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Die Erfindung betrifft einen Wasserheizer mit einem gasbeschickten, über ein Gebläse mit
Frischluft versorgten und mit einer Abgasleitung ausgestatteten Brenner, einem zugeordneten Wärmetauscher und einer diesen Wärmetauscher einbeziehenden Kaltwasserzufuhr- und Warmwasserauslassleitung sowie mit Zapfhähnen für Kalt-und Warmwasser und einem Membrankammer-Wasserschalter zur Steuerung der Gaszufuhr.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem solchen Gerät sicherzustellen, dass nach dem Öffnen des Warmwasserzapfhahnes, also bei Inbetriebnahme des Wasserheizers, erst nach Sicherstellung des ausreichenden Luftdurchsatzes der Gasdurchsatz freigegeben wird durch einen zwischen dem Wärmetauscher und dem Warmwasserzapfhahn angeordneten, bei Inbetriebnahme des Gerätes des Gebläse einschaltenden Zweikammer-Membranschalter, dessen eine Kammer an die zum Warmwasserzapfhahn führende Leitung und dessen andere Kammer an die Ausgangsleitung des Wasserschalters angeschlossen ist, wobei ein die beiden Membrankammern des Wasserschalters kurzschliessendes Magnetventil vorgesehen ist, das nur bei einer Strömung in der Abgasleitung den Kurzschluss aufhebt.
Alternativ wird bei einem gebläselosen Gerät dieselbe Aufgabe gelöst, indem zwischen dem Wärmetauscher und dem Warmwasserzapfhahn ein Zweikammer-Membranschalter angeordnet ist, dessen eine Kammer an die zum Warmwasserzapfhahn führende Leitung und dessen andere Kammer an die Ausgangsleitung des Wasserschalters angeschlossen ist, wobei bei Vorhandensein einer im Abgasweg vorhandenen Absperrklappe diese mit einem Endschalter versehen ist, der seinerseits einen Kontakt betätigt, der seinerseits die Stromzufuhr zum Magnetventil so beherrscht, dass das Magnetventil geschlossen wird, wenn die Klappe in die offene Endstellung gegangen ist.
Bei beiden Ausführungen ist sichergestellt, dass erst nach Aufbau eines ausreichenden Luftdurchsatzes bzw. Beseitigung des aus der geschlossenen Absperrklappe bestehenden Hindernisses, die den freien Durchgang im Luft- bzw. Abgasweg die Gaszufuhr freigegeben wird.
Zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemässen Wasserheizers sind in den Zeichnungen schematisch veranschaulicht.
In dieser Darstellung sind nur jene Bestandteile des Gerätes dargestellt und bezeichnet, die für das erfindungsgemässe Prinzip wesentlich sind.
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und ein Gebläse --3-- mit Frischluft versorgten, sowie mit einer zur Frischluftzufuhrleitung --2-- koaxialen Abgasleitung --4-- ausgerüsteten Brenner --5-- auf, dem ein Wärmetauscher --6--
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--5'-- zugeordnetserauslaufes-9-die Zapfhähne-10 und 11-- für Kalt- bzw. Warmwasser befinden. Die Kaltwasserzufuhr aus dem Versorgungssystem erfolgt über die Kaltwasserzufuhrleitung --2-- und den Membran-Wasserschalter-17-.
Der Membran-Wasserschalter weist eine Membran --21-- auf, die einen Innenraum --22-dieses Wasserschalters in eine Hochdruckkammer --23-- und eine Niederdruckkammer --24-- aufteilt. Der Raum der Niederdruckkammer --24-- ist an eine Anzapfung --25-- einer Venturi- düse --29-- angeschlossen. Die Hochdruckkammer --23-- steht mit der Wassereinlassleitung --12-- in Verbindung, die Venturi --29-- abströmseitig mit der Kaltwasserzufuhrleitung --7-- zum Wärmetauscher-6-. Die Membran --21-- ist mit einem Membranteller --26-- versehen, der seinerseits über eine Stellstange --27-- wenigstens ein Gasventil des Ventilsystems-l'-beherrscht.
Zwischen dem Wärmetauscher --6-- und dem Warmwasserzapfhahn --11-- befindet sich ein Zweikammer-Membranschalter --13--, dessen eine Kammer --14-- über die Leitung --14'-- an die zum Warmwasserzapfhahn-11-führende Leitung-8-und dessen andere Kammer --15-- über die Leitung --15'-- an die Ausgangsleitung --16-- des Wasserschalters --17-- angeschlossen ist. Ein Kontaktgeber --13'-- des Membranschalters --13-- ist über die Leitung --3'-- mit dem Motor des Gebläses --3-- verbunden.
