
    10. Elektronische Lenkeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung des Fahrzeuges der Königsbolzen eines Sattelschleppers ist.
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