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Die Erfindung betrifft eine Wickelmaschine, insbesondere für elektrische Spulen, für die
Bewicklung von auf einer Wickelspindel aufgezogenen Spulenkörpern bzw. direkt auf einen Wickel- dorn, mit einem parallel zur Achse der Wickelspindel geführten Wickelschlitten, wobei mit dem
Wickelschlitten eine Drahtzuführungseinrichtung sowie mindestens zwei röhrenförmigen Drahtführer verbunden sind, und mit steuerbaren Drahtbremsen.
Bei herkömmlichen, allgemein bekannten Wickelmaschinen erfolgt die Drahtzuführung über röhrenförmige Drahtführer an Wickelschlitten, wobei die Drahtführer in einer Ebene parallel zur Wickelspindel angeordnet sind. Vorteilhaft ist hier die Möglichkeit, mehrere Spulen gleichzeitig bewickeln zu können. Dem steht der Nachteil gegenüber, dass z. B. bei Bewicklung einer Spule mit unterschiedlichen Drahtstärken durch die Lage der Drahtführer der Wickelschlitten in jeweils unterschiedliche Anfangspositionen zu bringen ist.
Aus der EP-A1-0 105 426 ist eine Wickelmaschine bekannt, bei der durch die Verstellbarkeit der Führungsbacken, die auch zum Klemmen des Drahtes herangezogen werden, ein Einstellen auf verschiedene Drahtdicken zur aufeinanderfolgenden Verarbeitung von Drähten mit unterschiedli- chen Drahtstärken möglich ist, wobei durch weitere Massnahmen ein rasches Umrüsten ermöglicht werden soll.
Aus der US-A-4274 603 ist eine Einrichtung bekannt, bei der eine feststehende Spule mittels eines rohrförmigen Wickelfingers, dessen Ende bei gleichzeitigem Fortschreiten in Achsrichtung der Spule diese umkreist, bewickelt wird. Eine einfache Möglichkeit für einen Drahtwechsel besteht hier nicht.
In der DE-B2-1914 946 ist die Verwendung eines verstellbaren Revolvertisches angegeben, der als Spulenträger dient.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Wickelschlitten einer Wickelmaschine für einen einfachen Drahtwechsel zu adaptieren, wobei der Nachteil der unterschiedlichen Anfangspo- sition auszuschalten ist und wobei in einfacher Weise die Drahtzuführung radial bis tangential zur jeweiligen Wicklung möglich sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Drahtführer mittels eines an sich bekannten Revolvers in einer Ebene senkrecht zur Achse der Wickelspindel angeordnet und in entsprechende Drahtzuführungsstellungen verschwenkbar sind.
Vorteilhaft ist hier die einheitliche Anfangsposition für jeden der zuführbaren Drähte mit der dadurch gegebenen Möglichkeit des einfachen und raschen Drahtwechsels ohne Lageveränderung der Spule. Dieser Vorteil ist sehr bedeutend, da es sich bei Spulen, zu deren Herstellung Wickelmaschinen verwendet werden, in der Regel um Massenartikel handelt. Vorteilhaft ist auch die einfache Möglichkeit der radialen bis tangentialen Drahtzuführung zur jeweiligen Spulenwicklung. Insbesondere von Vorteil ist hier noch die vereinfachte Programmgestaltung für computergesteuerte Wickelvorgänge.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen Fig. l ein Beispiel einer an einem Wickelschlitten angebrachten Drahtzuführungseinrichtung in Revolverausführung. Fig. 2 ein Beispiel einer Drahtbremse als Detail der Drahtzuführungseinrichtung.
In der Fig. l ist-schematisch dargestellt-in einer Führung einer Wickelmaschine-lein Wickelschlitten --2-- gezeigt. Der Wickelschlitten --2-- ist in herkömmlicher Weise parallel zur Achse der Wickelspindel samt Spulenkörper --3-- geführt. Ein am Wickelschlitten --2-angebrachtes ausschwenkbares Gestänge samt einem verschwenkbaren Träger --4-- und einem darauf aufgesetzten ebenfalls schwenkbaren Revolver --5--, einer Umlenkrolle --11-- sowie Umlenkstiften --12-- bilden eine Drahtzuführungseinrichtung. Die Schwenkmöglichkeit ist jeweils in einer Ebene senkrecht zur Achse der Wickelspindel --3-- angegeben.