In eine die beiden Kammern-23 und 24-- des Wasserschalters --17-- verbindende Lei-
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tung --28-- ist ein im Ruhezustand geöffnetes Magnetventil --18-- eingeführt, das nur bei einer vom Luftdruckwächter --19-- über die Leitung --20-- signalisierten, als Druckdifferenz messbaren Strömung in der Abgasleitung --4-- die Wasserzufuhr zum Wärmetauscher --6-- freigibt, da es dann durch Stromfluss geschlossen wird, wobei der sich im Waserschalter aufbauende Diffe- renzdruck das Gasventil öffnet. Der Luftdruckwächter --19-- besteht aus einer Differenzdruckdose, die über eine Umgehungsleitung --21-- beidseits der Stauscheibe --3"-- an die Abgasleitung --3-- angeschlossen ist und einen Kontaktgeber --22-- besitzt.
Bei der Fig. 2 ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 insoweit abgewandelt, als dass die Leitung --28-- hochdruckseitig nicht an die Hochdruckkammer des Wasserschalters, sondern vielmehr unmittelbar an die Leitung --12-- angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise des Gerätes ergibt sich wie folgt :
Nach Öffnen des Warmwasserzapfhahnes --11-- entleert sich die obere Kammer --14-- des Membranschalters--13--und dieser Schalter --13-- betätigt dadurch den elektrischen Kontaktgeber --13'--. Weil das Magnetventil --18-- geöffnet ist, erfolgt ein Wasserdurchfluss durch die Leitungen --7 und 8--, aber kein Ansprechen des Wasserschalters.
Der elektrische Kontaktgeber --13'-- schaltet über die Leitung --3'-- das Gebläse --3-- ein, in der Abgasleitung --4-- wird dadurch an der Stauscheibe --3"-- eine Druckdifferenz aufgebaut und der oben erläuterte Luftdruckwächter --19-- schaltet über den elektrischen Kontakt- geber --22-- das Magnetventil --18-- in die Schliessstellung, damit wird ein Differenzdruck in den Membrankammern 24--aufgebaut und das Gasventil geöffnet.
Nach Schliessen des Warmwasserzapfhahnes --11-- geht der Wasserheizer - wie bekannt, vom Wasserschalter --17-- gesteuert - ausser Betrieb, im Membranschalter --13-- ergibt sich dadurch ein Druckausgleich, und das Gebläse --3-- wird über die Leitung --3'-- vom Kontaktge- ber --13'-- abgeschaltet. Die Druckdifferenz am Luftdruckwächter --19-- baut sich ab, und das Magnetventil --18-- öffnet die Kurzschlussleitung --28--.
Die Erfindung lässt sich ebensogut bei gebläselosen Geräten verwenden. In diesem Falle wird die Versorgung des Brenners bzw. Wärmetauschers mit Frischluft ausschliesslich durch den thermischen Auftrieb der heissen Abgase bewerkstelligt. Hiebei kann dann mit Vorteil im Zuge der Abgasleitung eine Klappe vorgesehen sein, die durch einen Stellmotor betätigt ist. Es muss nur sichergestellt sein, dass diese Klappe vor Freigabe der Gaszufuhr öffnet. Dies könnte durch einen Magneten oder einen Stellmotor geschehen, der analog vom Zweikammer-Membranschalter --13-beaufschlagt wird. Dann wäre es möglich, diese Abgasklappe mit einem Mikroschalter zu versehen, der seinerseits den Kontakt --19-- beherrscht, der seinerseits das Magnetventil --18-- schaltet.
Es muss nur sichergestellt sein, dass der Mikroschalter nur dann das Magnetventil in Schliessstellung bringt, wenn die zugehörige Abgas- oder Frischluftklappe voll geöffnet hat.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Wasserheizer mit einem gasbeschickten, über ein Gebläse mit Frischluft versorgten und mit einer Abgasleitung ausgestatteten Brenner, einem zugeordneten Wärmetauscher mit einer Kaltwasserzufuhr- und Warmwasserauslassleitung sowie mit Zapfhähnen für Kalt- und Warmwasser und einem Membrankammer-Wasserschalter zur Steuerung der Gaszufuhr, gekennzeichnet durch einen zwischen Wärmetauscher (6) und dem Warmwasserzapfhahn (11) angeordneten, bei Inbetriebnahme des Gerätes das Gebläse (3) einschaltenden Zweikammer-Membranschalter (13), dessen eine Kammer (14) an die zum Warmwasserzapfhahn (11) führende Leitung (8) und dessen andere Kammer (15) an die Ausgangsleitung (16) des Wasserschalters (17) angeschlossen ist, wobei ein die beiden Membrankammern des Wasserschalters (17) kurzschliessendes Magnetventil (18) vorgesehen ist,
das nur bei einer Strömung in der Abgasleitung (4) den Kurzschluss aufhebt.
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