Zentrisch ausgerichtet auf den Drehpunkt sind am Revolver --5-- drei röhrenförmige Drahtführer --7-- und diesen in Richtung Drahtzuführung vorgelagert drei Drahtbremsen --8--, wie sie in Fig. 2 noch näher dargestellt sind, angebracht. Der Revolver --5-- ist mittels einer Verriegelung --6-- gegenüber dem Träger --4-- entsprechend dem jeweils verwendeten Drahtführer --7-- feststellbar. Die Umlenkrollen --11-- sind für eine geordnete Zuführung der Wickeldrähte --10-- vorgesehen.
Unter Gegenzug zum Wickelzug kommen die Wickeldrähte --10-- über die Umlenkrolle --11-- direkt
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The invention relates to a winding machine, in particular for electrical coils, for the
Winding of bobbins wound on a winding spindle or directly onto a winding mandrel, with a winding slide guided parallel to the axis of the winding spindle, with the
Winding carriage a wire feeder and at least two tubular wire guides are connected, and with controllable wire brakes.
In conventional, generally known winding machines, the wire is fed via tubular wire guides on winding carriages, the wire guides being arranged in one plane parallel to the winding spindle. The possibility of being able to wind several coils simultaneously is advantageous here. This is offset by the disadvantage that, for. B. when winding a coil with different wire thicknesses by the position of the wire guide of the winding carriage in different starting positions.
A winding machine is known from EP-A1-0 105 426, in which the adjustability of the guide jaws, which are also used to clamp the wire, enables adjustment to different wire thicknesses for the successive processing of wires with different wire thicknesses a rapid changeover is to be made possible by further measures.
From US-A-4274 603 a device is known in which a fixed coil is wound by means of a tubular winding finger, the end of which circles while simultaneously progressing in the axial direction of the coil. There is no easy way to change the wire here.
DE-B2-1914 946 specifies the use of an adjustable turret table which serves as a bobbin.
The invention is based on the task of adapting the winding carriage of a winding machine for a simple wire change, the disadvantage of the different starting position having to be eliminated and the wire feed should be possible in a simple manner radially to tangentially to the respective winding.
This object is achieved according to the invention in that the wire guides are arranged in a plane perpendicular to the axis of the winding spindle by means of a turret known per se and can be pivoted into corresponding wire feed positions.
It is advantageous here to have a uniform starting position for each of the wires that can be fed, with the resulting possibility of simple and rapid wire change without changing the position of the coil. This advantage is very important, since coils, for which winding machines are used, are usually mass-produced items. The simple possibility of radial to tangential wire feed to the respective coil winding is also advantageous. The simplified program design for computer-controlled winding processes is particularly advantageous here.
An embodiment of the invention is shown in the drawings and is explained in more detail below. 1 shows an example of a turret-type wire feed device attached to a winding carriage. Fig. 2 shows an example of a wire brake as a detail of the wire feed device.
In Fig. 1 is shown schematically in a guide of a winding machine - a winding carriage --2-- is shown. The winding carriage --2-- is guided in a conventional manner parallel to the axis of the winding spindle including the bobbin --3--. A swiveling linkage attached to the winding carriage --2, together with a swiveling support --4-- and a revolver --5--, which can also be swiveled thereon, a deflecting roller --11-- and deflecting pins --12-- form a wire feed device. The pivoting option is indicated in a plane perpendicular to the axis of the winding spindle --3--.
Centrally aligned with the fulcrum, three tubular wire guides --7-- are attached to the revolver --5-- and three wire brakes --8--, as shown in Fig. 2, are mounted in front of them in the direction of the wire feed. The revolver --5-- can be locked with a lock --6-- with respect to the carrier --4-- depending on the wire guide used --7-- The deflection rollers --11-- are intended for an orderly feeding of the winding wires --10--.
In return for the winding pull, the winding wires --10-- come directly over the deflection roller --11--
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